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Das Medium Film hat die Möglichkeit, anders als manch anderes Medium, eine große Menge an verschiedensten Menschen zu erreichen, zu beeinflussen und auf Aspekte des Lebens auf interessante, traurige, lustige oder dramatische Art und Weise aufmerksam zu machen. Zusätzlich bietet die Filmkunst Kreativen aus aller Welt und jeden Geschlechts, die Möglichkeit ihre Geschichten zu erzählen… Zumindest sollte es so sein! Noch immer (2019) gibt es eine spürbare Ungleichheit bei den Machern und Macherinnen von Filmen. Frauen werden noch immer weniger an Produktionen mit großen Budgets heran gelassen und Schauspieler/innen mit einer nicht deutschen Abstammung werden noch immer eher für stereotypische Rollen eingesetzt. Da kommt die Frage auf, ob die Macher und Macherinnen hinter Filmprojekten nicht so vielfältig sein sollten, wie die Zuschauer/-innen und die Geschichten, die wir versuchen zu erzählen?
Nach unserer Folge in der letzten Woche zu dem Thema “Diversität in der deutschsprachigen Filmszene” mit Regisseur Dieu Hao Do und Regisseurin Divina Kuan dachten wir, dass wir zu diesem Thema noch mehr Menschen zu Wort kommen lassen wollen. So haben wir andere Podcastmacher und Podcastmacherinnen gefragt, ob sie für diese Folge auch ein Paar Inhalte zu dem Thema beisteuern könnten und wir so einen diversen Blick von verschiedenen Seiten auf die Diversität im deutschsprachigem Film werfen können.
Und hier ist sie, die Podcastmashup-Folge zum Thema “Diversität im deutschsprachigen Film”.
In dieser Folge reden der CloseUp Podcast (Deutsche Filmakademie), der Serienreif-Podcast, Setfunk5 Podcast, Storyville, der Stichwort-Drehbuch Podcast vom Verband der Deutschen Drehbuchautoren und wir vom Indiefilmtalk-Podcast in kurzen Folgen, jeder auf seine Art und Weise über die Arbeit an diversen Sets, Gendervielfalt, ethnische Gleichberechtigung und mehr Genrevielfalt und darüber wie wir die Diskussion zu dem Thema wahrnehmen.
Die Folgen sind in der Regel gekürzte Fassungen der längeren Folgen, die ihr beim jeweiligen Podcastformat ganz anhören könnt. Hier gehts zu den beteiligten Podcasts (alphabetisch sortiert):
Wir bedanken uns vielmals für die schönen Folgen unserer Podcastkollegen und -kolleginnen. Vielleicht findet ihr ja unter diesem Mashup an Filmemacherpodcasts ja auch noch das ein oder andere Podcastformat, welches euch auch zusagt und bei dem ihr mehr reinhören wollt und abonnieren wollt.
Weiter bedanken wir uns noch bei den Zwischenstimmen (nach Reihenfolge im Podcast sortiert):
Schauspieler Jerry Kwarteng | Link
Schauspielerin Ana Isabel Mena | Link
Regisseur Linus De Paoli | Link
Regisseur Huan Vu | Link
Regisseur/Drehbuchautor Felix Charin | Link
Studentin der Werberegie in Ludwigsburg Hannah Seidel | Link
Regisseurin Denise Ekale Kum | Link
Der Beitrag #62 – Von der Diversität im Film – Eine Podcast Sonderfolge erschien zuerst auf Indiefilmtalk.
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Das Medium Film hat die Möglichkeit, anders als manch anderes Medium, eine große Menge an verschiedensten Menschen zu erreichen, zu beeinflussen und auf Aspekte des Lebens auf interessante, traurige, lustige oder dramatische Art und Weise aufmerksam zu machen. Zusätzlich bietet die Filmkunst Kreativen aus aller Welt und jeden Geschlechts, die Möglichkeit ihre Geschichten zu erzählen… Zumindest sollte es so sein! Noch immer (2019) gibt es eine spürbare Ungleichheit bei den Machern und Macherinnen von Filmen. Frauen werden noch immer weniger an Produktionen mit großen Budgets heran gelassen und Schauspieler/innen mit einer nicht deutschen Abstammung werden noch immer eher für stereotypische Rollen eingesetzt. Da kommt die Frage auf, ob die Macher und Macherinnen hinter Filmprojekten nicht so vielfältig sein sollten, wie die Zuschauer/-innen und die Geschichten, die wir versuchen zu erzählen?
Dieser Umstand ist natürlich nicht nur in der deutschen Filmszene zu finden. Ein interessantes Dokument, welches jedes Jahr die aktuelle Situation in Form einer Studie am Beispiel Hollywoods sichtbar macht, ist der wieder vor kurzem erschienene Bericht der UCLA zu der Diversität im Hollywood Studiosystem Hollywood Diversity Report 2019. Eine kurze Zusammenfassung von diesem findet ihr in diesem Video hier:
Die gesamte Studie für 2019 findet ihr au folgender Webseite – Link.
Die Erreichung der Gleichberechtigung ist natürlich in allen Bereichen unserer Wirtschaft und des öffentlichen Lebens wichtig und erstrebenswert. Der Film kann aber durch die oben beschriebene Wirkungsmacht als Vorreiter voran gehen und verschiedene Geschichten und Gesichter unserer Welt und Zeit zeigen. Dadurch sorgen wir für eine mehrdimensionale Sicht auf unsere Welt und geben jungen Menschen die Möglichkeit auf einen diversen Pool an Vorbildern, denen sie nacheifern. Ein interessanter Talk, welchen wir hier verlinken wollen, ist von der Filmemacherin Chimamanda Ngozi Adichie, die bei einem TEDTalk über die Gefährlichkeit von einseitigen Geschichten erzählt und wie diese sie in ihrem Denken beeinflusst haben:
Das Thema Diversität ist 2019 glücklicherweise kein nischen Thema mehr. Es gibt immer mehr Bewegungen wie “ProQuote Film“, die sich für die Gleichstellung von Frauen in der deutschen Filmszene einsetzen oder auch Filmfestivals, wie die Berlinale, die sich öffentlich für eine Gleichstellung einsetzen wollen. Dies zeigt, das anders als vielleicht vor 10 Jahren das Thema heutzutage auch im Mainstream zur Thematik gemacht wird, dass wir vielleicht bereit für die Veränderung in unserer Szene und Gesellschaft sind und zumindest versuchen wollen, die Schritte in eine diverse Zukunft zu gehen.
In dieser Folge dreht sich alles um das Thema Diversität in verschiedenen Formen in der deutschsprachigen Filmszene. Mit unseren Gästen Regisseur Dieu Hao Do (杜耀豪) und Regisseurin Divina Kuan schauen wir uns gemeinsam an, wie wir die Diskussion über Diversität im Film wahrnehmen, welche Ansätze in den letzten Jahren angegangen wurden, um den Weg zu einer diverseren deutschen Filmlandschaft und diverseren Geschichten zu ebnen. Zusätzlich reden wir über Zusammenschlüsse, die sich in den letzten Jahren gebildet haben, um Minderheiten eine Stimme zu geben.
Regisseurin Divina Kuan setzt sich neben ihrer Arbeit als Regisseurin und Regieassistentin in verschiedenen Gruppen und Organisationen für mehr Diversität in der Gesellschaft ein. So ist sie Mitglied bei FreeTheWork, ein Zusammenschluss von Filmschaffenden, die sich für mehr Frauen in der Regieposition bei Werbefilmproduktionen einsetzen.
Regisseur Dieu Hao Do ist Filmregisseur. Neben seiner Arbeit an seinen Dokumentarfilmen ist er aktives Mitglied beim Berlin Asian Film Network BAFNET. Das BAFNET ist ein Zusammenschluss aus asiatisch-deutschen Filmschaffenden und Schauspieler/-innen.
Titelmusik:
I Know It’s Raining Let’s Hug Anyway
by The Freeharmonic Orchestra
https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
Music Provided By
#FreeMusicJukebox Royalty Free Music for videos 2019
Der Beitrag #61 – Die Diversität im Film, noch immer ein Mythos? – Mit Regisseurin Divina Kuan und Regisseur Dieu Hao Do erschien zuerst auf Indiefilmtalk.
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Der Film ist für die Rezipient*innen ein Fenster zur Welt. Der Dokumentarfilm nimmt hierbei einen ganz besonderen Platz in Form und Funktion ein. So gilt jede Einstellung, jeder Schnitt und jeder zugefügte Sound stets als ein künstlerisches Arrangement – ergo als eine Form der Inszenierung des Authentischen. Der Dokumentarfilm ist kein objektives Artefakt, sondern ein subjektiver Blick auf eine Wahrheit von vielen, auf einen Ausschnitt von vielen.
Diesmal gehen wir mit Regisseur Benjamin Schindler ins Gespräch, der mit uns über die Realisierung seines high-class Dokumentarfilms PLAYLAND USA spricht. Außerdem reden wir über Dokumentarfilme, die uns geprägt haben, und lassen unseren Blick kurz über andere Formen des Dokumentarischen schweifen.
Da die Zeit viel zu kurz war und das Thema Raum lässt für weitere Diskussionen blicken wir einer baldigen Fortsetzung ins Auge. Oder Benjamin?
Über folgende Filme haben wir gesprochen:
Der Gast: Benjamin Schindler – Regisseur – Website: http://zeitgebilde.de
Titelmusik:
I Know It’s Raining Let’s Hug Anyway
by The Freeharmonic Orchestra
https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
Music Provided By
#FreeMusicJukebox Royalty Free Music for videos 2019
Der Beitrag #60 – Hybridformen des Dokumentarischen – Mit Regisseur Benjamin Schindler erschien zuerst auf Indiefilmtalk.
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Serien sind heutzutage nicht mehr aus dem Mainstream weg zu denken und übernehmen in manchen Genres sogar oft die Vorreiterstellung gegenüber dem “klassischen” Kinofilm. Durch ihre längere Erzählart in Staffeln geben sie dem Erzählenden, die Möglichkeit noch tiefer in die Stimmung und die Welt ihrer Charaktere einzutauchen und binden die Zuschauenden zusätzlich für eine längere Zeit an die Welt und die Geschichten der Serie.
Durch das immer weiter verbreitete Internet und die immer schneller werdende Bandbreite entstanden in den letzten Jahren Streaming-Dienste wie Netflix, Amazon Prime, Hulu und jetzt sogar Disney+ und AppleTV+, welche den Serienboom mit einer Masse an Serien noch weiter beflügelt haben und uns Filmschaffenden eine weitere Möglichkeit geboten haben, außerhalb vom Fernsehen und Kino, Geschichten zu erzählen. Trotz der großen Offenheit der Streaming-Dienste, neue und interessante Stoffe für den großen Markt umzusetzen, ist die Sendefläche begrenzt. Neben einer guten Story gehört also oft auch viel Glück dazu, damit der Stoff den Weg zu einem der Streaming-Dienste oder dem Fernsehen findet. Vielleicht ist hier der “alternative” Distributionsweg über Webserien eine gute Möglichkeit die eigene Serie trotzdem umzusetzen und ein großes Publikum zu erreichen?
In den letzten Jahren hat sich neben den großen Streaming-Diensten auch der Bereich der independent Webserien immer weiter entwickelt. Hier produzieren Filmschaffende Serien direkt für das Publikum und überspringen somit den Distributor. Durch die Verbreitung von Video-Plattformen wie Youtube, Vimeo etc. gibt es den Filmschaffenden die Möglichkeit relativ schnell ihren eigenen Content an die Zuschauenden zu bringen und sogar durch kreative Vermarktungsstrategien von den Produktionen zu leben. So entstanden Webserienphänomene wie Nemausus (Frankreich), Gorda (Spanisch) oder Wishlist (Deutschland, seit der zweiten Staffel bei Funk), die sich von den Zuschauer*innen-Zahlen nicht vor den Streaming-Diensten oder dem Fernsehen verstecken müssen. Die Filmschaffenden sind zusätzlich relativ flexibel und können schnell auf Änderungen in der Gesellschaft eingehen und diese in ihre Projekte mit einbauen.
Dieses Phänomen ist natürlich den großen Sendern nicht entgangen und auch diese steigen mit eigenen Produktionen ein, um die junge Zielgruppe nicht an das Internet zu “verlieren”. So gibt es zum Beispiel das Funk-Programm der öffentlich rechtlichen, die narrative Webserien fördern und produzieren.
In dieser Sonderepisode des Indiefilmtalk-Podcasts, welche in Kooperation mit der DFFB, Serial-Eyes und dem Filmnetzwerk Berlin aufgenommen wurde, dreht sich alles um die Produktion von “Webserien” und die Möglichkeiten, die Webserien Filmschaffenden bieten können Serien eigeninitiativ erfolgreich zu produzieren. Meredith Burkholder, Leiterin und Gründerin des Webfests Berlin, gibt einen interessanten Überblick über die Anfänge bis zum jetzigen Stand (2019) der Webserien. Zusätzlich gibt sie an aktuellen Beispielen Einblicke in die Produktions- und Distributionsmöglichkeiten von Serien fürs Internet und redet im Weiteren über Monetarisierungsmethoden. Als Leiterin des Webfests Berlin hat sich Meredith in den letzten Jahren sehr stark mit dem Phänomen “Webserien” beschäftigt. Neben ihrer Arbeit im Webserienbereich schrieb sie mit ihrem Kollegen Joel Bassaget das Buch Short, Narrative & Serialized: A complete guide to the web series phenomenon. Dieses Buch ist für alle sehr interessant, die sich nach dieser Folge noch intensiver mit dem Thema auseinandersetzen wollen.
You Suck at Photoshop
Der Link: https://www.youtube.com/watch?v=U_X5uR7VC4M&list=PLtjme5if5dJWtSoUUhXMiVvpOHNO5fGBw
Content
Link: https://www.youtube.com/playlist?list=PLsPVOdZ3LN6c966JDLaeWqow8e0OjRvIs
Gorda
Link: https://www.youtube.com/playlist?list=PLGIP2SzAkWMaDI3wZbQyg0hMYzKOQZuUQ
Wizards of Aus
Link: https://www.youtube.com/watch?v=yv3DedNXN4o&list=PLJSMFXYSojXotCa_NrjYM54ICmSmmCygg
Nemausus
Ganze Folge Online bei: http://nemausus.tv/
Bidune Kaid
Online bei: http://undocumented.xyz/#/en
Titelmusik:
I Know It’s Raining Let’s Hug Anyway
by The Freeharmonic Orchestra
https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
Music Provided By
#FreeMusicJukebox Royalty Free Music for videos 2019
Der Beitrag DFFB Sessions – Ein Leitfaden zum Webserien-Phänomen – Mit Meredith Burkholder erschien zuerst auf Indiefilmtalk.
Passend zu unserer letzten Spezialfolge, wo wir in kooperation mit der DFFB, SerialEyes und dem Filmnetzwerk Berlin, mit Filmemacher Dennis Schanz über den Weg seiner ersten eigenen Serie zu Netflix und die daraus entstehende Möglichkeit für Filmschaffende geredet haben (Link zur Folge), reden wir heute über alternative Streamingangebote wie Mubi oder Behind the Tree. Anders als die “Big Player” der Branche setzen diese Plattformen nicht auf die große Masse und Algorithmen, um einen perfekten Katalog an Filmen zusammen zu stellen, sondern auf die Kuration der Filme von Filmschaffenden.
Da die Macher dieser Plattformen selbst auch aus der Filmbranche kommen liegt oft auch ein großer Fokus auf eine faire Bezahlung der Macher und Macherinnen, was zu einer Provision von bis zu 50% pro Kauf/Stream des Films gehen kann.
Heute reden wir mit Regisseur, Produzent und Gründer von dem Independent Streamingdienst “Behind The Tree” Nicolás Solar Lozier über ein buntes potpourri an Themen aus der Filmszene. Wir reden über die Macht von Streamingdiensten und die Vor- und Nachteile von diesen für die Kino- und Filmlandschaft. Zusätzlich schauen wir uns an, welche Möglichkeiten es für Independent-Streamingdienste gibt und überlegen gemeinsam ob wir als Filmschaffende den Weg zum Kino unbedingt suchen müssen, oder uns eher an die Gegebenheiten des Markts anpassen sollten um unsere Filme wieder einem breiteren Publikum zur Verfügung zu stellen.
Mehr zu “Behind the Trees” findet ihr hier: Behind the Tree-Webseite
Ich kann auf jeden Fall auch den Podcast von “Behind the tree” empfehlen – “Behind The Tresen”. Dieser Podcast ist auch ein spannender Podcast für Filmschaffende, da auch dort interessante Menschen aus der Filmszene zu einem lockeren Plausch eingeladen werden. Unbedingt mal reinhören. 🙂
Titelmusik:
I Know It’s Raining Let’s Hug Anyway
by The Freeharmonic Orchestra
https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
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#FreeMusicJukebox Royalty Free Music for videos 2019
Der Beitrag #59 – Streamingdienste und der deutsche Film – Mit Produzent und Regisseur Nicolás Solar Lozier von Behind The Tree erschien zuerst auf Indiefilmtalk.
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Wenn man sich die Serienproduktionen heutzutage anschaut, merkt man, dass es im Vergleich zu den letzten Jahren, gerade eine grandiose Zeit für Serien und ihre Erzähler*innen ist. Gefühlt jede Woche erscheint eine neue Serie, die auf ihre Art und Weise speziell und außergewöhnlich ist. Dieser Trend und der immer stärker werdende Streaming-Dienstmarkt geben auch neuen deutschen Produktionen oder Filmschaffenden die Möglichkeit, interessante Geschichten für ein weltweites Publikum zu erzählen und erreichbar zu machen.
Sind Serien die neue “Spielwiese” für deutsche Geschichten?!
Trotz diesem Trend sind Produktion und Suche nach den richtigen Partner*innen für die Finanzierung der 1. eigenen Serie natürlich kein einfaches Unterfangen und können mehrere Jahre, viel Schweiß und manchmal sogar eine grundlegende Veränderung der Idee mit sich bringen. So auch die neue deutsche Netflix-Serie “Skylines”, welche über die Frankfurter Rappszene erzählt. Diese Serie begann mit dem Fokus auf das neuköllner Milieu in Berlin und veränderte sich im Entwicklungsprozess zu einer spannenden Serie über und mit der Rap- und Drogenszene in Frankfurt.
Ein wichtiger Teil dieser spannenden Sonderfolge des Indifielmtalk-Podcasts, welche in Kooperation mit der DFFB Berlin, Serial Eyes und dem Filmnetzwerk Berlin entstand, beschäftigt sich mit folgenden Fragen :
Wie sind Showrunner Dennis Schanz und sein Team zu Netflix gekommen ?
Welchen Weg hat die Serie “Skylines” zurück gelegt bis sie nun am 27.10.2019 auf Netflix releast wurde ?
Dennis redet mit Ben Harris (Head of Programm von “Serial Eyes”) über die Arbeit als Showrunner bei der Serie, über seine Herangehensweise, die Arbeit mit den Schauspieler*innen und den Rapper*innen aus der deutschen Musikszene und über die Zusammenarbeit mit dem Streaming-Giganten Netflix.
Der Berliner Dennis Schanz arbeitet seit Jahren in der Filmszene und setzte mehrere Kurzfilme als Regisseur um. Neben seiner Arbeit als Regisseur und in der Stoffentwicklung produzierte er mit seiner Produktionsfirma “StickUp Films” bereits mehrere Spielfilme und Serien. “Skylines” ist seine 1. Serie, die er als Showrunner umsetzen konnte.
Lust auf die Serie bekommen ? Dann gibt es hier den brandaktuellen Link zur Serie: Skylines
Ein großer Dank geht an die DFFB, Serial Eyes und das Filmnetzwerk für die Möglichkeit diese Folge hier für euch bereit zu stellen und auszustrahlen. Mit den DFFB-Sessions hat die Deutsche Film- und Fernsehakademie in Berlin, ein Format ins Leben gerufen, in dem Studierende und Nicht-Studierende-Filmschaffende bei Paneldiskussionen, Screenings, und Talks einen sehr engen Kontakt zu Vertreter*innen aus der Industrie bekommen und gemeinsam die großen Fragen aus der Filmbranche erarbeitet werden.
Ein weiterer Dank geht an Matthias Steiert für das Recording / Mixing / Mastering dieser Podcast-Episode.
Verpasst nicht unsere letzte Sonderfolge zum Thema Showrunning mit Einbick auf die Arbeit eines Showrunners in Deutschland. – “What is Showrunning?”
Titelmusik:
I Know It’s Raining Let’s Hug Anyway
by The Freeharmonic Orchestra
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Der Beitrag DFFB Session – Creating “Skylines” und der Weg zur ersten Netflixserie mit Showrunner Dennis Schanz erschien zuerst auf Indiefilmtalk.
„I steal from every single movie ever made. If peopel don’t like that, then tough tills, don’t go and see it, all right? I steal from everything. Great artists steal, they don’t do homages.“
Empire magazine interview, 1994.
Hitzig, eigenwillig, trashig und immer mit dem richtigen Sound zur Stelle. Quentin Tarantino fasziniert Cineasten und Filmschaffende, seit die Erklärung zum Royale with Cheese gezeigt hat, dass gute Dialoge – unabhängig vom Grad der Absurdität – sich Zeit nehmen sollten, um die Zuschauerschaft gekonnt in den Bann der Geschichte zu ziehen.
Die filmisch inszenierte Gewalt als Ventil der Gesellschaft dargestellt in extra übertriebener Anime-Manier. Hervorragend ausgewählte Songs, einem liebevollen Mixtape gleich. Eine Auswahl an gut gemixten Genrefacetten aus der glorreichen Zeit des Italowestern sowie japanischer Historienfilme. Das Ganze wird abgeschmeckt mit skurrilen Charakteren, die es lieben Regeln zu brechen und dies in einem übertriebenen Blutbad zelebrieren.
Die Werke von Quentin Tarantino verstehen es über die eigenen Grenzen hinweg Bezüge aufzustellen, ob diverse Charaktere interfilmisch miteinander verwandt und verschwägert sein sollen oder ob der Film per se eine Art therapeutische Wirkkraft in sich trägt, um über die Leinwand hinaus das Jahrzehnte lang verschwiegene Trauma des Publikums endlich gekonnt einer Therapiesitzung zu unterziehen.
Nun startet der 9. und wohl vorletzte Film von Quentin Tarantino in den Kinos: ONCE UPON A TIME IN HOLLYWOOD. Wir diskutieren und schwelgen über Freude, Enttäuschung, Irritation und unser ganz persönliches Verhältnis zu Quentin Tarantinos Werken.
Paulina Wanat hat die Folge unseres Roundtables diesmal mit einem besonderen Hörerlebnis ausgestattet und Zitate aus Filmen und Interviews von und mit Quentin Tarantino recherchiert und eingebaut. Vielen herzlichen Dank für die Arbeit und die wissenswerte Wortuntermalung!
Paulina Wanat
Regisseurin
Webseite: https://www.vogelfrai-filmproduktion.com/about.php
Erik van Schoor
Storyboarder / Filmemacher
Webseite - [LINK](https://www.erikvanschoor.com)
ONCE UPON A TIME IN HOLLYWOOD – Official Teaser Trailer (HD)
Erschienen unter: https://www.youtube.com/watch?v=Scf8nIJCvs4
Genutzt in 00:01:46/01:09:47/01:19:54.
Reservoir Dogs (1992) Official Trailer #1 – Quentin Tarantino Movie
Erschienen unter: https://www.youtube.com/watch?v=vayksn4Y93A
Genutzt in 00:04:04.
From Dusk Till Dawn (1996) – Official Trailer
Erschienen unter: https://www.youtube.com/watch?v=6RF0hYk7tc8
Genutzt in 00:05:50.
Django Candyland Shootout Scene HIGH QUALITY
Erschienen unter: https://www.youtube.com/watch?v=QbmDpEhAp48
Genutzt in 00:06:59.
See Full Interview With ‘Once Upon A Time In Hollywood’ Cast On TODAY | TODAY
Erschienen unter: https://www.youtube.com/watch?v=nPomHS-gZEk
Genutzt in 00:07:00.
Pulp Fiction – Opening Scene
Erschienen unter: https://www.youtube.com/watch?v=Jomr9SAjcyw
Genutzt in 00:07:41.
Quentin Tarantino reads a draft of “Kill Bill” to Robert Rodriguez (2001)
Erschienen unter: https://www.youtube.com/watch?v=7BvQdXF7sZc
Genutzt in 00:08:20.
Jimmy Kimmel Live – Quentin Tarantino Will Only Make 10 Movies
Erschienen unter: https://www.youtube.com/watch?v=XhdR1sYUkyI
Genutzt in 00:09:32.
The Making of Four Rooms
Erschienen unter: https://www.youtube.com/watch?v=KsqSncxfRhQ
Genutzt in 00:11:30/00:38:55.
Quentin Tarantino – Hollywood’s Boy Wonder 1994
Erschienen unter: https://www.youtube.com/watch?v=ejlRORZWui8
Genutzt in 00:15:22/00:18:24/00:18:51/00:21:43.
Tonight Show Jay Leno – Quentin Tarantino – From Dusk til Dawn – 1996
Erschienen unter: https://www.youtube.com/watch?v=tB7qpHc5i1g
Genutzt in 00:19:43.
Setaufnahmen von: because we love making movies
Erschienen unter: https://www.youtube.com/watch?v=fprOiwAHKdQ
Genutzt in 00:28:38.
Tarantino, Quentin. Pulp Fiction. Lawrence Bender, 1994.
Genutzt in 00:35:54.
Anders, Alison/Rockwell, Alexandre/Rodriguez, Robert/Tarantino, Quentin: Four Rooms. Lawrence Bender, 1995.
Genutzt in 00:39:26.
Quentin Tarantino 2014 Interview with Robert Rodriguez (Part 1)
Erschienen unter: https://www.youtube.com/watch?v=dhXZJfLBE3I
Genutzt in 00:40:09/00:54:44.
Official Trailers: Grindhouse – Planet Terror & Death Proof (2007)
Erschienen unter:https://www.youtube.com/watch?v=j1cjXKdox0M
Genutzt in 00:45:16.
Tarantino, Quentin: Inglourious Basterds. Lawrence Bender/Quentin Tarantino, 2009.
Genutzt in 00:48:54.
Tarantino, Quentin: Django Unchained. Reginald Hudlin/Stacey Sher/Pilar Savone, 2012.
Genutzt in 01:02:29.
Trailer ONCE UPON A TIME IN HOLLYWOOD – Official Trailer (HD)
Erschienen unter: https://www.youtube.com/watch?v=ELeMaP8EPAA
Genutzt in 01:18:43.
Je nach Abspielplattform kann die Zeitangabe variieren.
Titelmusik:
I Know It’s Raining Let’s Hug Anyway
by The Freeharmonic Orchestra
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Der Beitrag #58 – Roundtable No. 11 – It’s a Tarantinos World – Mit Regisseurin Paulina Wanat und Regisseur Erik van Schoor erschien zuerst auf Indiefilmtalk.
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Die Filmmusik gibt es schon so lange wie es den Film gibt. Schon in Stummfilmzeiten waren die Filme zwar “stumm”, aber man erkannte die Macht des auditiven und nutzte das Live-Spiel zur Untermalung der Filme. So entwickelte sich die Filmmusik parallel zum Film immer weiter und wurde zu einem wichtigen Bestandteil des Films. Sie kann die emotionale Bedeutung einer Szene in komplett andere Richtungen lenken oder in der gewünschten Emotion um ein vielfaches stärken. Was wäre Steven Spielbergs Meisterwerk “Jaws” ohne die Musik von “John Williams”, oder “Mission Impossible” ohne die ikonische Musik von Lalo Schifrin. Das perfekte Zusammenspiel zwischen Bild und Ton kann einen Film zu einem Meisterwerk machen. So ist es in der Geschichte des Films nicht selten passiert, dass sich Regisseur/innen und Komponist/innen nach einer ersten erfolgreichen Zusammenarbeit für eine langfristige Kooperation entscheiden.
Alfred Hitchcock und Bernard Herrmann
David Cronenberg und Howard Shore
Steven Spielberg und John Williams
George Fenton und Ken Loach
Tim Burton und Danny Elfman
J. J. Abrams und Michael Giacchino
In dieser Folge reden wir mit Filmkomponist Marko Cirkovic über die Beziehung und die Arbeit zwischen Regisseuren/innen / Produktionen und Komponist/innen. Zusätzlich reden wir über die Arbeit an Projekten und schauen, ob es aktuell die wiedererkennbare “Die Filmmusik” aus Deutschland gibt.
Mehr zu Marko findet ihr hier:
Crew-United
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Titelmusik:
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Der Beitrag #57 – Von der Arbeit mit den Tönen – Musik im Film, Mit Komponist Marko Cirkovic erschien zuerst auf Indiefilmtalk.
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Wie wir alle wissen ist neben der kreativen Arbeit am Set die Arbeit in der Produktion eines der wichtigsten Aufgaben bei der Umsetzung eines Films. Hier werden die Weichen für das Filmprojekt gestellt und die richtigen Leute, Unterstützer und Förderer für das Projekt gefunden. Diese Arbeit gibt dem Produzenten auf der einen Seite die Möglichkeit selbst sehr stark in den Entwicklungsprozess eines Films einzugreifen, ist aber auf der anderen Seite durch die vielen Aufgaben und Teilaufgaben in der Regel kein leichtes Unterfangen. Neben der Arbeit mit dem kreativen Department, der Arbeit an der Vor-Produktion schreibt man Förderanträge, muss wünsche von Ko-Produzenten und Förderern mit beachten und die gesamte Produktion budgetär am Laufen halten.
Success stems from the producer creating the optimal conditions for the filmmaker’s own creative process. Not from steering the filmmaker through a one-size-fits-all approach. – Jason Blum
Da die Produktion eines Films in der Regel eine sehr intensive Zeit für einen Produzenten/in bedeutet und dieser Film wie beim Regisseur und Filmschaffenden für die Reputation einer Produktion wichtig ist, ist die Auswahl des richtigen Stoffes und der “richtigen” Person für die Umsetzung besonders wichtig für einen Produzenten.
In dieser Folge des Indiefilmtalkpodcasts beschäftigen wir uns mit der Filmproduktion von Debutfilmen. Wir reden mit Produzent Arto Sebastian von „Wood Water Films“ über die Entscheidung mit seinen Kollegen, direkt nach dem Filmstudium eine eigene Produktionsfirma 2016 zu gründen und wie ihre Arbeit aussieht. Zusätzlich schauen wir uns an, wie wichtig Kontakte und die eigene Reputation für die Förderung ist, was die Schwierigkeiten bei Auslandskoproduktionen sind und reden und reden darüber, was ihn dazu bewegt mit einem/r Regisseuren/innen und Autoren/innen an einem Film zu arbeiten.
Arto hat Regie an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg studiert und gründete mit seinen damaligen Kommilitonen Karoline Henkel und Jasper Philipp Mielke direkt nach dem Studium ihre Produktionsfirma Wood Water Films. Spezialisiert haben sie sich auf die Produktion von Debutfilmen. Seit der Gründung 2016 konnten sie bereits große Erfolge mit ihren Produktionen erzielen. Ihr aktuelles Filmprojekt “Sag du es mir” gewann vor kurzem den Filmkunstpreis des “15. Festival des deutschen Films” in Ludwigshafen und ist für den “First Steps Award” nominiert worden.
Hompage von Wood Water Films
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Mehr Infos zum “Filmpreis für internationale Zusammenarbeit” der Robert Bosch Stiftung
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Titelmusik:
I Know It’s Raining Let’s Hug Anyway
by The Freeharmonic Orchestra
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Der Beitrag #56 – Filmproduktion und die Suche nach inspirierenden Stoffen – Mit Produzent Arto Sebastian erschien zuerst auf Indiefilmtalk.
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Was haben Filme wie “Die fabelhafte Welt der Amelie” von Jean-Pierre Jeunet, “Der andalusische Hund” von Luis Bunuel oder “Moonrise Kingdom” von Wes Anderson gemeinsam? Auf jeden Fall eines: Eine sehr starke visuelle Bildsprache und Handschrift, die sich konsequent durch den ganzen Film zieht. Der präzise und ausgeklügelte Einsatz von Farben, Geometrie, der Kadrierung und dem richtigen Einsatz des passenden Spezialeffekte erzählen auf interessante Art und Weise, große und kleine Geschichten und machen diese Filme zu Meisterwerken ihrer Zeit. Zusätzlich geben sie durch ihren starken Fokus auf die Bildsprache, vielen Zuschauern einen Grund, diese Filme im Kino statt “nur” zu Hause auf dem heimischen Fernseher zu geniessen.
Mit diesem Gedanken im Hinterkopf haben wir uns gefragt, warum es aus Deutschland wohl so wenige Filme mit einer starken visuellen Handschrift gibt?
In dieser Folge des Indiefilmtalk-Podcasts dreht sich alles um die Produktion von Filmen mit Stop-Motion Tricks, Special Effects und anderen interessanten Effekten. Außerdem geht es auch um die Umsetzung von Filmen mit einer Handschrift hoher visueller Art. Wir reden mit Regisseur Erik Schmitt über seine Entscheidung nach einer Reihe von erfolgreichen Kurzfilmen zum ersten Langfilm zu wechseln, wie diese Arbeit für ihn gewesen ist und wie wichtig visuelles Storytelling für das Kino sein kann. Zusätzlich überlegen wir gemeinsam, ob es in Deutschland genug Filme mit starker visueller Handschrift gibt und was solche Filme dem deutschen Kino geben könnten.
Erik Schmitt ist Filmregisseur und hat bereits mehrere Kurzfilme über die letzten acht Jahre umgesetzt. Diese haben bereits über 100 internationale Festival- und Filmpreise gewonnen. Er liebt es, in seinen Filmen mit den visuellen Mitteln zu spielen, um seine Geschichten zu erzählen. Mit seinem Film “Cleo” produziert Erik seinen ersten Langfilm, welcher der Eröffnungsfilm der 69. Berlinale gewesen ist. Den Film könnt ihr aktuell sogar noch im Kino sehen.
Mehr zu Erik Schmitt:
Crew United
Agentur Home Base
Titelmusik:
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Der Beitrag #55 – Filmtricks, Spezialeffekte, Stop Tricks und die Entwicklung einer eigenen visuellen Handschrift – Mit Regisseur Erik Schmitt erschien zuerst auf Indiefilmtalk.
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