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Im Fokus heute: Das Museum - dessen Geschichte sowie die Zukunft, die Herausforderungen, vor denen Museen stehen. Zwei Recherchen von Stefan Mekiska.
/ Und: "Wunschträume eines Museums-Ultras": BR-Redakteur Martin Zeyn fordert mehr Mut von Museen. / Moderation: Kathrin Hasselbeck
Astrid Lindgren war Zeit ihres Lebens nicht nur eine außergewöhnliche Kinderbuch-Autorin, sondern auch Chronistin ihrer Zeit.
In ihren Tagebüchern hat sie die Gewalt und Gräuel des Zweiten Weltkriegs festgehalten. Diese Schriften arbeitet ein neuer Dokumentarfilm jetzt auf. "Europa flieht nach Europa" heißt ein neues Theaterstück am Schauspiel Erlangen, das nicht nur die griechische Sage, sondern auch die Gegenwart unseres Kontinents verhandelt. Der Schwabinger Kabarettist Helmut Schleich blickt im Gespräch auf das Leben in München.
"Seid ihr alle da?" ruft der Kasperl im Puppentheater und wäre vermutlich enttäuscht, wenn ihm kein fettes "Jaaaa!" aus vielen fröhlichen Kinderkehlen entgegenschallt.
Immer mehr Kultureinrichtungen wollen aber nicht nur möglichst viele Menschen erreichen, sondern auch möglichst viele verschiedene. Sie arbeiten daran, dass alle da sind in den Museen, Theatern, Konzerthäusern..., also Menschen sämtlicher Altersgruppen, unterschiedlichster Herkunft kulturell wie sozial, mit oder ohne Behinderung und unabhängig von der jeweiligen sexuellen Orientierung. Aber wie geht das? Wie erreicht man alle, macht Kultur für alle? Darüber diskutieren Sahar Rahimi, Co-Leiterin des Augsburger Brechtfestivals (27.2. bis 8.3.2026), das in diesem Jahr unter dem Motto "ALLE" steht, sowie Roman Sladek, Artistic Director des Bergson Kunstkraftwerks in München, der sagt: "Eigentlich will niemand 'alle‘ sein!" Dazu ein Impulsbeitrag von Sabine Ruchlinski, Geschäftsführerin der Münchner Organisation KulturRaum, die kostenlose Kulturtickets an von Armut bedrohte Menschen vermittelt.
Warum ist das Musical um das Blumenmädchen Eliza Doolittle bis heute so erfolgreich?
Darüber sprechen wir mit Sonja Trebes, die "My Fair Lady" für das Landestheater Coburg inszeniert hat. Außerdem: Jazz mit Harfe und Geige beim Sparks & Visions Festival im Theater Regenburg, "Hamlet" in der Theaterakademie München und "Wer schießt auf Frau Hummel?" am Bayerischen Hof.
Heute vor einem Jahr wurde Donald Trump zum zweiten Mal als US-Präsident vereidigt.
Wie haben 365 Tage Trump Kunst und Kultur in den USA verändert? Trump hat Fördergelder für Kultureinrichtungen gestrichen, die Universitäten unter Druck gesetzt, und das kulturelle Klima in den USA spürbar beeinflusst. Niels Dampz, ARD-Korrespondent in Los Angeles, und Ralf Borchard, langjähriger ARD-Hörfunk-Korrespondent in Washington, ordnen Trumps Kulturpolitik für uns ein, seine Ziele und was noch kommen könnte. Außerdem bei uns zu Gast: die Literaturwissenschaftlerin Cosima Mattner, sie hat an der Columbia University promoviert und gelehrt und erörtert mit uns Trumps Wissenschaftspolitik und die Lage an den US-Universitäten.
Marcus H. Rosenmüller im Gespräch zu seinem neuen Film "Extrawurst"
- was Grillen mit Gemeinschaft zu tun hat / Ein großer Abend: Der Deutsche Kabarettpreis im Schnelldurchlauf / "Love Me Tender”: Der Roman von Constance Debré auf der Theaterbühne der Münchner Kammerspiele - über eine Frau, die sich von gesellschaftlichen Zwängen befreit
Knapp 18 Millionen sollen die Münchner Kulturinstitutionen einsparen. Aber auch in anderen Kommunen sieht die Kassenlage nicht besser aus.
Und da ist es häufig eben die Kultur, bei der der Rotstift angesetzt wird - gilt sie doch als sogenannte freiwillige Leistung. Aber was verliert eine Stadt, wenn Kulturangebote eingespart werden? Und welche Aufgabe hat die Kultur in einer Gesellschaft? Darüber sprechen wir im Perspektivwechsel auf Bayern 2 mit Sarah Kohrs, der Intendantin am Landestheater Schwaben in Memmingen und mit Tilman Dost, dem Intendanten der Münchner Symphoniker und Joseph Bastian, dem Chefdirigenten und Künstlerischen Leiter des Orchesters.
Schön ist heutzutage allerhand: Urlaub, Filme, das neue Handy. Doch wie kommen wir eigentlich zu unserem Urteil?
Mit diesen Fragen beschäftigt sich derzeit die Ausstellung "Ich bin schön" in der Pasinger Fabrik in München. / Molières berühmte Komödie über Scheinheiligkeit und Verführung, Wohlstand und Verlust passt verblüffend treffsicher in unsere Zeit. Ein Gespräch mit dem Intendanten John von Düffel über "Tartüff" in Bamberg und über Geld als neuer Religion. / Schon bei William Shakespeare heißt es: "Wir sind vom Stoff, aus dem die Träume sind." Und bei dessen Zeitgenossen Calderón de la Barca: "Das Leben - ein Traum!" Am Freitag feiert das berühmteste Stück des Barockdichters am Landestheater Niederbayern Premiere. / Es ist der neunte Krimi aus der Kommissar-Pascha-Reihe von Su Turhan: "Schattenbauten". Der Fall dreht sich um Korruption und kriminelle Verflechtungen, die zu einem alten, schrecklichen Bauprojekt in Istanbul zurückführen. / Um Gladiatoren ranken sich verschiedenste Mythen und auch Missverständnisse gibt es zuhauf - auch Dank der Popkultur. Wie war die "echte "Vergangenheit? Experimentalarchäologe Marcus Junkelmann im Gespräch zu Gladiatorenkämpfen. / Der Anglist Manfred Pfister hat sich sein Leben lang mit der Renaissance in England beschäftigt. Jetzt hat er mit "Englische Renaissance" ein großes Lesebuch zu dieser bedeutenden Epoche herausgegeben.
Menschliche Begegnungen sind komplex. Der italienische Choreograf und Tänzer Matteo Carvone beschäftgt sich in seiner Arbeit "tropici" genau damit.
Kurz vor der Premiere war Astrid Mayerle bei den Proben dabei / Bei den Luftangriffen der russischen Armee auf die ukrainische Stadt Mariupol kamen Tausende Zivilisten ums Leben. Besonders brutal war der Angriff auf das Theater am 16. März 2022, wo hunderte Menschen Zuflucht gesucht hatten. Nun hat die russische Besatzungsmacht das Theater mit großem Pomp wieder eingeweiht - und daraus eine Propaganda-Show gemacht. Mariia Federova berichtet / Hipp und langweilig? Ja, so ist das oft. Die angesagtesten Läden, Restaurants und Cafés sehen fast alle ein bisschen gleich aus. Was das mit den sozialen Medien zu tun hat, erklärt Miriam Fendt.
Frisch ausgezeichneter Kabarettist der eine, Autor sehr kurzweiliger Bücher der andere.
Bei uns kommen sie beide vor und zu Wort - in dieser ganz dem Film- und Bühnenleben gewidmeten Radiostunde.
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