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Die Episoden werden etwas sommerlicher, leichter und luftiger: Wir wenden uns der Entwicklung der kommerziellen Flugreisen zu und sehen, ob Frau und Herr Schweizer sich für das neue Transportmittel begeistern können.
Allerdings: vor 100 Jahren benötigte man dafür noch einen stählernen Magen, Mut – sowie Wolldecke und Fliegerbrille. In dieser Episode kommen die Anfänge der Fliegerei zur Sprache – sowie die (langen) ersten Eindrücke eines Flugpassagiers im Januar 1920.
Quelle: Bruppacher, Ernst. Ein Rundflug über Zürich. In: NZZ, 9.1.1920.
Literatur (Auswahl): Meyer, Benedikt. Schweizer Flugreisende und ihre Erlebnisse. In: Schweizerisches Jahrbuch für Wirtschafts- und Sozialgeschichte, 2015.
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Jos Murer zeichnete 1576 eine Stadtansicht von Zürich, die heute noch begeistert.
Murerplan: https://de.wikipedia.org/wiki/Murerplan
Literatur (Auswahl):
Dürst, Arthur. Die Planvedute der Stadt Zürich von Jos Murer, 1576. In: Cartographica Helvetica, 1997, 15.
Grunder, Karl. Städtebau und patrizische Wohnkultur vor der Stadt Zürich. In: Mitteilungen der Antiquarischen Gesellschaft in Zürich, 2003.
Wild, Dölf. Patrizische Wohnkultur in der Stadt Zürich. In: Ebd.
Denkmalbericht der Zürcher Denkmalpflege 1970-1974, S. 234.
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Auch wenn das Jassen als Nationalsport der Schweiz gilt, so wurde es doch nicht hier erfunden, sondern von Söldnern importiert. Wir folgen heute der Entwicklung der Spielkarten sowie der Einschätzung der Obrigkeiten des Spiels.
Quellen (Auswahl):
Anonym. Ethnologischer Spaziergang durch's Glarnerland. In: NZZ, 15.1.1864.
Anonym. Politische Schläfrigkeit im Kanton Bern. In: Emmentaler Bote, 19.11.1865.
Literatur (Auwahl):
Amann, Hans. Historisches und Amüsantes rund ums Jassen. In: Historischer Kalender, 1994.
Ders. Interessantes und Kurioses rund ums Jassen. In: Appenzeller Kalender, 1987.
Leyden, Rudolf. Der Nidwaldner Kaiserjass und seine Geschichte. In: Beiträge zur Geschichte Nidwaldens, 1978.
Ruh, Max. Spielleidenschaft und Spielkartenherstellung im 18. Jahrhundert in Schaffhausen. In: Schaffhauser Beiträge zur Geschichte, 1979.
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Zahlreiche Frauen und Frauenvereinigungen verschrieben sich dem Pazifismus. In der Schweiz war Clara Ragaz (1874-1957) eine der wichtigsten Vertreterinnen dieser Ansichten; heute folgen wir ihrem Leben.
Literatur (und Quellen): siehe Bibliographie in: Billeter, Nicole. «Worte machen gegen die Schändung des Geistes!» Kriegsansichten von Literaten in der Schweizer Emigration 1914/18. Bern, 2005.
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1912 wehten im Basler Münster rote Fahnen, und es sprach die Prominenz der Sozialdemokratie von der Kanzel herab. Wie war ein Frieden in Europa zu erhalten? Wie sollten die Genoss:innen auf den kommenden Krieg reagieren?
Weiterhin befassen wir uns damit, wie vereinzelte Linke (Gemeinschaften) dann auf den (ersten) Weltkrieg reagierten.
Quellen (Auwahl):Zeitschrift: «Die Freie Jugend»
Münzenberg, Willi. Die sozialistischen Jugendorganisationenvor und während des Krieges. Berlin 1919.
Literatur (und Quellen): siehe Bibliographie in: Billeter,Nicole. «Worte machen gegen die Schändung des Geistes!» Kriegsansichten von Literaten in der Schweizer Emigration 1914/18. Bern, 2005.
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Die Arbeiterschaft sah sich als natürliche Vertreterin des Friedens, denn sie sah vor, dass alle Menschen gleichberechtigt miteinander leben sollten. Wären erst die Klassen abgeschafft, dann gäbe es keinen Grund mehr für Krieg.
Quelle:Anonym. Krieg. In: Der Textil-Arbeiter, Nr. 42, 17.10.1912.
Literatur (und Quellen): siehe Bibliographie in:
Billeter, Nicole. «Worte machen gegen die Schändung des Geistes!» Kriegsansichten von Literaten in der Schweizer Emigration 1914/18. Bern, 2005.
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Ich stelle zwei pazifistische Personen und ihre Bücher vor: Bertha von Suttners «Die Waffen nieder!» und Jan Blochs «Der Krieg». Sie könnten nicht unterschiedlicher sein, aber hattenenorme Auswirkung auf die Friedensbewegung in Europa.
Quellen:Bloch, Jan. Der Krieg. Der zukünftige Krieg in seiner technischen, volkswirtschaftlichen und politischen Bedeutung. Berlin, 1899.
Suttner, Bertha von. Die Waffen nieder! Eine Lebensgeschichte. Dresden, Leipzig, Wien, 1896.
Literatur (und Quellen): siehe Bibliographie in: Billeter, Nicole. «Worte machen gegen die Schändung des Geistes!» Kriegsansichten von Literaten in der Schweizer Emigration 1914/18. Bern, 2005.
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Wir widmen uns Ideen und Biographien, die die Welt positiver gestalten und hinterlassen wollten. Die Friedensfreundinnen und Pazifisten, die ab dem 19. Jh. ihre Vorstellungen einer Welt ohne Krieg salon- und gesellschaftsfähig machen wollen, standen stets auf der Seite der «Weltfremden und Verlierer».
In dieser Folge stelle ich einige erste Zusammenschlüsse, Kongresse und Entwicklungen vor.
Quelle:
Abkommen von Den Haag, 1899: https://www.fedlex.admin.ch/eli/cc/18/517_433_502/de
Literatur (und Quellen): siehe Bibliographie in: Billeter, Nicole. «Worte machen gegen die Schändung des Geistes!» Kriegsansichten von Literaten in der Schweizer Emigration 1914/18. Bern, 2005.
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Nach einer produktiven Denkpause geht es mit meinem Podcast bald (fast) wie gewohnt weiter.
Ich lege eine Denkpause ein: für eine Weile erscheinen hier keine neuen Folgen des Podcasts.
Sobald ich mehr weiss, informiere ich Sie und danke bestens für Ihr Zuhören.
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