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Wie begrüßen Sie Ihre Mitmenschen? Mit einem höflichen „Grüß Gott“ oder „Guten Tag“, einem saloppen „Hallo“ oder einem knappen „Hi“?
Einen ganz besonderen Gruß finde ich in der Bibel. Er lautet: „Es wird mit uns sein Gnade, Barmherzigkeit und Friede von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn des Vaters, in Wahrheit und Liebe.“ Stammt von dem Jünger Johannes, also einem der 12 engsten Vertrauten von Jesus. Und steht in seinem 2. Brief Vers 3. Klingt wie ein frommer Wunsch. Ist es aber nicht. Johannes wünscht den Briefempfängern nicht Gnade, Barmherzigkeit und Frieden. Sondern er schreibt: Es wird Gnade, Barmherzigkeit und Frieden mit uns sein. Johannes ist sich da ganz sicher. Warum nur? Weil Gnade, Barmherzigkeit und Friede von „Gott dem Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn des Vaters“ kommen. So schreibt er. Der Apostel ist sich sicher: Jeder, der an Jesus, den Sohn Gottes, glaubt, hat Gnade, Barmherzigkeit und Friede.
Johannes verspricht keine handfesten Sachen wie Gesundheit, Wohlstand und Anerkennung bei Menschen. Sondern Gnade, Barmherzigkeit und Friede. Aber ich bin mir sicher: Genau danach sehnt sich im Grunde seines Herzens jeder Mensch: nach dieser bedingungslosen Gnade Gottes. Es ist eine ganz besondere Gnade. Seine liebende Gnade gilt ohne Vorleistung. Seine vergebende Gnade löscht alle Schuld aus. Seine helfende Gnade heilt die tiefsten Wunden. Seine übergroße Gnade lässt auch ein verpfuschtes Leben gelingen. Seine treue Gnade gilt auch, wenn Menschen sich von mir abwenden und wenn ich mich selbst nicht mehr leiden kann.
Diese Gnade hat Jesus gepredigt und gelebt. Deshalb sind sie ja in Scharen zu ihm gekommen: die Ausgestoßenen, die Verachteten, die hoffnungslos Kranken, die Versager, die in Sünde und Schuld verstrickten. Sie haben von ihm gehört und erfahren: Bei Jesus bekommen sie Gnade. Durch ihn kann das Leben neu anfangen, und wenn es noch so sehr verdorben und kaputt ist. Bei ihm gibt es keine hoffnungslosen Fälle.
Bei ihm gibt es auch Barmherzigkeit. Das ist für mich eine befreiende Botschaft in einer oft so unbarmherzigen Welt. Es gibt unbarmherzigen Konkurrenzkampf im Beruf und unbarmherziges Mobbing in den sozialen Medien. Jesu Gnade ist barmherzig. Das heißt sie kommt nicht von oben herab. Sie ist nicht gönnerhaft. Sondern sie kommt von Herzen. Weil Jesus sich nicht über andere Menschen gestellt hat. Er hat sich immer auf die gleiche Ebene wie sie begeben. Er hat niemand verachtet.
Diese Botschaft von der barmherzigen Gnade hat Johannes weitergesagt. Alle, die bis heute im Auftrag Jesu unterwegs sind, tun dies. Sie sagen allen, die es hören wollen, und ich tue es auch: Gott ist jedem Menschen gnädig und barmherzig, um Jesu willen. Auch wenn er noch so kaputt ist. Auch wenn er noch so Schlimmes erfahren hat. Auch wenn er noch so schuldig ist. Es ist alles gut zwischen ihm und Gott. Er hat Frieden mit Gott. Es steht nichts mehr zwischen ihm und Gott. Das ist kein frommer Wunsch, sondern eine Wirklichkeit. Eine Wirklichkeit zum Nehmen, zum Glauben.
Autor: Dieter Opitz
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By ERF - Der SinnsenderWie begrüßen Sie Ihre Mitmenschen? Mit einem höflichen „Grüß Gott“ oder „Guten Tag“, einem saloppen „Hallo“ oder einem knappen „Hi“?
Einen ganz besonderen Gruß finde ich in der Bibel. Er lautet: „Es wird mit uns sein Gnade, Barmherzigkeit und Friede von Gott, dem Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn des Vaters, in Wahrheit und Liebe.“ Stammt von dem Jünger Johannes, also einem der 12 engsten Vertrauten von Jesus. Und steht in seinem 2. Brief Vers 3. Klingt wie ein frommer Wunsch. Ist es aber nicht. Johannes wünscht den Briefempfängern nicht Gnade, Barmherzigkeit und Frieden. Sondern er schreibt: Es wird Gnade, Barmherzigkeit und Frieden mit uns sein. Johannes ist sich da ganz sicher. Warum nur? Weil Gnade, Barmherzigkeit und Friede von „Gott dem Vater, und von Jesus Christus, dem Sohn des Vaters“ kommen. So schreibt er. Der Apostel ist sich sicher: Jeder, der an Jesus, den Sohn Gottes, glaubt, hat Gnade, Barmherzigkeit und Friede.
Johannes verspricht keine handfesten Sachen wie Gesundheit, Wohlstand und Anerkennung bei Menschen. Sondern Gnade, Barmherzigkeit und Friede. Aber ich bin mir sicher: Genau danach sehnt sich im Grunde seines Herzens jeder Mensch: nach dieser bedingungslosen Gnade Gottes. Es ist eine ganz besondere Gnade. Seine liebende Gnade gilt ohne Vorleistung. Seine vergebende Gnade löscht alle Schuld aus. Seine helfende Gnade heilt die tiefsten Wunden. Seine übergroße Gnade lässt auch ein verpfuschtes Leben gelingen. Seine treue Gnade gilt auch, wenn Menschen sich von mir abwenden und wenn ich mich selbst nicht mehr leiden kann.
Diese Gnade hat Jesus gepredigt und gelebt. Deshalb sind sie ja in Scharen zu ihm gekommen: die Ausgestoßenen, die Verachteten, die hoffnungslos Kranken, die Versager, die in Sünde und Schuld verstrickten. Sie haben von ihm gehört und erfahren: Bei Jesus bekommen sie Gnade. Durch ihn kann das Leben neu anfangen, und wenn es noch so sehr verdorben und kaputt ist. Bei ihm gibt es keine hoffnungslosen Fälle.
Bei ihm gibt es auch Barmherzigkeit. Das ist für mich eine befreiende Botschaft in einer oft so unbarmherzigen Welt. Es gibt unbarmherzigen Konkurrenzkampf im Beruf und unbarmherziges Mobbing in den sozialen Medien. Jesu Gnade ist barmherzig. Das heißt sie kommt nicht von oben herab. Sie ist nicht gönnerhaft. Sondern sie kommt von Herzen. Weil Jesus sich nicht über andere Menschen gestellt hat. Er hat sich immer auf die gleiche Ebene wie sie begeben. Er hat niemand verachtet.
Diese Botschaft von der barmherzigen Gnade hat Johannes weitergesagt. Alle, die bis heute im Auftrag Jesu unterwegs sind, tun dies. Sie sagen allen, die es hören wollen, und ich tue es auch: Gott ist jedem Menschen gnädig und barmherzig, um Jesu willen. Auch wenn er noch so kaputt ist. Auch wenn er noch so Schlimmes erfahren hat. Auch wenn er noch so schuldig ist. Es ist alles gut zwischen ihm und Gott. Er hat Frieden mit Gott. Es steht nichts mehr zwischen ihm und Gott. Das ist kein frommer Wunsch, sondern eine Wirklichkeit. Eine Wirklichkeit zum Nehmen, zum Glauben.
Autor: Dieter Opitz
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