
Sign up to save your podcasts
Or


Ich schreibe gerne meine Gedanken auf, und nachdem wieder einmal eine Kladde vollgeschrieben war, hatte ich Lust auf Abwechslung. Die neue war ansehnlicher. Vorne stand in großen Lettern »Think big!«, und ich sagte mir: Das ist doch mal eine Herausforderung – bis ich tiefer darüber nachdachte. Im Business ist das ja ein beliebtes Schlagwort, aber was heißt das eigentlich? Nicht zu kleinkariert die Dinge des Lebens angehen? Bei allem einfach noch eine Schippe drauflegen, denn man gönnt sich ja sonst nichts? Jedenfalls müssten dem »groß denken« ja auch große Taten folgen, damit es am Ende auch wirklich »big« wird. Und da kommt man dann doch schneller an seine Grenzen, als man denkt.
Wirklich groß denken darf streng genommen nur der, der auch wirklich groß ist. Und das ist zweifellos der Gott der Bibel. Seinem Denken folgten Taten, und die sind wahrhaftig von einer Dimension, die unser Fassungsvermögen weit übersteigt. Die ganze Schöpfung hat er ins Dasein gerufen, und aller Überfluss darin zeigt uns, dass er mehr hervorbrachte als eigentlich notwendig war. Aber nicht einmal das reicht aus, um seine Größe und Erhabenheit zu erfassen.
Aber der große Gott hat auch einen Sinn für das Kleine und Unscheinbare. So war er sich nicht zu schade, in seinem Sohn Mensch zu werden, einer von uns. Und Jesus beanspruchte nicht den ersten Platz, sondern wandte sich den Niedrigen zu. Er diente uns, damit wir nicht um unserer Sünden willen ewig verloren bleiben, und entsprach damit einem göttlichen Prinzip: Werde klein, um Großes zu vollbringen! Daraus ist mehr entstanden, als zu erwarten war: eine ganz neue Art von Menschen, die groß von Gott denken und in seiner neuen Welt ewig leben dürfen. Das ist nicht nur »groß gedacht«, sondern auch »groß gemacht«!
Joachim PletschDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Vor Kurzem waren wir in einem chinesischen Restaurant essen. Wie gewöhnlich gab es gegen Ende der Mahlzeit die bekannten Glückskekse. Wir öffneten die Verpackung, brachen die Kekse auf und brachten mit großer oder auch kleiner Erwartung die darin enthaltenen Sprüche zum Vorschein. Wir lasen alle vor und sprachen darüber. Uns fiel auf, dass wir es in den meisten Fällen mit ganz allgemeinen, logischen Schlussfolgerungen zu tun hatten wie z. B.: »Ein unerwartetes Geschenk wird dich erfreuen.« Fast alle Menschen freuen sich über unerwartete Geschenke! Die Sprüche erzeugen eine positive Stimmung, sagen eine tolle Zukunft voraus oder machen Komplimente. Sie sind meist allgemein formuliert, damit sie auf möglichst viele zutreffen. Manche nehmen diese Sprüche tatsächlich ernst und glauben an ihre »Voraussagen«.
Wenn ich die Bibel öffne und darin lese, dann bin ich auch gespannt, auf welche Worte ich stoßen werde. Darin treffe ich ebenfalls auf Voraussagen, allerdings wurden sie zum einen von Gott höchstpersönlich gemacht, sind also absolut zuverlässig, und zum anderen nicht nur positiv. Ich lese Texte, die mich mitten ins Herz treffen, zum Nachdenken anregen, mir Mut machen, mich kritisch hinterfragen, zum Weinen bringen oder mit Glück und Freude erfüllen.
Gott spricht durch die Bibel zu uns und hat sie uns gegeben, damit wir wissen, wie das Leben am besten funktioniert. In ihr können wir lesen, wer und wie Gott ist und was er uns mitteilen will. Da gibt es eine Menge Entdeckungen zu machen! Und die beglückendste ist, dass Jesus mich liebt, mir meine ganze Schuld vergeben und ewiges Leben schenken will. Das ist wahres Glück – nicht zu finden in Glückskeksen, sondern nur in der Bibel!
Gabriel HerbertDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Mehrmals ging August Michel der Polizei ins Netz, doch er entkam ihr auch immer wieder. Schließlich floh er bis nach Frankreich. Wegen einer wilden Prügelei in einer französischen Kneipe nahm man den »wilden Michel« erneut fest. Erst auf der Wache wurde klar, was für einen »großen Fisch« man da geangelt hatte! Michel wurde der deutschen Polizei übergeben, und vom dort zuständigen Gericht zu 20 Jahren Haft verurteilt.
Jahre vergingen. In der Gefängniszelle kamen ihm die Worte seiner frommen Mutter wieder in den Sinn, und er erkannte, dass er so, wie er war, keinen Platz bei Gott im Himmel bekommen konnte. Große Verzweiflung packte ihn. Seine Selbstmordgedanken nahmen überhand, sodass er schließlich zu sich selbst sagte: »Zum letzten Mal noch hörst du dir den Pfarrer an.« Der Gefängniswärter war völlig überrascht, als August Michel am nächsten Morgen ohne zu zögern dem Aufruf zum Gottesdienst folgte. An diesem Tag predigte der Gefängnispfarrer über Jesaja 43,1: »Fürchte dich nicht, denn ich habe dich erlöst; ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein.« Diese Worte trafen den Gefangenen mitten ins Herz! August Michel begann, in der Bibel zu lesen und stieß dabei irgendwann auf den heutigen Tagesvers: Epheser 2,8. Das war sein Durchbruch. Er fiel in seiner Zelle auf die Knie und schüttete sein Herz vor Gott aus, bereute aus tiefstem Herzen all seine Schuld. Endlich konnte er sie ganz bei Gott abgeben. Jetzt war er, obwohl noch im Gefängnis, wirklich frei!
Später begnadigte der König von Preußen August Michel. Doch das Größte ist, dass er durch Gottes Gnade gebändigt wurde! Er, der für viele so lange Zeit ein Schrecken gewesen war, sprach jetzt öffentlich davon, wie Jesus Christus sein Leben verändert hatte.
Tony KellerDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
August Michel wurde am 20. März 1820 als siebtes Kind des Arztes Ernst Martin Michel und dessen Frau Anna Christine in Siegen geboren. Nach dem Besuch der Lateinschule erlernte er das Lithographenhandwerk, bei dem er aus Schieferplatten Druckvorlagen herstellte. Er war sehr begabt in seinem Fachgebiet und hätte sich durch ehrliche Arbeit ein schönes Leben machen können. Doch August Michel stand der Sinn nach anderen Zielen. Und so missbrauchte er sein Fachwissen als Druckvorlagenhersteller und wurde Geldfälscher und Falschmünzer. Da er keine Schlägerei noch Mutprobe ausließ, war er bald überall im Siegerland nur noch als »der wilde Michel« bekannt. Schon die Nachricht, er sei mit seinen Jungs im Anmarsch, verbreitete an manchen Orten Angst und Schrecken. Jeder fürchtete ihn und ging ihm tunlichst aus dem Weg.
Die Polizei suchte eifrig nach dem Fälscher, und natürlich führte die Spur irgendwann zu Michel – denn so viele Lithographen gab es zur damaligen Zeit noch nicht. Er wurde festgenommen und landete in Untersuchungshaft. Aber durch eine kleine Eisenfeile, die er in seinem üppigen Haarschopf in die Gefängniszelle geschmuggelt hatte, gelang ihm nach nur wenigen Tagen die Flucht in die Freiheit.
Doch war er nun wirklich frei? Wie ein wildes, aufgescheuchtes Reh musste er sich im Wald verstecken. Er musste einen weiten Bogen um andere Menschen machen, denn überall wurde nach ihm gesucht! Obwohl er nicht mehr hinter Gittern war, musste Michel schmerzlich feststellen: Er würde nie mehr die Freiheit genießen können, die er einmal gekannt hatte. Nur wenn er seine Schuld vor Gott und Menschen bereuen, sich der Polizei stellen und seine Strafe verbüßen würde, würde diese Hetzjagd ein Ende nehmen.
Tony KellerDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
»Sünden-Töter, Tod-Würger und Höllenfresser« – mit diesen wuchtigen Worten beschrieb der Reformator Martin Luther das Wirken des Gottessohnes Jesus Christus. Aber was heißt das? Es geht um drei große, schwerwiegende Probleme: Die Sünde, den Tod und die Hölle. Alle drei Dinge sind eine Realität: Sünden und Tod sind überall sichtbar, und die reale Existenz der Hölle erahnen doch in ihrem Inneren die meisten Menschen. Können wir diese drei Probleme lösen? Nein. Außer Jesus Christus hat bisher kein Mensch den Tod besiegt. Außer Jesus Christus war kein Mensch sündlos. Und damit kann kein Mensch an sich der Hölle entgehen, der gerechten Strafe Gottes für jede Sünde. Das bedeutet auch sehr klar, dass wir ohne Jesus Christus dem Schicksal von Sünde, Tod und Hölle hoffnungslos ausgeliefert sind. Wir selbst können, auch bei allergrößter Bemühung, auch mit den schönsten guten Taten, keines dieser drei Probleme wirklich lösen.
Aber der Tagesvers zeigt den Ausweg an: Durch den Glauben an Jesus Christus kann ein Mensch – ohne eigenes »Werk« – vollkommen gerecht werden. Das heißt Reinigung von jeder Sünde. Das bedeutet, dass der physische Tod nicht die Hölle, sondern ewiges Leben im Himmel nach sich zieht. Jesus Christus ist tatsächlich der, der die »Sünde tötet«, den »Tod erwürgt« und die »Hölle frisst«. Das ist sein Kerngeschäft. Hier können und müssen wir uns ganz und ausschließlich auf ihn verlassen. Seine Arbeit hat er vollständig getan.
Welch Augenöffner ist das für einen Menschen, der seine eigene Lebensschuld kennt, der sich unter der Last seines Versagens Tag für Tag ohne Perspektive dahinschleppt? Glauben Sie an den Sohn Gottes, vertrauen Sie ihm Ihr Versagen und Ihr Leben an – und Sie sind gerecht!
Markus MajonicaDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Haben sie denn nicht recht, diese jungen Leute, wenn sie die Lage als äußerst ernst, wenn nicht bereits hoffnungslos beschreiben? Sie sagen: Uns bleibt nur noch wenig Zeit. Es muss etwas geschehen, und zwar unverzüglich. Die Menschheit steuert auf ihren Untergang zu. Sie wollen nicht mehr untätig zusehen, wie wir alle in den Strudel einer eskalierenden, menschengemachten Klimakrise hineingeraten. Deshalb wollen sie die Menschheit unbedingt retten. Eine edle Absicht.
Aber wer sind sie, diese selbsternannten Menschenretter? Extinction Rebellion, Letzte Generation, Klimakleber, Fridays for Future und andere Gruppierungen. Es sind weitgehend junge Menschen, denen die Zukunft unter den Nägeln brennt. Und doch stellen sie die Fakten auf den Kopf. Nicht sie müssen die Menschheit retten. Sie selbst sind es, die sich retten lassen müssen.
Nein, ihr jungen Leute, ihr braucht die Welt nicht zu retten! Der Kölner Dom wird nicht bis zum Hals im Wasser stehen, wie der SPIEGEL es vor einiger Zeit auf der Titelseite darstellte. Gott hat sich dafür verbürgt, dass die Erde nie wieder in einer Wasserflut versinken wird (1. Mose 9,11). Selbst wenn für eine Klimawende Billionenbeträge ausgegeben werden, wird das uns Menschen nicht retten. Wie wir aber wirklich gerettet werden können, steht in 1. Timotheus 1,15: »Das Wort ist gewiss und aller Annahme wert, dass Christus Jesus in die Welt gekommen ist, um Sünder zu erretten.«
Wer jedoch den Schöpfer ignoriert und seine Existenz leugnet, ist von dieser Rettung weit entfernt. Wenn sich die Einsicht, vieles falsch gemacht zu haben, nicht mit der Umkehr zu Gott verbindet, um ihm als dem Schöpfer die Ehre zu geben, bleibt man auf verlorenem Posten – hier und jetzt, und sogar in Ewigkeit.
Rudolf KochDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Gestern haben wir gesehen, dass sich mathematische Gesetze in der Natur wiederfinden lassen. Heute wollen wir über die »göttliche Proportion« (»divina proportione«) staunen, die bereits in der Antike unter Mathematikern, Baumeistern und Künstlern bekannt war. Später wurde sie vom italienischen Mathematiker Luca Pacioli (um 1445–1517) ausführlich beschrieben. Teilt man eine Strecke oder eine andere Größe so, dass sich der kleinere Teil zum größeren Teil genauso verhält wie der größere Teil zum Ganzen, ist dieses Teilungsverhältnis perfekt proportioniert: man erhält den »Goldenen Schnitt« oder das »Goldene Maß«. Die Teilung wirkt dann nicht als Zerstörung des Ganzen, sondern wird als ideale Harmonie empfunden, weshalb man diese Proportion in Kunst und Architektur sehr gerne benutzt. Sie entspricht dem Grundbedürfnis des Menschen nach Ästhetik und Schönheit. Besonders häufig ist dieses Prinzip auch in der Anordnung von Blüten, Blättern und Samenständen von Pflanzen in der Natur zu beobachten.
Es klingt unglaublich, aber auch dieses perfekte Teilungsverhältnis kann mittels der Fibonacci-Zahlenreihe berechnet werden! Wenn man nämlich eine Zahl dieser Reihe durch ihren Vorgänger teilt, so nähert sich dieser Wert für immer größere Zahlen dem goldenen Schnitt von 1,1618 ... mit unendlich vielen Stellen nach dem Komma. Interessant, oder?
Mit diesen Erkenntnissen erscheint mir Mathematik richtig spannend zu sein, und ich appelliere, dieses Schulfach öfter praxisnah und fächerübergreifend im Grünen abzuhalten – und dabei auch über den Schöpfer zu staunen, der Mathematik, Natur und unser Gefühl für Ästhetik perfekt aufeinander abgestimmt hat.
Daniela BernhardDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Mathe war nie meine Stärke. Was ich vermisste, war der Bezug zur Realität und der Sinn dahinter. »Warum muss man irgendwelche fiktiven Dinge berechnen, um abstrakte Ergebnisse zu erhalten, die niemand je braucht?«, fragte ich mich. Mein Lieblingsfach war Kunst, und die Natur interessierte mich immer sehr. Mein Interesse an Mathe wäre sicher viel größer gewesen, wenn ich in meiner Schulzeit gelehrt worden wäre, dass die Schöpfung voller Mathematik ist – und das in kunstvoller Weise!
Der italienische Rechenmeister Leonardo Fibonacci entdeckte bereits im Mittelalter bestimmte Zahlenfolgen in der Natur, als er Kaninchenpopulationen studierte. Die nach ihm benannte unendliche Reihe natürlicher Zahlen 1, 1, 2, 3, 5, 8, 13, 21, 34, 55 … kann man in vielen fundamentalen Wechselwirkungen und Wachstumsmustern in der Natur wiederfinden. Jede Zahl in dieser Reihe ist die Summe der beiden vorangegangenen Zahlen. Angefangen beim Ahnenschema männlicher Bienen bis zur Anzahl der Blütenblätter blühender Pflanzen (z. B. Iris 3, Gänseblümchen 34, 55 oder 89, Hibiskus 5, Aster 21): Immer findet man auffallend häufig Zahlen aus dieser Reihe! Auch die Kerne der Sonnenblume sind spiralförmig in zwei Richtungen angeordnet mit 34 und 55 Spiralen, wodurch der Platz für die Samen bestmöglich ausgenutzt wird. Alle Blütenblätter und Samen stehen bezüglich der Pflanzenachse im »goldenen Winkel« von 137,5° angeordnet, was die Lichtausnutzung für die Pflanzen optimiert. Dieser Winkel kann auch mit der Fibonacci-Folge berechnet werden – unglaublich!
Sei es die Struktur von Tannenzapfen oder die perfekte Form eines Schneckenhauses – Gott hat seine ganze Schöpfung in eine göttliche Ordnung eingebunden. Und die kann man sogar berechnen!
Daniela BernhardDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Im März 2022 kamen viele Frauen und Kinder aus der Ukraine zu uns nach Deutschland, weil in ihrer Heimat Krieg herrscht. Neun geflüchtete Jugendliche sind an der christlichen Schule aufgenommen worden, an der ich als Lehrer tätig bin. Neben dem vorrangigen Deutschunterricht erleben sie nun das Schulleben in den Regelklassen, in die sie eingeteilt sind. Für die Fremden gilt es, eine neue Kultur kennenzulernen und an einem neuen Platz heimisch zu werden. Sie haben hier nun auch die Gelegenheit, das Wort Gottes zu hören und eine neue (geistliche) Heimat zu finden. Zugang zu einem Vater zu bekommen, den sie bisher nicht kannten. Während ihr leiblicher Vater sich im Krieg befindet, gibt es die Chance, vom himmlischen Vater aufgenommen zu werden, der ewigen Frieden schafft.
Wer nämlich die frohe Botschaft von der Erlösung durch Jesus Christus annimmt und zur Umkehr von seinem bisherigen Leben kommt, ist Mitglied einer Familie geworden, die bei Gott zu Hause ist. Unser Tagesvers nennt sie Mitbürger der Heiligen und Gottes Hausgenossen. Diese neue Heimat ist mit dem alten Leben nicht zu vergleichen; sie ist der Ort, nach dem wir uns im Grunde alle sehnen. Wir waren alle ohne Gott und ohne Hoffnung in dieser Welt, doch die Umkehr zu ihm bringt uns an ein Ziel, wo nichts Bedrohliches mehr ist.
Das Reich Gottes wird in alle Ewigkeit bestehen bleiben und von niemanden bedroht werden können. Wer dort ist, wird nie mehr aus seiner Heimat vertrieben werden. Er wird nie mehr das Gefühl haben, fremd zu sein und Heimweh zu haben. Was für eine Aussicht! Doch solange das noch nicht erreicht ist, können wir uns hier für solche einsetzen, die ihre irdische Heimat verloren haben und deren Zuhause hier so grausam zerstört worden ist.
Uwe Harald BöhmDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
Wussten Sie, dass sich Dankbarkeit positiv auf die Gesundheit auswirkt? Dankbar zu sein lässt uns leistungsfähiger und ausgeglichener werden, stärkt unsere zwischenmenschlichen Beziehungen und wirkt sich insgesamt stressmindernd aus. Das heißt, dankbare Menschen führen ein zufriedeneres Leben. Doch nun einmal Hand aufs Herz: Wie sieht es bei Ihnen und Ihrem Umfeld aus? Drehen sich Gesprächsthemen oder Nachrichten eher um positive oder negative Ereignisse? Wird mehr gejammert oder Freude geteilt?
Interessanterweise ist es, neben den gesundheitsstärkenden Effekten, sogar Gottes Wille für solche, die seinem Sohn Jesus Christus gehören, dass sie dankbar sind. Dass er sie für sich erkauft hat, ist wahrlich täglich Grund, dankbar zu sein, denn sie wurden von ihrer Sünde und Schuld erlöst. Dankbar zu sein, »egal was geschieht«, ist deshalb tatsächlich eine Option, weil die Beziehung zu Gott das Entscheidende im Leben ist, der alle, die ihm gehören, nie mehr fallen lässt. Ihr Leben und ihr Lebensglück müssen sie nicht von äußeren Umständen bestimmen lassen. Sie können jeden Tag neu ihren Fokus auf das richten, was sie haben und womit sie beschenkt sind, statt über das zu klagen, was ihnen fehlt oder was sie noch nicht erreicht haben.
Überlegen Sie doch einmal, womit Sie alles beschenkt sind, zum Beispiel an Talenten und Fähigkeiten, Beziehungen oder auch materiellen Dingen! Das alles kann zu Ihrer persönlichen Zufriedenheit und sogar zu einem gottgefälligen Leben beitragen, wenn Sie sich dazu entschließen, zu Gott umzukehren und seine Vergebung Ihrer Schuld anzunehmen. So kommt Ihr Leben vom Minus ins Plus, nicht weil Sie plötzlich ein pralles Bankkonto haben, sondern weil Sie im Schutz und in der Fürsorge des Höchsten stehen.
Annegret HeyerDiese und viele weitere Andachten online lesen
Weitere Informationen zu »Leben ist mehr« erhalten Sie unter www.lebenistmehr.de
Audioaufnahmen: Radio Segenswelle
From the publisher's feed
»LEBEN IST MEHR« ist ein Lesebuch, das Impulse und Gedankenanstöße gibt. Es lädt ein zum Nachdenken – über Gott und die Welt, das Woher, Wohin und Wozu – und nicht zuletzt über uns selbst, und das…
Ranked by our users in the last 21 days

108 Listeners

250 Listeners

42 Listeners

51 Listeners

30 Listeners

15 Listeners

2 Listeners

2 Listeners

8 Listeners

19 Listeners

95 Listeners

29 Listeners

0 Listeners

5 Listeners

11 Listeners