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Mathias Köhler, besser bekannt als Loomit, zählt zu den prägendsten Graffitikünstlern Europas. Seine Reise begann in einer Sommernacht in Buchloe mit Sprühdosen aus dem Fundus der Mutter und einem ersten Werk auf einem Wasserturm. Seitdem hat er an Wänden in New York, Melbourne, Mumbai und Rio de Janeiro gearbeitet. Nicht der Ruhm, sondern die Begegnung war sein Antrieb: „Man musste sich die Szene erarbeiten wie ein Detektiv. Die Leute standen nicht in den Gelben Seiten.“ Seine Kunst war von Anfang an mehr als Ausdruck: Sie war soziale Intervention, visuelle Chronik, kulturelle Grenzüberschreitung.
Loomit hat das Wesen von Vergänglichkeit nie gescheut. Wände vergehen, aber der Moment, den sie erzeugen, bleibt. Was einst als Sachbeschädigung galt, ist längst Teil globaler Urban-Art-Bewegungen. In sozialen Brennpunkten weltweit malte er Bilder, die Brücken schlugen, Konflikte sichtbar machten oder einfach nur Hoffnung gaben. „Wer Kultur bringt, wird geschützt“, sagt er über seine Zeit in den Favelas von Rio, wo Drogenbosse ihm Zugang verschafften. Was ihn stets trieb, war das Leben auf der Straße: improvisiert, direkt, voller Geschichten.
Heute lebt Loomit auf dem Land, unterrichtet Jugendliche und reflektiert den digitalen Wandel kritisch. Die heutige Bilderflut empfindet er als entkoppelt von Raum und sozialer Erfahrung. „Früher hatte jede Stadt ihren eigenen Stil. Heute sehen die Graffitis überall gleich aus.“ Was bleibt, ist seine Haltung: klar, wach, unbequem.
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By The 48forward StudiosMathias Köhler, besser bekannt als Loomit, zählt zu den prägendsten Graffitikünstlern Europas. Seine Reise begann in einer Sommernacht in Buchloe mit Sprühdosen aus dem Fundus der Mutter und einem ersten Werk auf einem Wasserturm. Seitdem hat er an Wänden in New York, Melbourne, Mumbai und Rio de Janeiro gearbeitet. Nicht der Ruhm, sondern die Begegnung war sein Antrieb: „Man musste sich die Szene erarbeiten wie ein Detektiv. Die Leute standen nicht in den Gelben Seiten.“ Seine Kunst war von Anfang an mehr als Ausdruck: Sie war soziale Intervention, visuelle Chronik, kulturelle Grenzüberschreitung.
Loomit hat das Wesen von Vergänglichkeit nie gescheut. Wände vergehen, aber der Moment, den sie erzeugen, bleibt. Was einst als Sachbeschädigung galt, ist längst Teil globaler Urban-Art-Bewegungen. In sozialen Brennpunkten weltweit malte er Bilder, die Brücken schlugen, Konflikte sichtbar machten oder einfach nur Hoffnung gaben. „Wer Kultur bringt, wird geschützt“, sagt er über seine Zeit in den Favelas von Rio, wo Drogenbosse ihm Zugang verschafften. Was ihn stets trieb, war das Leben auf der Straße: improvisiert, direkt, voller Geschichten.
Heute lebt Loomit auf dem Land, unterrichtet Jugendliche und reflektiert den digitalen Wandel kritisch. Die heutige Bilderflut empfindet er als entkoppelt von Raum und sozialer Erfahrung. „Früher hatte jede Stadt ihren eigenen Stil. Heute sehen die Graffitis überall gleich aus.“ Was bleibt, ist seine Haltung: klar, wach, unbequem.
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