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Vor einiger Zeit habe ich mich mit dem Stammbaum meiner Familie beschäftigt. Es war faszinierend zu entdecken, aus welchen unterschiedlichen Linien sich meine Vorfahren zusammensetzen.
Familiengeschichten sind in der Regel facettenreich. Da gibt es humorvolle Begebenheiten, über die noch Generationen später gelacht wird, und Ereignisse, über die gerne eine Decke des Schweigens gehüllt wird. Auf manches ist man stolz: die Frauen und Männer, die im Leben Großartiges geleistet haben. Anderes hingegen wird kurzerhand ausgeblendet. Ich denke beispielsweise an das eine oder andere schwarze Schaf der Familie.
Gut, wenn ich weiß, woher ich komme und wer vor mir gelebt hat. Wenn mir klar ist, dass ich von Menschen geprägt worden bin, die mir vorausgegangen sind.
Im zweiten Buch Mose erinnert Gott das Volk der Israeliten an deren Geschichte. Im Kapitel 20, Vers 2 wird Gott mit den Worten zitiert:
Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. 2. Mose 20, Vers 2
Mit anderen Worten: Israel, erinnere dich daran, woher du kommst. Zu deiner Geschichte gehört eine notvolle Zeit. Du warst versklavt. Du wurdest ausgebeutet von einem brutalen Herrscher und hast in einem fremden Land dein Dasein gefristet. Als Volk seid ihr Knechte gewesen. Fremdbestimmt. Ohne Perspektive. Ich habe euch aus dieser trostlosen Situation herausgeholt. Ich habe euch befreit und mit einer großartigen Zukunft beschenkt. Ich bin euer HERR und Gott.
Ich finde das beeindruckend. Gott erinnert die Israeliten an ihre Herkunft und die Rettung von der ägyptischen Sklaverei. Aber das ist längst nicht alles. Gott möchte ihr HERR sein. Er will mit ihnen die Gegenwart gestalten und die Israeliten in eine Zukunft führen, die viel besser als das ist, was sie im Moment kennen. Das wird aus dem Zusammenhang deutlich, in dem Gott 10 Richtlinien aufstellt, die für ein gelingendes Leben nötig sind.
Der Bibelvers wurde vor mehr als 3.300 Jahren niedergeschrieben. Da stellt sich die Frage: Ist er heute noch relevant? Immerhin hat Gott vor langer Zeit und in eine völlig andere Situation hineingesprochen.
Ich sehe das so: Als Christ nenne ich Gott meinen Herrn. Durch Jesus Christus habe auch ich Rettung erfahren. Belastende Erfahrungen kann ich in der Vergangenheit ruhen lassen.
Ich weiß, dass Gott meine Gegenwart gestalten und mich in seine wunderbare Zukunft führen will. Warum bin ich mir da sicher? Ganz einfach: Gott hat sich nicht verändert. Er ist immer noch derselbe.
Autor: Wolf-Dieter Kretschmer
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der SinnsenderVor einiger Zeit habe ich mich mit dem Stammbaum meiner Familie beschäftigt. Es war faszinierend zu entdecken, aus welchen unterschiedlichen Linien sich meine Vorfahren zusammensetzen.
Familiengeschichten sind in der Regel facettenreich. Da gibt es humorvolle Begebenheiten, über die noch Generationen später gelacht wird, und Ereignisse, über die gerne eine Decke des Schweigens gehüllt wird. Auf manches ist man stolz: die Frauen und Männer, die im Leben Großartiges geleistet haben. Anderes hingegen wird kurzerhand ausgeblendet. Ich denke beispielsweise an das eine oder andere schwarze Schaf der Familie.
Gut, wenn ich weiß, woher ich komme und wer vor mir gelebt hat. Wenn mir klar ist, dass ich von Menschen geprägt worden bin, die mir vorausgegangen sind.
Im zweiten Buch Mose erinnert Gott das Volk der Israeliten an deren Geschichte. Im Kapitel 20, Vers 2 wird Gott mit den Worten zitiert:
Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus Ägyptenland, aus der Knechtschaft, geführt habe. 2. Mose 20, Vers 2
Mit anderen Worten: Israel, erinnere dich daran, woher du kommst. Zu deiner Geschichte gehört eine notvolle Zeit. Du warst versklavt. Du wurdest ausgebeutet von einem brutalen Herrscher und hast in einem fremden Land dein Dasein gefristet. Als Volk seid ihr Knechte gewesen. Fremdbestimmt. Ohne Perspektive. Ich habe euch aus dieser trostlosen Situation herausgeholt. Ich habe euch befreit und mit einer großartigen Zukunft beschenkt. Ich bin euer HERR und Gott.
Ich finde das beeindruckend. Gott erinnert die Israeliten an ihre Herkunft und die Rettung von der ägyptischen Sklaverei. Aber das ist längst nicht alles. Gott möchte ihr HERR sein. Er will mit ihnen die Gegenwart gestalten und die Israeliten in eine Zukunft führen, die viel besser als das ist, was sie im Moment kennen. Das wird aus dem Zusammenhang deutlich, in dem Gott 10 Richtlinien aufstellt, die für ein gelingendes Leben nötig sind.
Der Bibelvers wurde vor mehr als 3.300 Jahren niedergeschrieben. Da stellt sich die Frage: Ist er heute noch relevant? Immerhin hat Gott vor langer Zeit und in eine völlig andere Situation hineingesprochen.
Ich sehe das so: Als Christ nenne ich Gott meinen Herrn. Durch Jesus Christus habe auch ich Rettung erfahren. Belastende Erfahrungen kann ich in der Vergangenheit ruhen lassen.
Ich weiß, dass Gott meine Gegenwart gestalten und mich in seine wunderbare Zukunft führen will. Warum bin ich mir da sicher? Ganz einfach: Gott hat sich nicht verändert. Er ist immer noch derselbe.
Autor: Wolf-Dieter Kretschmer
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