Helle Panke

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Helle Panke episodes

  • Judith Dellheim: Reformen im Realsozialismus der 60er Jahre und die politischen Konsequenzen 5/5
    Mitschnitt einer Konferenz im April 2018
    5. Dr. Judith Dellheim
    "Die Suche nach dem 'Wirtschaftssystem der Zukunft' – zur Reformdiskussion in der CSSR"
    NÖS, Praxisdebatte, Kybernetik und Demokratischer Sozialismus
    Der "Realsozialismus" wird in der heute bestimmenden Geschichtsschreibung gern von seinem Ende aus interpretiert. Das Ergebnis lautet häufig, dass das gesamte System von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen sei. Als Beleg für diese Annahme werden nicht selten die abgebrochenen Reformversuche der sechziger Jahre angeführt.
    Wir wollen uns in der Konferenz mit dieser Problematik beschäftigen. Scheiterte die Einführung eines effizienten und demokratischen Wirtschaftssystems an systemimmanenten Widerständen? Gab es andere Gründe?
    Auf der Konferenz sollen grundlegende Vorstellungen des Neuen Ökonomischen Systems der Planung und Leitung (NÖS) der DDR sowie der Wirtschaftsreformen in der CSSR, in Ungarn, Jugoslawien und der UdSSR vorgestellt werden. Sie hatten das Ziel, Voraussetzungen für eine bessere und wirksamere Wirtschaftspolitik zur Lösung der ökonomischen Entwicklungsprobleme zu schaffen. Um eine demokratische sozialistische Gesellschaft zu erreichen, sollte vor allem die Bürokratie in der Planung und Leitung der Wirtschaft sowie anderer Bereiche überwunden werden. Ein wichtiges Kriterium für eine effiziente Ökonomie war die Gestaltung der Beziehungen zwischen der Zentrale und den wirtschaftenden Einheiten.
    Die Konferenz soll nicht bei den Gründen für das Scheitern der Wirtschaftsreformen stehen bleiben. Wir wollen auch diskutieren, wie der Ideengehalt, der den Wirtschaftsreformen zugrunde lag, von der heutigen Linken für Vorstellungen einer sozialistischen Transformation aufgegriffen und weitergeführt werden kann.
    1 hr 45 min
  • Boris Kanzleiter: Reformen im Realsozialismus der 60er Jahre und die politischen Konsequenzen 4/5
    Mitschnitt einer Konferenz im April 2018
    4. Dr. Boris Kanzleiter
    "1968 in Jugoslawien: Demokratisierung des Sozialismus zwischen Ost und West"
    NÖS, Praxisdebatte, Kybernetik und Demokratischer Sozialismus
    Der "Realsozialismus" wird in der heute bestimmenden Geschichtsschreibung gern von seinem Ende aus interpretiert. Das Ergebnis lautet häufig, dass das gesamte System von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen sei. Als Beleg für diese Annahme werden nicht selten die abgebrochenen Reformversuche der sechziger Jahre angeführt.
    Wir wollen uns in der Konferenz mit dieser Problematik beschäftigen. Scheiterte die Einführung eines effizienten und demokratischen Wirtschaftssystems an systemimmanenten Widerständen? Gab es andere Gründe?
    Auf der Konferenz sollen grundlegende Vorstellungen des Neuen Ökonomischen Systems der Planung und Leitung (NÖS) der DDR sowie der Wirtschaftsreformen in der CSSR, in Ungarn, Jugoslawien und der UdSSR vorgestellt werden. Sie hatten das Ziel, Voraussetzungen für eine bessere und wirksamere Wirtschaftspolitik zur Lösung der ökonomischen Entwicklungsprobleme zu schaffen. Um eine demokratische sozialistische Gesellschaft zu erreichen, sollte vor allem die Bürokratie in der Planung und Leitung der Wirtschaft sowie anderer Bereiche überwunden werden. Ein wichtiges Kriterium für eine effiziente Ökonomie war die Gestaltung der Beziehungen zwischen der Zentrale und den wirtschaftenden Einheiten.
    Die Konferenz soll nicht bei den Gründen für das Scheitern der Wirtschaftsreformen stehen bleiben. Wir wollen auch diskutieren, wie der Ideengehalt, der den Wirtschaftsreformen zugrunde lag, von der heutigen Linken für Vorstellungen einer sozialistischen Transformation aufgegriffen und weitergeführt werden kann.
    2 hr
  • Klaus Steinitz: Reformen im Realsozialismus der 60er Jahre und ihre politischen Konsequenzen 3/5
    Mitschnitt einer Konferenz im April 2018
    3. Prof. Klaus Steinitz
    "Die Rolle der zentralen Partei- und Staatsorgane bei der Vorbereitung, Durchführung und beim Abbruch der Wirtschaftsreform in der DDR“
    NÖS, Praxisdebatte, Kybernetik und Demokratischer Sozialismus
    Der "Realsozialismus" wird in der heute bestimmenden Geschichtsschreibung gern von seinem Ende aus interpretiert. Das Ergebnis lautet häufig, dass das gesamte System von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen sei. Als Beleg für diese Annahme werden nicht selten die abgebrochenen Reformversuche der sechziger Jahre angeführt.
    Wir wollen uns in der Konferenz mit dieser Problematik beschäftigen. Scheiterte die Einführung eines effizienten und demokratischen Wirtschaftssystems an systemimmanenten Widerständen? Gab es andere Gründe?
    Auf der Konferenz sollen grundlegende Vorstellungen des Neuen Ökonomischen Systems der Planung und Leitung (NÖS) der DDR sowie der Wirtschaftsreformen in der CSSR, in Ungarn, Jugoslawien und der UdSSR vorgestellt werden. Sie hatten das Ziel, Voraussetzungen für eine bessere und wirksamere Wirtschaftspolitik zur Lösung der ökonomischen Entwicklungsprobleme zu schaffen. Um eine demokratische sozialistische Gesellschaft zu erreichen, sollte vor allem die Bürokratie in der Planung und Leitung der Wirtschaft sowie anderer Bereiche überwunden werden. Ein wichtiges Kriterium für eine effiziente Ökonomie war die Gestaltung der Beziehungen zwischen der Zentrale und den wirtschaftenden Einheiten.
    Die Konferenz soll nicht bei den Gründen für das Scheitern der Wirtschaftsreformen stehen bleiben. Wir wollen auch diskutieren, wie der Ideengehalt, der den Wirtschaftsreformen zugrunde lag, von der heutigen Linken für Vorstellungen einer sozialistischen Transformation aufgegriffen und weitergeführt werden kann.
    25 min
  • Christoph Lieber: Reformen im Realsozialismus der 60er Jahre und ihre politischen Konsequenzen 2/5
    Mitschnitt einer Konferenz im April 2018
    2. Christoph Lieber
    "Theoriegeschichte der Reformideen und ihr politischer Sprengstoff"
    NÖS, Praxisdebatte, Kybernetik und Demokratischer Sozialismus
    Der "Realsozialismus" wird in der heute bestimmenden Geschichtsschreibung gern von seinem Ende aus interpretiert. Das Ergebnis lautet häufig, dass das gesamte System von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen sei. Als Beleg für diese Annahme werden nicht selten die abgebrochenen Reformversuche der sechziger Jahre angeführt.
    Wir wollen uns in der Konferenz mit dieser Problematik beschäftigen. Scheiterte die Einführung eines effizienten und demokratischen Wirtschaftssystems an systemimmanenten Widerständen? Gab es andere Gründe?
    Auf der Konferenz sollen grundlegende Vorstellungen des Neuen Ökonomischen Systems der Planung und Leitung (NÖS) der DDR sowie der Wirtschaftsreformen in der CSSR, in Ungarn, Jugoslawien und der UdSSR vorgestellt werden. Sie hatten das Ziel, Voraussetzungen für eine bessere und wirksamere Wirtschaftspolitik zur Lösung der ökonomischen Entwicklungsprobleme zu schaffen. Um eine demokratische sozialistische Gesellschaft zu erreichen, sollte vor allem die Bürokratie in der Planung und Leitung der Wirtschaft sowie anderer Bereiche überwunden werden. Ein wichtiges Kriterium für eine effiziente Ökonomie war die Gestaltung der Beziehungen zwischen der Zentrale und den wirtschaftenden Einheiten.
    Die Konferenz soll nicht bei den Gründen für das Scheitern der Wirtschaftsreformen stehen bleiben. Wir wollen auch diskutieren, wie der Ideengehalt, der den Wirtschaftsreformen zugrunde lag, von der heutigen Linken für Vorstellungen einer sozialistischen Transformation aufgegriffen und weitergeführt werden kann.
    26 min
  • Jörg Roesler: Reformen im Realsozialismus der 60er Jahre und ihre politischen Konsequenzen 1/5
    Mitschnitt einer Konferenz im April 2018
    1. Prof. Jörg Roesler
    "In welchem Maße sollten Wirtschaftsreformen von politischen Reformen begleitet sein? Alternative Auffassungen und Vorgehensweisen in der Tschechoslowakei und Ungarn und die Haltung der UdSSR und DDR"
    NÖS, Praxisdebatte, Kybernetik und Demokratischer Sozialismus
    Der "Realsozialismus" wird in der heute bestimmenden Geschichtsschreibung gern von seinem Ende aus interpretiert. Das Ergebnis lautet häufig, dass das gesamte System von Anfang an zum Scheitern verurteilt gewesen sei. Als Beleg für diese Annahme werden nicht selten die abgebrochenen Reformversuche der sechziger Jahre angeführt.
    Wir wollen uns in der Konferenz mit dieser Problematik beschäftigen. Scheiterte die Einführung eines effizienten und demokratischen Wirtschaftssystems an systemimmanenten Widerständen? Gab es andere Gründe?
    Auf der Konferenz sollen grundlegende Vorstellungen des Neuen Ökonomischen Systems der Planung und Leitung (NÖS) der DDR sowie der Wirtschaftsreformen in der CSSR, in Ungarn, Jugoslawien und der UdSSR vorgestellt werden. Sie hatten das Ziel, Voraussetzungen für eine bessere und wirksamere Wirtschaftspolitik zur Lösung der ökonomischen Entwicklungsprobleme zu schaffen. Um eine demokratische sozialistische Gesellschaft zu erreichen, sollte vor allem die Bürokratie in der Planung und Leitung der Wirtschaft sowie anderer Bereiche überwunden werden. Ein wichtiges Kriterium für eine effiziente Ökonomie war die Gestaltung der Beziehungen zwischen der Zentrale und den wirtschaftenden Einheiten.
    Die Konferenz soll nicht bei den Gründen für das Scheitern der Wirtschaftsreformen stehen bleiben. Wir wollen auch diskutieren, wie der Ideengehalt, der den Wirtschaftsreformen zugrunde lag, von der heutigen Linken für Vorstellungen einer sozialistischen Transformation aufgegriffen und weitergeführt werden kann.
    33 min
  • Anna Echterhölter: Ökonomie der Lager. Vom Lagergeld zum Iris-Scan
    Referentin: Dr. Anna Echterhölter (unterrichtet in diesem Semester Technikgeschichte an der Technischen Universität Berlin und war u.a. am Institut für Kulturwissenschaft an der HU Berlin, im Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin sowie im Deutschen Historischen Institut Washington D.C. tätig. Sie ist Mitherausgebern der Zeitschrift ilinx und Mitautorin des im Frühjahr bei Spector Books erscheinenden Bandes "Jenseits des Geldes. Aporien der Rationierung")
    Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe „Vielfalt sozialistischen Denkens“ vom 14. Novemver 2017
    Die Flüchtlingslager, die im Zuge der verschiedenen Krisen und Kriege weltweit entstanden sind, haben einerseits mitunter die Dimension ganzer Städte, andererseits funktionieren sie nach einer ganz eigenen Ökonomie, die den Notwendigkeiten eines Kontrollregimes ausgesetzt ist.
    Es sind insbesondere Techniken der Rationierung mit all ihren Planungs- und Steuerungsphantasien, die dabei zum Zuge kommen. Solche Techniken sind keineswegs neu. Im Gegenteil, sie führen ein ebenso wiedergängerisches wie wenig beachtetes Eigenleben, von Lagern der Vergangenheit bis zu heutigen Flüchtlingscamps oder Erstaufnahmeeinrichtungen von Asylsuchenden.
    Ausgehend von einem historischen Vorlauf wird eine Bestandsaufnahme dieser Form von Distribution skizziert – mit samt ihrer Chancen, ihrer Prinzipien und Probleme. Dabei soll es insbesondere um die aktuellen technologischen Entwicklungen der besonderen Formen des (Lager-) Geldes gehen: SMS-Gutscheine, Prepaid-Debit-Cards, biometrische Gelder. Solche Geldformen, die immer auch Formen der Rationierung und Kontrolle sind, werden gegenwärtig u.a. vom Welt-Ernährungsprogramm und dem UNHCR für die großen Flüchtlingslager mitentwickelt.
    1 hr 4 min
  • Angelika Timm: Israel und Palästina – Zwei Staaten für zwei Völker?
    Referentin: Dr. Angelika Timm (Nahostwissenschaftlerin, von 2009 bis 2015 Leiterin des Büros der Rosa-Luxemburg-Stiftung in Tel Aviv)
    Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe „Internationale Politik“vom
    Vor 70 Jahren, am 29. November 1947, fasste die UN-Vollversammlung ihren historischen Beschluss über die Teilung des britischen Mandatsgebiets Palästina in einen jüdischen und einen arabischen Staat; Jerusalem – von zentraler Bedeutung für Juden, Christen und Muslime – sollte eine international verwaltete Enklave werden. Als Klammer war für das dreigeteilte Palästina die Schaffung einer Wirtschaftsunion vorgesehen. Der Beschluss ist nach wie vor bedeutsam, gilt er doch als völkerrechtliche Legitimation Israels wie auch des palästinensischen Rechtsanspruchs auf einen eigenen Staat.
    Bis heute befindet sich die Zwei-Staaten-Regelung jenseits jeglicher Realität. Der Staat Israel wurde am 14. Mai 1948 gegründet, anerkannt durch die Vereinten Nationen und weite Teile der Weltgemeinschaft. Zugleich bildete sich während des ersten Nahostkriegs das bis heute ungelöste Problem der palästinensischen Flüchtlinge heraus. Die Gründung Israels ging als Nakba (Katastrophe) in das kollektive palästinensische Gedächtnis ein. Der israelisch-palästinensische Widerspruch beeinflusste über Jahrzehnte vital die Entwicklung in der Nahostregion, verschärft maßgeblich durch die Besetzung weiter arabischer Territorien während des Junikriegs 1967 und die nachfolgende israelische Besatzungspolitik im Westjordangebiet und im Gazastreifen.
    Zu den Erfahrungswerten internationaler Politik gehört, dass der annähernd sieben Jahrzehnte andauernde militante Konfliktaustrag im Zentrum des Nahen Ostens nicht nur durch Kriege, Flucht, Vertreibung oder Verstöße gegen Völker- und Menschenrechte geprägt ist. Er wurde stets auch begleitet vom Bestreben internationaler, regionaler und nationaler Protagonisten, den Konflikt einzuhegen bzw. ihn friedlich beizulegen. Dafür stehen zahlreiche Regelungsoptionen, Kompromissvorschläge und Friedensinitiativen, nicht zuletzt internationaler Organisationen und großer Mächte, jedoch auch bi-nationale zivilgesellschaftliche Denkansätze, mittels derer versucht wurde, Konsensformeln aufzuspüren.
    Der Vortrag konzentriert sich auf den internationalen, regionalen und nationalen Kontext des israelisch-palästinensischen Konflikts. Vorgestellt werden die Interessenlagen der Konfliktakteure wie auch reale und verpasste Regelungschancen. Mit Blick auf die Zukunft wird u. a. nachgefragt, wie realistisch die bisher diskutierten Ein- oder Zwei-Staatenmodelle sind bzw. welche anderen Optionen im Konfliktmanagement denkbar wären. Wie kann Deutschland seine historische Verantwortung gegenüber Israelis und Palästinensern wahrnehmen? Welche Positionen hinsichtlich der Konfliktbearbeitung vertreten Linke in Israel und Palästina?
    59 min
  • Thomas Möbius: "Russland in Blut gewaschen" - Revolutionsjahr und Folgen in der Literatur 1/3
    Dr. Wladislaw Hedeler und Dr. Thomas Möbius im Gespräch mit der Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Christa Ebert, der Übersetzerin Gabriele Leupold und der Lektorin Christina Links.
    Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe „Rückkehr und kultureller Aufbruch“ vom 16. November 2016
    Der bevorstehende 100. Jahrestag des Revolutionsjahres in Russland ist für die Redaktion der Zeitschrift Berliner Debatte Initial Anlass, Literaturwissenschaftler, Historiker und Übersetzer an zwei Abenden in das Max-Lingner-Haus einzuladen, um über die Darstellung von Vor-Oktober, Februarrevolution, Oktoberumsturz und Bürgerkrieg in Romanen, Erzählungen, Dokumentationen zu diskutieren.
    Wie wurden die Texte über Revolution und Bürgerkrieg rezipiert und übersetzt? Welche Fragen verbanden sich mit ihnen? Was bieten die Neuübersetzungen der letzten Zeit, wie etwa Isaak Babels Reiterarmee an neuen Einsichten? Gibt es Fragen an und Sichtweisen auf die Texte? Was tragen die Wiederentdeckungen und Neuübersetzungen von Michail Prischwins Der irdische Kelch, Iwan Bunins Verfluchte Tage, Nadeshda Lochwizkajas (Teffy) Champagner aus Teetassen und Sinaida Hippius Tagebüchern zu unserm Bild von Revolution und Bürgerkrieg sowie der Literatur über diese Zeit bei?
    6 min
  • Christa Ebert: "Russland in Blut gewaschen" - Revolutionsjahr und Folgen in der Literatur 2/3
    Dr. Wladislaw Hedeler und Dr. Thomas Möbius im Gespräch mit der Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Christa Ebert, der Übersetzerin Gabriele Leupold und der Lektorin Christina Links.
    Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe „Rückkehr und kultureller Aufbruch“ vom 16. November 2016
    Der bevorstehende 100. Jahrestag des Revolutionsjahres in Russland ist für die Redaktion der Zeitschrift Berliner Debatte Initial Anlass, Literaturwissenschaftler, Historiker und Übersetzer an zwei Abenden in das Max-Lingner-Haus einzuladen, um über die Darstellung von Vor-Oktober, Februarrevolution, Oktoberumsturz und Bürgerkrieg in Romanen, Erzählungen, Dokumentationen zu diskutieren.
    Wie wurden die Texte über Revolution und Bürgerkrieg rezipiert und übersetzt? Welche Fragen verbanden sich mit ihnen? Was bieten die Neuübersetzungen der letzten Zeit, wie etwa Isaak Babels Reiterarmee an neuen Einsichten? Gibt es Fragen an und Sichtweisen auf die Texte? Was tragen die Wiederentdeckungen und Neuübersetzungen von Michail Prischwins Der irdische Kelch, Iwan Bunins Verfluchte Tage, Nadeshda Lochwizkajas (Teffy) Champagner aus Teetassen und Sinaida Hippius Tagebüchern zu unserm Bild von Revolution und Bürgerkrieg sowie der Literatur über diese Zeit bei?
    59 min
  • Gabriele Leupold: "Russland in Blut gewaschen" - Revolutionsjahr und Folgen in der Literatur 3/3
    Dr. Wladislaw Hedeler und Dr. Thomas Möbius im Gespräch mit der Literaturwissenschaftlerin Prof. Dr. Christa Ebert, der Übersetzerin Gabriele Leupold und der Lektorin Christina Links.
    Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe „Rückkehr und kultureller Aufbruch“ vom 16. November 2016
    Der bevorstehende 100. Jahrestag des Revolutionsjahres in Russland ist für die Redaktion der Zeitschrift Berliner Debatte Initial Anlass, Literaturwissenschaftler, Historiker und Übersetzer an zwei Abenden in das Max-Lingner-Haus einzuladen, um über die Darstellung von Vor-Oktober, Februarrevolution, Oktoberumsturz und Bürgerkrieg in Romanen, Erzählungen, Dokumentationen zu diskutieren.
    Wie wurden die Texte über Revolution und Bürgerkrieg rezipiert und übersetzt? Welche Fragen verbanden sich mit ihnen? Was bieten die Neuübersetzungen der letzten Zeit, wie etwa Isaak Babels Reiterarmee an neuen Einsichten? Gibt es Fragen an und Sichtweisen auf die Texte? Was tragen die Wiederentdeckungen und Neuübersetzungen von Michail Prischwins Der irdische Kelch, Iwan Bunins Verfluchte Tage, Nadeshda Lochwizkajas (Teffy) Champagner aus Teetassen und Sinaida Hippius Tagebüchern zu unserm Bild von Revolution und Bürgerkrieg sowie der Literatur über diese Zeit bei?
    49 min

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