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kennen Sie vielleicht die Versuchung, die letzten Seiten zu lesen, um vorab zu erfahren, ob es trotz vieler Turbulenzen ein „Happy-end“ gibt! Die heutige Losung der Herrnhuter Brüdergemeine ist das glückliche Ende einer turbulenten Familiengeschichte: "Josef tröstete seine Brüder und redete freundlich mit ihnen.“
Als die beiden Frauen einander um Vergebung baten, weinten sie. In der Familiengeschichte Jakobs weint Josef, als man ihm den letzten Wunsch seines Vaters überbringt, er solle seinen Brüdern vergeben, dass sie ihn einst als Sklave nach Ägypten verkauften! Als er sieht, dass sie als Eingeständnis ihrer Schuld vor ihm niederfallen, tröstet er sie mit den Worten: „Fürchtet euch nicht!“ Habt keine Angst, ich könnte mich jetzt an euch rächen! „Stehe ich denn an Gottes Stelle?“ Lernen wir von Josef: Er sieht sich unter Gott stehend! Deshalb kann er nicht Richter über seine Brüder sein, sondern freundlich mit ihnen reden und ihnen vergeben! Das hebräische Wort für „Vergeben“ heißt in seiner Grundbedeutung „Tragen". Was uns sagt: Tragen wir doch erlittene seelische oder körperliche Verletzungen durch Menschen hin zu dem, der sie an einem Kreuz gebüßt und mit seinem Tod bezahlt hat – zu Jesus! Legen wir alles, was uns von Menschen entzweit und trennt, unter seinem Kreuz ab! Dann können wir in Familie und Verwandtschaft anderen Böses vergeben, wozu uns der Apostel Paulus im heutigen Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine ermutigt: „Seid untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus." (Epheser 4, ,32) Dann können wir nicht mehr nach dem Gesetz der Welt handeln: Wie du mir, so ich dir!“ Sondern nach dem Gesetz des Himmels: „Wie Gott mir, so ich dir!"
Autor: Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich
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By ERF - Der Sinnsenderkennen Sie vielleicht die Versuchung, die letzten Seiten zu lesen, um vorab zu erfahren, ob es trotz vieler Turbulenzen ein „Happy-end“ gibt! Die heutige Losung der Herrnhuter Brüdergemeine ist das glückliche Ende einer turbulenten Familiengeschichte: "Josef tröstete seine Brüder und redete freundlich mit ihnen.“
Als die beiden Frauen einander um Vergebung baten, weinten sie. In der Familiengeschichte Jakobs weint Josef, als man ihm den letzten Wunsch seines Vaters überbringt, er solle seinen Brüdern vergeben, dass sie ihn einst als Sklave nach Ägypten verkauften! Als er sieht, dass sie als Eingeständnis ihrer Schuld vor ihm niederfallen, tröstet er sie mit den Worten: „Fürchtet euch nicht!“ Habt keine Angst, ich könnte mich jetzt an euch rächen! „Stehe ich denn an Gottes Stelle?“ Lernen wir von Josef: Er sieht sich unter Gott stehend! Deshalb kann er nicht Richter über seine Brüder sein, sondern freundlich mit ihnen reden und ihnen vergeben! Das hebräische Wort für „Vergeben“ heißt in seiner Grundbedeutung „Tragen". Was uns sagt: Tragen wir doch erlittene seelische oder körperliche Verletzungen durch Menschen hin zu dem, der sie an einem Kreuz gebüßt und mit seinem Tod bezahlt hat – zu Jesus! Legen wir alles, was uns von Menschen entzweit und trennt, unter seinem Kreuz ab! Dann können wir in Familie und Verwandtschaft anderen Böses vergeben, wozu uns der Apostel Paulus im heutigen Lehrtext der Herrnhuter Brüdergemeine ermutigt: „Seid untereinander freundlich und herzlich und vergebt einer dem andern, wie auch Gott euch vergeben hat in Christus." (Epheser 4, ,32) Dann können wir nicht mehr nach dem Gesetz der Welt handeln: Wie du mir, so ich dir!“ Sondern nach dem Gesetz des Himmels: „Wie Gott mir, so ich dir!"
Autor: Pfarrer i. R. Gerhard Weinreich
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