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Kennen Sie das? Da wünschen Sie sich so sehr, dass ein anderer Mensch zum Glauben kommt. Vielleicht Ihr Ehepartner. Oder ein Kind, ein Enkel? Oder auch ein Freund, ein Nachbar oder jemand anders, mit dem Sie in einer engen Beziehung stehen. Aber leider lehnt der andere immer wieder ab. Und nimmt z.B. Ihre Einladung zum Gottesdienst nicht an. Das kann sehr frustrierend sein. In einer solchen Situation kann unser heutiges Bibelwort eine Ermutigung sein. Da heißt es in Psalm 22,28: „Es werden sich zum HERRN bekehren aller Welt Enden.“
Hier haben wir die Zusage, dass sich viele bekehren werden. Das heißt, es werden viele zum Glauben an Gott kommen. Und das bedeutet: Auch der Mensch, bei dem Sie sich das so sehr wünschen, kann noch den Gott Israels, den Vater Jesu Christi, kennen lernen. Als Pfarrer höre ich immer wieder Geschichten von Christen, die Jahre und Jahrzehnte für ihre Kinder gebetet haben. Darum, dass sie auch Christen werden. Aber nichts geschah. Erst nach sehr langer Zeit hat Gott das Gebet erhört. Wie groß war da die Freude! Nicht selten habe ich es auch erlebt, dass Kinder zum Glauben kamen, nachdem ihre Eltern gestorben waren.
Gottes Wort macht uns heute Mut zu vertrauen: Gott kann jeden Menschen zu sich holen. Auch den, von dem ich es mir wünsche. Auch den, von dem ich es mir überhaupt nicht vorstellen kann. Darum lohnt sich, dafür zu beten. Und nicht aufzugeben, wenn das Gebet nicht sofort erhört wird. Das Gebet ist nicht umsonst. Auch ich persönlich bete schon seit Jahrzehnten für einen Menschen, der mir sehr nahesteht. Und vertraue darauf, dass das Gebet nicht umsonst ist.
Unser Bibelwort kann uns noch in einer anderen Hinsicht Mut machen. Manchmal haben wir ja den Eindruck, mit dem christlichen Glauben wird es bei uns immer schwieriger. In vielen Kirchen nimmt der Gottesdienstbesuch ab. Gemeinden werden zusammengelegt. Und in der Gesellschaft spielt der christliche Glaube nur noch eine untergeordnete Rolle. So etwas kann sehr belastend sein. Wir sollten uns aber an dieser Stelle nicht von unseren negativen Gefühlen leiten lassen. Sondern darauf vertrauen: Gott kann auch bei uns wieder einen neuen Aufbruch schenken. So wie er es in der Geschichte der Kirche schon oft getan hat. Er kann es schenken, dass bei uns wieder mehr Menschen zum Glauben kommen. Vielleicht ändern sich die Formen und Institutionen. Aber die Gemeinde Gottes bleibt.
Schon heute können wir beobachten, was in unserem Bibelwort steht. Denn da lesen wir, dass sich zum Herrn bekehren aller Welt Enden. Das bedeutet: Unser Horizont sollte nicht zu klein sein. Ja, in Europa sind viele Kirchen zzt. eher auf dem Rückzug. Aber weltweit sieht das ganz anders aus. In Afrika, in Asien und in Südamerika bekehren sich viele Menschen. Manche Gemeinden wachsen geradezu explosionsartig. Das zeigt uns neu: Gott ist am Werk. Er holt Menschen zu sich. Er baut seine Gemeinde. Und das kann er auch bei uns. Auch bei dem Menschen, den wir so gerne bei ihm sehen würden. Wir brauchen also nicht zu resignieren. Sondern können weiter geduldig beten und andere einladen, auch an Gottt zu glauben. Für wen wollen Sie heute beten, dass er oder sie zum Glauben kommt?
Autor: Pfarrer Dr. Christian Schwark
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der SinnsenderKennen Sie das? Da wünschen Sie sich so sehr, dass ein anderer Mensch zum Glauben kommt. Vielleicht Ihr Ehepartner. Oder ein Kind, ein Enkel? Oder auch ein Freund, ein Nachbar oder jemand anders, mit dem Sie in einer engen Beziehung stehen. Aber leider lehnt der andere immer wieder ab. Und nimmt z.B. Ihre Einladung zum Gottesdienst nicht an. Das kann sehr frustrierend sein. In einer solchen Situation kann unser heutiges Bibelwort eine Ermutigung sein. Da heißt es in Psalm 22,28: „Es werden sich zum HERRN bekehren aller Welt Enden.“
Hier haben wir die Zusage, dass sich viele bekehren werden. Das heißt, es werden viele zum Glauben an Gott kommen. Und das bedeutet: Auch der Mensch, bei dem Sie sich das so sehr wünschen, kann noch den Gott Israels, den Vater Jesu Christi, kennen lernen. Als Pfarrer höre ich immer wieder Geschichten von Christen, die Jahre und Jahrzehnte für ihre Kinder gebetet haben. Darum, dass sie auch Christen werden. Aber nichts geschah. Erst nach sehr langer Zeit hat Gott das Gebet erhört. Wie groß war da die Freude! Nicht selten habe ich es auch erlebt, dass Kinder zum Glauben kamen, nachdem ihre Eltern gestorben waren.
Gottes Wort macht uns heute Mut zu vertrauen: Gott kann jeden Menschen zu sich holen. Auch den, von dem ich es mir wünsche. Auch den, von dem ich es mir überhaupt nicht vorstellen kann. Darum lohnt sich, dafür zu beten. Und nicht aufzugeben, wenn das Gebet nicht sofort erhört wird. Das Gebet ist nicht umsonst. Auch ich persönlich bete schon seit Jahrzehnten für einen Menschen, der mir sehr nahesteht. Und vertraue darauf, dass das Gebet nicht umsonst ist.
Unser Bibelwort kann uns noch in einer anderen Hinsicht Mut machen. Manchmal haben wir ja den Eindruck, mit dem christlichen Glauben wird es bei uns immer schwieriger. In vielen Kirchen nimmt der Gottesdienstbesuch ab. Gemeinden werden zusammengelegt. Und in der Gesellschaft spielt der christliche Glaube nur noch eine untergeordnete Rolle. So etwas kann sehr belastend sein. Wir sollten uns aber an dieser Stelle nicht von unseren negativen Gefühlen leiten lassen. Sondern darauf vertrauen: Gott kann auch bei uns wieder einen neuen Aufbruch schenken. So wie er es in der Geschichte der Kirche schon oft getan hat. Er kann es schenken, dass bei uns wieder mehr Menschen zum Glauben kommen. Vielleicht ändern sich die Formen und Institutionen. Aber die Gemeinde Gottes bleibt.
Schon heute können wir beobachten, was in unserem Bibelwort steht. Denn da lesen wir, dass sich zum Herrn bekehren aller Welt Enden. Das bedeutet: Unser Horizont sollte nicht zu klein sein. Ja, in Europa sind viele Kirchen zzt. eher auf dem Rückzug. Aber weltweit sieht das ganz anders aus. In Afrika, in Asien und in Südamerika bekehren sich viele Menschen. Manche Gemeinden wachsen geradezu explosionsartig. Das zeigt uns neu: Gott ist am Werk. Er holt Menschen zu sich. Er baut seine Gemeinde. Und das kann er auch bei uns. Auch bei dem Menschen, den wir so gerne bei ihm sehen würden. Wir brauchen also nicht zu resignieren. Sondern können weiter geduldig beten und andere einladen, auch an Gottt zu glauben. Für wen wollen Sie heute beten, dass er oder sie zum Glauben kommt?
Autor: Pfarrer Dr. Christian Schwark
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