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Diversität und Pluralität, wie wir sie heute in vielen Teilen Europas kennen, gab es nicht immer. Diese Werte haben sich erst im Laufe der
Jahrhunderte entwickelt, auch wenn es um Religion und Glaubensfreiheit geht. Ein Vortrag über die Anfänge der Toleranz der Historikerin Irene Dingel.
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1514 schenkt König Emanuel I. von Portugal Papst Leo X. einen Elefanten.
Einen weißen Elefanten aus Indien! Althistoriker Martin Zimmermann
nimmt den Dickhäuter Hanno als Ausgangspunkt, um die Aufteilung der
Welt zwischen den Kolonialmächten Spanien und Portugal zu schildern.
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Der Überfall der Ukraine durch die russische Armee zerstört Städte, vertreibt und tötet Menschen. Welche Folgen dieser Krieg für Lebensgrundlagen wie Wasser, Boden und Luft hat, für die ukrainische Bevölkerung und darüber hinaus, schildert die Umweltökonomin Sarah Fluchs.
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Die katholische und die evanglische Kirche in Deutschland leiden unter Mitgliederschwund. Menschen treten aus den Kirchen aus oder werden gar nicht erst per Taufe Teil einer Gemeinde. Wie kann es dann aber sein, dass es bestimmte religiöse Praktiken gibt, die in einem zunehmend säkularen Umfeld an Popularität gewinnen? Die Antwort auf diese Frage kommt von dem Religionssoziologen Patrick Heiser.
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Wenn ihr eure Impulse kontrollieren könnt, um langfristige Ziele zu erreichen, seid ihr im Leben zufriedener, zeigt die verhaltensökonomische Forschung. Ob ihr das könnt, hängt leider nicht allein von euch ab – sogar wo ihr aufwachst, hat darauf Einfluss.
Die gute Nachricht: Wer ein Selbstkontroll-Defizit hat, sich dessen aber bewusst ist, der hat diesen Nachteil schon fast ausgeglichen, sagt die Verhaltensökonomin Hannah-Schildberg-Hörisch.
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Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:
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Dass Erfolg nicht nur eine Frage der Intelligenz ist, wissen wir – soziale Herkunft etwa spielt auch eine entscheidende Rolle. Aber nicht nur das: Die Eigenschaft Geduld ist offenbar genauso wichtig, sagt der Verhaltensökonom Matthias Sutter in seinem Vortrag. Und zwar nicht nur für unseren Erfolg, auch für unsere Gesundheit. Das Gute: Geduld ist lernbar!
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Mehr zum Thema bei Deutschlandfunk Nova:
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Zusammen und doch getrennt: Während der Pandemie ist uns der gemeinsame Raum abhandengekommen. Statt zusammen in einem Zimmer zu sitzen und miteinander zu reden, hocken wir alleine vor dem Bildschirm. Digital sind wir zwar verbunden, aber unsere Körper befinden sich an unterschiedlichen Orten. Das kann uns schnell das Gefühl vermitteln, den Halt zu verlieren. Ein Vortrag des Literaturwissenschaftlers Hans Ulrich Gumbrecht.
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Jan Meister ist Althistoriker und lehrt an der Universität Bern. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören kulturelle Anthropologie und Körpergeschichte. In seinem Vortrag erzählt er, wie sich die Auffassung von männlicher Sexualität im Laufe des römischen Reiches gewandelt hat. Dabei geht es nicht in erster Linie um Homosexualität. Denn das ist eine Kategorie, die für die Römer zunächst gar nicht so wichtig war.
Beim Sex spielten andere Unterscheidungen eine viel größere Rolle: Wer ist der aktive, penetrierende Partner? - Dieser Part wurde mit Stärke, Macht und Männlichkeit assoziiert. Ob der passive Sexualpartner eine Frau oder ein Mann war, spielte dabei kaum eine Rolle. Der, der sich penetrieren lässt, galt hingegen als weich und weiblich. Und wer sich gar darum bemühte, seinen Körper attraktiv für andere zu machen, der wurde verspottet.
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Viele Menschen haben während der Corona-Pandemie ihre Arbeit verloren. Der Staat hat versucht, das mit Kurzarbeitergeld und Soforthilfen aufzufangen. Das war teuer, bürokratisch und konnte trotzdem nicht alle Existenzängste beseitigen. Mit einem Bedingungslosen Grundeinkommen würde das deutlich besser gelingen, argumentiert Bernhard Neumärker in seinem Vortrag.
Mit seinem Team hat Bernhard Neumärker verschiedene Modelle durchgerechnet und kommt am Beispiel der Corona-Maßnahmen zu dem Schluss, dass ein Grundeinkommen letztlich sogar günstiger gewesen wäre als die Finanzierung der unterschiedlichen Corona-Maßnahmen.
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Algorithmen sind Teil unseres Lebens. Sie schlagen uns Serien vor, wissen, welche Singles aus der Dating-App zu uns passen und sehen vorher, was wir gerne kaufen würden. Was aber, wenn die künstliche Intelligenz die Kontrolle übernimmt? Darüber spricht Medienwissenschaftler Roberto Simanowski in seinem Vortrag.
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