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Sie wächst in der DDR auf, geht dort zur Schule und studiert Physik. Prägende Jahre. Im November 2005 wird Angela Merkel dann gesamtdeutsche Kanzlerin. Wo thematisiert sie ihre Herkunft, wo nicht? Wo gereicht sie ihr zum Vorteil, wo zum Nachteil? Solche Fragen stellt und beantwortet die Zeithistorikerin Christina Morina.
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Terroranschläge, Kriege oder auch die Corona-Pandemie – immer wieder werden wir mit Ereignissen konfrontiert, die unsere Ängste schüren. Diese Ängste können das Gedächtnis einer ganzen Gesellschaft prägen.
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Bis heute gibt es deutlich mehr Männer als Frauen in Führungspositionen. Der Unmut darüber ist alt. Schon vor 230 Jahren, vor fast einem Vierteljahrtausend, regte sich die französische Schriftstellerin und Feministin Olympe de Gouges darüber auf, dass sich an den Spitzen von Büros, Unternehmen und Armeen kaum Frauen finden. Ein Vortrag von Viktoria Frysak.
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Delis sind eine New Yorker Institution, eine Mischung aus Feinkostladen, Café und Restaurant. Zu ihren Spezialitäten gehört das Pastrami-Sandwich – viel dünn geschnittenes, gepökeltes Fleisch auf weichem Roggenbrot. Wie dieses Sandwich zum Symbol jüdischen Lebens wurde, erklärt der Kulturwissenschaftler Caspar Battegay in seinem Vortrag.
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Alleine oder mit anderen – möchten wir Sex, sind wir heute so wenig auf eine klassische Paarbeziehung angewiesen wie niemals zuvor. Die Zahl der Orgasmen ohne festen Partner scheint noch nie so hoch gewesen zu sein wie im Jahr 2021. Sex wird konsumiert. Ein Konsum, der unabhängig macht, aber auch Folgen haben kann, wie die Neurologin und Sexualtherapeutin Heike Melzer in ihrem Vortrag zeigt.
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Ein Gast kommt, dann geht er wieder. Das war die Idee hinter dem Begriff der sogenannten Gastarbeiter. Die Alltags- und Arbeitsgeschichte türkischer Arbeitsmigranten und -migrantinnen in West-Berlin war in weiten Teilen noch nicht erforscht, stellte der Historiker Stefan Zeppenfeld fest – und machte sich an die Arbeit.
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1971 wird Theo Albrecht entführt. 1976 Richard Oetker. 1986 Lars und Meike Schlecker. Die Liste ließe sich fortführen. Die Historikerin Eva Maria Gajek hat eine ungewöhnliche Idee: Durch die Geschichte solcher Entführungen in den 70er- und 80er-Jahren der Bundesrepublik will sie eine Kulturgeschichte des Reichtums erzählen.
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Nixon, der Dunkelmann, Kissinger, die Lichtgestalt. So, sagt unser Redner, wird die Zusammenarbeit zwischen dem US-Präsidenten Richard Nixon und seinem Außenminister Henry Kissinger in den 70ern oft beschrieben. Zu Unrecht, meint er. Der Amerikanist und Historiker Bernd Greiner zeichnet ein wenig vorteilhaftes Bild des Staatsmannes Kissinger.
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Jahrzehntelang haben die Palästinenser von einem eigenen Staat geträumt, der völkerrechtlich anerkannt ist. Doch inzwischen scheint der Traum zum Albtraum geworden zu sein. Die Politologin Muriel Asseburg informiert darüber, dass ein großer Teil der Palästinenser selbst dieses einst so ersehnte Ziel inzwischen frustriert aufgegeben hat.
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Nicht nur Menschen wurden getrennt, als die DDR im August vor 60 Jahren die Berliner Mauer errichten lässt. Auch durch den kompletten Kultur- und Literaturbetrieb geht ein tiefer Riss. Gespalten in Ost- und Westkunst versuchen sich beide Seiten wieder aufzuraffen. Wie das gelingt, beschreibt Jutta Müller-Tamm in ihrem Vortrag.
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