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Sich mittels Sprache austauschen: Das war für Jahrtausende Menschen vorbehalten. Doch diese Zeit geht vorbei, denn inzwischen sprechen auch Maschinen. Was das für unsere Sprache bedeutet, erklärt Sprachforscher Henning Lobin in seinem Vortrag.
Krisen wie die Corona-Pandemie stellen die Demokratie stark auf die Probe. Nicht nur in Deutschland und nicht erst seit letztem Jahr ist sie unter Druck, so die Beobachtung von Jurist Udo Di Fabio. In seinem Vortrag sucht er eine Antwort auf die Frage, wie die Zukunft unserer demokratischen Ordnung wohl aussieht.
Rechte Verschwörungsideologien bekommen in der Corona-Krise Zulauf – auch über die rechte Szene hinaus. Wir beobachten hier kein gesellschaftliches Randphänomen, sagen der Autor Tobias Ginsburg und der Journalist Andreas Speit im Hörsaal. Sie warnen vor einer Gefahr für die Demokratie.
Warum sind Deutsche ganz anders drauf als Briten? Und warum verstehen sich Briten und Amerikaner trotz ihrer fast gemeinsamen Sprache nicht richtig? Kulturen sind wie Religionen, erklärt Hans-Dieter Gelfert. Sie sind Jahrhunderte alt und in der jeweiligen Nation tief verankert. Der Forscher spricht von einer Prägekraft, die der jeweils andere nur schwer verstehen könne.
Jeder dritte Deutsche trinkt seit Beginn der Corona-Pandemie mehr Alkohol als zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Besonders betroffen vom hohen Alkoholkonsum sind Männer, Frauen hingegen verfallen eher sozialen Netzwerken oder der Kaufsucht. Der Leitendende Oberarzt Bernd Lenz berichtet.
Die Länge eines Astes können wir mit dem Zollstock bestimmen. Aber wie können wir Dinge messen, die riesengroß und ganz weit weg sind, wie Sterne und ferne Galaxien?
Judentum, Islam, Christentum – die drei großen Religionen sind noch gar nicht so lange so stark voneinander abgegrenzt, wie wir heute glauben. Die Historikerin Dorothea Weltecke erklärt in ihrem Vortrag, dass die Religionen, wie wir sie heute verstehen, erst im Mittelalter entstanden sind. Bis dahin herrschte mehr religiöse Vielfalt und Koexistenz als heute.
Aktuell leiden mindestens 17 Millionen Menschen in Afghanistan an Hunger. Die Zahl derer, die auf Nahrungsmittelhilfe von außen angewiesen ist, steigt aktuell sprunghaft an. Hinzu kommen die ständigen Bombenanschläge und Angriffe der Taliban. Jörgen Klußmann über ein Land im Dauerkonflikt.
Eine tückische Pandemie befördere extreme Haltungen. Die Antwort der Kirchen sei das Bild eines allmächtigen Gottes, so der der evangelische Theologe Michael Welker. Er kann dem nur wenig abgewinnen und entwirft eine Alternative – Freiheit zum Bösen inklusive.
Mitte Dezember öffnet das Berliner Humboldt Forum – erstmal nur digital. Um das neue Museum wird seit Jahren gestritten. Die ethnologische Sammlung, die dort gezeigt werden soll, stammt auch aus ehemaligen deutschen Kolonien. Die Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy über den Weg dieser Objekte.
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