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Helikopter – oder doch eher Rasenmäher?
Man lernt im Lauf des Lebens immer wieder neue Vokabeln. Der Begriff Helikoptereltern geistert seit einigen Jahrzehnten durch die Erziehungsdiskussionen. Eine Steigerung davon sind dann wohl Rasenmähereltern. Denen sagt man nach, dass sie ihre Kinder nicht nur überbehüten, sondern sie räumen sozusagen den Weg frei, damit der Nachwuchs ohne eigene Mühe irgendein Ziel erreicht.
Aber dieses Phänomen ist gar nicht so neuzeitlich, wie es scheint.
Bereits in der Bibel findet sich ein drastisches Beispiel dafür. Eine Mutter umsorgt ihre erwachsenen! Söhne derart, dass sie für diese bei Jesus gewissermaßen eine Versicherung für die Ewigkeit abschließen möchte. Ganz nach dem Motto: Meine Söhne bitte unbedingt mit Vorzug behandeln. Im Matthäus-Evangelium, Kapitel 20 stellt sich das so dar: Die Brüder Jakobus und Johannes, zwei der zwölf engsten Wegbegleiter von Jesus, werden von ihrer Mutter zu Jesus eskortiert, und dann trägt sie Jesus allen Ernstes die Bitte vor: „Lass diese meine beiden Söhne sitzen in deinem Reich, einen zu deiner Rechten und den andern zu deiner Linken.“ Matthäus 20, 21 (LUT 2017)
Jesus reagiert gelassen, weist die Mutter und ihre beiden Söhne dennoch deutlich in ihre Schranken:
„Ihr wisst nicht, was ihr bittet.“ So viel dazu. Und dann sagt Jesus noch: „Das Sitzen zu meiner Rechten und Linken zu geben steht mir nicht zu. Das wird denen zuteil, für die es bestimmt ist von meinem Vater.“ Matthäus 20, 22-23 (LUT 2017).
Für mich bedeutet das: Eine Karriere in der himmlischen Welt lässt sich nicht vorausplanen. Sich vordrängeln funktioniert schon mal gar nicht. Was zählt, ist der persönliche Glaube an Jesus Christus. In seiner Nähe bleiben und ihm nachfolgen. Den Rest besorgt Gott.
Autor: Annegret Schneider
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der Sinnsender5
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Helikopter – oder doch eher Rasenmäher?
Man lernt im Lauf des Lebens immer wieder neue Vokabeln. Der Begriff Helikoptereltern geistert seit einigen Jahrzehnten durch die Erziehungsdiskussionen. Eine Steigerung davon sind dann wohl Rasenmähereltern. Denen sagt man nach, dass sie ihre Kinder nicht nur überbehüten, sondern sie räumen sozusagen den Weg frei, damit der Nachwuchs ohne eigene Mühe irgendein Ziel erreicht.
Aber dieses Phänomen ist gar nicht so neuzeitlich, wie es scheint.
Bereits in der Bibel findet sich ein drastisches Beispiel dafür. Eine Mutter umsorgt ihre erwachsenen! Söhne derart, dass sie für diese bei Jesus gewissermaßen eine Versicherung für die Ewigkeit abschließen möchte. Ganz nach dem Motto: Meine Söhne bitte unbedingt mit Vorzug behandeln. Im Matthäus-Evangelium, Kapitel 20 stellt sich das so dar: Die Brüder Jakobus und Johannes, zwei der zwölf engsten Wegbegleiter von Jesus, werden von ihrer Mutter zu Jesus eskortiert, und dann trägt sie Jesus allen Ernstes die Bitte vor: „Lass diese meine beiden Söhne sitzen in deinem Reich, einen zu deiner Rechten und den andern zu deiner Linken.“ Matthäus 20, 21 (LUT 2017)
Jesus reagiert gelassen, weist die Mutter und ihre beiden Söhne dennoch deutlich in ihre Schranken:
„Ihr wisst nicht, was ihr bittet.“ So viel dazu. Und dann sagt Jesus noch: „Das Sitzen zu meiner Rechten und Linken zu geben steht mir nicht zu. Das wird denen zuteil, für die es bestimmt ist von meinem Vater.“ Matthäus 20, 22-23 (LUT 2017).
Für mich bedeutet das: Eine Karriere in der himmlischen Welt lässt sich nicht vorausplanen. Sich vordrängeln funktioniert schon mal gar nicht. Was zählt, ist der persönliche Glaube an Jesus Christus. In seiner Nähe bleiben und ihm nachfolgen. Den Rest besorgt Gott.
Autor: Annegret Schneider
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