Holger ruft an
Download on the App Store

Holger ruft an episodes

  • Holger ruft an ... wegen der FDP
    Welche Rolle haben Medien beim Ampel-Aus gespielt?

    Der Anfang vom Ende der Ampel-Koalition war ein Papier von Bundesfinanzminister Christian Lindner, das am Freitag vergangener Woche irgendwie seinen Weg in die Medien fand. Das Ende vom Ende war die Entlassung Lindners durch Bundeskanzler Olaf Scholz fünf Tage später.

    Die Deutschlandfunk-Journalistin Ann-Kathrin Büüsker hat das Drama aus der Nähe miterlebt. Sie sagt, es sei „total unglaubwürdig“ zu behaupten, das Papier, in dem Lindner Teile des Koalitionsvertrages aufkündigt habe, sei nicht für die Öffentlichkeit geschrieben worden. „In so einer politisch brisanten Situation so ein politisch brisantes Papier, das ist ein klassisches Lauffeuer.“ Nachdem der „Stern“ als erster darüber berichtet habe, „konnte man gar nicht so schnell gucken, wie dieses Papier plötzlich überall war.“ Plötzlich hätten sich zahlreiche Kolleginnen und Kollegen über verschiedene Passagen darin ausgetauscht und gewundert. „Das Regierungsviertel hat 18 Seiten durchgeackert.“

    Sie schildert, wie in den vergangenen Jahren Politik gemacht wurde durch Kommunikation mit Medien im Hintergrund. „Wir hatten das in dieser Bundesregierung häufig, dass nach gemeinsamen Entschiedungen, wenn man sich auf irgendein Gesetzesvorhaben verständigt hat, dann ganz schnell Unter-Zwei-Papiere verschickt wurden - das heiß: zur Verwendung, aber nicht sagen, von wem Sie es haben.“ Die verschiedenen Ministerien hätten dann „Einordnungen“ der Entscheidungen verschickt - „oder wie ich sagen würde: ein Spin, der da gesetzt wird.“

    Die Art, wie Medien berichteten, habe dann wiederum die Entscheidungsprozesse innerhalb der Regierung beeinflusst - das merke man auch in der aktuellen aufgelösten Regierungssituation wieder deutlich. „Da ist die Presse tatsächlich ein ganz entscheidender Akteur.“

    Im Gespräch mit Holger Klein erzählt Ann-Kathrin Büüsker, wie gut die FDP darin gewesen ist, Spins zu setzen, warum Medien eigentlich seit Beginn der Koalition ihr Ende herbeigeschrieben haben und wie sie es schafft, Distanz zu Politikern zu wahren, mit denen sie jeden Tag zu tun hat.

    25 min
  • Holger ruft an ... wegen US-Wahlen
    Sind klassische Medien im US-Wahlkampf bedeutungslos geworden?

    Die US-Präsidentschaftswahl am kommenden Dienstag ist für den Journalisten Christian Fahrenbach schon die fünfte, über die er aus den USA berichtet. Die klassischen Medien dort haben aus seiner Sicht wenig aus den vergangenen Wahlkämpfen gelernt: Bis heute seien sie unfähig, mit der Dreistigkeit und Schamlosigkeit von Ex-Präsident Donald Trump umzugehen. "Die Lügen gehen ins Tausendfache", sagt Fahrenbach.

    Kamala Harris wiederum fährt seiner Meinung nach eine kluge Medienstrategie, indem sie unter anderem in Podcasts geht. Mit Interviews in den klassischen demokratischen Medien, deren Leserschaft sie ohnehin überwiegend wähle, gebe es für sie wenig zu gewinnen. Und natürlich nutzen die Teams von Trump und Harris massiv soziale Medien.

    Welche Rolle spielen Journalistinnen und Journalisten im US-Wahlkampf überhaupt noch? Was hätten die Zeitungs- und Fernsehredaktionen in den USA besser machen können? Und wie viel Einfluss hat X-Besitzer Elon Musk auf das Wahlergebnis? Darüber spricht Fahrenbach im Gespräch mit Holger Klein in der neuen Folge von "Holger ruft an …" - und verrät auch, warum der rechte Sender Fox News eine Live-Cam an der Grenze zu Mexiko installiert hat.

    Links:

  • Von der Sinnlosigkeit, die Umfragen zur US-Wahl zu verfolgen
  • „Sanewashing“: Wie die Medien Trumps Irrsinn normalisieren
  • Und plötzlich stellt sich die Frage nicht mehr, ob Medien über Joe Bidens Geisteszustand berichten sollten
  • Worum geht es beim Skandal der „Washington Post“? (Podcast)
  • 34 min
  • Holger ruft an ... wegen #MeToo
    Was hat die Berichterstattung über #MeToo verändert?

    2017 entwickelte sich #MeToo im Zuge der Vorwürfe zahlreicher Frauen gegen den Filmproduzenten Harvey Weinstein zur globalen Bewegung. Seitdem wurden auch in Deutschland viele Fälle von Machtmissbrauch öffentlich, unter anderem durch Recherchen von Medien wie dem „Spiegel“ und der „Süddeutschen Zeitung“.

    Die Journalistin Juliane Löffler, die zu den Vorwürfen gegen Ex-„Bild“-Chef Julian Reichelt, Rammstein-Sänger Till Lindemann und anderen Fällen recherchiert hat, hat nun ein Buch geschrieben, in der sie der Frage nachgeht, was #MeToo in Deutschland verändert hat. Darüber spricht sie diese Woche mit Holger Klein. Im Übermedien-Podcast geht es auch um die Schwierigkeiten ihrer Arbeit. Löffler:

    „Ich finde den Kontakt mit den Quellen bei diesen Recherchen mit die größte Herausforderung, weil es vielfach darum geht, dass diese Personen erstmal ihre Angst überwinden müssen und auch für sich selber ausloten müssen: Wie resilient bin ich, wie viel Öffentlichkeit kann ich aushalten?“

    Auch wenn #MeToo-Recherchen von den Rechtsabteilungen der Medienhäuser geprüft werden, sind juristische Auseinandersetzungen nach Veröffentlichungen fast schon Standard. Immer wieder müssen Medien Texte ändern, Passagen streichen. Wie geht man damit um und warum kann man das nicht verhindern? Wie viele von den Hinweisen, die Löffler erhält, kommen an die Öffentlichkeit? Ist es eigentlich eine gute Idee, alles – von der Vergewaltigung bis zur unangemessenen Bemerkung – als #MeToo-Fall zu labeln? Und wie geht man als Journalistin damit um, immer wieder mit diesen schweren Themen konfrontiert zu sein? Darüber sprechen Holger Klein und Juliane Löffler in der neuen Folge „Holger ruft an…“.

    Links:

  • Ist Luke Mockridge wirklich das Medienopfer, zu dem er sich jetzt macht?
  • #MeToo in Frankreich: Die Angst vieler Medien vor der Macht der Stars
  • Eine ARD-Doku hilft Christian Schertz dabei, sich als #MeToo-Vorkämpfer zu inszenieren
  • An welche Regeln muss sich Verdachtsberichterstattung halten? (Podcast)
  • 34 min
  • Holger ruft an ... wegen des Prozesses in Avignon
    Wie hart ist es, über einen Vergewaltigungsprozess wie den in Avignon zu berichten?

    Der Fall sorgt weltweit für Aufsehen: Ein Mann soll seine Frau über Jahre betäubt und anderen Männern zur Vergewaltigung zugänglich gemacht haben. Wie ist es, über einen Fall dieses Ausmaßes zu berichten? Gibt es Grenzen? Und was für eine Debatte hat die breite Berichterstattung ausgelöst? Darüber spricht Holger Klein mit der Reporterin Annika Joeres. Sie sagt, so hart es auch sei, das alles detailliert zu verfolgen, habe sie "trotzdem in jedem Moment das Gefühl, dass es wichtig ist, diesen Prozess zu begleiten". Allerdings gibt es auch für sie Grenzen, mediale wie persönliche.

    (Triggerwarnung: Im Podcast geht es auch um die explizite Darstellung sexueller Gewalt.)

    Annika Joeres ist freie Journalistin und Buch-Autorin. Sie berichtet für die "Zeit" und andere große deutsche Medien über Leben und Politik in Frankreich, wo sie seit vielen Jahren lebt. Sie gehört außerdem zum Team der gemeinnützigen Investigativ-Redaktion „Correctiv“, wo sie als Klima-Reporterin tätig ist. Früher war Joeres unter anderem stellvertretende Redaktionsleiterin der "taz NRW".

    Links:
    • "Ganz normale Männer" ("Die Zeit")
    • "Sie haben alles gewusst" ("Die Zeit")
    • "Frankreichs neue Ikone" ("Die Zeit")
    • "In der ersten Woche konnte ich nicht schlafen" ("Spiegel")
    • 22 min
    • Holger ruft an ... wegen Israel-Berichterstattung
      Wie ausgewogen berichten deutsche Medien über Israel?

      Seit Jahrzehnten erforscht der Politik- und Kommunikationswissenschaftler Kai Hafez die Berichterstattung über den Nahen Osten. "Immer wenn Israel in einem gewaltsamen Konflikt ist, tendieren deutsche Medien dazu, stärker auf der israelischen Seite zu stehen", kritisiert er. Er beobachtet in der journalistischen Kultur einen Reflex, Israel gerade in Krisenzeiten zu schützen. Die palästinensische und arabische Seite würde grundsätzlich zu schlecht dargestellt.

      Hafez findet, dass internationale Medien oft bessere Kriegsberichterstattung anbieten. Jeder Staat und jede paramilitärische Organisation führe Propagandakämpfe. Für den Journalismus bedeute das: "Die Wahrheit liegt nicht in der Mitte zwischen Propaganda und Gegenpropaganda, sondern sie liegt ganz woanders."

      Welche Themen fehlen in der Berichterstattung über Israel? Was müsste sich in deutschen Redaktionen ändern, damit die Berichterstattung ausgewogener wird? Und was haben die Hierarchien in Verlagen und Sendern damit zu tun? Das erklärt der Erfurter Medienwissenschaftler in der neuen Folge von "Holger ruft an…".

      Links:
      • Vertrauen verloren? Deutsche Medien und der Gaza-Krieg (Doku des NDR-Magazins "Zapp")
      • Was wissen wir über die mehr als 100 getöteten Journalisten in Gaza? (Übermedien-Podcast)
      • Aus Solidarität mit Israel verzichtet die "Bild" darauf, über palästinensische Opfer in Gaza zu berichten
      • Von wegen "doppelte Standards" in der deutschen Gaza-Krieg-Berichterstattung (Kommentar von Andrej Reisin)
      • "Die deutsche Berichterstattung zum Nahostkrieg setzt meine Glaubwürdigkeit als Reporter aufs Spiel" (Kommentar von Teseo La Marca)
      • Gute Tabus, schlechte Tabus: Die vertauschten Rollen in der Debatte über Israel
      • 27 min
      • Holger ruft an ... wegen Medieneigentümern
        Wem gehören die Medien in Deutschland?

        Hätten Sie gewusst, dass die SPD Eigentumsanteile an großen Medienunternehmen wie der Madsack-Gruppe hat? Oder haben Sie schon mal den Namen Dirk Ströer gehört? Vielleicht nicht. Aber Sie haben sicher schon einmal einen Artikel bei „t-online“ gelesen, dem Portal, an dem Dirk Ströer 20 Prozent der Anteile besitzt.

        Zu wissen, wem Medien gehören, ist wichtig. Denn ihre Eigentümer können theoretisch Einfluss nehmen. Einen Überblick über die Strukturen des deutschen Medienmarkts liefert der neue „Media Ownership Monitor“. Ein Team des Magazins „Medieninsider“ ist in Kooperation mit der gemeinnützigen Organisation „Global Media Registry“ der Frage nachgegangen: Wem gehören die Medien in Deutschland? Seit vergangener Woche ist die Seite online.

        Wie kam das Team an Informationen? Welche Medienunternehmer haben sie sich genauer angeschaut? Welche Überraschungen gab es? Und ist es um die Medienpluralität in Deutschland bestellt? Holger Klein und Projektleiter Matthias Bannert sprechen darüber in der neuen Folge „Holger ruft an …“

        Links:

      • "Media Ownership Monitor" für Deutschland
      • Wie Bertelsmann versucht, den Patriarchen Reinhard Mohn zum Ober-Aufklärer der dunklen Firmengeschichte zu verklären
      • Alle Übermedien-Artikel zu Bertelsmann
      • Alle Übermedien-Artikel zum Burda-Verlag
      • Alle Übermedien-Artikel zum Axel-Springer-Verlag

      • 16 min
      • Holger ruft an ... wegen Luke Mockridge
        Warum fällt vielen Comedians nichts Besseres ein als nach unten zu treten?

        Der Comedian Luke Mockridge hat in einem Podcast abwertende Witze über Sportler mit Behinderung gemacht und erntet dafür seit einigen Tagen sehr viel Kritik. Sat.1 hat eine geplante Sendung mit ihm abgesagt.

        Doch sollte man dem ganzen Thema überhaupt so viel Aufmerksamkeit schenken, wie Medien es gerade tun? Hat Mockridge damit nicht erreicht, was er wollte? Der Journalist und Comedy-Experte Bernhard Hiergeist kommt im Übermedien-Podcast zu dem Schluss: Wie man’s macht, macht man's falsch. „Wenn man nicht drüber berichtet, setzt eine Normalisierung von solchen Äußerungen ein. Wenn man darüber berichtet, setzt auch eine Normalisierung ein“, sagt er.

        Als jemand, der sich mit Comedians und ihren Ausfälligkeiten intensiv beschäftigt, war der neue Skandal um Luke Mockridge für Hiergeist keine Überraschung. Reaktionäre Comedy, die nach unten tritt, gebe es schon immer, sagt er. Und er habe den Eindruck, dass das in den vergangenen Jahren zugenommen habe.

        Was würde er sich von Comedians wünschen? Warum machen richtig gute Witze so viel Arbeit? Was verrät der Blick in die Comedy-Szene der USA? Und was macht eigentlich ein Comedy-Journalist den ganzen Tag lang? Darüber sprechen Holger Klein und Bernhard Hiergeist in der neuen Folge „Holger ruft an…“.

        Links:

      • Ist Luke Mockridge wirklich das Medienopfer, zu dem er sich jetzt macht?
      • Luke Mockridges gescheiterter Versuch, lustig nicht lustig zu sein
      • Luke Mockrdige darf sagen, was er will. Und er will offenbar ekelhaft sein (Anja Rützel im "Spiegel")
      • Sat1 sagt Comedy-Quiz mit Luke Mockridge ab
      • 26 min
      • Holger ruft an ... wegen Thüringen
        Müssen Medien auch mit Pressefeinden sprechen?

        "Das Ergebnis hat mich betroffen gemacht", sagt Martin Debes in dieser Folge von "Holger ruft an …" über die Landtagswahl in Thüringen vom vergangenen Wochenende. Der Grund: Die AfD ist dort mit 32,8 Prozent der Stimmen zur stärksten Fraktion geworden, verfügt damit über das Vorschlagsrecht für den Landtagspräsidenten und die sogenannte Sperrminorität. Auch das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) holte aus dem Stand fast 16 Prozent. Der "Stern"-Journalist ist allerdings der Meinung, dass der Journalismus zur aktuellen politischen Situation in seinem Heimat-Bundesland auch einen Teil beigetragen hat: "Die Stärke des BSW lässt sich ohne die Medien nicht erklären, die Stärke der AfD vielleicht auch nicht."

        Tatsächlich treibt Medien schon lange die Frage um, wie über die rechtspopulistische AfD angemessen berichtet werden kann. Auf der einen Seite steht der Anspruch, objektiv und unvoreingenommen zu berichten, auf der anderen der Wunsch, demokratiefeindlichen Positionen keine Plattform zu bieten. Debes mahnt die Branche zwar zur Selbstkritik, hält aber nicht viel von Positionen, die bestimmte politische Akteure aus dem medialen Diskurs ausschließen wollen: "Wir sollten über die AfD kritisch berichten, aber sie auch ernst nehmen, als eine Partei, die nun mal gewählt wird." Aber was, wenn politische Akteure die Medien selbst zum Feindbild erklären? Darüber spricht Martin Debes mit Podcast Holger Klein in dieser Woche.

        Links:

      • AfD-Coup, Wagenknecht-Volte oder Chaos: Was droht Thüringen? (Analyse von Martin Debes im "Stern")
      • Der Feind in meinem Studio ("Spiegel")
      • So sollte man ein Interview mit einem AfD-Vordenker niemals führen (Kommentar von Annika Schneider)
      • Faktenchecks bringen nur dann etwas, wenn sie auch gelesen werden (Martin Rücker über Sommerinterviews mit AfD-Politikern)
      • Warum berichten überregionale Medien groß, wenn in Nordhausen gewählt wird? (Übermedien-Podcast mit Martin Debes)
      • Haben Medien die AfD groß gemacht? (Übermedien-Podcast mit Ann-Katrin Müller vom "Spiegel")
      • 35 min
      • Holger ruft ... wegen Pawel Durow
        Was bewirkt die Festnahme des Telegram-Chefs?

        Am vergangenen Wochenende wurde in Paris Pawel Durow, der Chef der Messenger-Dienstes Telegram, festgenommen. Mittlerweile ist er wieder frei – allerdings gegen Kaution. Die französischen Behörden werfen Durow unter anderem Beihilfe zu kriminellen Aktivitäten auf seiner Plattform und mangelnde Kooperation vor. Denn Telegram wird nicht nur für Alltagskommunikation genutzt, sondern auch für kriminelle Geschäfte wie Drogenhandel. Große, öffentliche Kanäle verbreiten dort Verschwörungsmythen, Fake News und Hassrede. Und der Betreiber geht kaum dagegen vor. Durow wird deshalb mitverantwortlich gemacht, gegen ihn läuft ein Ermittlungsverfahren.

        Ist das nun der große Schlag gegen die übermächtigen Plattformen und die Tech-Milliardäre? Darüber spricht Holger Klein diese Woche im Übermedien-Podcast mit Anna Biselli. Die Chefredakteurin von netzpolitik.org sieht die Festnahme Durows und die Reaktionen darauf eher kritisch. Sie spricht von „Signalaktionismus“. Außerdem nutze Russland den Fall nun, „um sich zum Verteidiger von Presse- und Meinungsfreiheit aufzuschwingen“.

        Welche Bedeutung hat Telegram eigentlich – hier in Europa, aber auch in autoritären Staaten? Welchen Kollateralschaden sieht Biselli nach Durows Festnahme für andere verschlüsselte Dienste? Und welche Möglichkeiten gibt es eigentlich, um gegen die Plattform und auf ihr geteilte Inhalte vorzugehen?

        Links:

      • Festnahme mit Risiken und Nebenwirkungen – Beitrag von Anna Biselli bei Netzpolitik.org
      • Entscheidet die EU jetzt, was Desinformation ist? Übermedien-Podcast zum Digitale-Dienste-Gesetz mit Hendrik Wieduwilt
      • Schnell Telegram abschalten und dann ist alles wieder gut? Übermedien Podcast mit Andrej Reisin
      • 33 min
      • Holger ruft an ... wegen Sahra Wagenknecht
        Warum lieben Russlands Medien Sahra Wagenknecht?

        Keine andere deutsche Politikerin wird von russischen Staatsmedien so gerne zitiert wie Sahra Wagenknecht. Die BSW-Gründerin und Parteivorsitzende sei so etwas wie die „Gegenfigur zu Olaf Scholz“, sagt die Journalistin Yelizaveta Landenberger im Übermedien-Podcast. Sie beobachtet russische Medien genau und hat für die FAZ diese Woche aufgeschrieben, wie sehr die Kremlpropaganda „Wagenknechts Loyalität“ schätzt.

        Die staatliche Nachrichtenagentur Tass, zum Beispiel, veröffentliche an manchen Tagen gleich mehrere Meldungen zu Sahra Wagenknecht. Eine Zeitung nannte sie kürzlich den „neuen Star der deutschen Politik“. Wagenknecht, so Landenberger, impliziere mit ihren Aussagen immer, dass „eigentlich die Nato, der Westen und die Ukraine Schuld an diesem Krieg" seien. Ein Narrativ, das der russischen Propaganda natürlich gelegen kommt.

        Aber sind es nicht auch die deutschen Medien, die Sahra Wagenknecht abfeiern? Wie tragen sie damit indirekt zu ihrer Karriere in russischen Medien bei? Und ist Wagenknecht die einzige deutsche Politikerin, auf die sich Russlands Propaganda gerne bezieht, oder gibt es da noch andere? Darüber sprechen Holger Klein und Yelizaveta Landenberger in der neuen Folge „Holger ruft an…“.

        Links:

        • „Russlands Propaganda liebt Sahra Wagenknecht“ (FAZ)
        • „Auf Linie mit der russischen Propaganda“ (tagesschau.de)
        • „Was Sahra Wagenknecht zum Krieg in der Ukraine sagt“ (Faktencheck im Deutschlandfunk)
        • Johannes Hillje über den Medienhype um Wagenknechts Partei
        • Kommentar von Stefan Niggemeier zu Sahra Wagenknecht bei „hart aber fair“
        • 16 min

        About Holger ruft an

        From the publisher's feed

        Der Übermedien-Podcast, in dem Host Holger Klein jede Woche mit wechselnden Gästen über aktuelle Medienthemen und ihre Hintergründe spricht.

        More shows like Holger ruft an

        Freak Show by Metaebene Personal Media - Tim Pritlove

        Freak Show

        9 Listeners

        wrint: gespräche zum runterladen by Holger Klein

        wrint: gespräche zum runterladen

        12 Listeners

        Methodisch inkorrekt! by Methodisch inkorrekt!

        Methodisch inkorrekt!

        15 Listeners

        Lage der Nation - der Politik-Podcast aus Berlin by Philip Banse & Ulf Buermeyer

        Lage der Nation - der Politik-Podcast aus Berlin

        225 Listeners

        Logbuch:Netzpolitik by Metaebene Personal Media - Tim Pritlove

        Logbuch:Netzpolitik

        5 Listeners

        Hoaxilla - Der skeptische Podcast by Alexa & Alexander

        Hoaxilla - Der skeptische Podcast

        10 Listeners

        Der Politikpodcast by Deutschlandfunk

        Der Politikpodcast

        36 Listeners

        Die Wochendämmerung - Der stabile Wochenrückblick by Katrin Rönicke und Holger Klein (hauseins)

        Die Wochendämmerung - Der stabile Wochenrückblick

        13 Listeners

        Sicherheitshalber by Der Podcast zur sicherheitspolitischen Lage in Deutschland, Europa und der Welt.

        Sicherheitshalber

        43 Listeners

        Das Politikteil by DIE ZEIT

        Das Politikteil

        60 Listeners

        Piratensender Powerplay by Samira El Ouassil, Friedemann Karig

        Piratensender Powerplay

        3 Listeners

        FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinic by ARD

        FREIHEIT DELUXE mit Jagoda Marinic

        8 Listeners

        Geld für die Welt by Maurice Höfgen

        Geld für die Welt

        6 Listeners

        11KM: der tagesschau-Podcast by tagesschau

        11KM: der tagesschau-Podcast

        31 Listeners

        Wind und Wurzeln - mit Marina Weisband by Marina Weisband mit hauseins

        Wind und Wurzeln - mit Marina Weisband

        4 Listeners

        Nice & Nötig – Der Podcast für gute Ideen by Übermedien

        Nice & Nötig – Der Podcast für gute Ideen

        0 Listeners