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Nico Dittmann in Sachsen und Lena Weber in Rheinland-Pfalz haben eines gemeinsam: Beide waren 28 Jahre alt, als sie zum ersten Mal das Bürgermeisteramt in ihren Gemeinden übernahmen, Nico Dittmann in seiner Heimatstadt Thalheim im Erzgebirge, Lena Weber in ihrer Heimatstadt Hermeskeil in der Nähe von Trier. Sie waren die jüngsten in ihrem jeweiligen Bundesland. Während er hauptamtlicher Bürgermeister ist, macht sie ihren Job ehrenamtlich - für 2.200 Euro Aufwandsentschädigung im Monat. Bei beiden kommen schnell Wochenarbeitsstunden zusammen, die für zwei reichen, Zeit für eine Familie haben sie beide nicht. Das Privatleben gebe man an der Wahlurne ab, das gehöre zur Jobbeschreibung, sagt Lena Weber. Was offenbar auch dazugehört sind: Beleidigungen, Drohungen, und tätliche Angriffe. Einer aktuellen Studie der Körber-Stiftung zufolge, für die 1.500 ehrenamtliche Bürgermeister und Bürgerinnen befragt wurden, sind 40 Prozent von ihnen bereits beleidigt, bedroht oder tätlich angegriffen worden. Und fast jeder dritte hat schon darüber nachgedacht, sich deswegen aus der Kommunalpolitik zurückzuziehen. Dazu kommt, dass die Gestaltungsmöglichkeiten in den Kommunen begrenzt sind, das Geld oft knapp, die Abhängigkeit von der Landes- und Bundepolitik groß. Und trotzdem wollen Nico Dittmann und Lena Weber weitermachen. Was treibt sie an?Feature von Nicol LjubicProduktion: DLR 2024Verfügbar bis 2. September 2024
By Mitteldeutscher Rundfunk3.7
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Nico Dittmann in Sachsen und Lena Weber in Rheinland-Pfalz haben eines gemeinsam: Beide waren 28 Jahre alt, als sie zum ersten Mal das Bürgermeisteramt in ihren Gemeinden übernahmen, Nico Dittmann in seiner Heimatstadt Thalheim im Erzgebirge, Lena Weber in ihrer Heimatstadt Hermeskeil in der Nähe von Trier. Sie waren die jüngsten in ihrem jeweiligen Bundesland. Während er hauptamtlicher Bürgermeister ist, macht sie ihren Job ehrenamtlich - für 2.200 Euro Aufwandsentschädigung im Monat. Bei beiden kommen schnell Wochenarbeitsstunden zusammen, die für zwei reichen, Zeit für eine Familie haben sie beide nicht. Das Privatleben gebe man an der Wahlurne ab, das gehöre zur Jobbeschreibung, sagt Lena Weber. Was offenbar auch dazugehört sind: Beleidigungen, Drohungen, und tätliche Angriffe. Einer aktuellen Studie der Körber-Stiftung zufolge, für die 1.500 ehrenamtliche Bürgermeister und Bürgerinnen befragt wurden, sind 40 Prozent von ihnen bereits beleidigt, bedroht oder tätlich angegriffen worden. Und fast jeder dritte hat schon darüber nachgedacht, sich deswegen aus der Kommunalpolitik zurückzuziehen. Dazu kommt, dass die Gestaltungsmöglichkeiten in den Kommunen begrenzt sind, das Geld oft knapp, die Abhängigkeit von der Landes- und Bundepolitik groß. Und trotzdem wollen Nico Dittmann und Lena Weber weitermachen. Was treibt sie an?Feature von Nicol LjubicProduktion: DLR 2024Verfügbar bis 2. September 2024

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