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Die aktuelle Zeit ist eine Zeit des Umbruchs und der Veränderung überall auf der Welt. Menschen verlieren ihre Arbeitsplätze, Unternehmen kämpfen um ihr bestehen und eine dauernde Unsicherheit schwebt wie ein Schleier über der Welt. Diesen Zustand merkt man natürlich auch in unserer Filmszene. So ist die klassische Filmauswertung nicht mehr möglich und viele Filmschaffende und Distributoren sehen sich gezwungen über neue Distributionswege nachzudenken. Es wird auch darüber nachgedacht ob sich das System wie Filmarbeiter und Filmarbeiterinnen bei Filmprojekten angestellt sind von Grund auf geändert werden muss und das Jahre gekommene Autokino bekommt durch die aktuellen Umstände einen zweiten Frühling. Wie die Auswirkungen des Corona-Virus auf die Filmszene in den nächsten Jahren aussehen werden und wie das Kino und die Filme sich verändern werden vermag wohl keiner zu sagen, aber was wir auf jeden Fall wissen ist, dass diese “Corona-Zeit” ihre Spuren in der Welt und der Filmbranche hinterlassen wird.
Bei der 10. Folge der Sonderreihe zum Thema “Corona und die Filmszene” wollen wir verschiedene Menschen aus der Filmszene zu Wort kommen lassen und gemeinsam über die Situation, die Herausforderungen, den Umgang und Veränderungen in der Filmszene reden.
Folgende Fragen haben unsere Gäste von uns dazu bekommen und aus ihrer Sicht beantwortet:
Wie sind eure Meinungen dazu? Seid ihr mit den Aussagen von uns und unserer Gäste einverstanden, oder seht ihr gewisse Punkte anders? Schreibt uns gerne eure Meinungen unter diesen Beitrag, über Social-Media (Facebook, Instagram, Twitter), oder als Mail an [email protected] und lasst uns auch an euren Gedanken teilhaben, denn nur der gemeinsame Austausch kann uns als Filmszene weiter zusammen schweißen und voran bringen. 🙂
Mit dieser Folge wollten wir, nach 10 Wochen wöchentlich erscheinender Sonderfolgen, ein kleines Stimmungsbild schaffen und hören wie Menschen, Freunde und Kollegen mit dieser Situation umgehen und wie sie die Lage des Kinos, des Films und der Szene einschätzen. Die Folge gibt natürlich kein komplettes Abbild der Filmszene dar, sondern macht Gedanken von verschiedenen Menschen zu der aktuellen Situation sichtbar. Wir bedanken uns bei allen die uns ihre Gedanken erzählt und uns ihre Stimme für diese Folge geliehen haben und wünschen allen Gästen, Zuhörern, Filmschaffenden und Menschen, dass sie es schaffen gestärkt mit neuen Ideen aus dieser Situation heraus gehen und mit Hoffnung in die Zukunft blicken können um weiterhin so kreative oder aktive zu sein, wie alle bereits sind!
Der Beitrag #79 Corona Spezial 10 – Ein gemeinsamer Blick auf Corona und die Filmszene erschien zuerst auf Indiefilmtalk.
Social Media - @indiefilmtalk
Diese Sonderepisode zu Corona und die Filmszene ist einwenig kürzer als die bisherigen Folgen. Susanne und ich reden in dieser Folge über Aktionen für Filmschaffende, Kurzfilme und Serien die in der aktuellen Quarantäne Zeit entstanden sind und über das Kino nach Corona.
Der Beitrag #78 Corona Spezial 09 – Filmemachen in Zeiten des Corona-Virus erschien zuerst auf Indiefilmtalk.
Social Media - @indiefilmtalk
Die Zeiten haben sich verändert… War es vor 50 Jahren oft “einfacher” mit einem Kinofilm aufzufallen, wird es heutzutage durch die Digitalisierung und der Flut an Medien immer schwieriger Menschen für einen Film zu begeistern. Täglich hört man News von neuen Serien, Filmen, Büchern oder Computerspielen, die um die Aufmerksamkeit der Zuschauer buhlen. Welche Möglichkeiten hat man jetzt noch als Filmschaffender in dem Meer an Medien mit dem eigenen Film aufzufallen um sich so ein Gehör zu verschaffen?
“Kenne und verstehe dein Publikum!” – Dieser Ausspruch könnte da immer wichtiger für uns Filmschaffende werden, wenn wir Filme produzieren wollen, die im Nachhinein auch gesehen werden. So kann eine frühzeitige Strategie für den Aufbau einer Zuschauerschaft helfen, dieses Ziel zu erreichen und das Filmprojekt in der Masse für die Zielgruppe sichtbar zu machen.
So, if you ask us, why Audience Design? Because we cannot create films in a vacuum. Because we want films to be seen. Because we want filmmakers to be able to be filmmakers, and audiences to keep appreciating the art of film.
Zitat von Valeria Richter & Lena Thiele – Aus “Audience Design An Introduction” 2018Die Idee des Audiencedesigns in der Filmproduktion ist nicht neu. Bereits im Jahr 2011 bauten die TurinoFilmLabs einen eigenen Workshop um das Thema herum und unterstützen Filmschaffende mit dem eigens dafür kreierten “Audience Design Fund” bei der Entwicklung von Konzepten um die Zuschauer besser erreichen zu können.
In dieser Folge des Indiefilmtalk-Podcasts reden wir mit Paul Rieth darüber, warum es immer wichtiger wird die Zielgruppe für den eigenen Film zu kennen und wie uns das frühzeitige Audiencedesign und Audiencebuilding dabei unterstützen kann. Wir schauen uns zusätzlich den Stand des deutschen Dokumentarfilms an und Paul gibt wertvolle Tipps und Ideen für eine erfolgreiche Crowdfunding Kampagne.
Paul Rieth ist Filmproduzent und Berater für Marketing, Crowdfunding und ein Audience-Stratege. Er hält seit mehreren Jahren weltweit Workshops und Vorträge zu den Themen Audiencedesign, Audiencebuilding, Audiencedevelopment, Filmindustry Inovations und Marketing. Zusätzlich schrieb er “DOK & CROWD”, ein Buch über das komplexe Fördersystem von Dokumentarfilmen und wie sich die Dokumentarfilmförderung durch die Digitalisierung verändert hat.
Der Beitrag #77 – Audiencedesign | Crowdfunding und alles rund um die Suche nach den Zuschauern für unsere Filme erschien zuerst auf Indiefilmtalk.
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In dieser Episode der Sonderreihe des Indiefilmtalks beschäftigen wir uns mit dem Stimmungsbild der Filmszene national und regional und schauen uns auf Basis zweier interessanter Umfragen die Auswirkungen des Coronavirus auf die Kreativwirtschaft und die Filmszene an. Dabei reden wir mit Josephine Hage von “Kreatives Sachsen” und Media Consultant Jörg Langer über die allgemeine Stimmungslage, den gefühlten Maßnahmen “Dschungel” der Regierung und über das was noch auf die Film- und Kreativeszene zukommt. Josephine Hage hat bereits vor knapp 5 Wochen in der Episode 68 ihre Umfrage “Auswirkungen des Coronavirus auf die Kultur- und die Kreativwirtschaft” vorgestellt und beschäftigte sich bei der Umfrage mit der Frage, wie die Kreativwirtschaft mit verlorenen Aufträgen, Umsatzeinbußen und der Zukunft umgeht. Jörg Langer, selbst vormals als Produzent in der Filmbranche unterwegs, ging mit seiner Umfrage zu den Folgen des Coranvirus und der Wirksamkeit der Sofort-Hilfemaßnahmen, direkt auf die bundesweite Filmbranche ein und befragte über 5000 Filmschaffende aus ganz Deutschland. Dabei unterstützten ihn verschiedene Filmgruppen, darunter AG Dok, BFS, BVFK, Crew United und Fair TV. Mehr zu unseren Gästen und ihren Umfragen findet ihr auf den jeweiligen Webseiten:
Josephine Hage (Kreatives Sachsen)
Zur Umfrageauswertung – LINK
Weitere Informationen zur Umfrage – LINK
Jörg Langer
Mehr Informationen zu Jörgs Umfrage fügen wir nach der fertigen Auswertung hier ein. Eine kleinen Vorgeschmack findet ihr in dem Blogbeitrag “Corona:Brancheninfo 26” von Out-takes – LINK
Buchempfehlung
Asta Nielsen – Filmgenie und Neue Frau (A: Barbara Beuys, V: Insel Verlag)
Einfach mal raus gehen und die Sonne genießen!! Den Link dazu braucht ihr nicht. 🙂
Der Beitrag #76 Corona Spezial 08 – Auswirkungen des Coronavirus auf die Filmszene erschien zuerst auf Indiefilmtalk.
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Crowdfunding und die Möglichkeiten der Selbstdistribution von Filmen sind in den letzten Jahren zu wichtigen Werkzeugen für die Produktion, Vermarktung und Auswertung von Independent-Filmen geworden. Die voranschreitende Digitalisierung eröffnet Filmschaffenden bei diesen Prozessen neue Möglichkeiten durch Plattformen wie Kickstarter, Vimeo, oder Amazon Prime Video, um mit kreativen Auswertungsstrategien ohne zur Hilfenahme einer Distributionsfirma, oder einer Agentur den eigenen Film an die potenzielle Zuschauerschaft zu bringen. In Krisenzeiten wie diesen ist diese Möglichkeit für Filmschaffende besonders wichtig, da die herkömmlichen Auswertungsmöglichkeiten über Kinos und Filmfestivals nicht bestehen und keiner absehen kann wie lange das noch so bleiben wird. Aber wie wertet man einen fertigen Film in diesen Zeiten aus, wenn durch den Virus alle öffentlichen Veranstaltungen abgesagt oder verschoben werden?
Das haben sich auch die Beiden Filmnetzwerk Berlin Mitglieder Beiden Regisseurinnen und Creative Producerinnen Halea Isabelle Kala und Luisa Dahringer gefragt und sich entschieden ihren Dokumentarfilm “Transmodernity” nach der Produktions- und Postproduktionsphase und kurzer Festivalauswertung direkt als VOD anzubieten.
In dieser Sonderfolge des Indiefilmtalks, welche in Kooperation mit der DFFB und dem Filmnetzwerk Berlin entstanden ist und durch die aktuelle Situation, nicht im DFFB Kinosaal sondern direkt über das Internet aufgezeichnet wurde, dreht sich alles um die Themen Transmodernität, die Herangehensweise von Halea und Luisa an ihr Dokumentarfilmprojekt, Crowdfundingstrategien und welche Möglichkeiten die Selbstdistribution von Filmen Filmschaffenden bieten kann.
Der Beitrag DFFB Sessions – Crowdfunding und Selbstdistribution – Möglichkeiten für Independent-Filme erschien zuerst auf Indiefilmtalk.
Viele Filmschaffende haben es mit erlebt – Drehstopp von jetzt auf gleich. Aufgrund der unklaren Situation variieren die Vorgehensweisen innerhalb der laufenden Produktionen. Einige drehen im kleinen Team weiter, schreiben Drehbücher coronagerecht um, andere stoppen mit den Dreharbeiten sofort. Filmschaffende werden fristlos gekündigt oder zumindest mit Kurzarbeit vertröstet. Sofern die Dreharbeiten in Deutschland sind, ist es kein großes Problem nach Hause zu kommen, um sich häuslich auf die Ausgangsbeschränkung vorzubereiten. Doch wie erging es Filmschaffenden, die in einem Auslandsdreh feststeckten?
Schauspielerin Halima Ilter berichtet uns von ihren Erfahrungen am Set von SINJAR (R: Anna M. Bofarul) im Irak. Sie erzählt uns von der Situation vor Ort, den absurden Zuständen und den schweren Bedingungen wieder zurück nach Deutschland zu kommen.
Halima Ilter (Schauspielerin):
Instagram: https://instagram.com/halimailter?igshid=nmhe10tm88uf
Link zum Showreel 2020: https://vimeo.com/389454882 https://spiel-kind.com/de/femaleactors/ilter-halima/#videos
Kurdischer Film „Zagros“ (2017): https://youtu.be/vQ0Sn0UNP-8
http://www.filmstarts.de/kritiken/265264.html — mit Cem Kabal und 4 weiteren Personen.
Projekt „SINJAR“ von Anna M. Bofarull: http://www.cinefondation.com/en/atelier/projets/sinjar
Aktueller Pressespiegel
Projekte und Initiativen
Der Beitrag #75 Corana Spezial 07 – Einmal Irak und zurück – Drehstopp mitten im Shutdown erschien zuerst auf Indiefilmtalk.
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In this episode, Gilbert Motsaathebe from the University of Johanissburg talks about a paper of his on post-apartheid South African cinema and an article on the politics of the star system in South Africa (0:02:35–0:23:38).
"Film Studies bling-bling" is about hidden and well-known treasures, big and small diamonds from Film Studies. In each episode, we have a "Bling of the month"; scholars from Film Studies who are interviewed about their research. In the news section, you hear from current research projects or book publications, or whatever struck my way strolling around in the Film Studie's universe.
To keep this podcast visible for you we decided to add it to the Indiefilmtalk Catalogue in consultation with the podcast-creators. More informations on: www.indiefilmtalk.de
Project Website "Die filmische Straßenlandschaft in Potsdam" - https://filmische-stadt.projekte-filmuni.de/team.html
Jedes Jahr im April lockt das FILMFEST DRESDEN in seiner Festivalwoche über 20.000 Besucher*innen in die Stadt. Die internationalen Kurzfilmproduktionen bespielen die Dresdner Kinoleinwände und füllen zu bester Frühlingszeit die Säle und nicht zuletzt das Open-Air auf dem Neumarkt. Seit über 30 Jahren bringt es Kurzfilmliebhaber*innen und Filmschaffende aus über 90 Ländern zusammen. Eine Zeit, in der ein Festival viele Veränderungen, Trends und Anpassungen durchlebt. Wie wächst ein Festival über diesen langen Zeitraum? Welche Trends müssen gesetzt – welche Neurungen müssen durchgeführt werden? Was macht ein Festival zu dem, was es ist? Und wie wird solch ein großes Event während der Corona-Krise umorganisiert?
Anne Gaschütz stellvertretende Festivalleitung und Festivalkoordinatorin vom FILMFEST DRESDEN begleitet das Festival nun schon seit 2013. Erst als Mitglied der Internationalen Sichtungskommission steht sie seit 2019 dem Festival als stellvertretende Festivalleitung zur Seite. Sie berichtet uns von ihrer Arbeit und den derzeitigen Herausforderungen.
Aufgrund der aktuellen Krise kann das 32. FILMFEST DRESDEN nicht wie angedacht vom 21.-26. April stattfinden – ein Ersatzdatum steht schon fest (08.-13. September 2020) – doch kurzfilmfrei wollen sie die Zeit nicht verstreichen lassen, daher findet ihr in den sozialen Kanälen unter #FFDDathome #sofascreening ab dem 21. April tägliche Film-Screenings und Live-Gespräche mit Akteur*innen der Kurzfilmszene.
Das FILMFEST DRESDEN findet ihr unter:
Homepage: https://www.filmfest-dresden.de/de/
Facebook: https://www.facebook.com/dresden.filmfest/
Instagram: https://www.instagram.com/filmfestdresden/?hl=en
Die AG-Kurzfilm informiert für alle Belange den deutschen Kurzfilm betreffend hier: https://ag-kurzfilm.de
Go Short (Nijmegen) starten anders als ursprünglich geplant ihr Festival online und zwar am 15. April 2020! Schaut mal rein: https://www.goshort.nl/en/
Kurzfilmische Angebote in Zeiten von Corona übersichtlich aufgelistet findet ihr hier: https://www.shortfilm.de/kurzfilmische-angebote-in-zeiten-von-corona/
My Darling Quarantine – Short Film Festival versorgt euch online mit ihrer Antwort auf COVID-19: https://www.talkingshorts.com/festivals/my-darling-quarantine-short-film-festival
Mehr über das Online Film Magazin Talking-Shorts könnt ihr hier erfahren: https://www.talkingshorts.com
Eine (unvollständige) Liste von der Krise betroffenen Festivals findet ihr hier: https://cineuropa.org/en/newsdetail/386891/
Der Beitrag #74 – Dynamische Festivalarbeit – 30 Jahre im Prozess der Neuerfindung erschien zuerst auf Indiefilmtalk.
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Neben des Kreierens von Welten und Geschichten in Filmen wird das Kuratieren von den Filmen in den Kinos immer wichtiger. Das Kuratieren und die Zurverfügungstellung von Filmen gibt dem Zuschauer die Möglichkeit in fremde Welten einzutauchen und bis dato noch nicht gesehenes zu entdecken. Hier sind die Kommunalen Kinos mit ihren Programmen und Events die sie rund um einen Film, ein Genre oder einer ganzen Filmreihe bauen ganz vorn mit dabei, wenn es darum geht die Filmkunst zu zelebrieren und zugänglich zu machen. Hierfür hat der Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. bei ihrem 1. Bundeskongress im Jahr 2005 ein Qualitätslable für das Kommunale Kino mit neun Punkten erstellt, welches zeigt, wie wichtig es ist Filme in dem gesamten Umfang einer breiten Maße zur Verfügung zu stellen (Quelle: Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V.):
Die detaillierten Informationen zu dem “Qualitätslable des Kommunale Kinos” findet ihr hier.
„Die Frage ist letzten Endes, ob man überhaupt für kommende Generationen einen Begriff von Kinokultur aufrechterhalten will, der multikulturell, spezifisch und differenziert ist. Wenn man ein Kino will, das den Blick in die Welt und in die Geschichte offenhält, braucht man mehr denn je die Kommunalen Kinos.“
Wim Wenders, Regisseur
In der heutigen Folge reden wir mit Kinomacherin Manja Malz vom Kino Metropolis und B-Movie aus Hamburg und Kinomacher und Vorstandsvorsitzender des Bundesverband kommunale Filmarbeit e.V. Andreas Heidenreich über den Umgang mit der aktuellen Corona-Situation bei den Kommunalen Kinos und darüber wie man in dieser Zeit noch Kinomachen kann.
Manja Malz ist neben ihrer Arbeit im Hamburger Metropolis Kino für die Programmgestaltung im B-Movie Kino zuständig und rückt mit ihrem Filmevent “Eine Stadt sieht einen Film” Filme wieder in den Fokus, die lange nicht mehr gesehen wurden oder nirgends zu finden sind. Mehr zu ihr und ihrer Arbeit findet ihr auf der Webseite.
Andreas Heidenreich ist Kinomacher und entwickelt neben seiner Tätigkeit beim Deutschen Filminstitut und Filmmuseum (DFF) als Vorstandsvorsitzender des Bundesverband der kommunalen Filmarbeit e.V. das Programm für die Caligari Filmbühne in Wiesbaden und das Kommunale Kino Weiterstadt.
Manja Malz empfiehlt:
#filmtourismathome:https://www.filmtourismus.de
Streamingtipp zu einer ausgewähltem Retrospektive vom Filmmuseum München: https://vimeo.com/filmmuseummuenchen
Andreas Heidenreich empfiehlt:
Buchempfehlung: Truffaut, Francois: Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht? Frankreich 1966.
Filmempfehlungen:
Hitchcock, Alfred: Sabotage. 1936:https://www.arte.tv/de/videos/042024-000-A/sabotage/
Al Mansour, Haifaa: Das Mädchen im Wadja. 2012:https://www.arte.tv/de/videos/052745-000-A/das-maedchen-wadjda/
#hilfdeinemkino: https://hilfdeinemkino.de
Bundesverband kommunale Filmarbeit: https://www.kommunale-kinos.de
Caligari FilmBühne: https://www.wiesbaden.de/microsite/caligari/index.php
Digitale Ideenplattform von Kinos für Kinos: https://zurueckinskino.de
Eine Stadt sieht einen Film: https://www.eine-stadt-sieht-einen-film.de
Exground Filmfest: https://exground.com
Film Archiv Austria: https://www.filmarchiv.at
Filmmuseum-München ausgewählte Retrospektive (Online-Angebot des BkF e.V.) :https://vimeo.com/filmmuseummuenchen
FORTZETZUNG FOLGT: https://www.startnext.com/fortsetzungfolgt
goEast Filmfestival: https://www.filmfestival-goeast.de/de/
Metropolis Hamburg: http://www.metropoliskino.de/index.php?id=29
44. Open-Air Filmfest Weiterstadt: https://www.filmfest-weiterstadt.de
Sliderfoto:
©Metropolis Kino Hamburg
Der Beitrag #73 Corana Spezial 06 – Kommunale Kinos und ihr Umgang mit der Corona-Situation erschien zuerst auf Indiefilmtalk.
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Corona-Krise: Der Shut-Down macht auch vor den großen Hollywood-Produktionen nicht halt. Drehstopp in Babelsberg für „Matrix 4“ und „Uncharted“. Hinter diesen Produktionen stecken große namenhafte Unternehmen wie Warner Bros. und Sony Pictures. Stabile Produktionsfirmen, die bei solch einer Krise finanziell und rechtlich doch gut und fair aufgestellt sein müssten. Fast kurzschlussartig kündigen sie über Nacht 800 Mitarbeiter*innen.
Die Verhandlungsgruppe „Wir sind Babelsberg“ gründete sich unter diesen alarmierenden Umständen – ebenfalls über Nacht. Rechtlich vertreten von Medienanwalt Steffen Schmidt-Hug treten sie den Rechtsstreit an.
Wie gehen Produktionsfirmen deutschlandweit mit dieser Situation um? Wie arbeitnehmerfreundlich handeln sie? Wie sehr sind sie an einer nachhaltigen Filmlandschaft interessiert? Und welche Verantwortung übernehmen die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten für ihre vielen freien Mitarbeiter*innen? In eine Branche, die sich durch pure Menschenkraft auszeichnet, wird wieder einmal mehr die Frage laut, wie wertschätzend die verschiedenen Stakeholder in den Dialog treten, um zum Wohle aller Beteiligten eine Lösung zu finden. In einer Situation wie dieser, werden die unsicheren vertraglichen Rahmenbedingungen von selbständigen Filmschaffenden mehr denn je deutlich.
Hinweis:
Steffen Schmidt-Hug ist noch einmal detaillierter auf den neuen Tarifvertrag zur Kurzarbeit eingegangen, der in der letzten Woche beschlossen wurde. Für alle die mehr zu dem Tarifvertrag wissen möchten finden hier im Beitrag eingebettet den Audioclip.
Unser Gast:
Steffen Schmidt-Hug (Anwalt): http://www.schmidt-hug.de
BLICKPUNKT:FILM (17.03.2020): ZDF bietet Kreativwirtschaft in Corona-Krise Hilfe an. Zuletzt aufgerufen 05.04.2020, von http://beta.blickpunktfilm.de/details/448964
Ecovis (27.03.2020): TV-Sender unterstützen Produzenten in der Krise. Zuletzt aufgerufen 05.04.2020, von https://www.ecovis.com/duesseldorf-koeln/tv-sender-unterstuetzen-produzenten-in-der-krise/
Jungblut, Peter (19.03.2020): TV-Produzenten unter Druck: Fernsehsender planen Krisengipfel. Zuletzt aufgerufen 05.04.2020, von https://www.br.de/nachrichten/kultur/fernsehsender-planen-krisengipfel,Rth1TDJ
MEEDIA (01.04.2020): Corona-Krise: Bertelsmann TV-Produktionstochter Ufa verordnet Kurzarbeit in Fiction-Sparte. Zuletzt aufgerufen 05.04.2020, von https://meedia.de/2020/04/01/corona-krise-bertelsmann-tv-produktionstochter-ufa-verordnet-kurzarbeit-in-fiction-sparte/
MEEDIA (31.03.2020): DJV kritisiert ARD und ZDF für den Umgang mit Freien in der Corona-Krise. Zuletzt aufgerufen 05.04.2020, vonhttps://meedia.de/2020/03/31/djv-kritisiert-ard-und-zdf-fuer-den-umgang-mit-freien-in-der-corona-krise/
MEEDIA (30.03.2020): Corona-Krise trifft Studio Hamburg „mit voller Wucht“: Kurzarbeit für 500 Mitartbeiter. Zuletzt aufgerufen 05.04.2020, vonhttps://meedia.de/2020/03/30/corona-krise-trifft-studio-hamburg-mit-voller-wucht-kurzarbeit-fuer-500-mitarbeiter/
rbb24 (30.03.2020): Kinoproduktionen zu Corona-Zeiten: Filmleute kämpfen um ihre Existenz. Zuletzt aufgerufen 05.04.2020, von https://www.rbb24.de/kultur/thema/2020/coronavirus/beitraege/kinoproduktion-corona-filmleute-existenz-filmwirtschaft-berlin-brandenburg.html
Seewald, Jörg (02.04.2020): Drehen wir in diesem Jahr nicht mehr? Zuletzt aufgerufen 05.04.2020, von https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/tv-produktion-in-corona-krise-drehen-wir-dieses-jahr-nichts-mehr-16707461.html
SPIEGEL Kultur (30.03.2020): Filmbranche in der Corona-Krise: „Es wird wieder Sehnsucht nach dem Kino geben“. Zuletzt aufgerufen 05.04.2020, von https://www.spiegel.de/kultur/kino/constantin-film-chef-zur-corona-krise-es-wird-wieder-sehnsucht-nach-kino-geben-a-4734bdb6-6da7-404a-84f2-375775d78aa4
Tagesspiegel (30.03.2020): „Feuert sie alle“ – 800 Filmschaffende aus Berlin und Brandenburg verlieren ihren Job. Zuletzt aufgerufen 05.04.2020, von https://www.tagesspiegel.de/berlin/feuert-sie-alle-800-filmschaffende-aus-berlin-und-brandenburg-verlieren-ihren-job/25697658.html
Der Beitrag #72 Corana Spezial 05 – “Wir sind Babelsberg” – Gemeinsam gegen die aktuelle Kündigungswelle erschien zuerst auf Indiefilmtalk.
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