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2026 - an diese Zahl müssen wir uns jetzt gewöhnen. Und wir werden es. So wie wir uns an 2025, 2024 und 2023 gewöhnt haben.
Und Januar - auch daran müssen wir uns gewöhnen. Aber auch das werden wir. Wie an viele Januare zuvor.
Meine Frau und ich lieben die wunderbare Gedichtsammlung „Die dreizehn Monate“ von Erich Kästner. Zu Beginn eines neuen Monats lesen wir das dazu passende Gedicht. Der Januar beginnt so:
„Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege …“
Wunderbar! Und dann kommen viele bunte lyrische Gedanken. Etwa der:
„Die Welt ist schwarz und weiß und ohne Farben.
Oder:
„Es heißt, die Tage würden wieder länger.
Ein wehmütiges Gedicht, aber doch auch eines voller Hoffnung.
Und Sie? Wie sind Sie gestimmt? Mich berührt die heiter-melancholische Stimmung, die Erich Kästner hier einfängt. Heiter, ja! Ein neues Jahr ist etwas Gutes. Man lässt Altes zurück, startet neu. Man hängt den Kalender des letzten Jahres ab und hängt einen neuen auf. Ich lege das Tagebuch des letzten Jahres beiseite und schlage eine neue weiße Seite auf. Ich bete dabei: „Danke, lieber Herr, dass ich alles Vergangene zurücklegen darf in deine guten, vergebenden Hände, und dass ich dankbar und zuversichtlich entgegennehmen darf, was du mir in den kommenden Monaten zugedacht hast.
Heiter. Erleichtert. Befreit. Ja. Aber doch auch wehmütig. Schon wieder ein Jahr. Wie viele kommen noch für mich? Wie oft noch werde ich an einem Neujahrsmorgen aus dem Bett steigen dürfen? Erich Kästner sagt es so:
„Man steht am Fenster und wird langsam alt.“
Doch wischt die biblische Jahreslosung alle Wehmut energisch beiseite. Sie ist ein Wort direkt von Gott: „Siehe, ich mache alles neu!“ Das gilt für heute, das gilt aber vor allem für unsere Zukunft. Das Wort steht ja im Buch der Offenbarung, das in den letzten Kapiteln die neue Welt Gottes beschreibt. Die ganz und gar und komplett neue Welt. Dorthin sind wir unterwegs. Und wenn wir älter werden, Januar für Januar, Jahr für Jahr, heißt das doch nur, dass wir dieser Welt Schritt für Schritt näherkommen. Was für eine Perspektive!
Die Losung für den heutigen Tag stammt auch aus einem biblischen Kapitel, das die Zukunft beschreibt:
„Der HERR wird aufheben die Schmach seines Volks in allen Landen.“ Das gilt zunächst für das Volk Israel und es verheißt, dass irgendwann aller Antisemitismus ein Ende haben wird. Das Wort gilt seit Jesus aber auch für alle, die durch ihn zum Volk Gottes dazugehören dürfen, vor allem auch für die, die unter brutaler Verfolgung leiden. Um dieses Wort herum stehen weitere wunderbare Hoffnungssätze. „Gott wird den Tod verschlingen auf ewig.“ „Er wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen.“ Und: „Zu der Zeit wird man sagen: Siehe, das ist unser Gott, auf den wir hofften; lasst uns jubeln und fröhlich sein über sein Heil.“ (Aus Jesaja 25)
So gehen wir voller Hoffnung in das neue Jahr. Wir hoffen dabei nicht so sehr auf unsere eigene Kraft, das Leben zu meistern. Wir hoffen auch nicht so sehr darauf, dass die Politikerinnen und Politiker die gewaltigen Krisen und Konflikte, mit denen wir konfrontiert sind, lösen werden. Wir hoffen auf Gott, den Schöpfer und Erhalter der Welt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus. Wir beten, dass er uns Kraft schenkt, Wege zeigt. Und dass er allen, die Verantwortung tragen, lösende Ideen schenkt und Mut, diese Ideen dann auch umzusetzen.
Wir hoffen auf seinen Segen, auf seine Barmherzigkeit. An seiner Seite nehmen wir dieses Jahr tapfer unter die Füße und beten, dass Segen und Barmherzigkeit dann auch durch uns zu den Menschen fließt, die uns in diesem Jahr begegnen.
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege. Schließen wir‘s beherzt und zuversichtlich in die Arme! Es ist ein Geschenk unseres guten Gottes.
Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Jahr!
Autor: Jürgen Werth
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender2026 - an diese Zahl müssen wir uns jetzt gewöhnen. Und wir werden es. So wie wir uns an 2025, 2024 und 2023 gewöhnt haben.
Und Januar - auch daran müssen wir uns gewöhnen. Aber auch das werden wir. Wie an viele Januare zuvor.
Meine Frau und ich lieben die wunderbare Gedichtsammlung „Die dreizehn Monate“ von Erich Kästner. Zu Beginn eines neuen Monats lesen wir das dazu passende Gedicht. Der Januar beginnt so:
„Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege …“
Wunderbar! Und dann kommen viele bunte lyrische Gedanken. Etwa der:
„Die Welt ist schwarz und weiß und ohne Farben.
Oder:
„Es heißt, die Tage würden wieder länger.
Ein wehmütiges Gedicht, aber doch auch eines voller Hoffnung.
Und Sie? Wie sind Sie gestimmt? Mich berührt die heiter-melancholische Stimmung, die Erich Kästner hier einfängt. Heiter, ja! Ein neues Jahr ist etwas Gutes. Man lässt Altes zurück, startet neu. Man hängt den Kalender des letzten Jahres ab und hängt einen neuen auf. Ich lege das Tagebuch des letzten Jahres beiseite und schlage eine neue weiße Seite auf. Ich bete dabei: „Danke, lieber Herr, dass ich alles Vergangene zurücklegen darf in deine guten, vergebenden Hände, und dass ich dankbar und zuversichtlich entgegennehmen darf, was du mir in den kommenden Monaten zugedacht hast.
Heiter. Erleichtert. Befreit. Ja. Aber doch auch wehmütig. Schon wieder ein Jahr. Wie viele kommen noch für mich? Wie oft noch werde ich an einem Neujahrsmorgen aus dem Bett steigen dürfen? Erich Kästner sagt es so:
„Man steht am Fenster und wird langsam alt.“
Doch wischt die biblische Jahreslosung alle Wehmut energisch beiseite. Sie ist ein Wort direkt von Gott: „Siehe, ich mache alles neu!“ Das gilt für heute, das gilt aber vor allem für unsere Zukunft. Das Wort steht ja im Buch der Offenbarung, das in den letzten Kapiteln die neue Welt Gottes beschreibt. Die ganz und gar und komplett neue Welt. Dorthin sind wir unterwegs. Und wenn wir älter werden, Januar für Januar, Jahr für Jahr, heißt das doch nur, dass wir dieser Welt Schritt für Schritt näherkommen. Was für eine Perspektive!
Die Losung für den heutigen Tag stammt auch aus einem biblischen Kapitel, das die Zukunft beschreibt:
„Der HERR wird aufheben die Schmach seines Volks in allen Landen.“ Das gilt zunächst für das Volk Israel und es verheißt, dass irgendwann aller Antisemitismus ein Ende haben wird. Das Wort gilt seit Jesus aber auch für alle, die durch ihn zum Volk Gottes dazugehören dürfen, vor allem auch für die, die unter brutaler Verfolgung leiden. Um dieses Wort herum stehen weitere wunderbare Hoffnungssätze. „Gott wird den Tod verschlingen auf ewig.“ „Er wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen.“ Und: „Zu der Zeit wird man sagen: Siehe, das ist unser Gott, auf den wir hofften; lasst uns jubeln und fröhlich sein über sein Heil.“ (Aus Jesaja 25)
So gehen wir voller Hoffnung in das neue Jahr. Wir hoffen dabei nicht so sehr auf unsere eigene Kraft, das Leben zu meistern. Wir hoffen auch nicht so sehr darauf, dass die Politikerinnen und Politiker die gewaltigen Krisen und Konflikte, mit denen wir konfrontiert sind, lösen werden. Wir hoffen auf Gott, den Schöpfer und Erhalter der Welt, den Vater unseres Herrn Jesus Christus. Wir beten, dass er uns Kraft schenkt, Wege zeigt. Und dass er allen, die Verantwortung tragen, lösende Ideen schenkt und Mut, diese Ideen dann auch umzusetzen.
Wir hoffen auf seinen Segen, auf seine Barmherzigkeit. An seiner Seite nehmen wir dieses Jahr tapfer unter die Füße und beten, dass Segen und Barmherzigkeit dann auch durch uns zu den Menschen fließt, die uns in diesem Jahr begegnen.
Das Jahr ist klein und liegt noch in der Wiege. Schließen wir‘s beherzt und zuversichtlich in die Arme! Es ist ein Geschenk unseres guten Gottes.
Ich wünsche Ihnen ein gesegnetes Jahr!
Autor: Jürgen Werth
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