Medienmagazin

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By radioeins (rbb)Society & Culture
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Medienmagazin episodes

  • Lavinia Wilson
    Wenn Schauspielerinnen und Schauspieler über ihren Beruf und auch über die Tücken ihrer Branche sprechen, taucht manchmal das Narrativ von der "ungeliebten Auszeichnung" auf. Da wird er einem verliehen, der Super-Preis, Anerkennung auf ganzer Ebene, Kritik und Publikum jubeln - und danach gibt es für die Ausgezeichneten erstmal keinen Job mehr. Kann man sich gar nicht vorstellen, ist aber immer wieder so. Auch unser heutiger Gast, die Schauspielerin Lavinia Wilson, steckte schon in einer solchen Situation. Nach dem Max-Ophüls-Preis 2004 standen, wie man so schön sagt, die Telefone für ein Jahr quasi still. Schaut man sich die Filmografie, also all die Projekte, die Frau Wilson in ihrem Leben so gedreht hat, mal an, kann man sie im Nachhinein zu dieser Pause oder diesem Luftschnappen eigentlich nur beglückwüschen. Mit 11 kam sie zum Film und dort ist sie bis heute, Frau Böhm sagt Nein, Quellen des Lebens, Deutschland 86, Legal Affairs, zwischendurch aber studierte die 1980 in München geborene Mutter dreier Söhne auch noch. Aktuell ist Lavinia Wilson in einer neuen Netflix-Serie zu sehen, aber bevor wir auf die zu sprechen kommen, lassen wir uns von ihr gerne durch die wichtigsten und lustigsten Stationen ihres Lebens begleiten.
    Playlist:
    Jungle - Keep Moving
    Roxette - Come back before you leave
    Ton Stein Scherben - Der Traum ist aus
    Elle Valenci - Freedom
    People under the Stairs - Acid Raindrops
    Roisin Murphy - Flash of Light (Live in Berlin)
    Goldy - Karma
    Milva - Ich hab keine Angst
    Gala - Freed from Desire
    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
    1 hr 19 min
  • DIGITALE RESILIENZ | BUNDESTAGSWAHL MEDIEN | inside TAGESSCHAU

    (00:00) INTRO: ARD kritisiert ProSiebenSat.1 wegen Einbettung unerlaubter ARD-Mediatheken-Inhalte in joyn - Florian Hager | (03:17) DIGITALE RESILIENZ: Unconference #RefoundingDemocracy2025 - digitale-resilienz.org - Leif Kramp - Stephan Weichert | (10:16) BUNDESTAGSWAHL: Randthema Medienpolitik? Was die Parteien wollen - Michael Meyer | (20:36) BUCH: "inside TAGESSCHAU" - Nestbeschmutzung oder Whistleblowing? - Alexander Teske - Florian Hager | (1:03:30) BONUS: ARD-Pressegespräch nach der ARD-Sitzung in Frankfurt/Main, 14.02.2025 || Jörg Wagner

    1 hr 52 min
  • Odd Couple
    Man könnte sie alte Bekannte von radioeins nennen. Odd Couple waren 2016 bei der Radioshow und während der Pandemie haben sie eines der Wohnzimmerkonzerte gespielt. Damals hatten Jascha Kreft und Tammo Dehn gerade ihr eigenes Label gegründet und darauf ihr damaliges Album "Universum Duo" veröffentlicht. In den vergangenen fünf Jahren haben sie dann an neuer Musik gearbeitet und nun steht im April ihr neues Album "Rush-Hour des Lebens" an.
    19 min
  • Modular
    Unser heutiger Gast hat das Pseudonym Modular mit Bedacht gewählt – schließlich fügt die Wahl-Hamburgerin diverse Einzelbausteine zu einem komplexen Gesamtkunstwerk zusammen. Neben den mal tanzbar treibenden, mal emotional-fragilen Songs spielen hierbei auch die visuellen Aspekte eine große Rolle, die sich von der Zusammenstellung der Outfits über die Gestaltung von Covers und Bühne bis hin zu den detailreichen Videoclips erstrecken. Dabei können die einzelnen Module nach Belieben variiert werden, was der Künstlerin durchaus zupass kommt, lässt sich doch dadurch das allzu voreilige Einsortieren in bestimmte Schubladen zumindest erschweren. War anlässlich ihrer Debüt-EP "Rauschgift" 2023 beispielsweise des Öfteren die Rede von "Neuer Neuer Deutscher Welle", was ein Cover des Joachim Witt-Gassenhauers "Der goldene Reiter" noch zu befeuern schien, erweiterte der im Sommer 2024 erschienene Nachfolger "Trümmer" das Spektrum und sprengte Erwartungen. Der Beinahe-Titeltrack "Trümmer der Stadt" etwa lieferte mit orchestralen Sounds und torkelnden Beats eine "Anti-Summer-Hymne für alle, die auch im Sommer traurig sein wollen" – und die natürlich auch im Winter noch fabelhaft funktioniert. Auch für das noch junge Jahr 2025 hat Modular einiges vor – eingeläutet von ihrer am Freitag erscheinenden neuen Single "Lonely Hearts Club", der eine gewisse "Y2K-Nostalgie" nachgesagt wird. Diese wird sie auf der kleinen Bühne im studioeins nebst ein paar anderen Songs auch live vorstellen, nachdem wir im Interview alles aktuell Wissenswerte erfahren haben.
    21 min
  • Gayle Tufts
    Wenn eine Künstlerin oder ein Künstler es geschafft hat, als "zeitlos" wahrgenommen zu werden, dann darf man das wohl als höchste Auszeichnung des Publikums verstehen. Gayle Tufts, die 1960 in Brockton, Massachusetts, geboren wurde, ist so zeitlose eine Künstlerin. Den meisten immer noch bekannt als Comedienne, die das Oeuvre "Denglish" erfand, singt und tanzt und schreibt sie aber auch, als gäbe es kein Tomorrow. So ist sie im besten Sinne als "Entertainerin" zu bezeichnen. Die 80er verbrachte sie in New York City, eine wilde und gute Zeit für kreative Menschen, fast niemand hatte Geld, aber fast alles war möglich. In den 90ern lebte sie in Berlin, eine wilde und gute Zeit für kreative Menschen, fast niemand hatte Geld, aber fast alles war möglich. In Berlin ist sie geblieben, die Stadt ist ihr Zuhause, nach mehr als 30 Jahren. Gayle Tufts' Lebensfreude und - tja, ist es Optimismus? erscheinen unumstößlich, auch den unfreundlichsten Begegnungen und schwierigsten Krisen hält sie ein "Smile" entgegen, das sich wie Wundsalbe auf die gegenwärtige Schroffheit legt. Dafür schon jetzt ein "Thanks a lot, you verruckte Mensch."
    Playlist:
    The Supremes - Love Child
    Marvin Gaye - What’s going on
    Patti Smith Group - Ask the Angels
    Yazoo - Don’t go
    Su Kramer - Hier ist das Leben
    Ideal - Ich steh auf Berlin
    Foyer des Arts - Ein Haus aus den Knochen von Cary Grant
    Gayle Tufts & Marian Lux - All my red Dresses
    Beyoncé - Break my Soul
    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
    1 hr 29 min
  • INFO-MONITOR 2025 | NEUE LAUSITZ | WELTRADIOTAG | DIGITALE TRANSFORMATION

    (00:00) INTRO: Info-Monitor 2025 - Eva Flecken, MABB/DLM | (01:33) STUDIE: Info-Monitor 2025 der Medienanstalten (1) - Peter Matuschek, forsa | (09:10) STUDIE: Info-Monitor 2025 der Medienanstalten (2) - Peter Matuschek, forsa | (19:06) DIGITAL: Vertikaler Regionaljournalismus geht auf - Christine Keilholz, NEUE LAUSITZ | (32:43) RADIO: Welttag zum Klimawandel - Rainer Suckow, welle 370 | (43:56) BONUS: UN-Radio mit Plänen zur weltweiten Verbreitung mit Unterstützung der Deutschen Welle - Sebastian Klusak - 01.11.1998 | (50:32) BONUS: Trial and error. Die Zeitung wird digital - Uwe Vorkötter, Frankfurter Rundschau - ENC Wien - 02.05.2009 | (58:27) BONUS: Matthias Geering, Basler Zeitung - ENC Wien - 02.05.2009 | (1:07:00 ) BONUS: Carlo Imboden, Medienforscher - ENC Wien - 02.05.2009 || Jörg Wagner

    1 hr 14 min
  • Beatsteaks
    Von den großen Bühnen des Landes ins kleine Radiostudio: Torsten Scholz und Thomas Götz von den Beatsteaks sprechen über ihre Erfahrungen und Erinnerungen an die Vergangenheit. Sie erzählen von ihrer Gründung im Jahr 1995, von schwierigen Zeiten und wie sie es schafften, ihre Freundschaft zu bewahren.
    Anlässlich des 30. Geburtstags einer der größten Berliner Bands kommen ab dem 9. Februar Beatsteaks-Sänger Arnim Teutoburg-Weiß und Bassist Torsten Scholz einmal im Monat immer sonntags ins radioeins-Studio - stellvertretend für die gesamte Band versteht sich - und stets in Begleitung von Marco Seiffert, radioeins-Moderator und Beatsteaks-Fan der ersten Stunde.
    11 min
  • Melike Şahin
    Als Sängerin der legendären experimentellen Psychedelic-Band Baba Zula aus ihrem Geburtsort Istanbul erlangte Melike Şahin in den frühen 2010er Jahren erste Bekanntheit und spielte Konzerte in mehr als 40 Ländern auf fünf Kontinenten. Seit 2017 nicht weniger erfolgreich unter eigenem Namen unterwegs, verbindet die 35-Jährige in ihrem Sound Elemente der anatolischen Pop- und Volksmusik, die sie von klein auf prägten, mit modernen Klängen und Ideen aus aller Welt, während sie textlich aktuelle gesellschaftliche Themen aufgreift und sich für die Rechte von Frauen, Kindern und marginalisierten Gruppen einsetzt. So auch auf ihrem Ende 2024 erschienenen zweiten Studioalbum "Akkor", das sie im Mai auf großer Tournee live vorstellen wird. "Mein erstes Album handelte vom Heilen, dieses handelt vom Überleben", erzählt Şahin, die besonders für ihren leidenschaftlich-emotionalen Gesangsstil, berührende Texte und einnehmende Bühnenpräsenz bekannt ist, zum Hintergrund des in London aufgenommenen Albums "Akkor". Explizit als Aktivistin würde sie sich nicht bezeichnen, doch freut es sie, dass ihre Lieder, die sich um Themen wie Weiblichkeit, Gleichberechtigung und Liebe drehen, zu Hymnen der türkischen Frauenbewegung geworden sind. Sicher nicht nur der Texte wegen – lässt doch ihr Sound, der die Message gekonnt in eine Melange aus traditionellen Klängen ihrer Heimat, funky Disco- und R'n'B-Beats und fesselnden Psychedelic-Vibes kleidet, unweigerlich an den schönen Satz denken: "Wenn ich nicht dazu tanzen kann, ist es nicht meine Revolution." Wir begrüßen Melike Şahin heute im studioeins, um zuerst mit ihr im Interview darüber zu sprechen, was sie seit der Veröffentlichung von "Akkor" so erlebt hat und was sie für die Zukunft plant – zum Beispiel, was uns bei ihrem Konzert am 9. Mai im Huxleys erwartet. Da aber ein anderer berühmter Satz ja (sinngemäß) besagt, über Musik zu reden sei wie über Architektur zu tanzen, folgt auf die Theorie sogleich die Praxis und wird es natürlich auch ein paar ihrer Lieder live auf der kleinen Bühne zu hören geben.
    35 min
  • Lena Stoehrfaktor
    Die Berliner Rapperin bleibt sich auch nach 20 Jahren und auf ihrem fünften Album "Pretty World" treu – und ist damit wichtiger denn je. Die Bezeichnung "singender Sozialarbeiter" wurde manch einem Liedermacher verpasst und hat oft ein G'schmäckle von "Betroffenheitslyrik". Insofern ist Vorsicht geboten, Lena Stoehrfaktor eine "rappende Sozialarbeiterin" zu nennen. Denn, ja, sie ist Sozialarbeiterin und, ja, sie rappt. Und natürlich fließen die Erfahrungen aus ihrem "Day Job" in ihre Musik ein. Aber was sie daraus seit über zwei Jahrzehnten strikt im Do-It-Yourself-Ethos macht, hat – Nomen est omen – nichts mit romantischer Verbrämung zu tun. Nicht zu Unrecht urteilt der Tagesspiegel: "Als Rapperin und Sozialarbeiterin kämpft Lena Stoehrfaktor für Freiräume in den Köpfen der Menschen." Auch auf ihrem kürzlich erschienenen fünften Album "Pretty World" lassen geschmackvolle Beats bouncen und mitnicken, bleiben melodische Hooks im Ohr – und wirken die direkten Texte lange nach.
    15 min
  • Schimmerling
    Eigentlich heißt unser heutiger Gast Simon Klemp, aber wenn er in Sachen Musik unterwegs ist, wird er zu Simon von Schimmerling, dem "singenden Charmebolzen". Unter diesem – durchaus die Assoziationszentren des Gehirns anregenden – Künstlernamen serviert der Bonner gediegene Pop- und Rock-Songs mit deutschen Texten, die im kleinen, verschwitzen Club genauso gut funktionieren, wie auf der großen Bühne bei Rock am Ring, wo er 2022 erstmals mit seiner Band auftrat und wegen des großen Erfolges zwei Jahre später erneut eingeladen wurde. "Falco und Grönemeyer singen Songs von der Münchener Freiheit, begleitet von der E-Street Band", befand das Online-Magazin Musik unterm Radar recht treffend. So wie die (meisten der) Genannten verbindet auch Schimmerling in seinen Liedern das Persönliche mit dem Politischen, erzählt von gescheiterten Beziehungen mit der gleichen überzeugenden Inbrunst, mit der er gegen Klimawandel, Patriarchat und Rassismus ansingt. Nun steht die erste neue Schimmerling-Musik seit 2022 kurz vor der Veröffentlichung, und auch auf Tournee durch Deutschland wird es im Februar gehen. Heute stimmt uns Schimmerling im studioeins darauf ein; zuerst im Interview, anschließend dann mit einer kleinen Live-Darbietung.
    33 min

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