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Shitstorms gehören heute zum digitalen Alltag. Ein falscher Tweet zur falschen Zeit oder eine unliebsame politische Meinungsäußerung – schon formt sich eine digitale Welle des Hasses. Ein Vortrag des Medienwissenschaftlers Rupert Gaderer.
Ein Coffee-to-go, ein Muffin auf die Hand: Die ganz kleinen und einfachen Verbrauchsgüter machen unseren Alltag so leicht und bequem. Wie fühlen wir uns eigentlich dabei? Das fragt der Literaturwissenschaftler Heinz Drügh in seinem Vortrag.
Fast jeder Mensch, der felsenfest davon überzeugt ist, dass er tolerant und unvoreingenommen auf andere Menschen zugeht, handelt in der Praxis anders.
Der Islam ist eine Religion unter vielen - diese Ansicht vertritt Mouhanad Khorchide. Weil er für einen modernen, offenen, dialogbereiten Islam eintritt, musste der Theologe unter Polizeischutz gestellt werden.
Literatur aus Afrika ist viel älter als die Kolonialzeit. Ein Heldenepos aus Westafrika bildet die Grundlage für einen der größten Disney-Erfolge und seit einiger Zeit nimmt endlich auch der Rest der Welt immer mehr Notiz von Romanen, Essays, Theaterstücken oder Lyrik von afrikanischen Autorinnen und Autoren.
Wem Kinder gehören? Aus europäischer Sicht ist die Frage ganz einfach zu beantworten: grundsätzlich den leiblichen Eltern. Doch in vielen Regionen Afrikas gilt das nicht so ohne Weiteres. Vor allem im Westen des Kontinents, sind es oft die Verwandten, die Eigentums- und Erziehungsrechte an den Kindern geltend machen - und auch praktisch umsetzen. Erdmute Alber erklärt das am Beispiel der Schulpolitik.
Political Correctness in der Sprache schränkt uns nicht ein - sie befördert sogar die Meinungsfreiheit, sagt der Linguist Anatol Stefanowitsch. Er fordert außerdem mehr "Meinungsverantwortung" von uns. Was er damit meint, erklärt er in seinem Vortrag.
Die sogenannten "Sozialen Medien" sind eigentlich "Werbeplattformen", sagt Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos Computer Clubs. Sie werten unsere Daten aus - nicht nur für Werbezwecke, sondern auch, um gezielt Falschinformationen und Propaganda zu verbreiten.
Wir wollen einzigartig und individuell sein. Wir verwandeln uns in eine Gesellschaft der "Singularitäten", sagt der Soziologe Andreas Reckwitz in seinem Vortrag.
Die Sonne liefert mehr als genug Energie, um den Gesamtbedarf der Menschheit zu decken. Die Frage ist nur: Wie kommen wir da ran? Wie das gehen könnte, erklärt der Physiker Klaus Lips im Hörsaal-Vortrag.
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