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Anschläge einer Untergrund-Organisation und erbitterte Kämpfe um die Autonomie Südtirols in den 1960er-Jahren - vor diesem Hintergrund erzählt Michael Kofler in seinem neuen Film "Zweitland" ein Familien-Drama.
Außerdem: Eindrücke von der Verleihung des Passauer Scharfrichterbeils, mit dem der Kabarettist Maxi Pongratz ausgezeichnet wurde. Und: Digitales Theater im Deutschen Museum Nürnberg.
Kriegsgefahr, Klimawandel, wachsenden Extremismus und dann auch noch Umwälzungen durch Künstliche Intelligenz: alles ein bisschen viel zurzeit.
Aber mit Resignation und Verzweiflung kommen wir auch nicht weiter. Wie kann es gelingen, zuversichtlich zu bleiben? Gleich zwei Münchner Autorinnen haben zu dieser Frage gerade Essays vorgelegt: Miriam Zadoff, die Leiterin des NS-Dokumentationszentrums in München hat "Überwintern - den Lebensmut durch schwere Zeiten retten" geschrieben, das Buch von Joana Osman, Schriftstellerin mit palästinensischen Wurzeln und Gründerin der Initiative Peace Factory heißt: "Frieden - eine reale Utopie". Auf der Münchner Bücherschau trafen sich die beiden vor wenigen Tagen zum Gespräch mit der BR-Moderatorin Andrea Mühlberger.
Rilke ist einer der populärsten deutschen Dichter überhaupt. Zum großen Jubiläum gibt es im Gasteig HP8 in München nun "Gedichte für alle". Niels Beintker weiß mehr
/ Hatte die DDR einen eigenen Ton? Regisseur und Autor Axel Ranisch stellt diese Frage im Rahmen eines musikalischen Abends in Feuchtwangen: "Volkseigenton. Komposition und Politik" heißt das Programm mit der Pianistin Ragna Schirmer und dem Schlagzeuger Matthias Daneck. Zu hören sind u.a. Texte und Melodien von Paul Dessau, Bertolt Brecht, Sarah Kirsch und Eva Strittmatter. Christoph Leibold hat mit Axel Ranisch gesprochen / Gegenständliche Malerei ist selten geworden: Der in Berlin lebende Ruprecht von Kaufmann ist ihr mit guten Gründen treu geblieben. "Zwischen den Stühlen" heißt seine Einzelausstellung im Buchheim Museum in Bernried am Starnberger See, Julie Metzdorf war vor Ort / Superreiche in Salzburg: "Cash. Eine monetäre Stückentwicklung" heißt ein neues Stück am Schauspiel Salzburg, Peter Jungblut hat's schon gesehen / Tim Burtons Film "Charlie und die Schokoladenfabrik" um den Süßigkeitenhersteller Willy Wonka ist Kult geworden, nun steht der Roman von Roald Dahl erstmals in Deutschland als Musical auf der Bühne: im Theater am Bismarkplatz in Regensburg. Christoph Leibold im Gespräch mit dem Regisseur Ulrich Wiggers / Malen nach Zahlen: Gunnar Geisse und sein Musikprojekt "Colour by Numbers", ein interaktives Mensch-Maschine-Kontrabasskonzert im Schwere Reiter in München.
Die Philosophie von Hannah Arendt ist so aktuell wie lange nicht. Warum das so ist, erläutert der Wissenschaftler und Autor Thomas Meyer im Gespräch.
Außerdem im Kulturleben: Schiedsgerichte sollen künftig über die Rückgabe von NS-Raubkunst entscheiden. Viele erkennen darin einen Fortschritt, viele sagen aber auch: So schleppend, so schlecht wie die Rückgabe von NS-Raubkunst bisher lief, ist es auch nicht unbedingt schwer, eine Verbesserung herbeizuführen.
Burgtheater-Gastspiel in Fürstenfeldbruck: Dörte Lyssewski über "Ellen Babic" von Marius von Mayenburg.
Außerdem: Der berühmteste Stadtneurotiker der Filmwelt wird 90: Eine kritische Würdigung des Regisseurs. / "langsam" - Matthias Egersdörfer im Gespräch über sein Buch.
Die in Basel lehrenden Soziologen Carolin Amlinger und Oliver Nachtwey haben in diesem Jahr in München den "Geschwister-Scholl-Preis" des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels erhalten.
In ihrem Buch "Zerstörungswut" beschreiben sie auf der Grundlage empirischer Sozialforschung, wie und warum bei uns gerade wieder faschistoide Einstellungen weite Teile der Bevölkerung erfassen. Im Gespräch mit Moderatorin Marie Schoess erläutern sie aber auch, was jetzt noch dagegen getan werden kann.
Wie groß sind die Zukunftsängste der Generation Z? Dieser Frage geht das Theaterstück "Ganze Tage, ganze Nächte" an der Theaterakademie August Everding in München nach.
Außerdem blicken wir auf die posthume Werkschau des Malers und Zeichners Heinz Butz "Ein stiller Avantgardist in Oberbayern". Und wir sprechen mit Regisseur Tugsan Mohul über "Druck!" am Staatstheater Nürnberg.
Watchmen, Miracleman oder V wie Vendetta: all diese Superhelden hat der Brite Alan Moore geschaffen, aktuell der vielleicht wichtigste Comicautor der Welt. Martin Zeyn stellt ihn vor
/ X-Men ist in Deutschland vor allem durch seine Verfilmungen mit Hugh Jackman bekannt. Die originalen Hefte stammen von Chris Claremont. Ein Gruß zum 75. Geburtstag von Martin Zeyn / Tim und Struppi sind unsterblich: 1929 hatte der Reporter Tintin - in Deutschland bekannt als Tim - seinen ersten Auftritt. Immer an seiner Seite: der Foxterrier Struppi. Jakob Mayr hat sich in der Heimatstadt ihres Schöpfers Georges Remi alias Hergé umgehört
Der Theatermonolog "Die Nacht kurz vor den Wäldern" von Bernard-Marie Koltès feiert Premiere am Theater Wasserburg, erstmals als Regisseur: Carsten Klemm. Christoph Leibold im Gespräch mit dem Schauspieler Andreas Hagl /
Ab heute in den Kinos: "Das Geheimnis von Velázquez" in der Regie von Stéphane Sorlat. Eine Filmkritik von Stefan Mekiska / Kandidat für einen Oscar: "Im Schatten des Orangenbaums" erzählt die in den USA lebende Regisseurin Cherien Dabis die Geschichte einer palästinensischen Familie über drei Generationen hinweg. Christoph Leibold im Gespräch mit dem BR-Filmexperten Markus Aicher / "Von allen guten Geistern" heißt das aktuelle Programm von Jess Jochimsen. Tobias Ruhland im Gespräch mit dem Kabarettisten.
In den deutschen Großstädten sind die teuren Mieten zur großen sozialen Frage unserer Zeit geworden. Die Politik hat das Problem erkannt und Anfang Oktober den "Bauturbo" verabschiedet.
Aber liegt der Schlüssel allein darin, mehr zu bauen? Oder müsste man nicht anders bauen? Welche architektonischen und planerischen Konzepte braucht es, um zukunftsfähig zu bauen? Darüber diskutieren im Perspektivwechsel Kristina Frank, Andreas Hild und Hans Maier. Frank ist Geschäftsführerin der Baunova Bayern. Unter ihrem Dach sind die drei staatlichen Wohnungsbaugesellschaften BayernHeim, Stadibau und Siedlungswerk Nürnberg vereint. Hild ist Architekturprofessor an der TU München hält dort den Lehrstuhl für Entwerfen, Umbau und Denkmalpflege. Und Maier ist Direktor beim Verband der Wohnungswirtschaft Bayern. Der Verband vertritt Wohnungsgenossenschaften, kommunale Wohnungsbaugesellschaften sowie kirchliche und freie Wohnungsunternehmen.
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