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Die mehrsprachige Schweiz hat eine literarisch attraktive Szene, gerade weil die verschiedenen Sprachen einige Abwechslung garantieren. Aber diese Vielfalt verursacht auch Probleme. Manchmal will es scheinen, als stünden gerade die Deutschschweiz und die Romandie Rücken an Rücken, den Blick fest auf Deutschland respektive Frankreich gerichtet. Sind das – wie es eine Lesereihe behauptet – «unbekannte Nachbarn»? Genügen blosse Uebersetzungen? Wie baut man literarische Brücken zwischen den verschiedensprachigen Landesteilen. Eric Facon war am Literaturfestival Leukerbad und hat mit zwei Protagonisten über Probleme, aber auch über den Reichtum dieser multikulturellen Szene gesprochen. Zu Gast waren Marie Fleury Wullschleger, assoziierte Forscherin am Centre d’Études et de Recherches sur l’Espace Germanophone der Université Sorbonne Nouvelle, und Martin Zingg, Publizist und literarischer Herausgeber.
By Eric FaconDie mehrsprachige Schweiz hat eine literarisch attraktive Szene, gerade weil die verschiedenen Sprachen einige Abwechslung garantieren. Aber diese Vielfalt verursacht auch Probleme. Manchmal will es scheinen, als stünden gerade die Deutschschweiz und die Romandie Rücken an Rücken, den Blick fest auf Deutschland respektive Frankreich gerichtet. Sind das – wie es eine Lesereihe behauptet – «unbekannte Nachbarn»? Genügen blosse Uebersetzungen? Wie baut man literarische Brücken zwischen den verschiedensprachigen Landesteilen. Eric Facon war am Literaturfestival Leukerbad und hat mit zwei Protagonisten über Probleme, aber auch über den Reichtum dieser multikulturellen Szene gesprochen. Zu Gast waren Marie Fleury Wullschleger, assoziierte Forscherin am Centre d’Études et de Recherches sur l’Espace Germanophone der Université Sorbonne Nouvelle, und Martin Zingg, Publizist und literarischer Herausgeber.

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