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Die Infektionszahlen steigen, die Intensivstationen füllen sich wieder. Statt weiteren Öffnungen wird es wohl wieder Einschränkungen geben, so der Bioinformatiker Rolf Apweiler. Auch, weil ein Konzept fehle: Die Politik habe die vergangenen Monate verpennt.
Am heutigen "Globalen Klimastreik" gehen Menschen weltweit auf die Straße und fordern mehr Klimaschutz. Die Klimabilanz fällt durch die Pandemie zwar weniger schlimm aus, aber einen echten Wandel gibt es weiterhin nicht, so Carla Reemtsma von "Fridays for Future".
Zu Beginn der Corona-Pandemie waren Widersprüche in der Kommunikation zwischen Politik und Bevölkerung noch nachvollziehbar, so der PR-Berater Dominik Wichmann. Doch ein Jahr danach nicht mehr.
Es gab sexualisierte Gewalt in der Kirche: Das bestreitet niemand mehr. Doch gestritten wird um die Aufarbeitung und die Konsequenzen. Im Erzbistum Köln wird heute (18. März) ein Gutachten vorgelegt. Es ist das zweite, das erste wird bis heute zurückgehalten.
Das Internet ohne Wikipedia? Eigentlich kaum vorstellbar. Schließlich wird die Online-Enzyklopädie millionenfach am Tag aufgerufen. Doch Wikipedia kriegt das kostenlose Angebot schwer finanziert und braucht Geld. Das soll sich jetzt ändern. Die Informationen sollen trotzdem weiterhin kostenlos bleiben.
In diesem Sommer soll es wieder Festivals geben. Das wünscht sich Johannes Teller; er organisiert das Festival SNNTG. Ideen zur Umsetzung gibt es: Die sollen in Corona-Verordnungen einfließen. Es braucht ein Signal, findet der Veranstalter.
Tübingen ist Corona-Modellstadt – und zwar bis zum 4. April. Bis dann wird in der Innenstadt getestet, was geht. Mit einem negativen Ergebnis darf man shoppen ohne Termin und auch draußen im Café sitzen. Kinos und Theater öffnen auch wieder.
In Frankreich werden Singvögel mit Klebemasse gefangen: Eigentlich ist die Leimrutenjagd in der EU verboten. In Südfrankreich gibt es bislang Ausnahmen, das könnte sich ändern. Aber das Problem ist nicht allein die Leimrutenjagd.
Die Dating-App Tinder will in den USA für mehr Schutz vor Gewalt sorgen. Dafür können Nutzerinnen und Nutzer bald vorab checken, ob das Date vorbestraft ist. Vorname und Telefonnummer sollen dafür schon reichen.
Stefania Fracassi lebt in Brescia, in Norditalien. Sie ist erneut im Lockdown und zwar mit harten Maßnahmen. Dass die Pandemie in ihrer Region bald vorbei ist, damit rechnet sie nicht.
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