kurz informiert by heise online

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  • Kurz informiert vom 06.03.2018: AKW Beznau, iOS 11 Unlock, PCs schützen, Maker Faires 2018
    Schweizer AKW Beznau nahe deutscher Grenze darf wieder ans Netz
    Drei Jahre nach der Entdeckung von fast 1000 etwaigen Schwachstellen darf Block 1 des Schweizer Atomkraftwerks Beznau unweit der deutschen Grenze wieder ans Netz. Der Betreiber habe detailliert nachgewiesen, dass die Aluminiumoxid-Einschlüsse im Stahl des Reaktordruckbehälters die Sicherheit nicht negativ beeinflussten, teilte die Nuklearaufsichtsbehörde ENSI mit. Beznau 1 ist einer der ältesten kommerziellen Reaktoren der Welt.
    Zweite Forensikfirma will iOS-11-Unlock besitzen
    Ein US-Start-up namens Grayshift verspricht einen Unlock für Apples jüngste iPhone-Modelle. Die Firma, die offenbar von ehemaligen Vertragsarbeitern der US-Geheimdienste gegründet wurde, wäre nach Cellebrit aus Israel das zweite Forensikunternehmen, das Unlock-Dienste für iPhone X und Co. Anbietet – gegen mindestens 15.000 US-Dollar.
    PCs und Notebooks vor Angriffen schützen
    Wer einen PC oder ein Notebook besser gegen Angriffe schützen will, muss Risiken richtig einschätzen: Die schärfsten Sicherheitsmaßnahmen nutzen nichts, wenn an anderer Stelle Lücken bleiben. Die meisten Angriffe auf Computer erfolgen über unsichere Passwörter, Phishing-Mails, Browser, Anwendungsprogramme und Betriebssysteme. c't erklärt in Ausgabe 6/18, welche Schwachstellen in Hardware und Firmware lauern und wie sich Gefahren eindämmen lassen.
    Maker-Faire-Saison 2018 beginnt.
    Im März startet die neue Maker-Faire-Saison mit der dritten Auflage der Maker Faire Ruhr durch. Am 10. und 11. März gibt es wieder Steampunk-Atmosphäre und Experimente zum Nachmachen in der DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund. Insgesamt stehen für sieben große Maker-Festivals und fünf Mini Maker Faires die Termine bereits fest, von Kiel über Berlin und Hannover bis nach Wien. Dazu kommen samstägliche Schnuppertage in Buchhandlungen.
    Alle Maker Faire Termine und weitere aktuellen Nachrichten finden sie auf heise.de
    3 min
  • Kurzinformiert vom 05.03.2018: Infizierte Android Geräte, Tolino, Automobilindustrie, Tischler Roboter
    40 günstige Android-Smartphones mit Trojaner an Bord
    Wer ein günstiges Android-Smartphone besitzt oder zu kaufen plant, sollte einen Blick auf eine Liste vom Hersteller von Anti-Viren-Software Dr. Web werfen. In dieser Liste stehen mehr als 40 von Werk aus infizierte Geräte, vorwiegend von chinesischen Herstellern. Dr. Web zufolge könnten aber noch mehr Smartphones mit dem Trojaner verseucht sein. Ob der Schädling ab Werk aktiv ist und was er macht, ist noch unbekannt.
    Update legt Tolinos lahm
    Ein Firmware-Update für die E-Book-Reader des Typs Tolino hat die Geräte wohl teilweise komplett lahmgelegt. Einem Bericht zufolge deaktivierte das vor einigen Tagen bereitgestellte Firmware-Update 11.2 das WLAN, ein aktualisiertes besorgte dann den Rest. Welche Modelle genau von dem Update-Problem betroffen sind, ist noch unklar. Betroffene sollten sich an den Garantiegeber Longshine wenden.
    Deutsche Automobilindustrie sieht sich gut aufgestellt
    40 Milliarden Euro will die deutsche Automobilindustrie in den kommenden drei Jahren in Elektromobilität investieren. Diese Zahl hat nun Bernhard Mattes, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie hervorgehoben. Angesichts des am 8. März beginnenden Genfer Autosalons meinte er: "Unsere Position in diesem Bereich wird immer stärker." Bis zum Jahr 2020 werde sich die Zahl der Elektromodelle auf über 100 verdreifachen.
    Jetzt tischlern Roboter
    Wer eine Idee für eigene Möbel, aber keine Ahnung von Holzwerkzeugen hat, kann künftig Roboterarme für sich sägen lassen. Abgesägte Finger und verletzte Arme gehören damit der Vergangenheit an, berichtet das Make Magazin. Einfache Designsoftware und autonom arbeitende Roboterarme und Maschinen sollen individuelle Möbelherstellung günstig und sicher machen. Entwickelt wurde das Projekt Autosaw am Massachusetts Institute of Technology.
    Diese und alle weitere aktuellen Nachrichten finden sie auf heise.de
    3 min
  • Kurz informiert vom 02.03.2018: Bundeshack, Dropbox, re:publica 2018, GPS-Tracker
    IT-Spezialisten fordern nach Bundeshack ein Ende der Windows-Monokultur
    Nach dem Spionageangriff auf das Datennetz des Bundes hat der Chaos Computer Club eine grundlegende Erneuerung der Konzepte für eine wirksame IT-Sicherheit gefordert. Auch der IT-Sachverständige Alvar Freude forderte auf heise online ein Ende der Windows-Monokultur in der öffentlichen Verwaltung: „Ein wirklich sicherer ‚Bundesclient‘ kann nicht auf proprietärer Software basieren, sondern nur auf einem offenen, schlanken und stabilen System“, so Freude. Auch starke Zentralisierung, wenig Abschottung einzelner Teile, mangelnde Kenntnisse bei Administratoren und Anwendern, falsche Prioritäten sowie die Abhängigkeit von einem einzigen Konzern machten das Regierungsnetz anfällig für Angriffe.
    Dropbox integriert Google Docs, Gmail und Hangouts
    Dropbox arbeitet mit Google zusammen und die Nutzer profitieren von einer nahtlosen Integration der Google-Tools. Demnächst können Dropbox-Nutzer Dokumente, Tabellen und Präsentationen aus Google Docs direkt in der Dropbox-Umgebung bearbeiten. Es soll möglich sein, Dateien und Links aus einem Dropbox-Account direkt via Gmail und Hangouts zu verschicken. Darüber hinaus zeigt das Gmail-Add-on an, wann verknüpfte Dateien erstellt oder verändert wurden.
    re:publica 2018: Das Netz feiern und die Bürger netzfest machen
    Die re:publica befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Die 12. Ausgabe der Internetkonferenz Anfang Mai in Berlin steht unter dem Motto "Pop" und soll noch stärker den Mainstream erreichen. Den Abschluss wird erstmals ein Umsonst-und-Draußen-Festival für alle bilden. Vor Ort sollen die Themen der Konferenz so heruntergebrochen werden, dass sie im Vorbeigehen verstanden werden können.
    GPS-Tracker fürs Auto, Tier, Kind und Rad sinnvoll eingesetzt
    GPS-Tracker haben etwas Beruhigendes. Streunt die Katze länger als gewohnt umher, kehrt das Fahrrad nicht selbst vom Kneipenbummel zurück – mit einem Tracker kann man sich leicht vergewissern, wo sie gerade sind. Der aktuelle c't-Schwerpunkt "Alles orten mit GPS-Trackern" hilft bei der Auswahl sowie dem Einsatz, gibt Hilfestellung für die Praxis und erklärt die Rechtslage.
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    3 min
  • Kurz informiert vom 01.03.2018: Hackerangriff, Whatsapp, Vero, China
    Bundesregierung: Hackerangriff auf Regierungsnetz "isoliert und unter Kontrolle"
    Die deutschen Sicherheitsbehörden haben den Hackerangriff auf das Datennetzwerk des Bundes nach Darstellung der Bundesregierung inzwischen unter Kontrolle. Das Innenministerium bestätigte Informationen der Deutschen Presse-Agentur, wonach die Informations­technik und Netze des Bundes angegriffen wurden. Möglicherweise ist der Angriff Teil einer organisierten Spionage-Attacke auf EU-Staaten.
    Thüringens Datenschützer: Whatsapp wird meist rechtswidrig genutzt
    Thüringens Datenschutzbeauftragter Lutz Hasse hat mit Verweis auf ein Gerichtsurteil davor gewarnt, Whatsapp privat zu nutzen. Wer Whatsapp nutze, erlaube dem Dienst, alle Kontaktdaten seines Smartphones auszulesen. Diese Zustimmung dürfe jemand Whatsapp aber nur geben, wenn alle Menschen, die im Adressbuch des Nutzers stehen, dem zugestimmt hätten.
    Das nächste Instagram? Social-App Vero lockt immer mehr Nutzer an
    Keine Algorithmen, keine Datensammelei, keine Werbung – nur echte Menschen, die ihr Leben genießen. Das verspricht ein neues soziales Netzwerk namens Vero, das inzwischen mehr als eine Million Nutzer hat. Der Dienst; hinter dem der libanesische Milliardär Ayman Hariri steckt, kämpft derzeit noch mit technischen Problemen, um Vero für alle Interessenten zugänglich zu machen. Man werde auch bald die Preise verraten, die eine reguläre Mitgliedschaft dann kosten soll.
    China schafft digitales Punktesystem für den "besseren" Menschen
    In China soll flächendeckend ein digitales Punktekonto eingeführt werden und gute von schlechten Bürgern unterscheiden. Ein Zentralcomputer sammelt Daten von etlichen Behörden und vergibt Pluspunkte für gewolltes Verhalten und zieht Punkte ab, wenn Menschen abweichen und gegen Regeln verstoßen. Diese soziale Bewertung hat weitreichende Konsequenzen für das Leben jedes Einzelnen. Doch viele Chinesen finden es trotzdem gut.
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    2 min
  • Kurz informiert vom 28.02.2018: Geo-Engineering, Google, Fachkräftemangel, A-muse
    Geo-Engineering: Forscher debattieren Risiken von Klimamanipulationen
    Sogenanntes Geoengineering könnte die Erderwärmung bis zu einem gewissen Grad aufhalten. Ungefährlich ist das nicht, heißt es in einer neuen Studie von Forschern an der University of Maryland. Das Problem: Wenn sich die Regierungen entscheiden, das Geoengineering in etwa 50 Jahren zu beenden, würde der Treibhauseffekt, der sich während dieser Zeit "angestaut" hat, den Planeten sehr schnell wieder erwärmen.
    Google-Manager: Keine Rücksicht auf Android-Partner bei Smartphones
    Google stieg als Internet-Firma nur zögerlich ins Gerätegeschäft ein. Doch jetzt will sich der Konzern fest im Geschäft mit Smartphones und anderen Geräten verankern. "Wir sind sehr konzentriert darauf, bei Verbraucherelektronik erfolgreich zu sein." sagte der zuständige Google-Manager Rick Osterloh der dpa auf dem Mobile World Congress in Barcelona. Dabei müsse sein Bereich auch keine Rücksicht auf die Befindlichkeiten anderer Hersteller von Smartphones mit Android nehmen.
    Fachkräftemangel: Kreuzfahrt oder Geld sollen neue Mitarbeiter anlocken
    Wenn Unternehmen keine Fachkräfte bekommen, müssen sie sich etwas einfallen lassen: Mit Geld, Schiffsreisen, Smartphone oder einem coolen Video auf Facebook wollen sie neue Mitarbeiter für sich gewinnen. Nach einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags sieht inzwischen mehr als jede zweite von rund 27.000 befragten Firmen ihr größtes Geschäftsrisiko im Fachkräftemangel. Besonders betroffen davon sind Mittelständler.
    Therapie mit Musik und jeder Menge Sensoren
    Auf der MWC-Nebenmesse "Four Years From Now" präsentiert das israelische Start-Up A-muse ein System, mit dem sich nicht nur Luftgitarre spielen lässt, sondern das auch zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden kann. Gearbeitet wird an einer Lösung, die genug Anreize für Patienten schafft, um über einen längeren Zeitraum regelmäßig Übungen auszuführen. Vorgesehen ist die Therapeutic Music Station für den Einsatz in Krankenhäusern, Reha-Zentren, aber auch Senioreneinrichtungen.
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    3 min

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