Geschichte(n) hören

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By Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-DiktaturHistory
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Geschichte(n) hören episodes

  • Geschlossene Gesellschaft. Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit in der DDR und in (Ost-)Deutschland
    Ostdeutschland hat ein Problem mit dem Rechtsextremismus. Seit 1990 kommt es immer wieder zu fremdenfeindlichen Ausschreitungen. Bis heute bleibt die Zahl rassistisch motivierter Gewalttaten im Osten des Landes überproportional hoch, rechte Parteien und Organisationen agieren erfolgreicher als im Westen. Diese Phänomene werden oft mit dem staatlich verordneten Antifaschismus in der DDR begründet. Seine Rituale waren zwar ein alltäglicher Bestandteil des öffentlichen Lebens. Gleichwohl wurden neonazistische Erscheinungen und offene Fremdenfeindlichkeit, die sich in den 1980er-Jahren vor allem unter Jugendlichen im Mauerstaat herausbildeten, lange geleugnet. Aber auch im Westen Deutschlands sorgen fremdenfeindliche Übergriffe immer wieder für Schlagzeilen. Die erste Veranstaltung der Reihe »Deutschland 2.0« versuchte zu ergründen, inwieweit die Wurzeln des heutigen Rechtsextremismus in Ostdeutschland in die Geschichte der DDR zurückreichen, welche Einflüsse aus dem Westen nach der Wiedervereinigung wirksam wurden und welche Rolle die unterschiedlichen Systemerfahrungen in beiden Landesteilen bei der Ausprägung und Verbreitung von Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit spielen.
    1 hr 52 min
  • Die Oktoberrevolution und ihre Bilder in den Köpfen
    Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe "Talking about a Revolution! Die Oktoberrevolution: Geschichte - Instrumentalisierung - Rezeption"

    Die Geschichte der Oktoberrevolution ist auch eine Geschichte ihrer Bilder. Stärker als die wenigen Originalaufnahmen wurde und wird die Erinnerung an sie durch nachträgliche Darstellungen geprägt. Als propagiertem Idealtypus der sozialistischen Revolution kam der Inszenierung eine zentrale Rolle zu. Der in Wahrheit eher unspektakuläre Staatsstreich wurde von den Machthabern ex post zum heldenhaften Massenaufstand umgedeutet. Neben der Überhöhung des Putsches zur "Großen Sozialistischen Oktoberrevolution" sind ihre Bilder häufig durch Manipulationen gekennzeichnet. Neben Fotografien spielte vor allem die cineastische Darstellung der Revolution, u.a. Sergej Eisensteins "Oktober" aus dem Jahre 1928, eine zentrale Rolle in der Propaganda.

    Vortrag "Die Oktoberrevolution und ihre Bilder in den Köpfen" von Dr. Anna Bohn (Cinemathek Zentral- und Landesbibliothek Berlin) und Prof. Dr. Thomas Lindenberger (Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam). Begrüßung und Moderation: Barbara Wurm (Humboldt-Universität zu Berlin).
    0 min
  • Kommunismusgeschichte als Herausforderung für die deutsche und europäische Erinnerungskultur - Teil 1
    2017 wird es 100 Jahre her sein, dass in der sogenannten Oktoberrevolution in Russland erstmals eine kommunistische Bewegung die staatliche Macht übernahm. Gemeinsam mit dem Deutschen Historischen Museum lud die Bundesstiftung Aufarbeitung Vertreterinnen und Vertreter von Museen, Aufarbeitungsinstitutionen, Wissenschaft und Medien zu einem Workshop ein, um Projekte zum Jahrestag vorzustellen und anzuregen.

    Hören Sie zuerst die Begrüßung durch Dr. Anna Kaminsky, Geschäftsführerin der Bundesstiftung Aufarbeitung und Dr. Arnulf Scriba, Leiter Sonderausstellungen und Projekte des Deutschen Historischen Museums sowie die Einführung in die Thematik durch Dr. Nikolas Dörr, Bundesstiftung Aufarbeitung.

    Im Anschluss stellten das Deutsches Historisches Museum, vertreten durch Dr. Arnulf Scriba und Dr. Kristiane Janeke, sowie das Stadtgeschichtliche Museum Leipzig, vertreten durch Dr. Johanna Sänger Projekte zur Geschichte des Kommunismus vor.

    Es folgten Präsentationen vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam, vertreten durch Dr. Jan C. Behrends und Prof. Dr. Thomas Lindenberger sowie von der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde, vertreten durch Dr. Gabriele Freitag.
    0 min
  • Kommunismusgeschichte als Herausforderung für die deutsche und europäische Erinnerungskultur - Teil 2
    2017 wird es 100 Jahre her sein, dass in der sogenannten Oktoberrevolution in Russland erstmals eine kommunistische Bewegung die staatliche Macht übernahm. Gemeinsam mit dem Deutschen Historischen Museum lud die Bundesstiftung Aufarbeitung Vertreterinnen und Vertreter von Museen, Aufarbeitungsinstitutionen, Wissenschaft und Medien zu einem Workshop ein, um Projekte zum Jahrestag vorzustellen und anzuregen.

    Im zweiten Teil des Workshop folgten weitere Projektpräsentationen.
    Lena Ens von der Bundesstiftung Aufarbeitung stellte zunächst das Projekt "Erinnerungsorte an den Kommunismus" vor. Danach sprachen Dr. Jure Gasparic vom Slowenischen Institut für Zeitgeschichte sowie Nina Kraus und Klara Schwalbe von der International Students of History Association.

    Weitere Projekte wurden vorgestellt durch den Verein Gegen Vergessen-Für Demokratie, vertreten durch Ruth Wunnicke, die Volkshochschule München, vertreten durch Dr. Robert Mucha, sowie die Arbeitsgruppe Nordhessen-Südniedersachsen von Gegen Vergessen-Für Demokratie e.V., vertreten durch Ernst Klein

    Zum Abschluss der Veranstaltung präsentierten Bernd Buder vom Filmfestival Cottbus, Dr. Regina Bouchehri von Looksfilm TV sowie die Film- und Videoproduzenten Loretta Walz und Gerald Grote sowie Claus Oppermann ihre Projekte.
    0 min
  • Abgeschlossene Sammelgebiete? Die DDR, der Kommunismus und die historische Forschung
    Die Geschichte des Kommunismus und der DDR waren die Themen seines Lebens: Der 1928 geborene Mannheimer Historiker Hermann Weber brach als junger Mensch mit der kommunistischen Bewegung und wurde zu einem ihrer scharfsichtigsten Analytiker. Die Aufarbeitung der SED-Diktatur und des stalinistischen Terrors bewegten ihn bis zu seinem Tod am 29. Dezember 2014.

    Die Bundesstiftung Aufarbeitung und das Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung haben Thomas Lindenberger, Leiter der Abteilung »Kommunismus und Gesellschaft« am ZZF Potsdam, dazu eingeladen, am 15. März 2016 über den Stand und die Perspektiven der historischen Forschung zum Kommunismus sowie über die Frage zu sprechen, wie die DDR in diese Geschichte einzuordnen ist. Die Veranstaltung fand in memoriam Hermann Weber und aus Anlass des Erscheinens der Ausgabe 2016 des von ihm begründeten Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung statt. Das Gespräch wurde von Ulrich Mählert, Bundesstiftung Aufarbeitung, moderiert.
    1 hr 39 min
  • Ost-Berlin, West-Berlin, Ganz-Berlin: Von der geteilten zur vereinten Stadt
    Ab dem 13. August 1961 bauten die SED-Machthaber die Berliner Mauer. Sie trennte die Millionenstadt in Ost und West. Die dramatischen Bilder der Grenzschließung gingen um die Welt. Am 9. November 1989 stand Berlin abermals im Mittelpunkt des globalen Interesses. Die Euphorie über den Fall der Mauer und das Ende der Teilung bewegte die Berliner, die Deutschen und die Menschen weltweit. Heute ist Berlin Bundeshauptstadt sowie politisches und kulturelles Zentrum Deutschlands. Gleichzeitig ist die Metropole Anziehungspunkt für Menschen aus aller Welt, die das Gesicht der Stadt nachhaltig verändern.
    Die zweite Veranstaltung der Reihe "Deutschland 2.0" nahm die wechselvolle Geschichte Berlins in den Blick. Sie thematisierte die Rollen der Stadt während der Teilung Deutschlands und in der vereinigten Bundesrepublik und fragte zudem, wie vereint das Berlin des Jahres 2016 tatsächlich ist. Nicht zuletzt wagte sie den Ausblick: Wohin führt der Weg - und wie kann die Vergangenheit für die Zukunft nutzbar gemacht werden?
    0 min
  • Ost-Berlin, West-Berlin, Ganz-Berlin: Von der geteilten zur vereinten Stadt
    Ab dem 13. August 1961 bauten die SED-Machthaber die Berliner Mauer. Sie trennte die Millionenstadt in Ost und West. Die dramatischen Bilder der Grenzschließung gingen um die Welt. Am 9. November 1989 stand Berlin abermals im Mittelpunkt des globalen Interesses. Die Euphorie über den Fall der Mauer und das Ende der Teilung bewegte die Berliner, die Deutschen und die Menschen weltweit. Heute ist Berlin Bundeshauptstadt sowie politisches und kulturelles Zentrum Deutschlands. Gleichzeitig ist die Metropole Anziehungspunkt für Menschen aus aller Welt, die das Gesicht der Stadt nachhaltig verändern.

    Die zweite Veranstaltung der Reihe "Deutschland 2.0" nahm die wechselvolle Geschichte Berlins in den Blick. Sie thematisierte die Rollen der Stadt während der Teilung Deutschlands und in der vereinigten Bundesrepublik und fragte zudem, wie vereint das Berlin des Jahres 2016 tatsächlich ist. Nicht zuletzt wagte sie den Ausblick: Wohin führt der Weg - und wie kann die Vergangenheit für die Zukunft nutzbar gemacht werden?
    0 min
  • Die Oktoberrevolution - ihre Vorgeschichte und Verlauf
    Das heutige Bild der Russischen Revolution 1917 ist geprägt von Darstellungen, die im Nachhinein den eher unspektakulär verlaufenen Staatsstreich der Bolschewiki als "Große Sozialistische Oktoberrevolution" inszeniert haben. Der Eröffnungsvortrag der Reihe "Talking about a Revolution! Die Oktoberrevolution: Geschichte - Instrumentalisierung - Rezeption" zeichnete daher die komplexe Vorgeschichte vom ausgehenden Zarenreich, der Februarrevolution bis hin zu dem Umsturz am 7. November, der nach dem seinerzeit gültigen julianischen Kalender in Russland am 25. Oktober stattfand, nach und stellte den weiteren Verlauf der Revolution dar.

    Vortrag "Die Oktoberrevolution - ihre Vorgeschichte und Verlauf" von Prof. Dr. Jörg Baberowski (Humboldt-Universität zu Berlin).
    1 hr 30 min
  • Die DDR als Chance. Neue Perspektiven auf ein altes Thema
    Seit 1990 sind im vereinigten Deutschland fast 7000 Bücher zur DDR-Geschichte erschienen. Und die Zahl der neuen Titel bleibt alljährlich nahezu konstant. Immer wieder diskutieren Historiker die Frage, ob die DDR mittlerweile überforscht sei. Tatsächlich sagt die Zahl der Bücher mehr über das anhaltende öffentliche Interesse an der SED-Diktatur aus als über den Stellenwert des Themas in der Geschichtswissenschaft.
    In einer umfassenden Expertise beschreiben die Historiker Dierk Hoffmann, Michael Schwartz und Hermann Wentker die Perspektiven des Themas DDR für künftige historische Forschungen. 18 Autoren nehmen dazu kontrovers Stellung und formulieren zugleich neue Fragen an das alte Thema.
    Der von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur initiierte Sammelband lud zur Diskussion und zu einer Neubewertung des Forschungsfeldes DDR ein.
    Einführung: Richard Schröder (HU Berlin). Im Anschluss diskutierten Katja Wildermuth (mdr), Frank Bösch (ZZF-Potsdam), Thomas Großbölting (Uni Münster), Dierk Hoffmann (IfZ München-Berlin), Andrew I. Port (Detroit/ FRIAS Freiburg) und Richard Schröder. Moderation: Ulrich Mählert (Bundesstiftung Aufarbeitung).
    2 hr 2 min
  • Die DDR als Chance. Neue Perspektiven auf ein altes Thema
    Seit 1990 sind im vereinigten Deutschland fast 7000 Bücher zur DDR-Geschichte erschienen. Und die Zahl der neuen Titel bleibt alljährlich nahezu konstant. Immer wieder diskutieren Historiker die Frage, ob die DDR mittlerweile überforscht sei. Tatsächlich sagt die Zahl der Bücher mehr über das anhaltende öffentliche Interesse an der SED-Diktatur aus als über den Stellenwert des Themas in der Geschichtswissenschaft.

    In einer umfassenden Expertise beschreiben die Historiker Dierk Hoffmann, Michael Schwartz und Hermann Wentker die Perspektiven des Themas DDR für künftige historische Forschungen. 18 Autoren nehmen dazu kontrovers Stellung und formulieren zugleich neue Fragen an das alte Thema.

    Der von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur initiierte Sammelband lud zur Diskussion und zu einer Neubewertung des Forschungsfeldes DDR ein.

    Einführung: Richard Schröder (HU Berlin). Im Anschluss diskutierten Katja Wildermuth (mdr), Frank Bösch (ZZF-Potsdam), Thomas Großbölting (Uni Münster), Dierk Hoffmann (IfZ München-Berlin), Andrew I. Port (Detroit/ FRIAS Freiburg) und Richard Schröder. Moderation: Ulrich Mählert (Bundesstiftung Aufarbeitung).
    2 hr 2 min

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Mit diesem Podcast-Angebot stellt die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur Audio-Mitschnitte von Veranstaltungen zum Nachhören zur Verfügung.

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