Helle Panke

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Helle Panke episodes

  • Klaus Steinitz: Warum gerade heute über Sozialismus reden? Teil 1
    Mitschnitt einer Veranstaltung der Hellen Panke in der Reihe „Forum Wirtschafts- und Sozialpolitik“ im Februar 2017
    Anschließend legten Lucy Redler und Dr. Olaf Miemiec in Kommentaren ihre Sicht auf diese Problematik dar.
    Die gegenwärtige politische Situation ist gekennzeichnet durch die ungebrochene Dominanz des Neoliberalismus, den zunehmenden Einfluss rechtsextremer und nationalistischer Parteien und Bewegungen und einer seit längerem anhaltenden Schwäche und Defensive der Linken in Deutschland und ganz Europa.
    Darf die Linke sich in dieser Situation auf die Verteidigung des Erreichten und auf realpolitische Ziele beschränken, oder braucht sie nicht zugleich sozialistische Visionen?
    Es soll gezeigt werden, warum gerade heute, unter ungünstigen Bedingungen für linke Politik, die Arbeit an und die Diskussion von sozialistischen Alternativen dringend notwendig ist. Dies schließt ein, Tagespolitik mit Problemen einer sozialistischen Transformationspolitik zu verbinden. Dazu gilt es, die Anforderungen an eine demokratische, lebens- und funktionsfähige, emanzipative sozialistische Gesellschaft zu skizzieren.
    Der Ökonom Prof. Klaus Steinitz verband in seinem Vortrag die Charakterisierung der tiefen Systemkrise des Kapitalismus mit Überlegungen für eine sozialistische Transformation.
    28 min
  • Lucy Redler: Warum gerade heute über Sozialismus reden? Teil 2
    Mitschnitt einer Veranstaltung der Hellen Panke in der Reihe „Forum Wirtschafts- und Sozialpolitik“ im Februar 2017
    Anschließend legten Lucy Redler und Dr. Olaf Miemiec in Kommentaren ihre Sicht auf diese Problematik dar.
    Die gegenwärtige politische Situation ist gekennzeichnet durch die ungebrochene Dominanz des Neoliberalismus, den zunehmenden Einfluss rechtsextremer und nationalistischer Parteien und Bewegungen und einer seit längerem anhaltenden Schwäche und Defensive der Linken in Deutschland und ganz Europa.
    Darf die Linke sich in dieser Situation auf die Verteidigung des Erreichten und auf realpolitische Ziele beschränken, oder braucht sie nicht zugleich sozialistische Visionen?
    Es soll gezeigt werden, warum gerade heute, unter ungünstigen Bedingungen für linke Politik, die Arbeit an und die Diskussion von sozialistischen Alternativen dringend notwendig ist. Dies schließt ein, Tagespolitik mit Problemen einer sozialistischen Transformationspolitik zu verbinden. Dazu gilt es, die Anforderungen an eine demokratische, lebens- und funktionsfähige, emanzipative sozialistische Gesellschaft zu skizzieren.
    Der Ökonom Prof. Klaus Steinitz verband in seinem Vortrag die Charakterisierung der tiefen Systemkrise des Kapitalismus mit Überlegungen für eine sozialistische Transformation.
    14 min
  • Dr. Olaf Miemiec: Warum gerade heute über Sozialismus reden? Teil 3
    Mitschnitt einer Veranstaltung der Hellen Panke in der Reihe „Forum Wirtschafts- und Sozialpolitik“ im Februar 2017
    Der Ökonom Prof. Klaus Steinitz verband in seinem Vortrag die Charakterisierung der tiefen Systemkrise des Kapitalismus mit Überlegungen für eine sozialistische Transformation.
    Anschließend legten Lucy Redler und Dr. Olaf Miemiec in Kommentaren ihre Sicht auf diese Problematik dar.
    Die gegenwärtige politische Situation ist gekennzeichnet durch die ungebrochene Dominanz des Neoliberalismus, den zunehmenden Einfluss rechtsextremer und nationalistischer Parteien und Bewegungen und einer seit längerem anhaltenden Schwäche und Defensive der Linken in Deutschland und ganz Europa.
    Darf die Linke sich in dieser Situation auf die Verteidigung des Erreichten und auf realpolitische Ziele beschränken, oder braucht sie nicht zugleich sozialistische Visionen?
    Es soll gezeigt werden, warum gerade heute, unter ungünstigen Bedingungen für linke Politik, die Arbeit an und die Diskussion von sozialistischen Alternativen dringend notwendig ist. Dies schließt ein, Tagespolitik mit Problemen einer sozialistischen Transformationspolitik zu verbinden. Dazu gilt es, die Anforderungen an eine demokratische, lebens- und funktionsfähige, emanzipative sozialistische Gesellschaft zu skizzieren.
    9 min
  • Christa Luft: Der deutsche Exportüberschuss in kontroverser Debatte
    Referentin: Prof. Christa Luft
    Mitschnitt einer Veranstaltung der Hellen Panke in der Reihe „Forum Wirtschafts- und Sozialpolitik“ vom 15. Juni 2017
    Deutschland erzielt seit Euro-Einführung permanent hohe Exportüberschüsse. Die in Wirtschaftswissenschaft und -politik dominierende neoklassische Denkschule preist das als Zeugnis internationaler Wettbewerbsfähigkeit des Landes und Mehrung gesellschaftlicher Wohlfahrt. Hier soll das Phänomen nicht aus einzelwirtschaftlicher Sicht von Exportunternehmen, sondern aus makroökonomischer Perspektive betrachtet werden.
    Nicht hohe Exportquoten sind das Problem, sondern permanent hohe Exportüberschüsse. Die manifestieren eine anhaltende Importschwäche des eigenen Landes, entziehen ihm Ersparnisse für eine stabile zukunftsfähige Entwicklung und bringen andere Länder in eine dauerhafte Defizitposition, ja in die Schuldenfalle mit dramatischen Folgen. Sie machen das eigene Land gegenüber Konflikten jeder Art auf der Welt angreifbar und destabilisieren den weltweiten Handel. Was also tun gegen ein exorbitantes Außenhandelsungleichgewicht, das, wie die aktuelle Lage zeigt, Handelskriege provozieren kann?
    50 min
  • Beginn und Ende der ostdeutschen Philosophie. Teil 1. Prof. Dr. Hans-Christoph Rauh: Einführung
    Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges entwickelte sich in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. jungen DDR eine Philosophielandschaft, die zunächst recht wenig mit der späteren Legitimationswissenschaft zu tun hatte. In dieser Zeit herrschte Aufbaustimmung, getrieben von einer hohen Dynamik, geprägt von unorthodoxen Köpfen. In den ersten Jahren nach dem Kriegsende wurden „bürgerliche“ Philosophen wie z.B . Hans-Georg Gadamer, Paul F. Linke oder Günther Jacoby geduldet, viele jedoch verließen den kleineren Teil Deutschlands.
    Die SED versuchte in den 50er Jahren, die Philosophie unter Parteilinie zu stellen, dies glückte zunächst, aber nur bedingt und provozierte vielmehr Diskussionen. Genannt seien nur die Debatten um Hegel und um die Logik, in denen die Intellektuellen ihre Positionen gegen die Partei durchsetzen konnten. Philosophen wie Ernst Bloch oder Wolfgang Harich wollten einen anderen Marxismus als den der SED-„Schmalspurphilosophen“.
    1956/57 setzten sich die Dogmatiker unter Ulbricht durch, disziplinierten die kritischen Köpfe, sperrten sie ein, verdrängten sie von den Universitäten und aus den Zeitschriften, beendete die Debatten. Die undogmatische DDR-Philosophie fand schon 33 Jahre vor der DDR ihr Ende.
    In der Veranstaltung werden die Jahre bis 1957 anhand von drei Protagonisten, Ernst Bloch, Wolfgang Harich und Georg Klaus rekapituliert und die Diskrepanzen mit der Partei und die Denkpotentiale für einen unorthodoxen Marxismus erörtert.
    Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe „Literatur und Gesellschaft“ vom 12. Mai 2017
    Teil 1. Prof. Dr. Hans-Christoph Rauh: Einführung
    Teil 2. Dr. Alexander Amberger: Bloch in der DDR – politische Angepasstheit und ideologische Diskrepanz
    Teil 3. Dr. Andreas Heyer: Harich – zwischen Nicolai Hartmann und Georg Lukács
    Teil 4. Dr. Michael Eckardt: Klaus – Marx, Kant und die Logik
    10 min
  • Beginn und Ende der ostdeutschen Philosophie. Teil 2. Dr. Alexander Amberger: Bloch in der DDR
    Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges entwickelte sich in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. jungen DDR eine Philosophielandschaft, die zunächst recht wenig mit der späteren Legitimationswissenschaft zu tun hatte. In dieser Zeit herrschte Aufbaustimmung, getrieben von einer hohen Dynamik, geprägt von unorthodoxen Köpfen. In den ersten Jahren nach dem Kriegsende wurden „bürgerliche“ Philosophen wie z.B . Hans-Georg Gadamer, Paul F. Linke oder Günther Jacoby geduldet, viele jedoch verließen den kleineren Teil Deutschlands.
    Die SED versuchte in den 50er Jahren, die Philosophie unter Parteilinie zu stellen, dies glückte zunächst, aber nur bedingt und provozierte vielmehr Diskussionen. Genannt seien nur die Debatten um Hegel und um die Logik, in denen die Intellektuellen ihre Positionen gegen die Partei durchsetzen konnten. Philosophen wie Ernst Bloch oder Wolfgang Harich wollten einen anderen Marxismus als den der SED-„Schmalspurphilosophen“.
    1956/57 setzten sich die Dogmatiker unter Ulbricht durch, disziplinierten die kritischen Köpfe, sperrten sie ein, verdrängten sie von den Universitäten und aus den Zeitschriften, beendete die Debatten. Die undogmatische DDR-Philosophie fand schon 33 Jahre vor der DDR ihr Ende.
    In der Veranstaltung wollen wir die Jahre bis 1957 rekapitulieren und anhand von drei Protagonisten, Ernst Bloch, Wolfgang Harich und Georg Klaus, die Diskrepanzen mit der Partei und die Denkpotentiale für einen unorthodoxen Marxismus rekapitulieren.
    Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe „Literatur und Gesellschaft“ vom 12. Mai 2017
    Teil 1. Prof. Dr. Hans-Christoph Rauh: Einführung
    Teil 2. Dr. Alexander Amberger: Bloch in der DDR – politische Angepasstheit und ideologische Diskrepanz
    Teil 3. Dr. Andreas Heyer: Harich – zwischen Nicolai Hartmann und Georg Lukács
    Teil 4. Dr. Michael Eckardt: Klaus – Marx, Kant und die Logik
    20 min
  • Beginn und Ende der ostdeutschen Philosophie. Teil 3. Dr. Heyer: Harich zwischen Hartmann und Lukács
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    Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges entwickelte sich in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. jungen DDR eine Philosophielandschaft, die zunächst recht wenig mit der späteren Legitimationswissenschaft zu tun hatte. In dieser Zeit herrschte Aufbaustimmung, getrieben von einer hohen Dynamik, geprägt von unorthodoxen Köpfen. In den ersten Jahren nach dem Kriegsende wurden „bürgerliche“ Philosophen wie z.B . Hans-Georg Gadamer, Paul F. Linke oder Günther Jacoby geduldet, viele jedoch verließen den kleineren Teil Deutschlands.
    Die SED versuchte in den 50er Jahren, die Philosophie unter Parteilinie zu stellen, dies glückte zunächst, aber nur bedingt und provozierte vielmehr Diskussionen. Genannt seien nur die Debatten um Hegel und um die Logik, in denen die Intellektuellen ihre Positionen gegen die Partei durchsetzen konnten. Philosophen wie Ernst Bloch oder Wolfgang Harich wollten einen anderen Marxismus als den der SED-„Schmalspurphilosophen“.
    1956/57 setzten sich die Dogmatiker unter Ulbricht durch, disziplinierten die kritischen Köpfe, sperrten sie ein, verdrängten sie von den Universitäten und aus den Zeitschriften, beendete die Debatten. Die undogmatische DDR-Philosophie fand schon 33 Jahre vor der DDR ihr Ende.
    In der Veranstaltung wollen wir die Jahre bis 1957 rekapitulieren und anhand von drei Protagonisten, Ernst Bloch, Wolfgang Harich und Georg Klaus, die Diskrepanzen mit der Partei und die Denkpotentiale für einen unorthodoxen Marxismus rekapitulieren. Hans-Christoph Rauh, der Ideengeber der Veranstaltung, wird den Abend moderieren. Der Austausch mit dem Publikum soll einen breiten Raum einnehmen.
    Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe „Literatur und Gesellschaft“ vom 12. Mai 2017
    Teil 1. Prof. Dr. Hans-Christoph Rauh: Einführung
    Teil 2. Dr. Alexander Amberger: Bloch in der DDR – politische Angepasstheit und ideologische Diskrepanz
    Teil 3. Dr. Andreas Heyer: Harich – zwischen Nicolai Hartmann und Georg Lukács
    Teil 4. Dr. Michael Eckardt: Klaus – Marx, Kant und die Logik
    16 min
  • Beginn und Ende der ostdeutschen Philosophie. Teil 4. Dr. Eckardt: Klaus – Marx, Kant und die Logik
    Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges entwickelte sich in der Sowjetischen Besatzungszone bzw. jungen DDR eine Philosophielandschaft, die zunächst recht wenig mit der späteren Legitimationswissenschaft zu tun hatte. In dieser Zeit herrschte Aufbaustimmung, getrieben von einer hohen Dynamik, geprägt von unorthodoxen Köpfen. In den ersten Jahren nach dem Kriegsende wurden „bürgerliche“ Philosophen wie z.B . Hans-Georg Gadamer, Paul F. Linke oder Günther Jacoby geduldet, viele jedoch verließen den kleineren Teil Deutschlands.
    Die SED versuchte in den 50er Jahren, die Philosophie unter Parteilinie zu stellen, dies glückte zunächst, aber nur bedingt und provozierte vielmehr Diskussionen. Genannt seien nur die Debatten um Hegel und um die Logik, in denen die Intellektuellen ihre Positionen gegen die Partei durchsetzen konnten. Philosophen wie Ernst Bloch oder Wolfgang Harich wollten einen anderen Marxismus als den der SED-„Schmalspurphilosophen“.
    1956/57 setzten sich die Dogmatiker unter Ulbricht durch, disziplinierten die kritischen Köpfe, sperrten sie ein, verdrängten sie von den Universitäten und aus den Zeitschriften, beendete die Debatten. Die undogmatische DDR-Philosophie fand schon 33 Jahre vor der DDR ihr Ende.
    In der Veranstaltung wollen wir die Jahre bis 1957 rekapitulieren und anhand von drei Protagonisten, Ernst Bloch, Wolfgang Harich und Georg Klaus, die Diskrepanzen mit der Partei und die Denkpotentiale für einen unorthodoxen Marxismus rekapitulieren. Hans-Christoph Rauh, der Ideengeber der Veranstaltung, wird den Abend moderieren. Der Austausch mit dem Publikum soll einen breiten Raum einnehmen.
    Mitschnitt einer Veranstaltung in der Reihe „Literatur und Gesellschaft“ vom 12. Mai 2017
    Teil 1. Prof. Dr. Hans-Christoph Rauh: Einführung
    Teil 2. Dr. Alexander Amberger: Bloch in der DDR – politische Angepasstheit und ideologische Diskrepanz
    Teil 3. Dr. Andreas Heyer: Harich – zwischen Nicolai Hartmann und Georg Lukács
    18 min
  • Thomas Kuczynski: 1917-2017 - Was bleibt von der Oktoberrevolution?
    Referent: Prof. Dr. Thomas Kuczynski
    Die Oktoberrevolution und ihre Ergebnisse haben die Herzen und Hirne ihrer Freunde und Feinde immer aufs Äußerste bewegt - zumindest solang der "real existierende Sozialismus" als Weltsystem noch existierte.
    Nun gibt es dieses Weltsystem nicht mehr. Bleibt dennoch auch heute noch etwas von der Oktoberrevolution und ihren Ergebnissen bestehen, an das gegenwärtige und künftige Generationen von SozialistInnen und KommunistInnen anknüpfen könnten; Bausteine, die im 21. Jahrhundert noch eine produktive Wirkung entfalten könnten?
    Überzeugende Antworten darauf stehen noch aus. Unserer Referent versucht sich daran.
    58 min
  • Christian Dietrich: "Wir Kommunisten sind alle Tote auf Urlaub" - Leben und Werk von Eugen Leviné
    Referent: Dr. Christian Dietrich (studierte Soziologie, Zeitgeschichte und Politikwissenschaft in Halle/Saale und promovierte 2012 mit einer Arbeit zum "Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens" an der Universität Potsdam. Derzeit ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Europa-Universität Viadrina.)
    Eine Veranstaltung der Hellen Panke in der Reihe Vielfalt sozialistischen Denkens im Oktober 2017
    Als Eugen Leviné vor Gericht gestellt und wegen Hochverrats angeklagt wurde, war er gerade sechsunddreißig Jahre alt geworden. Am 3. Juni 1919 verurteilte das Standgericht München Leviné zum Tode. Zwei Tage später wurde er im Gefängnis Stadelheim erschossen. Einhundert Jahre nach seinem Tod ist Leviné kein unbekannter, wenngleich ein wenig beachteter Protagonist der Arbeiterbewegung.
    Der Vortrag beschäftigt sich mit Leben und Werk des jungen, in Petersburg geborenen und in Heidelberg aufgewachsenen Revolutionärs und Schriftstellers. Vorgestellt werden Levinés Lebensstationen, seine literarische Auseinandersetzung mit der Russischen Revolution von 1905 und sein Wandel vom Sozialrevolutionär zum Kommunisten.
    57 min

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