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By Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-DiktaturHistory
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  • Die unabhängige historische Kommission zur Geschichte der CDU Thüringen und ihr Auftrag
    Auf dieser Fachtagung diskutieren Zeitzeugen und Experten darüber, welche Rolle die Blockparteien in der SED-Diktatur spielten und wie ihre Einbindung in die kommunistische Diktatur erfolgte. Dabei werden Fragen nach Repression und Verfolgung von Mitgliedern der Blockparteien sowie nach Widerstand und Opposition gestellt. Darüber hinaus wird auch nach Handlungsspielräumen und Formen der Partizipation in der SED-Diktatur gefragt werden. Last but not least wird auch die Rolle beleuchtet, die die Blockparteien und ihre Repräsentanten im Zuge der deutschen Einheit gespielt haben. Diente die Existenz der Blockparteien nur der Verschleierung der Einparteienherrschaft der SED? Beschränkte sich die Mitwirkung nur auf das bloße Abnicken der SED-Politik? Diese und andere Fragen werden in vier Blöcken mit verschiedenen Schwerpunkten erörtert.

    Die unabhängige historische Kommission zur Geschichte der CDU Thüringen und ihr Auftrag (PD Dr. Jörg Ganzenmüller | Weimar)
    25 min
  • Aufbau und Integration der Blockparteien in die SED -Diktatur (1945-1961)
    Auf dieser Fachtagung diskutieren Zeitzeugen und Experten darüber, welche Rolle die Blockparteien in der SED-Diktatur spielten und wie ihre Einbindung in die kommunistische Diktatur erfolgte. Dabei werden Fragen nach Repression und Verfolgung von Mitgliedern der Blockparteien sowie nach Widerstand und Opposition gestellt. Darüber hinaus wird auch nach Handlungsspielräumen und Formen der Partizipation in der SED-Diktatur gefragt werden. Last but not least wird auch die Rolle beleuchtet, die die Blockparteien und ihre Repräsentanten im Zuge der deutschen Einheit gespielt haben. Diente die Existenz der Blockparteien nur der Verschleierung der Einparteienherrschaft der SED? Beschränkte sich die Mitwirkung nur auf das bloße Abnicken der SED-Politik? Diese und andere Fragen werden in vier Blöcken mit verschiedenen Schwerpunkten erörtert.

    Aufbau und Integration der Blockparteien in die SED-Diktatur (1945-1961)
    Impuls: Dr. Siegfried Suckut | Berlin
    Podium: Dr. Jürgen Schmidt-Pohl | Schwerin, Dr. Theresia Bauer | München
    Moderation: Dr. Michael Bienert | Potsdam
    25 min
  • "Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand behalten". Blockparteien in der SED-Diktatur - Eröffnung und Einführung
    Auf dieser Fachtagung diskutieren Zeitzeugen und Experten darüber, welche Rolle die Blockparteien in der SED-Diktatur spielten und wie ihre Einbindung in die kommunistische Diktatur erfolgte. Dabei werden Fragen nach Repression und Verfolgung von Mitgliedern der Blockparteien sowie nach Widerstand und Opposition gestellt. Darüber hinaus wird auch nach Handlungsspielräumen und Formen der Partizipation in der SED-Diktatur gefragt werden. Last but not least wird auch die Rolle beleuchtet, die die Blockparteien und ihre Repräsentanten im Zuge der deutschen Einheit gespielt haben. Diente die Existenz der Blockparteien nur der Verschleierung der Einparteienherrschaft der SED? Beschränkte sich die Mitwirkung nur auf das bloße Abnicken der SED-Politik? Diese und andere Fragen werden in vier Blöcken mit verschiedenen Schwerpunkten erörtert.

    Eröffnung und Begrüßung für die Veranstalter (PD Dr. Jörg Ganzenmüller | Weimar)
    Eröffnungsvortrag: Dr. Jens Schöne | Berlin
    1 hr 33 min
  • "Wir wollten was tun." Jugendlicher Widerstand vor dem Volksaufstand am 17. Juni 1953
    Mit Schlaftropfen und Watte versteckten sich in der Nacht auf den 5. Mai 1953 Geheime Mitarbeiter der Staatssicherheit in der Wohnung von Werner Bork. Nur durch einen Zufall vereitelte der 21-Jährige die »Herausholung« und gelangte im letzten Moment in den Westen. Werner Bork war Teil einer Widerstandsgruppe in Werder, in der Schüler, Studenten und Lehrlinge mit Flugblättern für freie Wahlen, Meinungsfreiheit und Demokratie kämpften. Sieben seiner Freunde wurden zum Tode verurteilt und in Moskau erschossen, viele andere zu Zuchthaus- und Lagerhaftstrafen in der DDR und der Sowjetunion verurteilt.

    Anlässlich des 63. Jahrestages des Volksaufstands nahm die Veranstaltung dessen Vorgeschichte in den Blick. Der frühe Widerstand von Jugendlichen gegen die Diktatur in der SBZ / DDR ist weithin in Vergessenheit geraten. Aber gerade die Erfahrungen der sich auflehnenden Jugendlichen können heutige Schülerinnengenerationen für die Unterschiede zwischen Diktatur und Demokratie sensibilisieren. Nach der Präsentation des Films beantwortete Werner Bork die Fragen von Jugendlichen des Internationalen Jugendgemeinschaftsdienstes (ijgd). Seine Tochter Dr. Iris Bork-Goldfield rekonstruierte die Geschichte ihres Vaters und seiner Freunde in dem Dokumentarfilm und dem gleichnamigen Buch. Im Gespräch beschrieb die Professorin am Institut für German Studies an der Wesleyan University in Middletown, Connecticut, die Entstehung von Film und Buch.
    43 min
  • Die Oktoberrevolution - Auftakt zur Weltrevolution oder Wegbereiter des "Sozialismus in einem Land"?
    Mit der Doktrin vom "Sozialismus in einem Land" brach Stalin Mitte der 1920er Jahre mit einem Grundsatz der marxistischen Theorie. Anstatt des Ziels einer Weltrevolution hatte nun die Machtkonsolidierung in der Sowjetunion Vorrang. Auch außenpolitische Instrumente wie die Kommunistische Internationale wurden diesem Ziel angepasst und traten nun vor allem als Verteidiger der Sowjetunion und nicht mehr als Exporteure der Weltrevolution auf. Stalin positionierte sich damit konträr zu seinem Kontrahenten Trotzki, der im Sinne einer "permanenten Revolution" den internationalen Charakter des Kommunismus betonte.

    Vortrag "Die Oktoberrevolution - Auftakt zur Weltrevolution oder Wegbereiter des "Sozialismus in einem Land" von Prof. em. Dr. Dietrich Beyrau (Eberhard-Karls-Universität Tübingen). Begrüßung und Moderation: Prof. Dr. Martin Sabrow (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam/Humboldt-Universität zu Berlin).
    0 min
  • Archive als Akteure der Aufarbeitung
    Archiven kommt eine wichtige Rolle nicht nur für historische Forschungen zu. Auch in Aufarbeitungsprozessen werden Archivalien zu Kronzeugen, die dazu beitragen, Täter schwerer Menschenrechtsverletzungen zu identifizieren und zu überführen. Für die Opfer staatlicher Gewalt hängt von der archivalischen Überlieferung oftmals ab, ob sie mit ihren Erfahrungen Glauben finden und rehabilitiert werden.
    Mit der umfassenden Öffnung der Archive der SED-Diktatur zum 3. Oktober 1990 setzte die Bundesrepublik Maßstäbe. Über Nacht wurden nahezu alle Dokumente für Forschung, Medien und Betroffene zugänglich. Die Erfahrungen, die bei der Aufarbeitung der NS-Diktatur nach 1945 gewonnen werden konnten, flossen 1989/90 in die Diskussionsprozesse mit ein.
    Vor welchen Aufgaben, Herausforderungen, Chancen und vor welcher Verantwortung stehen Archive bei der Aufarbeitung von Diktaturen und Gewaltherrschaft? Wie können sie dazu beitragen, begangenes Unrecht zu "heilen" und Verbrechen zu bestrafen? Und was, wenn Archive nicht zugänglich sind oder unklar ist, welchen "Wahrheitsgehalt" von Diktaturen gesammelte Dokumente haben?
    0 min
  • Die Oktoberrevolution in der Wahrnehmung der deutschen Sozialdemokratie
    Die Oktoberrevolution stellte für die deutsche Sozialdemokratie eine besondere Herausforderung dar. Mit den Bolschewiki hatte erstmals in der Geschichte eine Arbeiterpartei die Macht ergriffen. Dass es sich dabei - konträr zur Vorhersage von Karl Marx - um einen industriell unterentwickelten Staat handelte, stellte auch die theoretische Grundlage der Sozialdemokratie infrage. Das gewaltsame Vorgehen der neuen Machthaber führte zu weiteren Verwerfungen zwischen dem radikalen und reformistischen Flügel der Sozialdemokratie. Mit der Gründung der Kommunistischen Partei Deutschlands kam es schließlich zum Bruch der deutschen Arbeiterbewegung.

    Vortrag "Die Oktoberrevolution in der Wahrnehmung der deutschen Sozialdemokratie" von Prof. Dr. Detlef Lehnert (Freie Universität Berlin). Begrüßung und Moderation: Dr. Ulrich Mählert (Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur).
    1 hr 32 min
  • "Blühende Landschaften" oder "Jammertal Ost". Der wirtschaftliche Transformationsprozess nach der Wiedervereinigung
    Mit dem Ende des SED-Staates im Jahr 1990 musste die sozialistische Planwirtschaft in eine soziale Marktwirtschaft umgewandelt werden. Für einen solch dramatischen Veränderungsprozess gab es kein Vorbild. Trotzdem ist Deutschland heute die größte und leistungsstärkste Volkswirtschaft Europas. Ostdeutschland hat nach dem Staatsbankrott der DDR einen beispiellosen Aufschwung genommen. Doch die erforderliche Umstellung war auch mit großen Härten für die Bevölkerung verbunden. Die Folgen des DDR-Staatsbankrotts sind bis heute zu beobachten. Nach einem Vierteljahrhundert des "Aufbau Ost" verharren die neuen Bundesländer bei rund 70 Prozent der West-Wirtschaftskraft, die Arbeitslosigkeit ist weiterhin deutlich höher.
    Die fünfte Veranstaltung der Reihe "Deutschland 2.0" thematisierte den ökonomischen Transformationsprozess in Ostdeutschland von 1989/90 bis heute. Sie fragte, welche Herausforderungen bereits gemeistert wurden und welche Aufgaben in der Zukunft zu lösen sind. Darüber hinaus ergründete sie, wie das Erbe der DDR die ostdeutsche Wirtschaft noch immer prägt.
    1 hr 38 min
  • Politische Perspektiven der Aufarbeitung
    Die Vorschläge der Expertenkommission des Deutschen Bundestages zur Zukunft des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen haben eine neue Diskussion über den Sinn und Nutzen der Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur in Deutschland ausgelöst. Zeigt die Auseinandersetzung nach mehr als 25 Jahren Ermüdungserscheinungen? Vor welchen Herausforderungen stehen die Gedenkstätten, Bildungsinstitutionen und die gesellschaftliche Aufarbeitung? Wird angemessen der Opfer der SED-Diktatur gedacht? In welchem Verhältnis stehen politische Bildung und historische Aufarbeitung? Inwiefern ist es der historischen Aufarbeitung seit der deutschen Einheit gelungen, effektive demokratiepädagogische Beiträge zu leisten?
    Im zweiten Veranstaltungsteil fand ein Podiumsgespräch zu den politischen Perspektiven der Aufarbeitung statt. Es sprachen RAINER EPPELMANN, Vorstandsvorsitzender der Bundesstiftung Aufarbeitung, WOLFGANG THIERSE, SPD, SIGRID HUPACH, Die Linke, HARTMUT KOSCHYK, CDU/CSU sowie HARALD TERPE, Bündnis 90/ Die Grünen. Es moderierte DR. ULRICH MÄHLERT, Bundesstiftung Aufarbeitung.
    1 hr 22 min
  • Die gesellschaftliche Aufarbeitung der SED-Diktatur seit 1990
    Die Vorschläge der Expertenkommission des Deutschen Bundestages zur Zukunft des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen haben eine neue Diskussion über den Sinn und Nutzen der Aufarbeitung der kommunistischen Diktatur in Deutschland ausgelöst. Zeigt die Auseinandersetzung nach mehr als 25 Jahren Ermüdungserscheinungen? Vor welchen Herausforderungen stehen die Gedenkstätten, Bildungsinstitutionen und die gesellschaftliche Aufarbeitung? Wird angemessen der Opfer der SED-Diktatur gedacht? In welchem Verhältnis stehen politische Bildung und historische Aufarbeitung? Inwiefern ist es der historischen Aufarbeitung seit der deutschen Einheit gelungen, effektive demokratiepädagogische Beiträge zu leisten?
    Hören Sie nun die Diskussion zum Thema Die gesellschaftliche Aufarbeitung der SED-Diktatur seit 1990 mit STEPHAN HILSBERG, Politiker und Publizist sowie ROLAND JAHN, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen sowie die anschließende Diskussion mit Fragen aus dem Publikum.
    57 min

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Mit diesem Podcast-Angebot stellt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Audio-Mitschnitte von Veranstaltungen zum Nachhören zur Verfügung.

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