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Die ESC-Leitlinie zur Herzinsuffizienz wurde umfassend überarbeitet. Doch was bedeutet das konkret für die tägliche Praxis? Ist die Abkehr von der bisherigen Dreifaltigkeit der Phänotypen (HFrEF, HFmrEF, HFpEF) durch die Abschaffung des HFmrEF-Phänotyps hilfreich? Und wie genau lässt sich die neue „Foundational Medical Therapy“ (FMT) am besten umsetzen?
Im Gespräch mit Prof. Dr. Christina Magnussen vom Universitären Herz- und Gefäßzentrum der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf wird den wichtigsten Neuerungen auf den Grund gegangen und diskutiert, warum die neue Stadieneinteilung (A bis D) eine Chance für die frühe Prävention bietet, welche Rolle SGLT2-Hemmer und MRA nun über das gesamte EF-Spektrum hinweg spielen und warum die „Guideline Directed Interventional Therapy“ eine neue Aufwertung erfährt.
Ein besonderer Fokus liegt auf der kritischen Einordnung der Daten: Welche Empfehlungen stehen auf einer soliden Studienbasis und wo hat vielleicht ein gewisser Pragmatismus in den Leitlinien Einzug gehalten? Zudem wird geklärt, welche Rolle Geräte wie die Impella bei kardiogenem Schock spielen und wie mit den neuen Grenzwerten für NT-proBNP umgegangen werden kann.
Hören Sie rein und erfahren Sie, wie Sie die neuen Konzepte der Herzinsuffizienz-Therapie effizient in Ihren Klinikalltag integrieren und worauf Sie bei der Umsetzung achten müssen.
Prof. Dr. med. Christina Magnussen ist stellvertretende Direktorin der Klinik für Kardiologie am Universitären Herz- und Gefäßzentrum Hamburg (UKE) und Leiterin des Herzkatheterlabors.
Die neue ESC-Leitlinie zu kardiovaskulären Erkrankungen und Nierenerkrankungen stellt einen zentralen Meilenstein des diesjährigen Kongresses dar. Die zentrale Botschaft lautet: Herz und Niere lassen sich nicht mehr isoliert betrachten. Erörtert wird, warum Kreatinin als alleiniger Marker ausgedient hat und warum der Fokus zwingend auf der eGFR sowie der Albuminurie (UACR) liegen muss – insbesondere bei Risikopatienten mit Diabetes oder Hypertonus. Zur praktischen Umsetzung wird das neue ESC-Konzept „STAMP“ vorgestellt, das eine klare Marschroute für Screening, Triage und die interdisziplinäre Zusammenarbeit vorgibt.
Neben den Leitlinien werden aktuelle Forschungsansätze beleuchtet, etwa bei der hypertrophen Kardiomyopathie (HCM). Durch neue therapeutische Optionen wie Myosin-Inhibitoren zeichnen sich Fortschritte ab, die eine gezielte Behandlung – auch bei nicht-obstruktiven Formen – ermöglichen. Die Diskussion verdeutlicht, dass die Abkehr von seriellen Therapien zugunsten synergetischer Ansätze an Bedeutung gewinnt.
Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Künstliche Intelligenz. Die Diskussion zeigt deutlich: Die Phase des bloßen „Hypes“ ist vorüber; KI ist in der klinischen Realität angekommen. Ob in der Bildgebung, der Risikoprädiktion oder im Telemonitoring – KI-Systeme liefern bereits heute entscheidende Unterstützung. Beleuchtet wird zudem die internationale Perspektive: Während in westlichen Ländern komplexe multimodale Systeme dominieren, ermöglichen in Regionen wie Afrika,Südamerika oder auch Asien einfache KI-Anwendungen, beispielsweise bei der Echokardiographie durch Laien, völlig neue Zugänge zur Gesundheitsversorgung.
Zudem stellt sich die kritische Frage: Wie gelingt der Transfer in den Klinikalltag, ohne ärztliche Expertise und medizinische Validität zu opfern? Erörtert wird, wie die nächste Generation durch moderne Ausbildung und digitale Tools für die Zukunft der Herzmedizin befähigt werden muss. Warum die „lebende Leitlinie“ als KI-Agent im Krankenhausinformationssystem keine Science-Fiction mehr ist, sondern bald den Praxisalltag prägen könnte, wird in dieser Folge thematisiert.
Gäste in dieser Folge:
Welche Bedeutung haben Antiarrhythmika heute noch, wenn für viele Herzrhythmusstörungen effektive Katheterablationen zur Verfügung stehen? Trotz moderner interventioneller Verfahren bleiben Medikamente ein wichtiger Baustein der Therapie – als Erstlinientherapie, als Ergänzung zur Ablation oder als Option für Patientinnen und Patienten, bei denen invasive Verfahren nicht infrage kommen.
Im Gespräch mit Prof. Dr. Lars Eckardt geht es um die verschiedenen Klassen antiarrhythmischer Medikamente – von Natriumkanalblockern wie Flecainid bis hin zu Kaliumkanalblockern wie Amiodaron. Welche Vor- und Nachteile bringen die einzelnen Wirkstoffgruppen mit sich? Wie haben historische Studien die heutige Verschreibungspraxis geprägt? Und weshalb werden manche Medikamente trotz bekannter Nebenwirkungen noch immer häufig eingesetzt?
Ein besonderer Fokus liegt auf den Sicherheitsaspekten der antiarrhythmischen Therapie. Welche Risiken müssen berücksichtigt werden, wie gelingt ein sicheres Monitoring und worauf sollte bei der Auswahl der Behandlung geachtet werden? Darüber hinaus wird diskutiert, welche Bedeutung neue Studien, moderne Therapiekonzepte und zukünftige Entwicklungen für die medikamentöse Rhythmustherapie haben könnten.
Hören Sie rein und erfahren Sie mehr über den Stellenwert von Antiarrhythmika in der modernen Rhythmologie, aktuelle Entwicklungen in der medikamentösen Therapie von Herzrhythmusstörungen und mögliche Perspektiven für die Zukunft.
Prof. Dr. med. Lars Eckardt ist Direktor der Kardiologie II: Rhythmologie am Universitätsklinikum Münster.
Wie können die diagnostischen Hürden angegangen werden? Welche praxisnahen Lösungswege gibt es und was sind die aktuellen Leitlinien-Updates? Neben der neuen hämodynamischen Definition, die den Grenzwert für den mittleren Pulmonaldruck (mPAP) auf über 20 mmHg gesenkt hat, verrät die Expertin einen einfachen, aber hocheffektiven „Taschentrick“ für die Primärversorgung: Ein unauffälliges EKG in Kombination mit einem normalen NT-proBNP-Wert macht das Vorliegen einer PH bereits äußerst unwahrscheinlich. Erhärtet sich jedoch der Verdacht, führt der Weg über Echokardiographie und differenzierte Lungenfunktionsdiagnostik direkt zum diagnostischen Goldstandard – dem Rechtsherzkatheter inklusive kompletter Hämodynamik.
Auch therapeutisch hat sich die Landschaft rasant entwickelt und bietet heute weit mehr als nur symptomatische Vasodilatation. Neben etablierten sequenziellen und initialen Kombinationstherapien revolutionieren neue Substanzklassen wie Sotatercept die Behandlung, indem sie als Aktivin-Signal-Inhibitoren direkt in das gestörte pulmonal-vaskuläre Gleichgewicht eingreifen und erstmals ein echtes Remodeling, also die physische Rückbildung von Gefäßveränderungen, ermöglichen.
Abgerundet wird das Gespräch durch essenzielle klinische Dos and Don’ts: Erfahren Sie, warum die Intubation bei akutem Rechtsherzversagen lebensgefährlich sein kann, weshalb die Rhythmuskontrolle oberste Priorität hat und warum die frühzeitige Anbindung an ein PH-Zentrum entscheidend ist!
Prof. Dr. med. Karen Olsson ist Oberärztin der Klinik für Pneumologie und Infektiologie an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).
Folgende Publikationen wurden in dieser Folge besprochen:
Allgemein:
Zu Sotatercept:
Was bedeutet Flugmedizin eigentlich? Wie hängen die veränderten Druckverhältnisse in der Kabine und die Gasgesetze mit dem Gesundheits- bzw. Krankheitszustand der Passagiere zusammen? Mit welchem medizinischen Equipment kann ich an Bord rechnen und welche gesetzlichen Konsequenzen tragen medizinische Entscheidungen bei der Notfallversorgung über den Wolken?
Experte Dr. Stephan Wallmeyer hat zunächst beruhigende Worte: „Es steigen in der Regel vielmehr Leute aus einem Langstreckenflug lebend wieder aus, als wir das erwartet hätten.“
Rund 90 % der medizinischen Vorfälle an Bord sind glücklicherweise keine dramatischen Notfälle, sondern allgemeinmedizinische Probleme, die sich mit einfachen Mitteln lösen lassen. Dennoch ist die Welt in der Luft eine andere. Das liegt vor allem an der Physik: Durch den veränderten Kabinenluftdruck und physikalische Gasgesetze wie das Boyle-Mariotte- und das Daltonsche Gesetz dehnen sich luftgefüllte Hohlräume im Körper aus, während gleichzeitig weniger Sauerstoffmoleküle pro Atemzug zur Verfügung stehen. Was für Gesunde kaum spürbar ist, kann für Patient:innen mit chronischen Lungen- oder Herzerkrankungen (wie einer Herzinsuffizienz) schnell zum Problem werden.
Ein weiteres spannendes Thema dieser Folge ist das Notfall-Equipment an Bord. Während große europäische und US-amerikanische Airlines oft hervorragend ausgestattete Notfallkoffer mitführen, sieht die Realität im internationalen Luftraum manchmal anders aus. Dr. Stephan Wallmeyer berichtet von bürokratischen Hürden durch telemedizinische Freigabeprozesse und von spartanisch bestückten Plastikboxen.
Abschließend wird noch ein Blick auf die rechtliche Dynamik an Bord geworfen: Wer hat im Ernstfall das Sagen? Sie erfahren, warum helfende Ärzt:innen immer nur eine Empfehlung aussprechen können, während die finale Entscheidung über eine Zwischenlandung einzig und allein bei den Flugkapitän:innen liegt – und warum ein tonnenschweres Langstreckenflugzeug nicht so einfach ungeplant landen kann.
Eine hoch spannende Folge für Ärzt:innen, medizinisches Fachpersonal und reiselustige Patient:innen.
Dr. med. Stephan Wallmeyer ist Facharzt für Allgemeinmedizin, Notfallmedizin, Flugmedizin und Hygieneberatender Arzt und leitet gemeinsam mit seiner Frau Claudia Wallmeyer Deutschlands führenden Anbieter für medizinische Notfalltrainings.
Was ist Dyslipidämie und welche Relevanz für die kardiovaskuläre Gesundheit hat sie? Wie wird das Risiko ermittelt und ab wann muss gehandelt werden? Warum hat Deutschland mit einem fortschrittlichen und hochpreisigen Gesundheitssystem Probleme mit diesem Thema und welche Therapien stehen zur Verfügung?
PD Dr. Badder Kattih stellt klar: Prävention ist der Schlüssel zur Vermeidung kardiovaskulärer Erkrankungen. Bis zu 50 % kardiovaskulärer Ereignisse könnten verhindert werden, wenn die „Big 5“ – Dyslipidämie, Hypertonie, Übergewicht, Rauchen und Diabetes – frühzeitig kontrolliert würden. Besonders das LDL-Cholesterin spielt dabei eine zentrale Rolle. Doch trotz klarer Leitlinien und definierter Zielwerte erreichen viele Patient:innen diese in der Praxis nicht.
Neben klassischen Risikofaktoren gewinnen auch Lipoprotein(a) und genetische Formen wie die familiäre Hypercholesterinämie an Bedeutung, die häufig unerkannt bleiben. Lebensstilmaßnahmen wie Ernährung und Bewegung sind wichtig, reichen jedoch oft nicht aus, sodass medikamentöse Therapien notwendig werden.
Mit Statinen, Ezetimib, Bempedoinsäure und PCSK9-Inhibitoren stehen vier sehr effektive Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung. Dennoch beeinflussen Vorbehalte, insbesondere gegenüber Statinen, häufig die Therapieadhärenz. Entscheidend bleibt daher: Risiko früh erkennen, konsequent behandeln und evidenzbasierte Therapie in die Praxis umsetzen.
PD Dr. med. Badder Kattih ist Oberarzt am Universitären Herz- & Gefäßzentrum des Universitätsklinikums Frankfurt am Main sowie Bereichsleiter des Ambulanten Herzzentrums und des Präventionszentrums in Frankfurt am Main.
Was bedeutet es beruflich, kulturell und persönlich, für mehrere Jahre ins Ausland zu gehen? Welche Faktoren sprechen für einen solchen Schritt und welche vermeintlichen Hürden entpuppen sich später vielleicht als weniger relevant? Und wie entscheidet man, welches Land und welche Klinik zu den eigenen beruflichen und privaten Zielen passt, wenn Sprache, Karrierepläne, Familie und Gesundheitssysteme gleichzeitig eine Rolle spielen?
Im Gespräch mit Dr. Till Althoff geht es um dessen Zeit am Hospital Clínic de Barcelona, einem großen rhythmologischen Zentrum. Dabei stellt sich die Frage, ob man vorab unbedingt Kontakte vor Ort benötigt, wie aufwendig Bürokratie und Anerkennungsverfahren innerhalb der EU tatsächlich sind und welche Risiken damit verbunden sein können, das bestehende Netzwerk im Heimatland für einige Jahre zu verlassen. Zudem wird beleuchtet, wie man einen solchen Schritt realistisch plant.
Hören Sie rein und erfahren Sie, ob sich der Sprung über die Grenze wirklich lohnt. Der persönliche Erfahrungsbericht öffnet den Blick für Chancen und lädt dazu ein, eigene Karrierewege neu zu denken.
PD Dr. med. Till Althoff ist Oberarzt in der Rhythmologie am Deutschen Herzzentrum der Charité (DHZC) in Berlin am Campus Mitte.
Kardiovaskuläre Erkrankungen in der Schwangerschaft sind selten, aber komplex – nicht zuletzt, weil typische Schwangerschaftsbeschwerden leicht von relevanten Warnsignalen überlagert werden können. Wie lassen sich alltägliche Symptome wie Müdigkeit oder leichte Atemnot zuverlässig einordnen und weshalb spielt die konsequente Blutdruckkontrolle während und nach der Schwangerschaft eine so zentrale Rolle?
Im Gespräch mit Dr. Emrich geht es um die Bedeutung einer strukturierten Risikoabschätzung, unter anderem mithilfe der aktuellen ESC-Leitlinie und der mWHO-Klassifikation. Außerdem wird erläutert, ab welchem Zeitpunkt ein interdisziplinäres Schwangerschafts-Herz-Team unverzichtbar wird. Welche Medikamente sind für Schwangere sicher, welche absolut tabu und weshalb kann gerade die postpartale Phase so kritisch sein?
Hören Sie rein und erfahren Sie mehr über die komplexe Welt kardiovaskulärer Erkrankungen in der Schwangerschaft und darüber, wie das Versorgungssystem werdender Mütter weitergedacht werden kann!
PD Dr. med. Insa Emrich ist Oberärztin an der Klinik für Innere Medizin III – Kardiologie, Angiologie & Intensivmedizin – am Universitätsklinikum des Saarlandes und Leiterin der dortigen kardiovaskulären Kinderwunsch- und Schwangerenambulanz.
In dieser Folge von KardioBeat widmen sich Prof. Dr. David Duncker und Prof. Dr. Christian Ukena der Frage, wie Myokarditis und Perikarditis heute diagnostiziert und behandelt werden – und weshalb die neue ESC -Leitlinie beide Erkrankungen erstmals gemeinsam betrachtet. Wie häufig begegnen uns Myokarditiden im Alltag tatsächlich, und warum wird die Diagnose so leicht übersehen? Welche Symptome sollten aufmerksam machen – infarktähnlicher Brustschmerz, Arrhythmien oder doch eher unspezifische Beschwerden?
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Diagnostik: Welche Rolle spielt das kardiale MRT, das in der Leitlinie deutlich aufgewertet wurde, und wann bleibt die Endomyokardbiopsie unverzichtbar? Und wie lässt sich einschätzen, ob eine Patientin oder ein Patient eine Koronarangiographie braucht?
Auch therapeutisch stellen sich viele Fragen: Warum ist die Perikarditis heute so klar strukturiert behandelbar, während die Myokarditis oft nur supportive Optionen bietet? Wann helfen ASS, NSAR oder Colchicin, und in welchen Fällen kommen Corticosteroide überhaupt infrage? Und wie lange sollten Patient:innen wirklich Sport meiden – und was bedeutet das für ihre Arbeitsfähigkeit?
Schließlich geht es um Prognose und Risikobewertung: Bei welchen Befunden steigt das Risiko für schwere Arrhythmien oder einen plötzlichen Herztod? Wann ist eine LifeVest sinnvoll und wann ein ICD? Und wie kann eine verlässliche Nachsorge gelingen, wenn wiederholte MRT Kontrollen im Alltag nur schwer umsetzbar sind?
Hören Sie rein und erfahren Sie mehr über Diagnose und Therapie der Myokarditis und der Endokarditis!
Prof. Dr. med. Christian Ukena ist Klinikdirektor der Medizinischen Klinik II – Kardiologie/Angiologie am Marien Hospital Herne – Universitätsklinikum der Ruhr-Universität Bochum.
Das Gesundheitswesen verursacht rund 5 % der weltweiten CO₂-Emissionen, ein Wert, der überrascht. Aber wo liegen die größten Treiber? Und was bedeutet das für die Kardiologie, ein Fach mit hohem Materialverbrauch und komplexen Eingriffen?
„Quality of Care steht an erster Stelle – Nachhaltigkeit ist ein Add-on, das extrem wichtig ist“, betont Prof. Scherr.
Welche Rolle spielen Telemedizin und Remote Support? Wie können Verpackungen und Supply Chains verändert werden? Und ist Resterilisation von Kathetern ein sinnvoller Weg?
Erfahren Sie außerdem, warum kleine Schritte wie Mülltrennung große Wirkung haben können, welche Konzepte die Industrie bereits entwickelt hat und ob Nachhaltigkeit künftig Teil unserer Leitlinien und Facharztweiterbildung sein sollte.
Hören Sie rein und entdecken Sie, wie wir gemeinsam Verantwortung übernehmen können!
Prof. Dr. med. Daniel Scherr ist Professor für kardiale Elektrophysiologie an der Medizinischen Universität Graz, Chair des National Cardiac Societies Committee der EHRA (European Heart Rhythm Association) und Präsident der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft (ÖKG).
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