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Holger ruft diese Woche an bei: Sophia Maier. Sie ist Reporterin bei "Stern TV" und berichtet seit Beginn der Corona-Pandemie von den Demonstrationen im ganzen Land. Sie hat so manche Angriffe und Bedrohungen in den vergangenen zwei Jahren erlebt.
Holger ruft diese Woche an bei: Deniz Yücel. Er ist Korrespondent der „Welt“ und seit 2021 Präsident des deutschen PEN-Zentrums. 2015 ging er als Korrespondent für die „Welt“ in die Türkei. Im Februar 2017 wurde er dort verhaftet und saß ein Jahr in Haft.
Holger ruft diese Woche an bei: Christian-Zsolt Varga. Er ist Redakteur beim internationalen Journalistennetzwerk n-ost mit Schwerpunkt Cross-Border-Publikationen. Als freier Journalist schreibt er über Politik, Gesellschaft und Medien in Ungarn und Osteuropa. Hier redet er mit Holger Klein unter anderem darüber, warum Länder wie Kasachstan so genannte „Blindspots“ sind, was sich bei der Auslandsberichterstattung ändern muss und welche Rolle dabei die grenzüberschreitende Vernetzung der Redaktionen spielt.
Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland soll reformiert werden. Die Bundesländer haben dafür einen „Diskussionsentwurf“ vorgelegt.
Für Streit sorgt unter anderem der Plan, die Unterhaltung, die die Sender machen sollen, zu qualifizieren. Bislang sind „Bildung, Information, Beratung und Unterhaltung“ gleichrangig im Auftrag aufgezählt. In Zukunft könnte es heißen: „Die öffentlich-rechtlichen Angebote haben im Schwerpunkt der Kultur, Bildung, Information und Beratung zu dienen. Unterhaltung, die einem öffentlich-rechtlichen Angebotsprofil entspricht, ist Teil des Auftrags.“
Dagegen wehren sich ARD und ZDF. Der Rundfunkrat des ZDF zum Beispiel forderte: „Unterhaltung muss weiterhin wie bisher ohne zusätzliche Bedingungen Teil des Auftrags bleiben.“ Und der ARD-Unterhaltungschef Frank Beckmann sagte: „Unterhaltung verbindet – diese Funktion kann man gar nicht hoch genug bewerten.“
Stimmt das? Wie sollte öffentlich-rechtliche Unterhaltung aussehen, und was wäre so schlimm daran, den Sendern entsprechenden Vorgaben zu machen? Darüber spricht Holger Klein in unserem Podcast mit Klaudia Wick, die bei der Deutschen Kinemathek für Fernsehen zuständig ist.
Sie vergleicht die Diskussion um öffentlich-rechtliche Unterhaltung mit einem Gedeck, Apfelstrudel mit Sahne. „Jetzt kommt also jemand her und sagt: Ja, wenn die Sahne ungezuckert ist, wenn es gesunde Sahne ist, dann dürft ihr das gerne zusammen anbieten. Was wäre deine erste Frage: Ist in der Sahne Zucker? Plötzlich muss man Dinge in Frage stellen: Dürfen die das eigentlich noch?"
Für eine sexistische Beleidigung in der von ihm verantworteten Zeitschrift "Tichys Einblick" muss Roland Tichy 10.000 Euro Schmerzensgeld an die SPD-Politikerin Sawsan Chebli zahlen. Das hat das Landgericht Berlin entschieden. Ist das gerecht? Wie kommt eine solche Summe zustande? Wo sind die Grenzen der Meinungfreiheit, und darf Satire nicht auch sexistisch sein? Was kostet es, gegen Beleidigungen vorzugehen, und hilft das Urteil Opfern von "Hate Speech"?
Holger Klein spricht darüber mit der Hamburger Medienrechtsanwältin Tanja Irion. Sie sagt über das Urteil: „Es ist nur ein Tropfen auf den heißen Stein, aber es hilft trotzdem. (…) Es ist ein gutes Signal für Frauen zu sagen: Das muss ich nicht hinnehmen. Und wenn eine Grenze erreicht ist, kann ich mich wehren - und dann kann ich mich auch erfolgreich wehren."
In unserem Podcast erklärt sie außerdem, wie eine "ausgemolkene Ziege" die deutsche Rechtssprechung prägte - und versucht Holger Klein, das "Arschloch" auszureden.
Holger ruft diese Woche an bei: Andrej Reisin. Er ist Übermedien-Autor und arbeitet als freier Journalist in Hamburg hauptsächlich für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Hier redet er mit Holger Klein unter anderem darüber, warum die Politik die problematischen Seiten von Telegram erst jetzt entdeckt, obwohl sie lange sichtbar waren. Und die beiden diskutieren, ob und was es bringen würde, Telegram zu reglementieren oder gar abzuschalten, wie manche fordern.
Warnung: Holger ruft diese Woche an bei: Daniel Moßbrucker. In diesem Gespräch wird sexuelle Gewalt gegen Kinder thematisiert. Einzelne Passagen können verstörend wirken. Weil Moßbrucker über Recherchen zu Foren mit pädosexuellen und pädokriminellen Inhalten spricht, ist dies unausweichlich.
Holger ruft diese Woche an bei: Henrik Wieduwilt. Er ist ist Autor, Moderator und Kommunikationsberater und spricht über das Verhältnis von Angela Merkel und Olaf Scholz zu den Medien.
Holger ruft diese Woche an bei: Frederik von Castell. Er ist seit diesem Monat Redaktionsleiter von Übermedien und redet hier über seine ersten beiden Recherchen und weshalb seine Erfahrung als Faktenchecker und Datenjournalist nützlich sind, auch für seine Übermedien-Arbeit.
Holger ruft diese Woche an bei: Kira Schacht. Sie ist freie Datenjournalistin und eine der Autor*innen der NdM-Studie.
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