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  • Fake News, Ingenieurlücke, Fahrverbote, Alexa-Mordfall | Kurz informiert vom 13.11.2018
    BBC-Studie zur Verbreitung von Fake News
    Dutzende Studienteilnehmer in Indien, Kenia und Nigeria haben fleißig "Fake News" in sozialen Netzen und Messengern verbreitet, ohne auch nur zu versuchen, die Nachrichten zu verifizieren. Das berichtet BBC, die für die Analyse eine Woche lang Zugriff auf die WhatsApp- und Facebook-Accounts von 80 Personen in den drei Ländern hatte. Bei der Analyse haben die BBC-Reporter unter anderem herausgefunden, dass in Indien Nationalismus ein treibender Faktor hinter der Verbreitung von "Fake News" ist. In Kenia würden besonders viele Betrügereien rund um Finanzen und Technologie verbreitet, während in Nigeria vor allem Falschmeldungen in Zusammenhang mit Terrorismus und der Armee beobachtet worden seien.
    VDE warnt vor größter Ingenieurlücke in der Elektro- und Informationstechnik
    "Deutschland steuert auf die größte Ingenieurlücke in der Elektro- und Informationstechnik aller Zeiten zu", warnt der Verband der Elektrotechnik, Elektronik und IT. In den kommenden zehn Jahren würden in Deutschland deutlich über 100.000 junge Ingenieure in dem Sektor mehr benötigt, "als hierzulande ausgebildet werden", erklärte VDE-Geschäftsführer Ansgar Hinz zur Vorlage einer VDE-Studie zum Ingenieurberuf. Die Abbrecherquote in der Elektro- und Informationstechnik sei so hoch wie nie.
    Euro-5-Fahrverbote für Stuttgart bestätigt
    Das Land Baden-Württemberg muss umgehend mit der Planung von Fahrverboten für Diesel der Euronorm 5 in Stuttgart beginnen. Das geht aus zwei Beschlüssen des Verwaltungsgerichtshofs in Mannheim hervor. Bislang plant die grün-schwarze Landesregierung, Fahrverbote für Diesel der Euronorm 5 von der Wirkung eines Pakets zur Luftreinhaltung abhängig machen.
    Amazon soll Echo-Tonaufnahmen in Mordfall herausgeben
    Ein Gericht im US-Bundesstaat New Hampshire verlangt im Fall eines mutmaßlichen Doppelmordes, dass Amazon Tonaufnahmen eines Echo-Lautsprechers herausgibt, der an einem Tatort gestanden haben soll. Man erhofft sich von den eventuellen Audio-Aufnahmen Aufschluss über den Tathergang. Der 36-jährige Hauptverdächtige bestreitet die Tat.
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    3 min
  • Cybergrooming, Lohnzuwächse, Impf-Angst, Straßenverkehr | Kurz informiert vom 12.11.2018
    Justizministerin will Strafverfolgung gegen Cybergrooming verschärfen
    Bundesjustizministerin Katarina Barley will eine effektivere Verfolgung von Sexualstraftätern im Internet. Künftig solle sich jeder strafbar machen, der mit Missbrauchsabsicht Kontakt zu Kindern suche, berichten die Zeitungen der Funke Mediengruppe. Bislang gilt: Wenn ein Täter glaubt, mit einem Kind zu kommunizieren, tatsächlich aber mit verdeckten Ermittlern oder Eltern Kontakt hat, macht er sich nicht strafbar."Das werden wir ändern und diese Fälle künftig auch erfassen", sagte die SPD-Politikerin. Das sogenannte Cybergrooming kann mit einer Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft werden.
    Marktmacht großer Konzerne bremst Lohnzuwächse
    Einige wenige hochproduktive Unternehmen, Ketten und Konzerne geben in einzelnen Branchen immer stärker den Ton an und bremsen Lohnzuwächse. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung von Prognos im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Beschäftigten der Dienstleistungsbranchen in Deutschland seien zwischen 2008 und 2016 potenzielle Lohnzuwächse von insgesamt rund 11 Milliarden Euro durch eine wachsende Unternehmenskonzentration entgangen.
    Falschinformationen in sozialen Medien schüren Impf-Angst
    Die Anthropologin Heidi Larson erforscht mit dem Vaccine Confidence Project wie sich das Vertrauen in Impfungen weltweit entwickelt. Jetzt schlägt sie Alarm: In einem Kommentar für das Wissenschaftsmagazin Nature erklärte Larson, die nächste große Epidemie werde nicht ausbrechen, weil die Medizin zu schlecht vorbereitet sei, sondern weil Falschinformationen in sozialen Medien das Vertrauen in Impfungen in gefährlichem Maß herabgesetzt hätten. Soziale Netze wie Facebook müssen die Verbreitung medizinischer Falschinformationen unterbinden, fordert die Anthropologin.
    Verkehrswacht Hessen beklagt zunehmend abgelenkte Fahrer
    Ablenkung am Steuer wird aus Sicht der Landesverkehrswacht Hessen zu einer immer größeren Gefahr für den Straßenverkehr. Es gebe Statistiken, wonach Ablenkung wie der Blick auf das Smartphone schon die zweit- oder dritthäufigste Unfallursache sei, sagte Geschäftsstellenleiter Thomas Conrad. Besonders betroffen sind Jugendliche und jüngere Fahrer, die es gewohnt sind, immer online zu sein.
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    3 min
  • Diesel-Kompromiss, Alexa-App, Google, Spielgeld | Kurz informiert vom 08.11.2018
    Diesel-Kompromiss stößt auf breite Kritik
    Der Kompromiss zwischen Verkehrsminister Andreas Scheuer und den deutschen Autoherstellern in der Dieselkrise steht in der Kritik. Die Hersteller hatten zugesagt, Angebote für Besitzer älterer Fahrzeuge zu erweitern. Dazu können auch die von den Herstellern skeptisch beurteilten Hardware-Nachrüstungen an Motoren und Abgaseinrichtungen gehören. Klaus Müller, Chef des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen sagte: Die Zusagen einiger Hersteller, die Kosten für Hardware-Nachrüstung zu übernehmen, seien längst überfällig gewesen. "Dass jetzt doch jeder Hersteller sein eigenes Süppchen kocht und sogar einige betroffene Dieselbesitzer ganz leer ausgehen, ist nicht vermittelbar."
    Amazon veröffentlicht Alexa-App für Windows
    Amazon hat eine kostenlose Alexa-App für Windows 10 veröffentlicht, sodass die Sprachassistentin auch auf Windows-Geräten einziehen kann. Der Vorteil: Die Nutzer können Alexa verwenden, ohne sich weitere Hardware wie den Amazon Echo anschaffen zu müssen. Auf Befehl schaut Windows-Alexa in den Kalender, legt Listen an, spielt Musik ab oder beantwortet Fragen. Zudem lässt sich über die App auch das Smart Home steuern.
    Google ändert Umgang mit Vorwürfen sexueller Belästigung
    Die Mitarbeiterproteste bei Google wegen sexueller Belästigung zeigen Wirkung: Neue Richtlinien sollen künftig Betroffenen helfen und Übergriffe vermeiden. "In Zukunft werden wir transparenter mit Beschwerden und Bedenken umgehen", versprach Google-Chef Sundar Pichai. Zu den Transparenzmaßnahmen zähle, die Mitarbeiter künftig selbst entscheiden zu lassen, ob Fälle von sexueller Belästigung vor privaten Schiedsgerichten ausgetragen werden.
    50 Millionen Euro Spielgeld
    Mit 50 Millionen Euro jährlich soll die Entwicklung von Spielen in Deutschland gefördert werden. Auf einer Sitzung des Haushaltsausschusses haben sich am Donnerstag Unionsparteien und SPD auf die Einrichtung eines Games-Fonds geeinigt. Federführend wird das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.
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    3 min
  • EU-Kommissarin, Siemens, Google, Amazon | Kurz informiert vom 08.11.2018
    EU-Kommissarin Vestager auf dem Web Summit
    Technik und Politik führen eine komplizierte Beziehung. So scheint es nur auf den ersten Blick überraschend, dass eine Politikerin, die sich mit Tech-Größen anlegt, auf dem Web Summit mit tosendem Applaus begrüßt wird. Margrethe Vestager, als EU-Wettbewerbskommissarin derzeit Googles härteste Gegnerin, hat vor der versammelten Tech-Branche für ihre Politik geworben. "Technik ist eine starke Macht, die viel Gutes schaffen kann", sagte Vestager am Dienstag in Lissabon. "Aber mit viel Macht geht auch ein großes Risiko einher." Dieses Risiko müsse eingehegt werden, um das Potenzial der technischen Entwicklung für alle gewinnbringend nutzen zu können, meinte Vestager – und es sei Aufgabe der Politik, Regeln aufzustellen.
    Umbau der Kraftwerksparte sorgt bei Siemens für Millionenverluste
    Siemens hat im vierten Quartal einen deutlichen Gewinnrückgang von 46 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal hinnehmen müssen. Verantwortlich dafür ist die Sparte Power & Gas, in der weltweit mehrere Tausend Stellen abgebaut werden. Hier brach der Gewinn allein um etwa drei Viertel ein. Zusätzlich entstanden im vierten Quartal durch den Stellenabbau Kosten von rund 386 Millionen Euro.
    Googles Maßnahmen gegen Online-Piraterie zeigen Erfolg
    In seinem Bericht "Wie Google Piraterie bekämpft" erklärt das Unternehmen, welche Programme und Techniken es gegen Urheberrechtsverstöße im Netz einsetzt. Durch die Maßnahmen will Google sicherstellen, dass Kreative und Rechteinhaber mit ihren Inhalten weiterhin gutes Geld verdienen. Offenbar ist Google bei der Bekämpfung von Online-Piraterie erfolgreich: Sie nehme weltweit ab, während die Ausgaben für legale Inhalte über alle Inhaltskategorien zunehmen, heißt es.
    Amazon probiert Geschenk-Schaufenster in Berlin aus
    Amazon will im anstehenden Weihnachtsgeschäft ein Schaufenster in der realen Welt ausprobieren. Ein #HomeofChristmas Pop-up-Store am Berliner Kurfürstendamm soll fünf Tage lang Geschenkideen zum online kaufen zeigen. Die Artikel können vor Ort ausprobiert und per Einscannen von QR-Codes in der Amazon-App bestellt werden. Auf Wunsch erhalten potenzielle Kunden auch eine Beratung, erläutert Amazon.
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    3 min
  • 5G, VW-Entwicklungszentrum, Erpressungstrojaner, Fachkräftestrategie | Kurz informiert vom 07.11.2018
    Bund will Auflagen für den Netzausbau verschärfen
    Der Bund will Netzbetreiber bei Lizenzen für das ultraschnelle Mobilfunk-Internet 5G stärker in die Pflicht nehmen als bisher geplant. Nicht nur an Bundesstraßen, sondern auch an Landstraßen sollen die Betreiber künftig das schnelle Internet ermöglichen. Das erklärte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer am Dienstag auf Anfrage der dpa. Ende November will die Bundesnetzagentur die Vergaberegeln festlegen, auf deren Basis im nächsten Jahr 5G-Frequenzen versteigert werden sollen.
    Volkswagen eröffnet Entwicklungszentrum in Lissabon
    Volkswagen hat im Rahmen des Web Summit ein neues Software-Entwicklungszentrum in der portugiesischen Hauptstadt eröffnet. Dort sollen künftig 300 Programmierer Software für digitale Ökosysteme und interne Unternehmens-prozesse des Konzerns entwickeln, zum Beispiel für die "We"-Mobilitätsdienste. Die Eröffnung in Lissabon steht für einen radikalen Wechsel des Autoherstellers, der in der Vergangenheit Software fast ausschließlich zugekauft hat.
    Neue betrügerische Bewerbungsmail mit Erpressungstrojaner im Umlauf
    Wer dieser Tage eine E-Mail mit dem Betreff "Bewerbung auf die Angebotene Stelle bei der Agentur für Arbeit von Peter Reif" erhält, sollte die Mail umgehend löschen und den Dateianhang unter keinen Umständen öffnen. Berichten zufolge variiert der Namen in den Mails und es gibt auch Versionen mit beispielsweise "Peter Schnell", "Caroline Schneider" und "Viktoria Henschel". Nach dem Öffnen des Dateianhangs verschlüsselt ein Schädling Daten und fordert Lösegeld.
    Bundesregierung wirbt online verstärkt um qualifizierte Zuwanderer
    Vertreter der Bundesregierung haben in Berlin ihre Fachkräftestrategie präsentiert. Als einen der ersten Umsetzungsschritte hat das Kabinett das überarbeite und ausgebaute Portal "Make it in Germany" freigeschaltet, mit dem vor allem qualifiziertes Personal wie IT-Spezialisten oder Pflegekräfte aus dem Ausland angezogen werden sollen. Mit dem Neustart der Webseite und weiterem wollen die hauptsächlich beteiligten Ressortchefs für Wirtschaft, Inneres, Bildung und Arbeit den Standort Deutschland für Fachkräfte aus EU-Mitgliedsländern und Drittstaaten sowie ihre Familien attraktiv machen.
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