
Sign up to save your podcasts
Or


Im Jahr 1920 schrieb Franz Kafka die folgende »Kleine Fabel«:
»Ach«, sagte die Maus, »die Welt wird enger mit jedem Tag. Zuerst war sie so breit, dass ich Angst hatte, ich lief weiter und war glücklich, dass ich endlich rechts und links in der Ferne Mauern sah, aber diese langen Mauern eilen so schnell aufeinander zu, dass ich schon im letzten Zimmer bin, und dort im Winkel steht die Falle, in die ich laufe.« – »Du musst nur die Laufrichtung ändern«, sagte die Katze und fraß sie.
Ich finde, diese Schilderung gibt sehr treffend das Gefühl der Ausweglosigkeit der menschlichen Existenz wieder: Ist das Leben zunächst scheinbar »so weit«, dass uns diese Weite mangels klarer Orientierung Angst macht, so wird es durch die Umstände immer enger und läuft unweigerlich auf den Tod hinaus. Und auch ein Richtungswechsel bringt nicht die Lösung, sondern endet in einer Katastrophe. Das Leben ist in der Tat voller möglicher Sackgassen, aus denen es kein Entkommen gibt; voller Fallen, in die man tappen kann. Mir sind schon viele Menschen begegnet, die in eine Lebenssituation geraten sind, die wirklich ausweglos ist und in die Resignation führt.
Doch das muss nicht das Ende aller Hoffnung sein. Jesus Christus macht mit dem Tagesvers die machtvolle Aussage, dass er (allein!) die Tür ist, die selbst aus der ausweglosesten Situation herausführen kann. Für ihn ist noch nicht einmal der Tod – wie bei der Maus – das Ende! Dabei ist er nicht nur ein Ausweg aus der ausweglosen Situation, sondern auch der Weg in ein Leben, das befreit und erfüllend ist – wie eine saftig grüne Weide, auf der die Seele Ruhe, Frieden und Sicherheit finden kann. Und das nicht nur auf Zeit, sondern auf ewig.
Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Die »Generation Y«, auch »Generation Why« (»Generation Warum?«) genannt, umfasst die in den frühen 1980ern bis zu den in den späten 1990ern Geborenen – die also aktuell zwischen 25 und 45 Jahre alt sind. Forscht man im Internet zu dieser Gruppe, so fällt auf, dass dieser Generation eine »riesige Orientierungslosigkeit« im »Dschungel aus Möglichkeiten« (Spiegel online) attestiert wird. Die Vielfalt der Optionen für die Lebensgestaltung hinsichtlich Ausbildung, Beruf oder Freizeit erschlägt viele. Und während alle anderen scheinbar »das perfekte Ding« für ihr Leben entdecken, schlägt man sich mit der Verantwortung herum, mit der selbst gewählten Richtung tatsächlich glücklich zu werden. »Also bloß nicht vorschnell festlegen – erst, wenn alles zu zweihundert Prozent passt, hast du’s richtig angestellt« (Spiegel online).
Diese Orientierungslosigkeit angesichts einer Vielzahl an Möglichkeiten beobachte ich aber nicht nur bei der geschilderten Altersgruppe, sondern auch bei allen anderen. Und sie findet sich nicht nur individuell, sondern auch im Kollektiv. Sei es in der Politik oder in der Wirtschaft: Angesichts der immer komplexer werdenden Welt erscheint es immer schwieriger, den richtigen Weg zu finden. Kein Wunder, dass sich unter uns entweder ein Gefühl der Ohnmacht ausbreitet oder wir auf simplifizierende Erklärungen hereinfallen, die ihrerseits wenig mit der Realität zu tun haben.
Anders der Sohn Gottes: Aufgrund seiner Allwissenheit, seiner Ewigkeit und seiner absoluten moralischen Autorität kann er jedem Menschen eine absolut verlässliche Orientierung geben – und zwar in allen Fragen unserer Existenz. Es gibt nur eine Bedingung: Man muss sich entscheiden, ihm nachzufolgen!
Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Ich kenne diesen unbändigen Lebenshunger: Manchmal, wenn ich mit dem Auto unterwegs bin und das Radio eine Musik spielt, die perfekt zu meiner Gefühlslage passt, schüttet das Gehirn Endorphine aus, und der Fuß drückt ganz von allein ein wenig fester auf das Gaspedal. Oder kennen Sie dieses unbändige Fernweh, wenn man in einem Flughafen die Tafel mit den Abflügen sieht? Seit meiner Kindheit empfinde ich dieses Kribbeln, wenn ich in einem warmen Land aus dem Flieger steige und diese eigentümliche Geruchsmischung aus Kerosin, sonnenheißem Asphalt, mediterranen Kräutern und Meeresluft rieche.
Allerdings haben all diese Dinge ein Manko: Selbst der mitreißendste Hit ist nur von kurzer Dauer. Und auch der schönste Urlaub hat einmal ein Ende, und wir müssen in unseren sorgenvollen Alltag zurückkehren. Schnell ist der alte Lebenshunger wieder da. Und auch die scheinbar langfristigen Glücksversprecher stillen diesen Hunger nicht auf Dauer: Wie viel Sehnen nach Wohlstand, Anerkennung und Erfolg bleibt trotz aller Anstrengung unerfüllt! Wie viele Affären und Scheidungen zeugen davon, dass auch hier der Lebenshunger viel zu oft enttäuscht wird.
Und nun dieser Jesus: Er verspricht, dass (nur) er ein Leben geben kann, das den Lebenshunger wirklich stillt. Dauerhaft und verlässlich. Denn er ist das Leben (Johannes 14,6). Dass Jesus Christus dieses Versprechen hält, kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Von Menschen und Dingen bin ich schon oft enttäuscht worden. Ziele, auf die ich lange hingearbeitet hatte, haben mich nach ihrem Erreichen leer gelassen. Doch von Jesus Christus bin ich noch nie enttäuscht worden. Ich habe erlebt: Wer zu ihm kommt und ihm nachfolgt, dessen Leben macht er reich.
Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Ich kenne keinen Menschen, der nicht irgendwelche ungeklärten Lebensfragen hat. Dabei hat nicht jede dieser Fragen das gleiche Gewicht: Jüngere Menschen fragen nach der richtigen Ausbildung, dem richtigen Partner usw. Dann folgen vielleicht Fragen dazu, wie man seine Kinder erziehen und was man ihnen mitgeben soll. Berufswahl und -wechsel, Karriere und Familie: All das sind Spannungsbögen, die Fragen aufwerfen. Darüber hinaus gibt es natürlich auch die ganz großen Fragen: Woher kommen wir, wozu leben wir, wohin gehen wir? Was kommt nach dem Leben? Diese Rätsel beschäftigen seit dem Beginn der Geschichte die großen – und weniger großen – Geister der Menschheit. Sie schaffen Unruhe, und sie wollen beantwortet werden.
Doch wer kann uns Orientierung geben? Wer kann unsere Lebensfragen wirklich beantworten? Wer gibt uns Weisheit für die Herausforderungen, die sich uns stellen? Gibt es jemanden, auf den wir uns unbedingt verlassen können? Für den die Zukunft kein Buch mit sieben Siegeln ist? Der unbeeindruckt von den Wechseln der Zeit immer da ist, nie den Überblick verliert, alles sieht, alles weiß und alles beurteilen kann?
Jesus Christus hat während seiner Lebenszeit auf dieser Erde wiederholt für sich in Anspruch genommen, tatsächlich die entscheidenden Fragen unseres Lebens zu beantworten. Zum Beispiel sagt er im Tagesvers über sich, dass er die Wahrheit ist, der wir glauben können; der Weg, dem man getrost folgen kann; und das Leben, das zu leben sich wirklich lohnt und das zum richtigen Ziel führt. Von dieser Art der Ich-bin-Aussage gibt es im Johannesevangelium einige. Wenn man sie »bei Licht« betrachtet, decken diese Aussagen alle Fragen unseres Lebens ab. Lesen Sie morgen weiter!
Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Unsere Sprache ist ein großes Geschenk unseres Schöpfers an uns. Gott beurteilte die gesamte Schöpfung einschließlich der Sprache mit »sehr gut«. Mit dem Sündenfall erlitt auch die Sprache großen Schaden – Lüge, Spott und Missverständnisse zogen ein. Bezüglich des Himmels sagt Gott: »Siehe ich mache alles neu!« Dieses »Alles« beinhaltet auch die Sprache. Die Sprache der Ewigkeit ist von himmlischer Art. »Was kein Ohr gehört hat« – sie geht also über das Irdische weit hinaus. Wenn es im Himmel Dinge gibt, die hier auf der Erde nicht in unser Herz gelangen können, dann sind jene himmlischen Empfindungen auch nicht mit unserer irdischen Sprache erfassbar. Die himmlische Sprache wird daher alle unsere menschlichen Sprachen weit übertreffen:
Sie wird komplexer sein, um kompliziertere Sachverhalte und göttliche Empfindungen auszudrücken. Sie wird harmonischer sein, da sie keine Merkmale des Sündenfalles trägt. Sie wird unmissverständlich sein, da im Himmel alles vollkommen ist. Sie wird kräftiger, wortreicher und wortgewaltiger sein: »Und ich hörte eine Stimme vom Himmel wie die Stimme eines großen Wassers und wie die Stimme eines großen Donners, und die Stimme, die ich hörte, war wie von Harfenspielern« (Offenbarung 14,2). Die himmlische Sprache wird das Wesen der Liebe und der Freude angemessen ausdrücken können.
Wie nur wird man im Himmel eine so alles überragende Sprache erlernen – etwa in einem Sprachkurs? Mit Sicherheit nicht! Es wird wie bei der Schöpfung sein. Die Himmelsbürger erhalten eine komplette Sprache mit einem göttlichen Wortschatz – etwa so wie bei einem Computer eine neue Software installiert wird. Mit dieser Sprache werden die Erlösten dann endlich fähig sein, Gott angemessen zu loben und zu preisen.
Werner GittDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Vater werden ist sehr leicht. Dagegen ist Vater sein sehr herausfordernd. Viele Ehen starten verheißungsvoll mit schönen Bildern und viel Romantik, doch brechen sie unter der Last des Alltags schnell wieder auseinander oder vereinsamen in einem kalten Neben- oder Gegeneinander. Man ist sich uneinig im Umgang mit Geld, in der Kindererziehung, ein Partner geht fremd … Jede dritte Ehe wird geschieden. Und was ist dann mit den Kindern?
Wir leben in einem Land voller Alleinerziehender. Viele Frauen haben Männer, aber eigentlich haben sie keine Männer. Viele Kinder haben Eltern, aber eigentlich nur auf dem Papier. Ein Song von den Ärzten fasst die Ehe vieler Paare heutzutage gut zusammen. Dort beschreibt eine Strophe, wie risikoreich es sei, eine Ehe einzugehen, weil der »Rosenkavalier« schon nach kurzer Zeit sein »wahres Ich« zeigen und zum »Tier« werden könne.
So ist der Mensch. In meinem Leben gibt es auch einen Vater, aber keine Beziehung zu ihm. Das hinterlässt in meinem Leben eine riesige und schmerzvolle Lücke und drängt zu einem Schrei nach Liebe, der aber ungehört verhallt. Wer kann diese Lücke schließen? Wer kann meinen »leeren Tank« mit Liebe füllen?
Ich habe eine Antwort gefunden. Sie steht in unserem Tagesvers: Es ist der Gott der Bibel. Er ist mein Vater geworden, und er kann für uns alle zum Vater werden. Das ist keine Fiktion oder irgendein psychologischer Trick. Das ist Fakt. Gott möchte diesen großen Mangel an Liebe in unserem Leben ausfüllen. Er möchte sich wirklich um unsere Bedürfnisse kümmern. Mit ihm können auch Beziehungen in der Ehe wieder wirklich gelingen. Bei ihm kann sogar aus einem Tier wieder ein echter Rosenkavalier werden.
Johannes UngerDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
»Jesus kann nicht auf dem See gelaufen sein«, sagen viele. »Er kann doch einen Blinden nicht einfach sehend gemacht haben.« Oder: »Jesus kann unmöglich nach drei Tagen von den Toten auferstanden sein. Und eines Tages wiederkehren wird er auch nicht.« Manche Texte in der Bibel klingen in den Ohren aufgeklärter Menschen wie Märchen.
Der britische Philosoph Bertrand Russell (1872–1970) war kein Christ, er glaubte nicht einmal an Gottes Existenz. Aber er gebrauchte in seinem Buch The Problems of Philosophy ein spannendes, wenn auch unschönes Bild. Er vergleicht unsere Erwartung, dass sich die Dinge auch in Zukunft so wiederholen, wie wir sie bisher beobachtet haben, mit der Erwartung eines Hahnes, der auf einem Bauernhof heranwächst. Der Hahn erlebt mit absoluter Regelmäßigkeit, dass er täglich sein Futter bekommt, wenn der Bauer zum Stall kommt. Doch eines Tages kommt der Bauer nicht, um den Hahn zu füttern, sondern um ihm den Hals umzudrehen ...
Dass es unerwartet anders kommen kann, ist auch mit bestimmten Ereignissen so, von denen die Bibel redet. Vieles in unserer Welt entspricht unseren Erwartungen. Naturgesetze sind berechenbar. Doch sie sind eingebettet in einen größeren Zusammenhang, in eine Realität, zu der auch und vor allem Gott gehört. Naturgesetze sind die normale, reguläre Art, wie die Welt funktioniert. Ein Wunder dagegen ereignet sich als außergewöhnliches Handeln Gottes, der außerhalb des Universums existiert. Wenn dieser Gott Besonderes vorhat, können auch besondere Dinge geschehen. Gott beabsichtigt schließlich etwas mit dieser Welt. Darum können und müssen wir bei aller Regelmäßigkeit in unserem Alltag mit erstaunlichen Unregelmäßigkeiten rechnen.
Markus WäschDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Vor einigen Jahren kam der Film »Die dunkelste Stunde« in die Kinos. Die Handlung beschreibt die ersten Jahre Winston Churchills als Premierminister und wie er sich darum bemüht, eine Invasion Englands durch Hitlerdeutschland aufzuhalten. Das stellt ihn vor riesige Herausforderungen. Denn die deutsche Wehrmacht überrollt innerhalb weniger Tage die Niederlande, Belgien und Luxemburg.
Im Mai 1940 sind große Teile der französischen Armee und fast die gesamten britischen Expeditionsstreitkräfte an der französischen Kanalküste bei Dünkirchen eingeschlossen. Eine verheerende Niederlage scheint unausweichlich. Auch in Calais befinden sich britische Truppen, die möglichst lange die Stellung halten sollen. Während in einer spektakulären Rettungsaktion knapp 330 000 Briten und Franzosen aus Dünkirchen evakuiert werden können (»Das Wunder von Dünkirchen«), fällt im Film in Bezug auf die Soldaten in Calais der eindrückliche Satz: »Eine Evakuierung findet nicht statt.« Tatsächlich kommen viele dieser Soldaten um, und mehrere Tausend geraten in Kriegsgefangenschaft, da sie nicht gerettet werden können – im Gegensatz zu ihren Kameraden in Dünkirchen.
Der Satz »Eine Evakuierung findet nicht statt« hat sich mir tief eingeprägt und mich an eine noch viel folgenschwerere Situation erinnert – nämlich an den Moment, als Jesus Christus als Mensch auf der Erde dem Tod ins Angesicht sieht. Er weiß, dass er sterben soll, und bittet seinen Vater, verschont zu werden. Aber auch bei ihm ist die Antwort ähnlich: »Eine Evakuierung findet nicht statt.« Jesus musste bis zum Tod gehen, er konnte seine Mission nicht vorzeitig beenden. Sein Sterben war notwendig, damit ich gerettet werden konnte.
Michaja FranzDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Mit diesem Titel gelang während der Corona-Zeit einem südafrikanischen Discjockey ein echter Überraschungshit: Der eingängige Rhythmus von »Jerusalema« führte dazu, dass weltweit zu diesem Song getanzt wurde. Die Bewegungen, die aus einem traditionellen Hochzeitstanz stammen, wurden unzählige Male nachgeahmt und in Videos ins Internet gestellt. So sah man Polizisten, Feuerwehrleute, Krankenhauspersonal etc., die ein Zeichen gegen die Unsicherheit der Pandemie setzen wollten. Doch wovon handelte dieser Song eigentlich genau? In dem Text heißt es u. a.: »Jerusalem ist meine Heimat ... Schütze mich, begleite mich, lass mich hier nicht zurück. ... Mein Platz ist nicht hier. Mein Königreich ist nicht hier.«
Damit bringt dieses Lied eine starke Sehnsucht nach einer idealen Heimat, nach einem Ort der Geborgenheit und der Gemeinschaft zum Ausdruck. Kein Wunder, dass die ganze Welt danach tanzte.
Warum allerdings verbindet das Lied seine Hoffnung mit der Stadt Jerusalem? Sicherlich ist nicht die gleichnamige Stadt in Israel gemeint, denn dort herrschen recht wenig Schutz und Geborgenheit. Wer sich aber mit der Bibel beschäftigt, der kann lernen, dass Gott selbst mit dem Bild des himmlischen Jerusalem einen Ort beschreibt, an dem jedes Sehnen seine Erfüllung findet. Es ist ein Ort des Friedens und der untrennbaren Gemeinschaft mit Gott. Anders als der Tanz zu »Jerusalema«, der einige Minuten Freude und Ablenkung schenkte, gibt es dort ewig nichts mehr, was uns bedrücken könnte. Die Sehnsucht nach diesem Ort ist also berechtigt. Dort ist allerdings Jesus Christus die zentrale Person. Um dort eingelassen zu werden, bedarf es einer persönlichen Beziehung zu diesem Jesus. Hier und jetzt.
Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Heute vor 300 Jahren wurde Jonathan Wild im Londoner Hyde Park öffentlich hingerichtet. Er wurde zum Tode verurteilt, weil er als Kopf einer Bande das von anderen erbeutete Diebesgut als selbst ernannter Polizist den rechtmäßigen Besitzern gegen Gebühr zurückgab, nachdem der Diebstahl in der Zeitung stand. Da es noch keine behördliche Polizei gab, wurde auf diese Weise die »Privatpolizei« entlohnt. Um Diebstähle einzugrenzen, waren Gesetze erlassen worden, die die Hehlerei hart bestraften. Um diesem Risiko zu entgehen, führte für andere Kriminelle bald kein Weg an Wild vorbei, der das Diebesgut von ihnen übernahm. Gleichzeitig überlieferte er rivalisierende Banden dem Gericht. Mit der Zeit erwarb er sich durch seine überaus »erfolgreiche« Ermittlungsarbeit einen heldenhaften Ruhm. 1718 bezeichnete Wild sich selbst als Thief Taker General of Great Britain and Ireland (Generaldiebesfänger von Großbritannien und Irland).
Damit eignete dieser Jonathan Wild sich allerdings den Nimbus eines Gerechten an, den er gar nicht besaß. Und als sein Doppelleben (Hehler und »Polizist«) aufflog, schlug die Bewunderung der Massen in Hass um.
Welch einen starken Kontrast stellt hierzu Jesus Christus dar: Er war der einzige wirklich gerechte Mensch. Er hatte keine einzige Sünde – im Gegensatz zu uns (und auch zu Jonathan Wild). Damit wir aber in den Genuss seiner Sündlosigkeit kommen und vor Gott bestehen können, hat er freiwillig die Schuld der ganzen Menschheit auf sich geladen. Seit Adam und Eva haben wir die enge Beziehung zu Gott verloren, weil wir eher dem Teufel glauben als Gott. Um diese verlorene Beziehung zu heilen, musste der Gerechte – Jesus – für uns, die Ungerechten, sterben. Wer das versteht und annimmt, wird wie Jesus wirklich gerecht vor Gott.
Bernhard CzechDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
From the publisher's feed
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…
Ranked by our users in the last 21 days

106 Listeners

246 Listeners

43 Listeners

51 Listeners

30 Listeners

17 Listeners

2 Listeners

2 Listeners

8 Listeners

19 Listeners

95 Listeners

30 Listeners

0 Listeners

5 Listeners

11 Listeners