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In den heutigen Zeiten, Hoffnung zu haben fällt manchmal — verständlicherweise — etwas schwer. Wenn du dich in der Welt so umsiehst und deutlich wird, zu welch extremen Taten wir Menschen fähig sind, weil wir unbedingt recht behalten wollen oder dass Kinder verhungern, obwohl es genug zu Nahrung gibt für alle. Oder dass Geld in unserem kapitalistischem Wirtschaftssystem oft wichtiger ist als Menschenleben, Liebe und Güte. Wenn wir beobachten, wie der Mensch die Natur zerstört, um noch mehr zu Produkte zu produzieren, die eigentlich keiner mehr benötigt.
Dann kann und muss das eigentlich jeden Menschen mit emotionaler Kompetenz zur Verzweiflung bringen.
Vor kurzem habe ich schon einmal darüber berichtet, dass mir Antworten und Klarheit oft in einer Yogastunde kommen. Denn durch meine Yogapraxis entsteht ein Einklang von Körper, Geist und Seele. Dieser Einklang sorgt bei mir dafür, dass ich Dinge aus einer höheren Perspektive betrachten kann.
Yoga bringt das, was bei uns im Alltag aus der Bahn geworfen wird, sanft wieder zusammen und wir sehen dadurch viel deutlicher und klarer. Denn Yoga ist wie eine gütige Lehrerin, die dich sanft immer wieder daran erinnert, wer du wirklich bist und zu was du wirklich fähig bist.
Deine Fragen, die du hast, werden meist nicht auf der gleichen Ebene beantwortet auf der sie entstehen. Richtig gute Antworten kommen zu dir von einer anderen Ebene. Die Ebene, die wir mit Yoga, Mediation und Stille praktizieren erreichen können.
Letzten Mittwoch hatte ich schon wieder diesen Moment: Große Frage, keine Antwort. Ohne zu sehr ins Detail gehen zu wollen, wollte ich gern wissen, wie ich am besten für alle Beteiligten mit einer bestimmten Situation umgehe. Als ich dann am Abend auf meiner Yogamatte stand, dachte ich, mal sehen, ob ich eine Antwort auf meine Frage erhalte. Ich war zwar offen für eine Antwort, aber dennoch kann ich Antworten auch nicht durch Yoga erzwingen. Sie kommen oder eben halt nicht. Beides ist gut. Zu lieben was ist. Das ist eine lebenslange Lernaufgabe.
Da lag ich nun in der Yogastunde im Shavasana und sollte idealerweise an nichts denken. Und eigentlich habe ich auch an nichts gedacht, als mir plötzlich dieser Satz in den Sinn kam:
In der heutigen Podcast Episode spreche ich mit euch über das Buch „Der Alchimist“ von Paulo Coelho. Der Alchimist ist für mich das Symbol für den Beginn meiner Reise, nach mehr Ausschau zu halten. Damals hatte ich viele große Fragen auf die ich Antwort wollte. Fragen wie, „Gibt es eine Bestimmung für uns alle?“, „Was ist meine Berufung?“, „Gibt es einen Sinn des Lebens?“ und „Sind Zeichen überhaupt echt?“. Heute glaube nicht mehr an Zufälle. Das Universum gibt dir Antworten, wenn du die Fragen stellst. Deine Aufgabe ist es, die Zeichen richtig zu deuten, die du dann erhältst. Das erfordert Vertrauen und den Glauben an etwas, was nicht mit unseren fünf Sinnen erfassbar ist.
In seinem Buch spricht Coelho darüber, dass wir alle einen persönlichen Lebensweg, eine Bestimmung haben. Der Alchimist erzählt die Gesichte des jungen spanischen Hirten Santiago. Santiago wird mehrere Male von einem Traum heimgesucht, den er als Zeichen sieht. Als er eine Wahrsagerin aufsucht, um sich seinen Traum deuten zu lassen, sagt sie ihm, dass er nach Ägypten zu den Pyramiden muss, um dort seinen Schatz zu finden. Also verkauft Santiago seine Schafe und macht sich auf seine Reise, die Wüste zu durchqueren, um zu den Pyramiden zu gelangen. Er begibt sich auf seinen persönlichen Lebensweg, weil er aus seiner Komfortzone durch diesen Traum wachgerüttelt wird.
Eine weitere wichtige Nachricht des Buches ist: Eine Heldenreise braucht Zeit. Wir können nicht von heute auf morgen über uns hinauswachsen. Es kann auch sein, dass wir erst einen oder zwei, vielleicht sogar drei Umwege auf unserem Lebensweg gehen — so wie Santiago auch — bevor wir tatsächlich unser Ziel erreichen. Aber wenn wir dann später auf unsere Reise zurückblicken und auf einer Metaebene alle Punkte miteinander verbinden, dann ergibt vieles einen Sinn. Wir können die Punkte nur rückblickend miteinander verbinden. Die Herausforderung für uns ist immer zu vertrauen, dass alles einen Sinn hat, der sich uns später zeigen wird.
Sei das Licht
Peri
Bist du dir dessen bewusst, was du im Laufe eines Tages so alles denkst? Denn es ist nicht egal, was du denkst. Deine Gedanken haben Macht zu erschaffen. Jeder Gedanke kreiert Form auf irgendeiner Ebene deines Lebens. Die Macht der Gedanken kann dich in eine Hölle der schlimmsten Kategorie versetzen. Denn um in einer Hölle zu leiden musst du nicht erst diesen Körper verlassen (Nur fürs Protokoll: ich glaube nicht an diese Art von Hölle). Hölle ist der Zustand, der entsteht, wenn du die Macht deiner eigenen Gedanken missbrauchst. Diese Art von Hölle habe ich selber oft genug erlebt. Das passiert jedes Mal, wenn ich lieblose Gedankengänge habe. Immer wenn ich angreife, mich verteidige, Kritik übe, mich ärgere oder damit hadere, dass Dinge (ich und andere Menschen) so sind wie sie derzeit sind. Dann befinde ich mich in einer von mir selbst erschaffenen Hölle.
Es gibt keine neuen lieblosen Gedanken. Generationen vor uns haben sich mit denselben stressigen Überzeugungen ihre eigene Version einer Hölle erschaffen. Und sogar die Wissenschaft hat Studien durchgeführt, die darauf hinweisen können, dass wir die Störungen und Ängste unserer Eltern erben können (genomic imprinting). Wir können also den emotionalen Entwicklungszustand unserer Eltern erben, die diesen Zustand wiederum von ihren Eltern vererbt bekommen haben. Bis wir uns dazu entschließen, anderen Geistes zu werden.
Wir müssen endlich Verantwortung für die Macht der Gedanken und unser Leben übernehmen. Wir haben die Verantwortung unsere Gedanken zu kontrollieren und achtsamer zu sein mit dem, was wir denken und fühlen. Denn irgendwann – ab einem gewissen Alter – ist es egal, wo deine Störungen und dein Schmerz herkommen. Ab einem gewissen Zeitpunkt kannst du nur noch akzeptieren, dass sie Teil deines Verhaltens und deiner Gewohnheiten sind. Damit hast du die Verantwortung, diese zu heilen oder es zu lassen. Aber ab diesem Zeitpunkt ist es egal, ob es eine Kindheitswunde ist oder ob du denkst, deine Mutter oder dein Vater haben mit diesem Defizit etwas zu tun. Es kommt der Zeitpunkt, an dem du 100% Verantwortung für dein Leben übernehmen musst, damit d
Gibt es einen freien Willen des Menschen? Wenn ja, welche Verantwortung bringt diese Freiheit mit sich? Wie kann uns Ein Kurs in Wundern helfen, das Prinzip „freier Wille“ zu verstehen und Sinn daraus zu machen? Diesen Fragen gehe ich mit der heutigen Podcast Episode #14 auf den Grund.
Laut Ein Kurs in Wundern ist freier Wille etwas, über das wir in unserer menschlichen Erfahrung verfügen.
Dadurch, dass diese Freiheit für uns existiert ergibt sich, dass wir selber Entscheidungen treffen können. An was wir glauben, wie wir unseren Fokus setzen und was wir in unserem Leben sehen unterliegt unserer Willensfreiheit. Für mich heißt das, dass wir immer wieder aktiv entscheiden müssen, welches Denksystem wir in jedem Augenblick unseres Lebens wählen: Ein Denksystem, welches auf Angst basiert oder wählen wir ein Denksystem der Liebe? Das ist unsere Verantwortung, wenn es um unseren freien Willen geht. Wir haben immer die Möglichkeit zwischen Liebe und Angst, Wahrheit oder Illusion, Frieden oder Chaos zu wählen.
Ich werde nicht müde, es immer wieder zu erwähnen: Schmerz, Leid – auch das Label Depression – und Lebenskrisen sowie Scheitern sind Teil unserer Erfahrung im menschlichen Körper. Das Problem ist nicht, dass diese Phasen in einem menschlichen Leben nicht dazugehören. Das Problem ist, dass wir verlernt haben, gut und konstruktiv mit solchen Transformationsprozessen umzugehen. Wir stellen uns die falschen Fragen auf dem Weg der Prüfungen.
Selbst Buddha hat gesagt, dass die menschliche Erfahrung auf Leid und Schmerz beruht. Hätte er diese Erkenntnis nicht gehabt, hätte er sich nie dazu berufen gefühlt, uns den Weg aus diesen Gefühlen aufzuzeigen. Lebenskrisen können uns helfen, indem sie uns wachrütteln und darauf aufmerksam machen, was in unserem Leben einfach nicht läuft. Eine Depression muss nicht immer etwas sein, was wir wie einen unliebsamen Gast behandeln. Manchmal zeigt uns eine Depression oder zeigen uns depressive Symptome auch, dass wir vollkommen intakt sind, uns in einer gegebenen Situation so zu fühlen. Denn kann es denn auch nicht möglich sein, dass die Antwort auf eine bestimmte Situation im Leben — ein dir sehr nahestehender Mensch verstirbt, eine Ehe oder Beziehung bricht auseinander — auch einfach zum Ausdruck bringt, dass du sehr wohl adäquat reagierst mit Trauer, Schmerz und Verzweiflung?
Vielleicht hilft es einfach, nicht panisch zu sein, wenn Gefühle und Wahrnehmungen mal nicht so funktionieren, wie es für alle am unauffälligsten ist. Lebenskrisen sind da, um uns etwas mitzuteilen. Schmerz ist da, um uns auf etwas aufmerksam zu machen. Die Kunst ist, hinzusehen und die Metaebene zu verstehen. Was will uns diese Lebenskrise beibringen? Was haben wir versucht, die ganze Zeit zu ignorieren? Ist meine Depression vielleicht auch eine gute Antwort auf das, was ich im Außen wahrnehme?
Trauer, Schmerz, Kummer und Depressionen zeigen uns, dass unser Fokus derzeit nicht hilfreich und uns dienlich ist. Wir können unseren Fokus verändern, aus diesem Schmerz lernen und somit Lebenskrisen konstruktiv nutzen, um zu wachsen. Da braucht aber auch Zeit. Die dunkle Nacht der Seele ist aus meiner Sicht immer ein Weckruf, der uns daran erinnert, dass wie wir unser Leben derzeit leben und die Überzeugungen, die wir derzeit pflegen, uns einfach nicht mehr nützlich sind.
Was genau macht uns wirklich glücklich? Warum sind manche Menschen beseelt und voller Glück während andere mies drauf sind und das Gefühl haben, dass das Glück nicht auf ihrer Seite ist? Genau diese Fragen möchte ich mit dem heutigen Podcast beantworten.
Wahrer Reichtum haben nichts mit deinem Kontostand zu tun.
Irgendwann habe ich dann auch folgendes verstanden: Geld per se ist nichts. Nicht, dass ich mich nicht über Geld freue. Nicht, dass Geld haben auch viele Dinge leichter macht. Aber Geld ist — sachlich betrachtet — einfach nur dies: bedrucktes Papier. Es hat keinen eigenen Wert. Geld hat genau die Bedeutung, die wir diesem bedruckten Papier geben.
Wie gesagt, Geld erlaubt dir bestimmt vieles und meist bringt es deine persönlichen Eigenschaften mehr zum Vorschein. Wenn du fies bist, dann erlaubt dir Geld, vielleicht auf einer größeren Dimension, fies zu sein. Wenn du großzügig bist, dann kannst du — mit mehr Geld — mehr Menschen mit deiner Großzügigkeit erreichen. Geld lässt einfach mehr von deinem menschlichen Kern durchscheinen.
Ein Kurs in Wundern ist ein Buch über die Rückkehr zur Liebe — zu unserer wahren Natur. Was könnte also passender sein, als in diesem Werk Antworten darüber zu finden, was wahre Liebe ist?
In der heutigen Episode schlage ich also im Kurs in Wundern nach, um Erklärungen und Erläuterungen über die Liebe — laut dem Kurs — zu finden. Die Prinzipien, die der Kurs vertritt sind dabei dem entgegengesetzt, was du normalerweise über die Liebe, Beziehungen und zwischenmenschliche Begegnungen gelernt hast.
Es gibt wahre Liebe, wie wir sie aus dem Mainstream, aus den Frauenzeitschriften und aus Hollywood-Filmen kennen. Wir alle haben gelernt, dass wir nicht komplett, vollkommen oder gar liebenswert sind, solange wir nicht diese eine Person finden,
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