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Jesus kommt mit seinen Jüngern nach Jerusalem. Er geht in den Tempel, in den äußeren Vorhof des Tempels, wo allerhand los ist – ein Treiben wie in einer großen Markthalle. Die einen verkaufen Waren unterschiedlichster Art, andere handeln an Geldwechsel-Tischen. Und dann sind da noch die Stände der Taubenverkäufer. Der Rummel im Tempel lenkt vom Gebet und der Anbetung Gottes ab.
Jesus fängt an, die Leute hinauszujagen, die im Tempel etwas verkaufen oder kaufen. Und Jesus unterrichtet die Leute, die dabei sind, und erklärt ihnen, warum er das macht. Er zitiert zwei Bibelstellen aus dem Alten Testament: Jesaja 56,7 und Jeremia 7,11: „Steht nicht geschrieben: »Mein Haus wird ein Bethaus heißen für alle Völker«? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.“
Jesus macht deutlich, dass das Gotteshaus – im heutigen Sinne die Gemeinde - ein besonderer Ort ist, an dem sich Gottes Volk zum Gebet versammeln soll. Gott hat sogar vorgesehen, dass auch die Fremden, die sich dem Herrn zuwenden, in den Tempel zum Gebet kommen dürfen. Sein Haus ist ein Bethaus für alle Völker. Der Tempel ist ein Bethaus und dient dem Umgang mit Gott.
Das Gotteshaus ist ein Ort des Gebets. Diese Wahrheit zieht sich durch das Alte Testament der Bibel hindurch. Dort beteten die Propheten. Dort beten unzählige Menschen Psalme und aus dem Herzen. Gottes Gegenwart erfüllt das Tempelgebäude.
Auch die Kirche, die Gemeinde, ist ein Ort des Gebets. Früher gab es in fast jeder Gemeinde wöchentlich eine Gebetsstunde. Wir brachten unsere Anliegen vor den Herrn und lobten und dankten ihm und gingen gesegnet und erfüllt wieder nach Hause.
Gott sucht betende Menschen an jedem Ort. Eine Frau fragt Jesus, wo sie Gott anbeten solle (Johannes 4). Jesus antwortet ihr: Du brauchst keinen bestimmten Ort mehr, du kannst überall beten. Nur eines, du sollst Gott im Geist und in der Wahrheit anbeten. Im Leben eines Christen wohnt der Geist Gottes (1. Korinther 3,16). In seiner Kraft sollen wir beten. Wenn uns beim Beten die richtigen Worte fehlen, tritt der Geist vor Gott für uns ein (Römer 8,26). Übrigens legt Jesus eine besondere Verheißung auf das gemeinsame Gebet.
Gott will unser Gebet.
Vielleicht liegen in unserem Leben Gebetshindernisse vor. Am Beten hindern kann mich, wenn ich mir meiner Stellung in Christus nicht bewusst bin: Das Gott eben mein Gebet will, weil ich sein Kind bin. Oder ich kenne den Wert des Betens nicht. Vielleicht erhört Gott mein Gebet nicht, weil meine Schuld oder mein Stolz zwischen mir und Gott steht. Die gute Nachricht: Jederzeit kann ich meine Sünden vergeben lassen.
Manche Christen sagen, dass sie nicht gut genug seien, um zu beten: „Ich bin ja noch so unvollkommen.“ Wenn ich an Jesus Christus glaube, bin ich ein Kind Gottes. Ich darf somit meinen Vater im Himmel bitten, um alles bitten, ihn loben und preisen. Jesus sagt: »Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist«. So sieht uns Gott, weil Jesus alle unsere Sünden auf sich genommen hat – die aus der Vergangenheit, die aus der Gegenwart und die aus der Zukunft. Vollkommen sein bedeutet nicht perfekt oder fertig zu sein. Ein geborenes Baby ist vollkommen. Das Baby hat alle Anlagen, um ein erwachsender Mensch zu werden. Dennoch macht es in die Windeln und schreit und nervt. Das ist für ein Baby normal, aber nicht für einen Erwachsenen. Als Christen sind wir noch nicht fertig, aber wir sollen Gottes vollkommene Gaben ausleben und dazu gehört auch das Gebet.
Autor: Siegfried Skubski
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der SinnsenderJesus kommt mit seinen Jüngern nach Jerusalem. Er geht in den Tempel, in den äußeren Vorhof des Tempels, wo allerhand los ist – ein Treiben wie in einer großen Markthalle. Die einen verkaufen Waren unterschiedlichster Art, andere handeln an Geldwechsel-Tischen. Und dann sind da noch die Stände der Taubenverkäufer. Der Rummel im Tempel lenkt vom Gebet und der Anbetung Gottes ab.
Jesus fängt an, die Leute hinauszujagen, die im Tempel etwas verkaufen oder kaufen. Und Jesus unterrichtet die Leute, die dabei sind, und erklärt ihnen, warum er das macht. Er zitiert zwei Bibelstellen aus dem Alten Testament: Jesaja 56,7 und Jeremia 7,11: „Steht nicht geschrieben: »Mein Haus wird ein Bethaus heißen für alle Völker«? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht.“
Jesus macht deutlich, dass das Gotteshaus – im heutigen Sinne die Gemeinde - ein besonderer Ort ist, an dem sich Gottes Volk zum Gebet versammeln soll. Gott hat sogar vorgesehen, dass auch die Fremden, die sich dem Herrn zuwenden, in den Tempel zum Gebet kommen dürfen. Sein Haus ist ein Bethaus für alle Völker. Der Tempel ist ein Bethaus und dient dem Umgang mit Gott.
Das Gotteshaus ist ein Ort des Gebets. Diese Wahrheit zieht sich durch das Alte Testament der Bibel hindurch. Dort beteten die Propheten. Dort beten unzählige Menschen Psalme und aus dem Herzen. Gottes Gegenwart erfüllt das Tempelgebäude.
Auch die Kirche, die Gemeinde, ist ein Ort des Gebets. Früher gab es in fast jeder Gemeinde wöchentlich eine Gebetsstunde. Wir brachten unsere Anliegen vor den Herrn und lobten und dankten ihm und gingen gesegnet und erfüllt wieder nach Hause.
Gott sucht betende Menschen an jedem Ort. Eine Frau fragt Jesus, wo sie Gott anbeten solle (Johannes 4). Jesus antwortet ihr: Du brauchst keinen bestimmten Ort mehr, du kannst überall beten. Nur eines, du sollst Gott im Geist und in der Wahrheit anbeten. Im Leben eines Christen wohnt der Geist Gottes (1. Korinther 3,16). In seiner Kraft sollen wir beten. Wenn uns beim Beten die richtigen Worte fehlen, tritt der Geist vor Gott für uns ein (Römer 8,26). Übrigens legt Jesus eine besondere Verheißung auf das gemeinsame Gebet.
Gott will unser Gebet.
Vielleicht liegen in unserem Leben Gebetshindernisse vor. Am Beten hindern kann mich, wenn ich mir meiner Stellung in Christus nicht bewusst bin: Das Gott eben mein Gebet will, weil ich sein Kind bin. Oder ich kenne den Wert des Betens nicht. Vielleicht erhört Gott mein Gebet nicht, weil meine Schuld oder mein Stolz zwischen mir und Gott steht. Die gute Nachricht: Jederzeit kann ich meine Sünden vergeben lassen.
Manche Christen sagen, dass sie nicht gut genug seien, um zu beten: „Ich bin ja noch so unvollkommen.“ Wenn ich an Jesus Christus glaube, bin ich ein Kind Gottes. Ich darf somit meinen Vater im Himmel bitten, um alles bitten, ihn loben und preisen. Jesus sagt: »Darum sollt ihr vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist«. So sieht uns Gott, weil Jesus alle unsere Sünden auf sich genommen hat – die aus der Vergangenheit, die aus der Gegenwart und die aus der Zukunft. Vollkommen sein bedeutet nicht perfekt oder fertig zu sein. Ein geborenes Baby ist vollkommen. Das Baby hat alle Anlagen, um ein erwachsender Mensch zu werden. Dennoch macht es in die Windeln und schreit und nervt. Das ist für ein Baby normal, aber nicht für einen Erwachsenen. Als Christen sind wir noch nicht fertig, aber wir sollen Gottes vollkommene Gaben ausleben und dazu gehört auch das Gebet.
Autor: Siegfried Skubski
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