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Ist das überhaupt ein Klavierkonzert? Ein Kritiker spottet: eher eine „Sinfonie mit obligatem Klavier“. Brahms’ 2. Klavierkonzert sprengt alle Erwartungen – monumentale 50 Minuten, sinfonische Wucht und ein Klavier, das manchmal lieber schweigt ...
Zwischen Brahms’ erstem und seinem zweiten Klavierkonzert liegen zwanzig Jahre. 1878 gibt er sich einen Ruck, beginnt mit der Arbeit am 2. Klavierkonzert – und denkt größer denn je: über 50 Minuten Musik, fast eine Sinfonie mit Klavier. Das Soloinstrument brilliert nicht als Star, sondern als kluger Gesprächspartner des Orchesters. Die Kritiker überzeugt er bei der Uraufführung 1881 weniger, aber das Publikum ist auf seiner Seite und feiert das Konzert. Das lange Warten hat sich also ausgezahlt.
Wenn dir die Musik von Johannes Brahms gefällt, solltest du unbedingt sein Violinkonzert in D-Dur, sein Klavierquintett oder seine Ungarischen Tänze hören. Die passenden Folgen der WDR 3 Meisterstücke findest du auch in der ARD Audiothek.
In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme:
Johannes Brahms
Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur, Op. 83
Krystian Zimerman (Klavier), Wiener Philharmoniker, Leonard Bernstein (Ltg.)
Deutsche Grammophon (Label)
Höre dir hier das Album an.
Das Cello-Thema des langsamen Satzes muss eine tiefe Bedeutung für Brahms gehabt haben, denn er verwendet es später noch in anderen Werken. Folge einfach den Links, um dich selbst zu überzeugen:
Johannes Brahms
Immer leiser wird mein Schlummer
Jessye Norman (Gesang), Daniel Barenboim (Klavier)
Deutsche Grammophon (Label)
Johannes Brahms
Klarinettentrio Op. 114
Martin Fröst (Klarinette), Roland Pöntinen (Klavier), Torleif Thedéen (Cello)
BIS (Label)
Mehr Meisterstücke?
Entdecke unser Archiv:
ARD Audiothek
Fragen oder Vorschläge? Schreib uns: [email protected]
Team hinter dieser Folge:
Autor & Host: Michael Lohse
Grafik: Marc Trompetter / WDR
By Westdeutscher Rundfunk5
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Ist das überhaupt ein Klavierkonzert? Ein Kritiker spottet: eher eine „Sinfonie mit obligatem Klavier“. Brahms’ 2. Klavierkonzert sprengt alle Erwartungen – monumentale 50 Minuten, sinfonische Wucht und ein Klavier, das manchmal lieber schweigt ...
Zwischen Brahms’ erstem und seinem zweiten Klavierkonzert liegen zwanzig Jahre. 1878 gibt er sich einen Ruck, beginnt mit der Arbeit am 2. Klavierkonzert – und denkt größer denn je: über 50 Minuten Musik, fast eine Sinfonie mit Klavier. Das Soloinstrument brilliert nicht als Star, sondern als kluger Gesprächspartner des Orchesters. Die Kritiker überzeugt er bei der Uraufführung 1881 weniger, aber das Publikum ist auf seiner Seite und feiert das Konzert. Das lange Warten hat sich also ausgezahlt.
Wenn dir die Musik von Johannes Brahms gefällt, solltest du unbedingt sein Violinkonzert in D-Dur, sein Klavierquintett oder seine Ungarischen Tänze hören. Die passenden Folgen der WDR 3 Meisterstücke findest du auch in der ARD Audiothek.
In dieser Folge spielen wir diese Aufnahme:
Johannes Brahms
Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur, Op. 83
Krystian Zimerman (Klavier), Wiener Philharmoniker, Leonard Bernstein (Ltg.)
Deutsche Grammophon (Label)
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Das Cello-Thema des langsamen Satzes muss eine tiefe Bedeutung für Brahms gehabt haben, denn er verwendet es später noch in anderen Werken. Folge einfach den Links, um dich selbst zu überzeugen:
Johannes Brahms
Immer leiser wird mein Schlummer
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Autor & Host: Michael Lohse
Grafik: Marc Trompetter / WDR

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