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Die Kopfnüsse diesmal über:
Österreichs Urlaiubsregionen "Ich sage das ungern, aber ich war schon etwas konsterniert über den Zustand des Tourismus im Land. Ich kam durch seelenlose Dörfer, suchte Ortskerne, die es nicht gab, fand Umfahrungsstraßen, die von Umfahrungsstraßen umfahren wurden. Das Auto hat früher die Urlauber in die Provinz gebracht und den Wohlstand dazu, jetzt schwemmt es Kreuzfahrtschiff-Touristen ohne Kreuzfahrtschiff in die Orte hinein und gleich wieder hinaus."
Wo es noch echten Urlaub gibt "Gut gefüllt sind nur die Straßen, auch entlegene Gegenden bieten neuerdings Möglichkeiten zum Stauen. Der Verkehrsdienst im Radio erreicht die Länge des Hörbuchs von "Krieg und Frieden". Eine seltsame Vertrautheit stellt sich ein, wenn man längere Zeit im Auto verbringt. Alle halben Stunden hört man voneinander, die einen stehen auf der Tauernautobahn, die anderen vor dem Karawankentunnel, eine neue Form der Solidargemeinschaft entsteht."
Schwitzende Fische "Aber der Altausseer See heizt sich immer weiter auf. Deswegen wurde die Fangsaison zunächst auf Mitte August verkürzt, dann auf Anfang August, heuer fuhren die Fischer erstmals nur mehr bis Mitte Juli auf den See hinaus. "Das Wasser ist einfach zu warm", sagt mir Otto Kalss, er ist das Sprachrohr der Fischervereinigung Altaussee, kein Mann der vielen Worte und auch niemand, von dem man glaubt, dass er sich am Wasser festklebt, um auf die Situation aufmerksam zu machen."
Politische Sommerideen "Weil Wahlkampf ist, gab es auch einige wohlmeinende Vorschläge. Die ÖVP will den Großmüttern jetzt etwas Geld in die Kittelfalte stecken, damit sie auf die Enkerln aufpassen. Ich bin für keinen Pauschalbetrag, sondern würde Einzelleistungen abgelten. Für jedes "Gulli Gulli" gibt es fünf Euro. Vielleicht tauchen dann die Saiblinge schneller wieder auf."
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Die Corona-Kopfnüsse diesmal über:
Den „Grünen Pass“ "Nein, nein, das ist nicht die VIP-Einladung zur Zuchtbullenversteigerung auf der Landwirtschaftsmesse in Ried, viel weiter soll man damit fortfahren dürfen. Der „Grüne Pass“ soll nach dem Wunsch der EU ab Juni gelten, Österreich will schon im April loslegen. Hallo Welt, wir kommen! Kurzatmig zwar, aber wir kommen."
Neue Regeln in Büros "In Sozialräumen wird es ab einer Personenzahl von fünf eine FFP2-Maskenpflicht geben. Nun ist es tatsächlich so, dass es in Sozialräumen von Unternehmen recht häufig zu Ansteckungen kommt. Das liegt auch daran, dass sie oft dafür genutzt werden, um in Pausen zu essen und zu trinken. Das ist bei korrekt platziertem Mund-Nasenschutz mit erheblichen Schwierigkeiten verbunden. Außer natürlich man benutzt Strohhalme. Ich werde zeitnah ausprobieren, ob ich auf diese Weise eine Wurstsemmel aufziehen kann."
Die Präsentation der neuen Arbeitsmarktdaten "Kocher trat gemeinsam mit Margarete Schramböck auf, die dasselbe Ressort leitet wie er, es hat nur einen anderen Namen. In der Mitte stand Gernot Blümel, bei dem die Haare unerbittlich wachsen. Er wird bald keinen Friseur mehr brauchen, sondern eher jemanden mit einer Machete."
Den Lockdown Ost Auch die Restaurants machen dicht, sogar Take-Away wird verboten. Kein Sekt in der City mehr, kein Kaffee über die Gasse, das Ostermenü und all die Essen davor und danach müssen selbst gekocht werden. Nur in die Kirche dürfen wir noch, hier steckt sich keiner an, auch nicht bei der Fleischweihe. An Wunder glaubt, wer an Wunder glaubt. Take-away heißt heuer, dass wir den geweihten Osterschinken aus dem Gottesdienst heimtragen. Ich glaube, mjam umd lieferando bieten so ein Service nicht an."
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Das Corona-Tagebuch diesmal über:
Die Impflust "Vor wenigen Wochen fürchteten viele im Land noch, dass sich niemand impfen lässt. Jetzt stellen wir fest: Es gibt vor allem viele Impf-Warter, also Menschen, die sich grundsätzlich vorstellen könnten, geimpft zu werden, aber nicht sofort. Sie wollen etwas Zeit ins Land ziehen lassen und beobachten, ob andere merkwürdige Ausbuchtungen an der Körperoberfläche bekommen, durch die Kärntner Straße laufen und dabei seltsame Laute von sich geben, oder anderwärtig komisch werden, und dann entscheiden, was sie tun möchten."
Der aufsteigende Zorn der Menschen "Grant ist sowieso das neue Zahlungsmittel, überall im Alltag. Vor einem Jahr hing das Fastentuch von Erwin Wurm schon einmal im Wiener Stephansdom, keinen kratzte das. Nun häufen sich negative Kommentare am Facebook-Account von Kardinal Christoph Schönborn. „Verschandelung“. „Der Dom ist kein Kleiderschrank“, sogar die rosarote Pullifarbe sorgt für Aufregung. Die Wut wird noch einmal zu einem größeren Feind für uns als Corona, sie werden sehen."
Das neue Reisen "Am Flughafen Frankfurt wurde zunächst penibel auf Abstände geachtet. In der Maschine saßen dann alle wie die Ölsardinen. Sämtliche Plätze waren besetzt, nix da mit „dazwischen muss ein Sitz frei bleiben“. Nach der Landung sprangen alle sofort auf, ein bisschen Normalität ist uns ja doch geblieben, dann warteten sämtliche Insassen am Gang dicht an dicht aufs Aussteigen. Sobald sie die Maschine verlassen hatten, schauten Ordner darauf, dass sich keiner zu nahe kam. Corona hat viel mit uns angestellt, klüger hat uns das Virus nur bedingt gemacht."
Viele Rätsel "Am Abend war der Gesundheitsminister in der ZiB 2 zu Gast. Auf den Einwand von Armin Wolf, warum Gastgärten öffnen dürfen, Tennisplätze aber nicht, antwortete Rudolf Anschober: „Ja, man stellt sich diese Fragen.“
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Das Corona-Tagebuch diesmal über:
Das Ende von Lockdowns "Wie endet so ein harter Lockdown eigentlich? Gibt es da ein Elfmeterschießen oder einen Countdown wie zu Silvester vor Mitternacht? Läutet die Pummerin oder meldet sich Sebastian Kurz im Fernsehen und sagt, er habe jetzt auch keine Lust mehr, „Alles Walzer“? Oder schickt er Hans Bürger vor?"
Warum Masken so komische Namen tragen "Ich verstehe nicht, warum man sich nicht einen leicht fasslicheren Namen dafür ausgedacht hat, also warum die FFP2-Masken nicht „Gummi-Rudi“ oder „zweilagiger Sebastian“, eventuell auch „dichter Werner“ heißen. In die jeweilige Verordnung könnte man schreiben, dass man ab jetzt beim Billa und beim Hofer und beim Spar und in der Straßenbahn und beim Arzt den „Gummi-Rudi“ zu tragen hat, das merken sich die Menschen leicht. Supermarkt rein, „Gummi-Rudi“ auf, fertig."
FFP2-Masken in der Schule "Werden die FFP2-Masken nass, etwa weil man schwitzt, bieten sie keinen Schutz mehr, sie müssen gewechselt werden. Bis vor kurzem galt die Empfehlung, die Masken 30 Minuten lang bei 65 bis 70 Grad trockener Hitze zu desinfizieren. Man hätte den Kindern also ganz einfach einen Backofen in die Schule mitgeben können. Den hätten sie sich in der Früh statt der Schultasche auf den Rücken geschnallt und das Problem wäre gelöst. In der Maskenpause hätten sie sich die benutzten FFP2-Prometten aufbacken und eventuell dazu gleich auch einen Zwetschgenkuchen ins Rohr schieben können."
Die Wut von Franz the Seilbahn Hörl "„Die Deutschen und die Holländer sind ja viel wichtiger für uns“, sagte Hörl in „Tirol heute“, das seien „die Hauptmärkte“ und ihre Meinung „viel entscheidender, wie wenn Wien einen Rülpser tut“."
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In Kapitel 2 des 2. Corona-Tagebuches lesen Sie:
Wie der Kanzler überden Gesundheitsminister lästerte "Sebastian Kurz gab eines seiner raren „Krone“-Interviews. Der Kanzler wurde auch zu Gesundheitsminister Rudolf Anschober gefragt und das recht unverblümt: „Halten Sie ihn für überfordert?“ Kurz hätte jetzt eigentlich antworten müssen: „Mitnichten, das ist ein toller Typ, Experte in allem, kompetent bis zu den Haarwurzeln, vor allem im Bereich Gesundheit, ich würde mir von ihm jederzeit den Wurmfortsatz wegschneiden lassen“. Das tat er aber nicht, vielmehr sagte er: „Das war eine riesige Herausforderung für alle, auch für ihn und das ganze Ministerium. Aber wir arbeiten gut zusammen.“ Ich fasse seine Antwort auf die Frage nach einer gefühlten Überforderung kurz so zusammen: „Ja“."
Wie wir das mit den Kläranlagen geklärt kriegen "Aus Wasser lässt sich viel herauslesen, auch wenn es ihm dreckig geht. Wir scheiden mit unserem Stuhl auch abgestorbene RNA des Virus aus, sobald wir uns infiziert haben. Keine Sorge, ist nicht ansteckend, falls sie also demnächst zufällig in einer Kläranlage spazieren gehen, weil ihnen die Parks zu voll sind, es passiert nichts. Es ist übrigens auch wurscht, ob man eine Speichelprobe oder eine Stuhlprobe abgibt, ist überall weitgehend das Gleiche drin, von den relevanten Sachen halt. Klingt scheiße, ist aber so. "
Wie das "virologische Quartett" zu Ende ging "Der Tag der Entscheidung brachte ein paar entscheidende Veränderungen. Eine davon war, dass Rudolf Anschober kein Taferl mitgebracht hatte. Es blieb ungeklärt, ob seinem Drucker die Tinte ausgegangen war, sein Grafik-Taferlteam einen Tag frei bekommen oder „Agur“ die Leinwand gefressen hatte. Es spielte aber auch keine Rolle, denn der Gesundheitsminister wurde an diesem Sonntag an den Rand gedrängt und das durchaus im doppelten Wortsinn."
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Das Corona-Tagebuch über:
Österreichs Impfstart "Impfen mögen andere, tu felix Austria pressekonferenze. Wenn schon die Theater geschlossen halten müssen, dann könnten wir doch für etwas Unterhaltung sorgen, dachte sich die Regierung wohl und entschied selbstlos, den Impfstart im Land als Operette zu inszenieren. Das passt gut in die Zeit, denn im Lauf des Dezembers wurden immer mehr Menschen unsicher, ob man heuer zu Weihnachten Christi Geburt oder doch die BioNTech/Pfizer-Zulassung durch die Europäische Arzneimittelbehörde feiern sollte."
Die Liebe der Regierung zu Pressekonferenzen "Die entscheidenden Tage, Wochen und Monate waren zugepflastert mit Pressekonferenzen, es ist gar nicht so leicht festzustellen wie viele es tatsächlich waren. Aber nach Durchsicht der Nachrichtenagenturen, der Regierungs-Aussendungen, der Medien-Archive, der (teils lückenhaften) parlamentarischen Anfrage-Beantwortungen, verschiedener anderer Verzeichnisse, eigener Aufzeichnungen, kann ich sagen: Alles in allem hielten Kanzler, Vizekanzler und die Ministerschar zwischen 1. März und Weihnachten 210 Pressekonferenzen ab."
Der erste Stich "Die Uhr zeigt 9.03 Uhr, so wird es vielleicht später einmal in den Geschichteschulbüchern stehen, es ist der Moment der zweiten Enttäuschung an diesem Tag. Wenn man sich schon keine Musik leistet, hätte man dann nicht zumindest ein „ploing“, ein „zadoing“ oder ein „autsch“ einspielen können? Etwas Konfettiregen wäre auch hübsch gewesen, drei Trompetenspieler oder Fanfaren eventuell, aber nichts dergleichen passiert."
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Die Kopfnüsse diesmal über:
Politiker auf Instagram und Tiktok "Also ein Politiker oder eine Politikerin soll auf Instagram oder auf TikTok ruhig die Sau rauslassen, aber dafür scheint der offizielle Account nicht der richtige Platz zu sein. Privat ist privat, Partei ist Partei und Amt ist Amt und das hat auch mit Respekt vor einer politischen Aufgabe zu tun. Oder singen Regierungsmitglieder bei Staatsbesuchen den Gastgebern auch "Barbaras Rhabarberbar" vor?"
Die Bilanz der Sportwoche "In Wimbledon wurde rasend gutes Tennis gespielt, bei der Fußball-EM langweilten die Engländer sich und uns zeitgleich ins Finale. Die beiden Sportarten eint, dass jeweils das Runde ins Eckige muss, beim Tennis ist das Tor allerdings am Boden aufgemalt. Auch in der primären Zielsetzung bestehen gewisse Unterschiede. Ich habe jedenfalls noch keinen Tennisspieler erlebt, der vor dem Match gesagt hat: "Heute spiele ich auf Unentschieden."
Indiens Premierminister in Wien Es gab niemanden, der sich so unbändig darüber freute wie Karl Nehammer. Ob er nach dem vegetarischen Menü im Do&Co auf der Terrasse des Haas-Hauses mit Nehammer parlierte oder sich von ihm zärtlich die linke Hand auf den Oberarm legen und die rechte Hand gleichzeitig abreißen ließ, er machte meistens gute Miene zum guten Spiel."
Kurz in Indien "Er war Gast einer Hochzeit, bei der das Geld abgeschafft schien, Kurz kennt das von seinem Freund René Benko. Milliardärssohn Anant Ambani heiratete die Millionärstochter Radhika Merchant und das drei Tage lang, andere Ehen sind in dieser Zeit schon wieder geschieden."
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Die Kopfnüsse diesmal über:
Österreich in der Trauerphase "Die Definition, was in Österreich als außergewöhnlich gilt, ist außergewöhnlich großen Schwankungen unterworfen. Das Fußball-Nationalteam spielte bei der EM in Deutschland gegen die Niederlande außergewöhnlich gut, hatte dann aber gegen die Türkei außergewöhnlich viel Pech, auch weil es außergewöhnlich intensiv regnete. Vor allem aus den Gesichtern der Spieler nach dem Schlusspfiff."
Wie sich die Koalition für die kalte Progression erwärmte "Die Regierung behielt sich über ein Drittel die Verfügungsgewalt. Um lenkend einzugreifen oder um jährlich Almosen verteilen zu können, darüber gehen die Interpretationen parteipolitisch auseinander und das ziemlich progressiv. Das ökonomische Quartett, die drei EM-Daumendrücker und die Fußballmaus also, präsentierten nun die Einigung darüber."
Das drohende Sparpaket "in dieser Situation erwarte ich mir, dass sich Politiker hinstellen und klar sagen, wo gespart werden soll und wo investiert werden muss. Und nein, ich sehe das nicht allein als Aufgabe der Regierungsparteien an, sondern als Job von allen Parteien. Sie sollen ihre Pläne auf den Tisch legen. Alle! Und noch einmal nein, ich will hier keine Sprachhülsenfrüchte serviert bekommen, sondern Fakten, Ehrlichkeit, wenn es sein muss auch in aller Schonungslosigkeit."
Linksrutsch im Parlament "Die FPÖ-Abgeordnete Dagmar Belakowitsch nannte die Grünen eine "kommunistische Sekte" und sagte zur ÖVP: "Sie haben diese Kommunisten in die Regierung geholt". Das Parlament sei nun "im Chaos, viel schlimmer kann es gar nicht mehr werden". Anderswo auch nicht, denn "in Kärnten sind die Grünen nicht einmal im Landtag, das ist ja der Wahnsinn".
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Die Kopfnüsse beschäftigen sich diesmal mit folgenden Themen:
Den Kleinigkeiten im Leben "In der Sprache reicht schon ein Buchstabe und der Sinn ändert sich grundlegend. Denken Sie nur an Geflügel und Gehflügel. Da macht ein H einen Riesenunterschied. Einen Hendlhaxn können Sie grillen, aber bis ein Gehflügel durch ist, dauert es seine Zeit. Es bemühen sich auch kaum Tierschutzorganisationen um die artgerechte Haltung von Gehflügeln. Bei Geflügel ist das anders, da wird auf Freilandhaltung geschaut. Aber wildern Sie einmal einen Gehflügel aus."
Dem Ausflug von Nehammer und Kogler "Vielleicht finde nur ich das seltsam. Daheim erweckt die Volkspartei den Eindruck, als würde sie nach dem als grobes Foul empfundenen Verhalten von Leonore Gewessler knapp vor der Forderung nach Spielabbruch stehen. In der Fremde aber feiern die Spitzen von ÖVP und Grünen eine Kabinenparty. Daheim werden Ministerräte abgesagt, in der Fremde trifft man sich zum Gruppenselfie."
Einem abgesagten Kanzler-Heurigen "Anders als Sebastian Kurz kann Karl Nehammer nicht an mindestens zwei Orten gleichzeitig sein. In Wien um 18 Uhr beim Friseur und um 21 Uhr dann in Leipzig, wenn wir die Türken rasieren, das geht sich nicht aus. Generalsekretär Christian Stocker teilte also mit, dass der Medienheurige "voraussichtlich auf Ende des Sommers verschoben werden" muss. Offensichtlich hängt Nehammer an das Ländermatch noch zwei Monate Urlaub in Leipzig an.
Tirols SPÖ-Chef Georg Dornauer live bei der EM "Vielleicht sollte Andreas Babler bei Karl Nehammer anrufen und ihn fragen, ob er ihn zu den Türken mitnimmt. Statt das Beste aus beiden Welten zu sein, könnte sich die nächste Koalition dann als "The besten Burschen" vermarkten."
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Die Kopfnüsse der Woche über:
Gott und Österreich "Ich kann mir gut vorstellen, dass Gott im Himmel sitzt, die Hände über dem Kopf zusammenschlägt und sagt: "Jetzt habe ich euch einen so schönen Flecken Erde geschenkt, ihr musstet ihn nicht einmal mit Handtüchern reservieren, und mehr bringt ihr nicht zustande?" Die österreichische Antwort darauf könnte so lauten: "Na, so wenig unterhaltsam sind wir jetzt auch wieder nicht."
Ministerräte nach Gewesslers Tabubruch "Haben Volkspartei und Grüne im Ministerrat ab jetzt Wurfsterne vor sich liegen? Brauchen Regierungsmitglieder jetzt nicht mehr Bodyguards, wenn sie außer Haus gehen, sondern wenn sie drinnen bleiben? Versetzt Klaudia Tanner die Armee in Alarmbereitschaft, wenn sie zu Ministerräten fährt?"
Österreich und die Renaturierung "Jeder will eine unbändige, ungezähmte Natur, und zwar unmittelbar bis zu seinem Schrebergartentzaun. Ab da werden der Natur die Flausen ausgetrieben. Viele Städter, die sich nun pausbäckig und rotwangig in der Diskussion engagieren, träumen insgeheim vom eigenen privaten Bauprojekt am Land, aber es soll das tatsächlich letzte seiner Art sein, danach muss Schluss sein mit der Bodenversiegelung."
Die Magie der SPÖ "Dann folgte eine Zaubernummer wie früher von "Siegfried und Roy", allerdings ohne weiße Tiger. Die SPÖ präsentierte einen Plan mit fünf Programmpunkten, als Beweis ihrer magischen Kraft ließ sie 45.000 Asylwerber verschwinden. Man müsse nur die Zuwanderer gerecht auf alle EU-Länder verteilen. Das ist an sich eine geniale Idee. Sie ist so genial, dass sie am 10. April 2024 schon im Europäischen Parlament beschlossen wurde, übrigens mit Wissen und Zustimmung der SPÖ."
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