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"Kultur ist kein weiches Thema. Kultur ist zukunftskritisch und zukunftsentscheidend."
Kulturwandel schreiben sich viele Unternehmen derzeit auf die Fahnen. Es wird gewandelt, was das Zeug hält. Bei näherer Betrachtung zerfallen die heroischen Ankündigungen jedoch meist in eine Handvoll Einzelmaßnahmen, deren Wirkung erstaunlich schnell versandet. Ganz anders bei der R+V Versicherung.
Als genossenschaftlich organisiertes Unternehmen hat das Thema Kultur traditionell schon immer einen hohen Stellenwert in der Organisation. Doch mit der Einrichtung eines CTO - Cultural and Transformational Offices - und einem tiefgreifenden Transformationsprozess der Kultur auf allen Ebenen hat die R+V eine ganz neue Liga der Veränderung betreten.
Dr. Nobert Rollinger, Vorstandsvorsitzender der R+V Versicherung, berichtet über Notwendigkeit, Konstruktion und Erwartungen an den gerade gestarteten, unternehmensübergreifenden Kulturwandel.
Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK
Hört rein in dieses Gespräch, das einen grossangelegten Kulturwandel quasi in Echtzeit beschreibt. Es ist hochgradig spannend aus Sicht eines Initiators zu erfahren, wie ein solches Transformationsvorhaben konstruiert und umgesetzt wird und welche Erwartungen sich daran knüpfen.
Viel Spass beim Reinhören.
Interview: Jule Jankowski
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In unserem GOOD WORK Salon versammeln sich spannende Zeitgenossen: Echte Vordenker:innen, Paradiesvögel ebenso wie fleissige Arbeitsbienchen, Leute aus der Mitte und aus den Nischen unserer Arbeitswelt - kurz: ein bunter Reigen an Menschen, die mit uns ihre klugen Gedanken und gelebten GOOD WORK Geschichten teilen wollen.
Die Salongespräche laden ein zu einer wahrhaftigen Begegnung mit diesen Menschen. Im gleichermaßen tiefgründigen wie leichtfüßigen Dialog mit ihnen werden wir uns ausgewählten Phänomenen der Transformation widmen. Dabei wird neben all den inhaltlich wesentlichen Aspekten Platz sein für die menschliche Perspektive. Wir rücken ein Stückchen näher heran an unsere Gäste und laden Sie ein, etwas aus ihrem persönlichen Leben mit uns zu teilen.
Der Kontext ist und bleibt die Transformation unserer Arbeitswelt auf ihren unterschiedlichen Bühnen. Unsere fünf GOOD WORK Prinzipien bleiben weiterhin als Struktur im Hintergrund bestehen. Wir sprechen künftig auch immer über
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„Wir lassen uns ständig durch immer mehr (negative) Informationen anzuckern. Dabei brauchen wir Fokus und Mut zur Zuversicht.“
Schon mal was von Deep Work gehört? Falls nicht, ist das kein Wunder, denn unsere Arbeitswelt ist ein schwieriges Biotop für echtes fokussiertes Arbeiten geworden. Ablenkung und Multitasking stehen nicht nur auf der Tagesordnung, sie sind zum Sekunden-Taktgeber geworden. Mit fatalen Folgen.
Die Wirtschaftspsychologin und Bestseller-Autorin Vera Starker hat rund um das Phänomen der Deep Work intensiv geforscht und publiziert, In der aktuellen Folge teilt sie mit uns, was es braucht, um Deep Work wirklich praktizieren zu können.
Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK
Hört rein in die hochspannenden Ausführungen von Vera Starker, die nicht nur einen Blick auf unsere Arbeitsseele, sondern auch darauf wirft, welche Prozesse in unserem Hirn im Zustand konzentrierten Arbeitens aktiv sind. Es ist ein gleichermaßen tiefes wie auch humorvoll-optimistisches Credo für eine Arbeitswelt, die die Balance wahrt zwischen Co-Kreation und Fokussierung.
Viel Spass beim Reinhören.
Interview: Jule Jankowski
Literaturhinweis:
Vera Starker, Dr. Katharina Roos: "Mut zur Zuversicht. Wie uns in Zeiten globaler Krisen eine aktive Zukunftsgestaltung gelingt" Remote Verlag 2024.
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„Es gibt viele Mitarbeiter, die gar nicht wollen, dass wir über Autonomie und Selbstbestimmtheit reden, weil sie ganz andere Themen haben, die viel wichtiger sind.“
New Work, Good Work, Arbeitskultur – das sind doch alles reine Elite-Diskussionen. Ist das wirklich so? Oder können wir aus dem Diskurs nicht auch etwas für jene Unternehmen ableiten, deren Arbeitsrealität sich weit jenseits von Homeoffice und Remote-Arbeit bewegt?
Anna Weber nimmt uns im Gespräch mit „auf die Fläche“, wie es im Einzelhandelsjargon so schön heißt. Sie erläutert und reflektiert sehr differenziert die Besonderheiten ihres Unternehmens und die Auswirkungen auf deren Kultur.
Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK
Hört rein in dieses Gespräch, das einen unverstellten und authentischen Einblick in die Organisationsrealität im Einzelhandel gewährt. Anna Webers Ausführungen sind im besten Sinne geprägt von unternehmerischer Realpolitik, die die unterschiedlichen, zum Teil konkurrierenden Bedürfnisse von Mitarbeitenden, Markt und Mitbewerber in den Fokus rückt.
Viel Spass beim Reinhören.
Interview: Jule Jankowski
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"Fantasie ist eindeutig die größte Kraft der menschlichen Existenz. Die Fantasie hat uns dahin gebracht, wo wir jetzt sind."
Viele Zukunftsforscher sehen die Zukunft als Fortschreibung gegenwärtiger Dynamiken. Daran ist nichts verkehrt, doch klammert dieses Denken einen wesentlichen Bestandteil aus: unsere Vorstellungskraft.
Hier setzt die Forschung von Prof. Dr. Thomas Druyen, Leiter des Instituts für Zukunftspsychologie an der privaten Sigmund Freud Universität in Wien an. Er hat zusammen mit seinem Forschungsteam inzwischen mehr als 14.000 Menschen zu ihren Vorstellungen, Wünschen, Erwartungen hinsichtlich ihrer eigenen Zukunft befragt. Und diese sogenannten Zukunftsinterviews haben Erstaunliches zutage befördert.
Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK
Hört rein in dieses Gespräch, das eine wahre Fundgrube an weisen Erkenntnissen zum Thema Zukunftsgestaltungen ist. Es ist immer wieder eine helle Freude, klugen Menschen dabei lauschen zu dürfen, wie sie ihre vielschichtigen Gedankengebäude entfalten. So betrachtet sind die Ausführungen von Prof. Dr. Druyen eine echte architektonische Meisterleistung.
Viel Spass beim Reinhören.
Interview: Jule Jankowski
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Die heutige Folge wird freundlicherweise unterstützt von der R+V Versicherung. Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen legt viel Wert auf eine gesunde Arbeitskultur und fördert Gemeinschaftsleistung. Aktuell sind einige Stellen vakant. Hier geht es direkt zu einer Übersicht der offenen Stellen: jobs.ruv.de.
Leseempfehlung:
Prof. Dr. Thomas Druyen, Valeska Mangel: "Aus der Zukunft lernen.Der Leitfaden für konkrete Veränderung". Medizinisch Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft 2023.
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"Jetzt musst du was ändern. Das Einzige, was du wirklich erkennen musst, ist, dass es keinen Return gibt."
Die 200. Folge bei GOOD WORK wartet mit einer Geschichte der Extraklasse auf: Es ist die Transformationsstory von Jürgen Schmitt, Leiter der Expedition Finance bei der Deutschen Bank.
Jürgen hat seine berufliche Laufbahn bei der Deutschen Bank als Derivaten Händler gestartet. Mit Leidenschaft und vollem Einsatz. Auf der Überholspur wurde er abrupt ausgebremst. Sein Traumjob war von einem auf den anderen Tag weg.
Jürgen war herausgefordert, sich ganz neu beruflich zu positionieren. Das ist ihm gelungen, sogar im gleichen Unternehmen.
Heute leitet er die Expedition Finance bei der Deutschen Bank, eine Initiative, die in Bewegtbildern die neusten Trends, Technologien & Themen anschaulich erklärt. Was könnte Einfluss auf Branchen und Unternehmen haben? Wie könnten Veränderungen aussehen, nicht nur für die Bankenbranche und das Thema Payment?
Auch optisch unterscheidet sich Jürgen Schmitt deutlich vom stereotypen Bild eines Bankers: Den Anzug hat er gegen Jeans und Hoodie getauscht, sein Gesicht ziert ein opulenter Bart. Sein Konterfei wurde zum Markenzeichen: Heute ist Jürgen bekannt als der "Bankbart".
**Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK **
Hört rein in dieses Gespräch, das nicht nur eine wirklich packende und bewegende Geschichte im Gepäck hat. Wir lernen aus den ehrlichen und tiefen Einsichten von Jürgen etwas darüber, dass es für einen Neubeginn nicht immer ein komplett neues Spielfeld braucht.
Viel Spass beim Reinhören.
Interview: Jule Jankowski
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Links zur Expedition Finance:
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"Wie können wir die zarte Flamme einer Innovation durch die Organisation tragen, ohne dass sie erlischt?"
Innovation war lange Jahre die Sehnsuchtsvokabel der Wirtschaftswelt. Gerade zu Hochzeiten von StartUps, von Learning Journeys ins Silicon Valley und Inkubatoren war es für Viele der gedankliche Dreh- und Angelpunkt ihres wirtschaftlichen Handelns. Dieses Geräusch ist inzwischen deutlich leiser.
Was ist aus Innovation geworden? Ist ihr die Puste ausgegangen? Gerade jetzt in einer Zeit, in dem wir nichts so dringend nötig haben wie mehrere bahnbrechende Innovationen? Der Schub für die anstehende Transformation kann nicht allein aus Einsicht und Schmerz erfolgen.
Lars Gaede schaut aus beruflicher Neugier und Mission auf das Thema Innovation. Er hat seine Karriere als Journalist gestartet und ist mittlerweile ins Feld der Organisationsversteher gewechselt. Er schaut genau hin, wie Organisationen wirksam u.a. Innovationen auf die Strecke bringen. Als Berater für Organisationsentwicklung bei Metaplan und als Co-Founder der jährlichen Konferenz Work Awesome ist er wachsam, nicht nur am Seitenrand des Geschehens.
Wir widmen uns in der Folge dem Thema Innovation und wie Organisationen sie wahlweise erfolgreich implementieren oder ihnen das Licht ausknipsen.
**Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK **
Hört rein in dieses Gespräch, das sich einem hochrelevanten, derzeit aber weniger diskutierten Thema hinwendet. Lars Gaede präsentiert seinen wachen Geist und die wichtigste Voraussetzung für die Arbeit als Journalist: Die ungebrochene Neugier und die Gabe des sortierten Beobachtens. Die Folge ist ein Beweis dafür, dass die Agenda an explizit besprochenen Aspekten oft nicht das widerspiegelt, was in Organisationen wirklich geschieht.
Viel Spass beim Reinhören.
Interview: Jule Jankowski
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"Wie wird eigentlich weltweit modern gearbeitet?"
Mit dieser Fragestellung sind Anna und Nils Schnell 2018 erstmals losgezogen auf ihre moderne Walz, wie sie ihr Reise-Arbeits- und Lernformat nennen. Sie haben auf ihrer Modern-Work-Tour innerhalb von insgesamt fünf Jahren 55 Länder durchquert. Auf ihrer Weltreise haben sie nicht nur das digitale Nomadentum selbst gelebt, sondern erforscht, wie es in anderen Ländern um die moderne Arbeitswelt bestellt ist. Sie sind dazu in den Austausch mit unzähligen Unternehmen, aus ganz unterschiedlichen Branchen getreten, haben inspirierende Menschen interviewt. Ihre spannenden Eindrücke haben sie in ihrem Buch "Die Modern Work-Tour" zusammengefasst.
In der heutigen Folge gehen wir gemeinsam mit "The Schnells" nochmals gedanklich auf Reisen durch den Balkan, die Mongolei, China, Brasilien, Südafrika - kurz den gesamten Globus. Nils und Anna packen ihre eindrücklichsten Erfahrungen in Sachen moderne Arbeitswelt, überraschende Einsichten und wichtige Learnings aus.
Ihre lebendigen Erzählungen und Anekdoten liefern Zeugnis ab über die Herausforderungen, Hürden und Highlights, die sie als Paar, als Modern-Work-Enthusiasten auf ihrer Reise durchlebt haben. Ein paar Grenzerfahrungen teilen sie ebenfalls mit uns.
**Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK **
Hört rein in dieses Gespräch, das ganz viel "Denken in Möglichkeiten" und natürlich auch "Flexible Strukturen" bereithält. Mehr Grenzerfahrung, mehr Horizonterweiterung hatten wir hier bei GOOD WORK selten zu Gast. Die Folge ist ein einzigartiges Plädoyer für echtes Weltbürgertum und für eine im besten Sinne entgrenzte Welt.
Viel Spass beim Reinhören.
Interview: Jule Jankowski
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"Transparenz schafft mehr Verbundenheit. Das fängt schon bei der Frage an: Wer sitzt wo?"
Die Diskussionen um den Stellenwert des Büros als Austragungsfläche von Wertschöpfung halten an. Noch immer scheint nicht geklärt, was, wo, wie am besten gelingt. Nur eines zeichnet sich ab: Eine Situation, die hauptsächlich von Präsenzarbeit geprägt ist, wird nicht wiederkehren.
Das hat weitreichende Auswirkungen, auch auf die Flächennutzung der betrieblichen Räume. Open Offices - also Bürofläche ohne individuelle fest zugewiesene Arbeitsplätze - setzen sich vermehrt durch.
Felix Mohr ist an der Frontlinie des hybriden Arbeitens unterwegs. Er weiß genau, was die Gemüter der Mitarbeitenden erhitzt und was das Management im aktuellen Diskurs umtreibt.
**Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK **
Hört rein in dieses Gespräch, das sich dem GOOD WORK Prinzip Flexible Strukturen in voller Breite widmet. Es wird sehr schnell klar, dass die vermeintlich simple Frage der Arbeitsplatzorganisation erklägliches Potenzial hat, ganze Unternehmenskulturen zu gestalten. Felix Mohr nimmt die Challenge gerne an, denn er denkt sehr gerne in großen Bezügen.
Viel Spass beim Reinhören.
Interview: Jule Jankowski
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"Manchmal ist es sehr gut, dass Soziologen nicht in die Zukunft gucken."
Organisationen haben die Funktion, Arbeit zu organisieren. Sie sind soziale Systeme und unterliegen ihren ganz eigenen Logiken. Doch welchen Gesetzmäßigkeiten unterliegen andere soziale Bewegungen und Gruppierungen? Was ist beispielsweise mit Protestbewegungen? Gibt es dazu Querbezüge oder Analogien zum den, was in Organisationen stattfindet?
Diese Frage scheint auf den ersten Blick etwas weiter entfernt vom Kern der Arbeitskultur und damit auch nicht direkt verwandt mit GOOD WORK. Im Gespräch mit dem Protest Soziologen Dr. Simon Teune wird jedoch schnell klar, wie stark die Parallelen und zum Teil die Überschneidungen zwischen diesen Welten sind. Dr. Simon Teune forscht an der Freien Universität Berlin und ist Teil des eigens gegründeten Instituts für Protest- Bewegungsforschung.
Gerade aktuell erleben wir im öffentlichen Raum ein enormes Maß an organisiertem Protest. Grund genua, diesem Phänomen aufzuspüren und eventuelle Regelhaftigkeiten besser zu verstehen.
**Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK **
Hört rein in dieses Gespräch, das jenseits der offensichtlichen Themen der Arbeitskultur und Organisationsentwicklung so viel spannende Einsichten bereit hält. Und vielleicht fällt euch dabei etwas auf, was uns an anderer Stelle hilfreich sein könnte: Echte VordenkerInnen erkennt man daran, dass sie sehr zurückhaltend sind, wenn es darum geht, sich jenseits ihres angestammten Fachgebiets auf Prognosen, Zuschreibungen und einfache Wahrheiten festlegen zu lassen.
Viel Spass beim Reinhören.
Interview: Jule Jankowski
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"Organisationen tendieren dazu, ungelöste Organisationsprobleme auf Personen zuzurechnen."
Es schallt ein lautstarker Ruf durch die modernen Büroflure. Es ist der Ruf nach einer menschlicheren Arbeitswelt. "Der ganze Mensch gehört in den Mittelpunkt" passt als Forderung genau in diesen Kanon.
Am anderen Ende dieser Diskussion versammeln sich jene Systemkundigen, die genau darin den Kern vielen Übels sehen. Die Organisationssoziologin Dr. Judith Muster gehört ganz klar zur Fraktion "Lass doch mal den Menschen in Ruhe."
Das erzeugt in manchen Fällen Missverständnisse und Reibung, in anderen wiederum sorgt es für Erleichterung. Das Buch "Die Humnanisierung der Organisationen", das Dr. Judith Muster gemeinsam mit Kollegen rausgebracht hat, trägt sinnigerweise den Untertitel. "Wie man dem Menschen gerecht wird, indem man den Grossteil seines Wesens ignoriert."
Können wir Organisationen gerade dadurch humaner gestalten, dass wir nicht alles auf den breiten Schultern heroischer Lichtgestalten - aka: Führungskräfte abladen? Übertreiben wir es mit dem Moralisieren, dem Psychologisieren und dem Überdenken formaler Pflichten?
Das ist zumindest eine der Grundüberzeugungen von Dr. Judith Muster.
**Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK **
Hört rein in diese Stunde geballten Organisationswissens, das ein lang gehegtes Missverständnis anschaulich und überzeugend ausräumen kann: Je besser wir uns um den einzelnen Menschen kümmern, um so besser geht es der gesamten Organisation. Und dabei wird eines sichtbar: Dass Arbeit an Organisationsstrukturen Ausdruck größter Menschlichkeit sein kann.
Viel Spass beim Reinhören.
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