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Es ist die Zeit kurz vor dem großen Knall. Wer die Zeichen der Zeit richtig deutet, ahnt es: Bei den ersten Wegführungen wird es nicht bleiben. Da braut sich etwas zusammen. So, wie es ist, kann es nicht weitergehen: Gottes Volk benimmt sich wie alle anderen. Jeder und jede denkt nur an sich und sucht den eigenen Vorteil. Wer Macht hat, beutet andere schamlos aus. Und Gott? Der spielt im Alltag keine Rolle. Sie feiern stur weiter ihre Gottesdienste und gehen davon aus, dass Gott sie schon beschützen wird. Das ist doch schließlich sein Job, oder?
Der Prophet Jeremia hält dagegen und mahnt zur Umkehr: „Wenn ihr so weitermacht, wird das Gericht Gottes über euch kommen. Ihr werdet umkommen oder nach Babylon verschleppt werden. Jerusalem und der Tempel werden in Schutt und Asche liegen.“
Besonders die Anführer des Volkes kritisiert Jeremia scharf, die geistlichen und weltlichen Verantwortungsträger. Mit ihren Lügen wiegen sie das Volk in falscher Sicherheit. Statt um das Wohl der ihnen anvertrauten Menschen geht es ihnen nur um ihren Machterhalt. Sie sind wie schlechte Hirten, die sich nicht um die ihnen anvertraute Herde kümmern.
Wie geht es Ihnen mit dieser Zustandsbeschreibung kurz vor dem großen Knall? Mir fallen Parallelen zu heute auf: Dass es nicht mehr so weitergehen kann, wollen viele nicht hören. Statt unser Verhalten zu ändern, glauben wir denen mit den einfachen Lösungen: „Lasst uns weitermachen wie bisher, die Veränderungen möglichst zurückdrehen und die Welt um uns herum ausblenden. Hauptsache, uns geht es gut.“
Das war damals bei Jeremia keine gute Idee, auch heute ist das keine gute Idee, weder im Blick auf unser Land noch im Blick auf unsere Kirchen. Wenn wir Menschen so schlecht darin sind, die Zeichen der Zeit richtig zu deuten und entsprechend zu handeln, was für eine Hoffnung haben wir dann?
Eine großartige Hoffnung, weil Gott uns angesichts unserer menschlichen Unfähigkeit einen Neuanfang verheißt. In Jeremia 23,3 verspricht Gott: „Ich will die Übriggebliebenen meiner Herde sammeln aus allen Ländern und will sie wiederbringen zu ihren Weideplätzen, dass sie fruchtbar sein sollen und sich mehren.“
Mir macht diese Verheißung Mut im Blick auf unsere Gemeinden. Wir sind das Gottesvolk des neuen Bundes, Jesus Christus ist unser guter Hirte. Wenn es an der Zeit ist, wird er seine Herde, seine Gemeinde sammeln und dann wird es eine neue Form von geistlicher Lebendigkeit geben. Wir werden Frucht bringen, also viele Dinge tun, die dem Leben dienen und Gott die Ehre geben. Und wir werden uns vermehren, also wachsen, jeder Einzelne im Glauben und als Gemeinde.
So war es damals, am Ende des babylonischen Exils, als die Verbannten zurückkehren und Jerusalem und den Tempel mit Gottes Hilfe wieder aufbauen konnten. Und so wird es auch wieder werden.
Nur wann, das weiß ich nicht. Bis es so weit ist, können wir zwei Dinge von Jeremia lernen:
1. Uns nicht von falschen Versprechungen einlullen lassen, sondern wachsam die Zeichen der Zeit betrachten und entsprechend handeln. Also andere Menschen nicht ausnutzen oder unterdrücken und falsche religiöse Sicherheiten versprechen.
Autor: Tina Arnold
Gerne stellen wir Ihnen unsere Inhalte zur Verfügung. Und würden uns sehr freuen, wenn Sie unsere Arbeit mit Ihrer Spende fördern. Herzlichen Dank! Jetzt spenden
By ERF - Der SinnsenderEs ist die Zeit kurz vor dem großen Knall. Wer die Zeichen der Zeit richtig deutet, ahnt es: Bei den ersten Wegführungen wird es nicht bleiben. Da braut sich etwas zusammen. So, wie es ist, kann es nicht weitergehen: Gottes Volk benimmt sich wie alle anderen. Jeder und jede denkt nur an sich und sucht den eigenen Vorteil. Wer Macht hat, beutet andere schamlos aus. Und Gott? Der spielt im Alltag keine Rolle. Sie feiern stur weiter ihre Gottesdienste und gehen davon aus, dass Gott sie schon beschützen wird. Das ist doch schließlich sein Job, oder?
Der Prophet Jeremia hält dagegen und mahnt zur Umkehr: „Wenn ihr so weitermacht, wird das Gericht Gottes über euch kommen. Ihr werdet umkommen oder nach Babylon verschleppt werden. Jerusalem und der Tempel werden in Schutt und Asche liegen.“
Besonders die Anführer des Volkes kritisiert Jeremia scharf, die geistlichen und weltlichen Verantwortungsträger. Mit ihren Lügen wiegen sie das Volk in falscher Sicherheit. Statt um das Wohl der ihnen anvertrauten Menschen geht es ihnen nur um ihren Machterhalt. Sie sind wie schlechte Hirten, die sich nicht um die ihnen anvertraute Herde kümmern.
Wie geht es Ihnen mit dieser Zustandsbeschreibung kurz vor dem großen Knall? Mir fallen Parallelen zu heute auf: Dass es nicht mehr so weitergehen kann, wollen viele nicht hören. Statt unser Verhalten zu ändern, glauben wir denen mit den einfachen Lösungen: „Lasst uns weitermachen wie bisher, die Veränderungen möglichst zurückdrehen und die Welt um uns herum ausblenden. Hauptsache, uns geht es gut.“
Das war damals bei Jeremia keine gute Idee, auch heute ist das keine gute Idee, weder im Blick auf unser Land noch im Blick auf unsere Kirchen. Wenn wir Menschen so schlecht darin sind, die Zeichen der Zeit richtig zu deuten und entsprechend zu handeln, was für eine Hoffnung haben wir dann?
Eine großartige Hoffnung, weil Gott uns angesichts unserer menschlichen Unfähigkeit einen Neuanfang verheißt. In Jeremia 23,3 verspricht Gott: „Ich will die Übriggebliebenen meiner Herde sammeln aus allen Ländern und will sie wiederbringen zu ihren Weideplätzen, dass sie fruchtbar sein sollen und sich mehren.“
Mir macht diese Verheißung Mut im Blick auf unsere Gemeinden. Wir sind das Gottesvolk des neuen Bundes, Jesus Christus ist unser guter Hirte. Wenn es an der Zeit ist, wird er seine Herde, seine Gemeinde sammeln und dann wird es eine neue Form von geistlicher Lebendigkeit geben. Wir werden Frucht bringen, also viele Dinge tun, die dem Leben dienen und Gott die Ehre geben. Und wir werden uns vermehren, also wachsen, jeder Einzelne im Glauben und als Gemeinde.
So war es damals, am Ende des babylonischen Exils, als die Verbannten zurückkehren und Jerusalem und den Tempel mit Gottes Hilfe wieder aufbauen konnten. Und so wird es auch wieder werden.
Nur wann, das weiß ich nicht. Bis es so weit ist, können wir zwei Dinge von Jeremia lernen:
1. Uns nicht von falschen Versprechungen einlullen lassen, sondern wachsam die Zeichen der Zeit betrachten und entsprechend handeln. Also andere Menschen nicht ausnutzen oder unterdrücken und falsche religiöse Sicherheiten versprechen.
Autor: Tina Arnold
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