Glaube. Macht. Politik.

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Glaube. Macht. Politik. episodes

  • (44) Sind Christen „Bückbürger“? Mit Ulf Poschardt
    Ulf Poschardt über gesellschaftliche Spaltung, Kirche und den Mut zum Widerspruch. Was braucht das Land jetzt wirklich?

    In dieser Folge spricht Nicolai Franz mit dem Journalisten, Publizisten und früheren WELT-Chefredakteur Ulf Poschardt über dessen Bücher Shitbürgertum und Bückbürgertum. Poschardt beschreibt darin zwei gesellschaftliche Milieus: eine überwiegend links geprägte kulturelle Elite, der er Moralisierung und Anpassungsdruck vorwirft, und ein konservativ-liberales Bürgertum, das sich diesem Druck aus seiner Sicht zu oft gebeugt habe. Diese Entwicklung zeichnet er von der Nachkriegszeit bis in die Gegenwart nach.

    Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Poschardts Verhältnis zu Kirche und Glaube. Er berichtet von seiner Kindheit in der Evangelisch-methodistischen Kirche, seiner Jugendleiterausbildung und seinem Zivildienst in einer methodistischen Gemeinde. Die Verbindung von protestantischer Prägung und linkem Elternhaus habe seinen politischen Ausgangspunkt mitbestimmt. Heute kritisiert Poschardt vor allem die evangelische Kirche dafür, sich dem Zeitgeist angepasst und christliche Verkündigung durch politische Botschaften ersetzt zu haben.

    Poschardt fordert Predigten, die aus der Beschäftigung mit der Bibel und der theologischen Tradition entstehen, statt wie politische Leitartikel zu klingen. Er beobachtet eine neue Sehnsucht nach Spiritualität und sieht die Kirchen vor der Aufgabe, ihre eigene geistliche und intellektuelle Identität wiederzuentdecken. Dabei spricht er auch über die Folgen des Zweiten Vatikanischen Konzils, Joseph Ratzingers Kritik an kirchlichen Reformprozessen sowie die Begegnung zwischen Ratzinger und Jürgen Habermas. Poschardt selbst bezeichnet sich nicht als dogmatisch und sagt, dass er eher selten zur Kirche gehe. Zugleich betont er sein Interesse an Theologie und am christlich-abendländischen Erbe.

    Darüber hinaus erklärt Poschardt, warum die Corona-Zeit sein Vertrauen in Politik, Gesellschaft und Medien grundlegend erschüttert habe. Er spricht über Migration, Antisemitismus und Islamismus, den Aufstieg der AfD als Reaktion auf gesellschaftliche Fehlentwicklungen sowie über seine Forderung nach einem selbstbewussteren und streitbaren Bürgertum. Auch seine Ideen für weniger Bürokratie, niedrigere Steuern und einen grundlegenden politischen Kurswechsel kommen zur Sprache.

    • Ulf Poschardt: Shitbürgertum. Erweiterte Ausgabe mit aktuellem Nachwort. Westend Verlag, Neu-Isenburg 2025, 176 Seiten, ISBN 978-3-98791-331-0.

    • Ulf Poschardt: Bückbürgertum. Eine Geschichte verlorener bürgerlicher Kulturkämpfe von 1945 bis 2026. Westend Verlag, Neu-Isenburg 2026, 352 Seiten, ISBN 978-3-98791-370-9.

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      44 min
    • (43) Wie umgehen mit der AfD? Mit Dr. Andreas Püttmann
      Was die Partei von anderen unterscheidet – und was Christen dazu sagen

      In dieser Folge spricht Nicolai Franz mit dem Politologen und engagierten Katholiken Andreas Pittmann über die dramatische Lage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Es geht darum, was die Brandmauer nach rechts und links wirklich bedeutet, warum die CDU in einem historischen Dilemma steckt und wie sich Christdemokratie heute definieren muss.

      Das Gespräch beschäftigt sich mit den Unterschieden zwischen konservativ, rechtspopulistisch und rechtsextrem – und damit, was das für Christen und ihre Wahlentscheidung heißt. Wie kann Demokratie in Zeiten von Populismus, Polarisierung und Social-Media-Druck bestehen? Wir suchen nach Antworten, die weit über Sachsen-Anhalt hinausweisen und zeigen, warum es gerade jetzt auf Haltung, Fakten und Kompromissfähigkeit ankommt.

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      1 hr 9 min
    • (42) Die Selbstverbrennung von Oskar Brüsewitz: Ein Pfarrer gegen das Regime (mit Wolfgang Stock)
      Das „Fanal von Zeitz“ als Anfang vom Ende der DDR: Ein Gespräch über den Mut von Christen, die Lügen der SED – und die zweifelhafte Rolle der Kirche.

      In dieser Folge geht es um den evangelischen Pfarrer Oskar Brüsewitz, der sich am 18. August 1976 vor der Michaeliskirche in Zeitz selbst anzündete. Vier Tage später starb er an seinen Verletzungen. Seine Tat richtete sich gegen die Unterdrückung der Kirchen und Christen durch die DDR.

      Mit dem Journalisten und Brüsewitz-Biografen Wolfgang Stock sprechen wir darüber, was Brüsewitz zu seiner Tat trieb, wie der DDR-Staat auf den unbequemen Dorfpfarrer reagierte und welche Rolle die evangelische Kirche spielte.

      Stock beschreibt Brüsewitz als erfolgreichen und leidenschaftlichen Missionar, der mit ungewöhnlichen Aktionen Aufmerksamkeit erregte. Staat und Staatssicherheit setzten ihn zunehmend unter Druck. Zugleich zeigen neu ausgewertete Kirchenakten, dass auch die Kirchenleitung auf eine Versetzung des Pfarrers drängte.

      Wir sprechen unter anderem über:

      • Brüsewitz’ spektakuläre Aktionen gegen die atheistische Staatsideologie
      • die Überwachung durch die Staatssicherheit
      • seine Arbeit mit Jugendlichen und seine missionarischen Erfolge
      • die letzten Wochen vor seiner Selbstverbrennung
      • die Reaktion von DDR-Staat und Kirche
      • neu zugängliche Akten der evangelischen Kirche
      • die Frage, welche Wirkung sein Tod auf Christen und Oppositionelle in der DDR hatte
      • Brüsewitz’ theologisches Anliegen und seine Bedeutung heute
      • Stock kommt zu einem klaren Urteil über die Wirkung der Selbstverbrennung: „Das Fanal von Zeitz von Oskar Brüsewitz war der Anfang vom Ende der DDR, 13 Jahre vor 1989.“

        Kritisch blickt er auf die damalige Kirchenleitung: „Die Kirche war in dem Punkt, in diesem entscheidenden Punkt nicht solidarisch mit ihrem Bruder.“

        Über Brüsewitz selbst sagt Stock: „Er war ein unbedingter Nachfolger Jesu Christi. Er wollte die Menschen mit seinem Herrn und Heiland bekannt machen.“

        Buchtipp: Wolfgang Stock, Helmut Müller-Enbergs: „Das Fanal. Das Opfer des Pfarrers Oskar Brüsewitz am 18. August 1976 und die Evangelische Kirche“, 2026 in dritter, erweiterter Auflage erschienen.

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        42 min
      • (41) Wo christliche US-Nationalisten irren – mit Thorsten Dietz
        Zum 250. Geburtstag der USA

        In dieser Folge geht es um eine große, bis heute hochaktuelle Frage: Sind die USA von Anfang an als christliche Nation gegründet worden?

        Mit Theologe, Publizist und Podcaster Thorsten Dietz sprechen wir über die historischen Fakten hinter diesem Mythos – und darüber, warum die Erzählung vom „christlichen Amerika“ politisch so wirkmächtig geworden ist.

        Anlass ist das 250. Jubiläum der Vereinigten Staaten. Im Gespräch wird deutlich: Die Gründung der USA war nicht auf eine christliche Staatsidee ausgerichtet, sondern stark geprägt von Religionsfreiheit, Gewaltenteilung und dem bewussten Verzicht auf religiöse Voraussetzungen für politische Ämter. Gleichzeitig blieb Religion im öffentlichen Leben präsent – allerdings als Teil einer freiheitlichen, nicht staatskirchlichen Ordnung.

        Wir sprechen unter anderem über:

        • die religiöse Vielfalt in den nordamerikanischen Kolonien
        • Puritaner, Quäker, Baptisten, Anglikaner und Katholiken
        • die Rolle von Aufklärung und Demokratie bei der Staatsgründung
        • den Unterschied zwischen Religionsfreiheit und Laizismus
        • die Idee einer „civil religion“ in den USA
        • den Aufstieg und die Gefahr des christlichen Nationalismus
        • Zum Schluss diskutieren wir, warum christlicher Nationalismus heute so stark polarisiert, welche Geschichtsbilder dabei verzerrt werden und ob es in den USA noch eine verbindende, versöhnende Kraft geben kann.

          Buchempfehlung: „Christlicher Nationalismus in den USA: Theologische Erkundungen zu Geschichte und Profil einer global einflussreichen Bewegung“, Herausgegeben von Thorsten Dietz und Maria Hinsenkamp, ISBN: 978-3-16-164862-5, 233 Seiten, 24 Euro.

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          53 min
        • (40) Wie der mutmaßliche Trump-Attentäter Cole Allen mit der Bibel umgeht
          Ein Gespräch mit dem Neutestamentler Christoph Heilig

          Nach dem mutmaßlichen Anschlagsversuch auf Donald Trump beim White House Correspondents’ Dinner rückt Cole Thomas Allens religiöse Begründung in den Fokus. War Allen ein christlicher Fundamentalist, ein „anti-Christian“, wie Trump sagte – oder liegt der Fall komplizierter?

          In dieser Folge spricht Nicolai Franz mit dem Neutestamentler Christoph Heilig über Allens zugeschriebenes Manifest, seine Bibelauslegung und die gefährliche Verbindung von politischem Extremurteil und religiöser Selbstrechtfertigung. Heilig sagt: „Er selbst hat sich als Christ verstanden.“ Allen argumentiere nicht einfach gegen die Bibel, sondern mit ihr – und folge einer Hermeneutik, die Heilig als „relativ ausgeklügelt und zurückhaltend“ beschreibt. Ein „durchgedrehter Apokalyptiker“ sei Allen nicht.

          Gerade deshalb ist der Fall brisant. Es geht um die Frage, wann Christen Gewalt gegen einen vermeintlichen Tyrannen rechtfertigen – und wie gefährlich enthemmte politische Sprache werden kann. Heilig warnt: Wer Trump als eine Art Hitler beschreibt, öffnet Deutungsräume, aus denen Menschen tödliche Schlüsse ziehen können.

          Zu Christoph Heiligs Artikel: Link

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          41 min
        • (39) „Jesus war Mittelständler“: Was braucht unsere Wirtschaft jetzt? Mit Thorsten Alsleben
          Thorsten Alsleben über Wirtschaftskrise, politische Blockaden und christliche Verantwortung

          Deutschland steckt wirtschaftlich in einer schwierigen Lage: schwaches Wachstum, hohe Energiepreise, zunehmende Bürokratie und eine verunsicherte Industrie. Im Gespräch mit Thorsten Alsleben von der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“ (INSM) geht es um die zentralen Ursachen der Krise – und die Frage, warum politische Reformen bislang ausbleiben.

          Welche Verantwortung trägt die Politik? Was hat Friedrich Merz angekündigt – und was ist daraus geworden? Und welche Reformen wären jetzt dringend nötig, damit Deutschland wieder wettbewerbsfähig wird?

          Darüber hinaus diskutieren wir die Rolle von Werten und christlicher Ethik in der Wirtschaft: Welche Bedeutung haben Verantwortung, Maß und Gerechtigkeit in Zeiten ökonomischer Unsicherheit? Und welchen Beitrag können Kirchen und Christen in der aktuellen Debatte leisten?

          Ein Gespräch über wirtschaftliche Realitäten, politische Blockaden – und die Frage, wie ein neuer Aufbruch gelingen kann.

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          39 min
        • (38) „Es gibt eine Erweckung im Iran“ – mit Markus Rode
          Ein Gespräch über den Weltverfolgungsindex 2026

          PRO-Redaktionsleiter Digital Nicolai Franz spricht in dieser Folge mit Markus Rode, Leiter von „Open Doors Deutschland“, über den Weltverfolgungsindex. Wie hat sich die Lage der Christen weltweit entwickelt? Ein besonderer Fokus liegt auf Syrien und Iran – wo es laut Markus Rode viel mehr Christen gibt, als man meinen könnte.

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          53 min
        • (37) „Generation Deutschland“: Radikal oder nur konservativ? Mit Ruth Korte

          Die AfD hat in Gießen ihre neue Jugendorganisation „Generation Deutschland“ gegründet. Erste Eindrücke: nationalistisch, ausgrenzend, christlich kaum relevant – aber wie radikal ist diese Gruppierung wirklich? Und was unterscheidet sie von der alten „Jungen Alternative“?

          Darüber spricht PRO-Redaktionsleiter Digital Nicolai Franz mit der Journalistin Ruth Korte vom Gießener Anzeiger. Sie war beim Gründungskongress vor Ort, hat Reden, Stimmung und Auftreten der jungen AfD-Mitglieder beobachtet und ordnet ein, wie stark völkische Positionen, Remigrationsforderungen und ein exklusives Menschenbild dort vertreten wurden. Außerdem geht es darum, welche Rolle der christliche Glaube auf dem Parteitag spielte – und welche nicht.

          Artikel von Ruth Korte im „Gießener Anzeiger“.

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          39 min
        • (36) Von der Arche in die Politik – Mit Bernd Siggelkow

          In wenigen Tagen feiert das christliche Hilfswerk „Die Arche“ seinen 30. Geburtstag. Sich selbst feiern will Gründer und Pastor Bernd Siggelkow deshalb aber nicht. Es gehe ihm vor allem um die Kinder, denn das Hilfswerk gründete er einst auch aus der eigenen Erfahrung heraus, als Junge vernachlässigt worden zu sein. „Ich komme selbst von der Straße“, sagt er, und weiter: „Wir versuchen, Menschen stark zu machen und ihnen das Gefühl zu geben: Es gibt jemanden, der an dich glaubt.“ 

          Nun aber wartet vielleicht eine neue Berufung auf ihn: Im kommenden Jahr tritt Siggelkow für die CDU bei den Berliner Abgeordnetenhauswahlen an. „Alles, was ich tue, ist immer auch politisch“, sagt er mit Blick auf die Arbeit der Arche. Immer habe er die Stimme der sozial Benachteiligten sein wollen, denn: Der Erfolg der Arche zeige vor allem den Misserfolg der Politik. Seine Frau habe ihn schließlich dazu motiviert, selbst in die Politik einzusteigen. „Ich möchte das schlechte Gewissen für soziale Gerechtigkeit sein.“

          „Politik muss Wahrheit sagen“

          An seiner Partei übt er durchaus auch Kritik, bei der CDU habe er aber die wenigsten Kompromisse machen müssen, das „Wertegefühl“ stimme mit seinem überein. Sein großes politisches Vorbild sei Wolfgang Bosbach, der ebenfalls immer intern Kritik geübt habe und noch übe. Genau wie er sei er kein „Freund von Wischi-Waschi“. „Politik muss Wahrheit sagen“, erklärt Siggelkow.

          PRO hat mit ihm auch über die Debatte um Friedrich Merz’ Stadtbild-Äußerungen gesprochen. In Marzahn-Hellersdorf, wo die Arche ihre Zentrale hat, sprächen die Menschen kaum über das Thema. Siggelkow hält den Streit auch deshalb für übertrieben. „Friedrich Merz hat zwei Sätze zu wenig gesagt. Aber er hat recht.“ 

          Das Stadtbild habe sich im Zuge der Zuwanderung verändert, sagt er und verweist etwa auf Sicherheitsmaßnahmen auf Weihnachtsmärkten. Er habe sich vom Bundeskanzler aber eine bessere Erklärung für seine Worte gewünscht, „um das Thema zu entschärfen“. Dennoch kritisiert er auch die Form der öffentlichen Debatte: „Man muss auch mal polarisieren, um ins Gespräch zu kommen, aber das Gespräch findet heutzutage nicht mehr statt. Stattdessen finden Hass und Hetze statt.“ Sogar er selbst habe bereits Morddrohungen erhalten.

          1 hr 6 min
        • (35) Wie hält es die Linke mit Israel? / Zukunft des Staatskirchenrechts. Mit Bodo Ramelow
          Ein Gespräch mit Bodo Ramelow über die Verbindung von Religion und Politik im Nahostkonflikt, die Bedeutung des Dialogs und der Mitmenschlichkeit – und welche Rolle die Linke dabei spielt.

          Bodo Ramelow – zehn Jahre lang erster und bisher einziger Ministerpräsident der Linkspartei, bekennender Christ und nun Bundestagsvizepräsident. Nicolai Franz hat ihn in seinem Erfurter Büro getroffen – kurz nach seiner Rückkehr aus Israel und einer Audienz beim neuen Papst Leo XIV.

          Ramelow spricht über die Lage im Nahen Osten, den Umgang mit dem Hamas-Terror und die Rolle, die Glauben und Moral in der Politik spielen. Er beschreibt, was ihn an der Begegnung mit dem Papst beeindruckt hat – und warum er als Linker an der Kirche festhält, obwohl sie für viele in seiner Partei keine große Bedeutung hat. Er äußert sich auch über Antisemitismus in den eigenen Reihen – und wie er selbst damit umgeht.

          Ein Gespräch über Religion als politische Kategorie, über Macht und Gewissen – und über einen Politiker, der seinen Glauben weder versteckt noch instrumentalisiert.

          1 hr 37 min

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