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Der Prophet Jesaja gab etwa 700v. Chr. die Worte weiter, die wir heute in der Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine hören: Jesaja 53,5 „Durch seine Wunden sind wir geheilt.“ Als Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, am Kreuz von Golgatha hängt, wurden diese Worte erfüllt. Fassungslos stehe ich vor dem Grauen dieser erfüllten Prophezeiung. Es geschah hier kein bedauerlicher Zufall: Jesus ist ohne Sünde. Deshalb wird er von uns Menschen nicht ausgehalten, sondern entfernt, entsorgt, vernichtet. Hier sind übrigens nicht nur Atheisten gemeint, die Gott ablehnen, sondern auch kirchliche und fromme Leute. Damals waren es streng gläubige Juden, die sich durch Jesus gestört fühlten und durch heidnische Hände Jesus kreuzigen ließen. Am Karfreitag kommt es nun endgültig heraus, in welchem Zustand sich die Welt der Menschen befindet: Abgefallen von dem lebendigen Gott. Verloren.
Und doch geht es bei der Erfüllung der Prophetie über den leidenden Gottesknecht noch um viel mehr, als nur den heillosen Zustand der Welt aufzuzeigen. Es geht darum, dass Gott sich offenbart: Er ist immer noch gnädig und möchte sein Heil und damit Heilung schenken.
Da ist diese Hinrichtung auf Golgatha. Unmenschlich! Grausam! Stirbt jemand an einer natürlichen Todesursache, ist es schwer, aber man hat es irgendwie anzunehmen. Wird aber jemand hingerichtet, dann wird er nicht nur physisch, sondern auch moralisch vernichtet. Das Todesurteil besagt: Du bist es nicht wert zu leben. Das Volk ruft bei Pilatus: Weg mit diesem! Und Gott lässt sich das sagen.
„Du bist nichts wert, Dein Leben ist Dreck, weg mit Dir!“ Das müssen Menschen bis heute ertragen, und das ist unsagbar schlimm. Aber warum tut Gott sich das an? Warum opfert er seinen Sohn und sein Leben?
Das ist das große Geheimnis, vor dem ich fassungslos stehe. Gott erscheint in einer Welt des Leidens als Leidender: Er geht in unscheinbarer Gestalt durch die Welt. Verachtet, ignoriert, entstellt, gedemütigt und zuletzt hingerichtet.
Es hilft nun nichts mit vielen vernünftigen Theologen und Anderen dieser Frage auszuweichen. Es hilft nichts zu meinen, dass dieses antike Opfer im Blick auf den modernen humanistischen Menschen irgendwie überflüssig war.
Das Wort Gottes ist klar bei Jesaja (53,4.5): Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.
Dort am Kreuz von Golgatha hängt Gottes Liebstes, und mit dem Sohn Gottes hängt dort mein Heilloses, meine Sünde.
Egal, wie ich es finde, Gott sagt zu mir: Du gehst ohne mich in die Irre und du verlierst dein heiles Leben. Deine Sünde ist es, die deine Gemeinschaft mit mir zerstört. Deine Sünde ist es, die dein Miteinander mit Anderen und manchmal auch mit dir selbst schwer belastet. Deine Sünde ist es, die dich in der Gottesferne krank macht und immer mehr zu Tode bringt. Lieber Mensch: Wenn du nicht bei Gott bist, verlierst du. Ja, Jesus stirbt für mich am Kreuz, für meine Sünde, für meine Schuld! Das ist nicht mein, aber Gottes Weg. Ich kann es kaum glauben: Diese ganze Grausamkeit und das Leid erträgt Gott, damit er mich zu sich holt, von Krankheit heilt und vom Tod rettet! Es ist vollbracht!
Autor: Christian Huth
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der SinnsenderDer Prophet Jesaja gab etwa 700v. Chr. die Worte weiter, die wir heute in der Tageslosung der Herrnhuter Brüdergemeine hören: Jesaja 53,5 „Durch seine Wunden sind wir geheilt.“ Als Jesus Christus, der Sohn des lebendigen Gottes, am Kreuz von Golgatha hängt, wurden diese Worte erfüllt. Fassungslos stehe ich vor dem Grauen dieser erfüllten Prophezeiung. Es geschah hier kein bedauerlicher Zufall: Jesus ist ohne Sünde. Deshalb wird er von uns Menschen nicht ausgehalten, sondern entfernt, entsorgt, vernichtet. Hier sind übrigens nicht nur Atheisten gemeint, die Gott ablehnen, sondern auch kirchliche und fromme Leute. Damals waren es streng gläubige Juden, die sich durch Jesus gestört fühlten und durch heidnische Hände Jesus kreuzigen ließen. Am Karfreitag kommt es nun endgültig heraus, in welchem Zustand sich die Welt der Menschen befindet: Abgefallen von dem lebendigen Gott. Verloren.
Und doch geht es bei der Erfüllung der Prophetie über den leidenden Gottesknecht noch um viel mehr, als nur den heillosen Zustand der Welt aufzuzeigen. Es geht darum, dass Gott sich offenbart: Er ist immer noch gnädig und möchte sein Heil und damit Heilung schenken.
Da ist diese Hinrichtung auf Golgatha. Unmenschlich! Grausam! Stirbt jemand an einer natürlichen Todesursache, ist es schwer, aber man hat es irgendwie anzunehmen. Wird aber jemand hingerichtet, dann wird er nicht nur physisch, sondern auch moralisch vernichtet. Das Todesurteil besagt: Du bist es nicht wert zu leben. Das Volk ruft bei Pilatus: Weg mit diesem! Und Gott lässt sich das sagen.
„Du bist nichts wert, Dein Leben ist Dreck, weg mit Dir!“ Das müssen Menschen bis heute ertragen, und das ist unsagbar schlimm. Aber warum tut Gott sich das an? Warum opfert er seinen Sohn und sein Leben?
Das ist das große Geheimnis, vor dem ich fassungslos stehe. Gott erscheint in einer Welt des Leidens als Leidender: Er geht in unscheinbarer Gestalt durch die Welt. Verachtet, ignoriert, entstellt, gedemütigt und zuletzt hingerichtet.
Es hilft nun nichts mit vielen vernünftigen Theologen und Anderen dieser Frage auszuweichen. Es hilft nichts zu meinen, dass dieses antike Opfer im Blick auf den modernen humanistischen Menschen irgendwie überflüssig war.
Das Wort Gottes ist klar bei Jesaja (53,4.5): Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.
Dort am Kreuz von Golgatha hängt Gottes Liebstes, und mit dem Sohn Gottes hängt dort mein Heilloses, meine Sünde.
Egal, wie ich es finde, Gott sagt zu mir: Du gehst ohne mich in die Irre und du verlierst dein heiles Leben. Deine Sünde ist es, die deine Gemeinschaft mit mir zerstört. Deine Sünde ist es, die dein Miteinander mit Anderen und manchmal auch mit dir selbst schwer belastet. Deine Sünde ist es, die dich in der Gottesferne krank macht und immer mehr zu Tode bringt. Lieber Mensch: Wenn du nicht bei Gott bist, verlierst du. Ja, Jesus stirbt für mich am Kreuz, für meine Sünde, für meine Schuld! Das ist nicht mein, aber Gottes Weg. Ich kann es kaum glauben: Diese ganze Grausamkeit und das Leid erträgt Gott, damit er mich zu sich holt, von Krankheit heilt und vom Tod rettet! Es ist vollbracht!
Autor: Christian Huth
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