Medienmagazin

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By radioeins (rbb)Society & Culture
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Medienmagazin episodes

  • Fuffifufzich
    Ihr Song "Feel zu spät" wurde nicht nur von den radioeins-Hörer:innen unter die "100 besten Songs des Jahres 2024" gewählt, sondern gibt auch dem morgen erscheinenden, zweiten Album von Fuffifufzich seinen Titel. Bereits heute begrüßen wir die Senkrechtstarterin im studioeins, die mit ihrem wilden Mix aus Synthie-Pop, Neuer Neuer Deutscher Welle und Cloudschlager spätestens seit 2021 für Furore sorgt – da verkaufte sie bei ihrem Konzertdebüt gleich mal die Volksbühne aus.
    28 min
  • Polar Noir
    "Ich wollte ein Album über die Natur schreiben. Und dann kam mir das Menschsein dazwischen." So fasst Sandra Gern alias Polar Noir ihr am übermorgigen Freitag erscheinendes Debütalbum "Coming Up For Breath" zusammen. Darauf finden sich melodiöse Pop-Songs mit Synthies und Gitarren, mal tanzbar, mal melancholisch, nicht selten beides zugleich.
    26 min
  • Christopher Annen & Francesco Wilking
    Man könnte meinen, dass Christopher Annen und Francesco Wilking mit ihren "eigentlichen" Bands AnnenMayKantereit respektive Die Höchste Eisenbahn (mehr) als genug zu tun hätten, von diversen weiteren Projekten ganz zu schweigen. Könnte man, aber dann läge man offenbar falsch. Wie sonst ließe sich erklären, dass die beiden tatsächlich noch Lücken im Terminkalender gefunden haben, um zusammen "nur mal so" ein bisschen Musik zu machen – und jetzt ein ganzes Album dieser "Mini-Supergroup" kurz vor der Veröffentlichung steht? "Ausgeartet" sei das Ganze, als sie sich im Frühjahr 2023 erstmals zu diesem Zwecke trafen, und ehe sie's sich versahen hatten sie 15 Lieder zusammen eingespielt, die viel zu gut waren, um in der Schublade zu verschwinden. Immerhin handelt es sich ja laut Insidern um "Oberklasse Meisterschule Adult-Pop mit Indie-Unwucht", zu dem auch diverse Gastmusiker:innen ihr Scherflein beigetragen haben. Nachdem die ersten vier Songs als EP-Testballon veröffentlicht wurden und wenig überraschend auf große Resonanz stießen, ist jetzt also die Zeit reif, das Album mit dem Titel "Alles was ich je werden wollte" nachzulegen. Unter anderem wohl auch, weil die Verpflichtungssterne günstig genug standen, den beiden auch ein paar Konzerte im Februar zu ermöglichen. Die kleine Tour beginnt mit einem von radioeins präsentierten Auftritt am 17.2. im Berliner Lido, geht tags drauf in Hamburg weiter und endet am 20.2. in Köln mit einem Zusatzkonzert zum ausverkauften des Vortags am selben Ort.
    24 min
  • Matze Pröllochs
    Er war der Drummer von Me And My Drummer. Jetzt hat Matze Pröllochs sein Solo-Debütalbum fertiggestellt. „Ich muss auf die Bühne, sonst geht es mir nicht gut“, sagt Pröllochs über sich selbst. Folgerichtig war er in den Jahren seit der Auflösung von Me And My Drummer 2018 nicht nur auf Alben von unter anderem Angela Aux, Bayuk oder Leslie Clio zu hören und unterstützte beispielsweise Tristan Brusch, Sookee oder Johanna Amelie bei Konzerten, sondern wandte sich obendrein der Theatermusik zu. In Zusammenarbeit mit dem Regisseur Christopher Rüping entstanden preisgekrönte Arbeiten an den großen Theatern quer durch Deutschland. Im Februar nun veröffentlicht Matze Pröllochs sein erstes Album unter eigenem Namen. "Birth No Birth" wird es heißen, und präsentiert einen Mix aus warmen Synthesizer-Klängen, dynamischen Rhythmen und orchestralen Streicherarrangements, irgendwo zwischen Dream-Pop, Trip-Hop und Art-Pop. Auf dem überwiegend instrumental gehaltenen Album entfalten die Momente, in denen gesungen wird, eine umso größere Wirkung: Die Single "Stay" ist eine berührende Reflexion über den Verlust eines ungeborenen Lebens und gibt als Eröffnungssong zugleich den thematischen Rahmen des weiteren Verlaufs als Versuch vor, persönliche Erlebnisse mit Geburt und Fehlgeburt in ein kollektives, musikalisches Narrativ zu überführen.
    31 min
  • Bettina Zimmermann
    "Du hast ja auch lange als Model gearbeitet" - gegen diese Aussage musste unser heutiger Gast erstmal anarbeiten, denn wer als Schauspielerin oder Schauspieler reüssieren möchte, sollte bitte nicht zu schön und nicht zu gefällig wirken. Für Frauen gilt das jedenfalls bis heute, aber für Bettina Zimmermann, die 1975 im niedersächsischen Burgwedel zur Welt kam, war es letztlich kein Hindernis. Ja, als Model jobbte sie, aber es gab auch genügend andere Jobs, die Ihr dabei halfen, ihren Schauspielunterricht zu bezahlen, denn das war es, was sie unbedingt wollte: Schauspielerin sein. Kein Zweifel. 1998 feierte sie im Film "Fisimatenten" ihr Kino-Debüt, kurz darauf kam die Karriere der Bettina Zimmermann ins Rollen. "Mondscheintarif", "Erkan und Stefan", "Die Luftbrücke", "Die Sturmflut". Und vor ein paar Jahren kam dann ein Projekt gemeinsam mit ihrem Mann Kai Wiesinger, ebenfalls Schauspieler, in dem beide - tja, wie beschreibt man’s am besten - die Szenen einer Ehe oder eines ganz normalen Familienlebens spielten. Die Miniserie "Der Lack ist ab" umfasste 5 Staffeln beim Streaming-Anbieter Amazon und war höchst erfolgreich. Jetzt legen die beiden noch einen drauf mit "Bei aller Liebe".
    Playlist:
    Robbie Williams - Go gentle
    U2 - Where the Streets have no name
    Madonna - Like a Prayer
    Fury in the Slaughterhouse - Won’t forget these days
    Chaka Khan - Ain’t nobody
    Andreas Bourani - Auf uns
    Imagine Dragons - Believer
    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
    1 hr 28 min
  • SCHLESINGER-PROZESS | TTT | DIGITALE GEWALT | EUROPÄISCHE PLATTFORM

    (00:00) INTRO: Schlesinger-Prozessauftakt - Abendschau, 15.01.2025 | (02:16) RBB: Schlesinger-Prozess begann - Steffen Grimberg, DJV Berlin/JVBB, KNA-Mediendienst | (13:52) TTT: Causa Mischke wird von der ARD aufgearbeitet - Hubert Krech, AGRA | (22:33) HATEAID: Neue Studie: Digitale Gewalt schreckt Menschen ab, politische Verantwortung zu übernehmen - Janina Steinert, TU München | (32:30) PLATTFORM: Europäische Plattform-Idee wichtiger den je - Matthias Pfeffer, Publizist, Lehrbeauftragter und Direktor Council for European Public Space | (43:00 ) BONUS: HateAid-Pressekonferenz zur Studie „Angegriffen & alleingelassen: Wie sich digitale Gewalt auf politisches Engagement auswirkt. Ein Lagebild.“, 15.01.2025, Berlin || Jörg Wagner

    1 hr 44 min
  • AVEC
    Hinter dem im wahrsten Wortsinne mitnehmenden Namen Avec verbirgt sich die österreichische Singer-Songwriterin Miriam Hufnagl. Nächste Woche veröffentlicht sie ihr viertes Album, auf dem sie klanglich wie thematisch die bittersüßen und zärtlichen Momente des Lebens nahtlos miteinander verbindet und einen intimen Einblick in ihr Seelenleben bietet. Einen ersten Eindruck, wie das klingt, erhalten wir heute Abend bei ihrem Besuch im studioeins. Vielen dürfte noch ihr Song "Granny" im Ohr sein, mit dem sie 2017 auf der Vierfach-LP "20 Jahre radioeins" vertreten war und sich damit in Gesellschaft von Größen wie Nick Cave, Agnes Obel, The xx oder auch Maggie Rogers wiederfand. Mit "Avec", dem ersten Studioalbum mit neuen Songs seit fünf Jahren, legt Hufnagl nun ein überaus persönliches Werk vor, über das sie selbst sagt, es sei "wie ein Rettungsanker für mich, ich habe jeden dieser Songs bis ins kleinste Detail gelebt. Sie bedeuten mir so viel, es ist wie ein/e bester Freund/beste Freundin, der/die weiß, was du durchgemacht hast und dir in den dunkelsten Zeiten zur Seite steht." Im Februar wird Avec das Album auf ihrer Deutschland-Tour vorstellen, die am 8.2. auch im "Peter Edel Station" macht. Den ein oder anderen Song wird sie bereits heute Abend in besonderer intim-reduzierter Fassung präsentieren, und zuvor im studioeins-Interviewsessel Platz nehmen, um alles Wissenswerte über die dahinterstehende "tiefgründige Erkundung menschlicher Emotionen, von der Euphorie der Liebe bis hin zu den Tiefen des Herzschmerzes" zu erzählen.
    25 min
  • Basia Bulat
    Unter anderem die Aussicht auf neue Musik von Basia Bulat ließ radioeins-Moderatorin Christine Heise in ihrer Sendung HappySad vergangene Woche hoffen, das Jahr 2025 "könnte gut werden." Das sehen wir natürlich genauso und laden die kanadische Singer-Songwriterin ins studioeins ein. Im Februar wird ihr siebtes Album "Basia's Palace" erscheinen, knapp drei Jahre nach dem Vorgänger "The Garden", der seinerzeit auf radioeins zum "Album der Woche" gekürt wurde. Damals war Bulat gerade Mutter geworden und ließ diese Erfahrung sowie neu gewonnene Lebensperspektiven in die um Streicherarrangements erweiterten Neuaufnahmen ausgewählter Songs aus ihrem Katalog einfließen. Auch auf "Basia's Palace" spielt die Mutterschaft thematisch eine Rolle, wie nicht nur die Vorabsingle "Baby" verrät. Zudem ging die polnischstämmige 40-Jährige ein weiteres Mal auch musikalisch neue Wege, und komponierte die Songs diesmal statt wie üblich auf dem Klavier oder an der Gitarre mithilfe von MIDI-Technik. Dass trotz der elektronisch-digitalen Herangehensweise keine seelenlose Computermusik dabei herausgekommen ist, versteht sich angesichts von Basia Bulats songschreiberischen Talents und ihrer tollen Stimme von selbst.
    28 min
  • Lisl
    "I Don't Know If It's Irony" heißt die am Freitag erscheinende Debüt-EP von Lisl – und das ist vielleicht auch der Gedanke, der dem einen oder der anderen angesichts des Künstlernamens von Lisa-Marie Kämpf durch den Kopf geht. Denn statt der traditionellen Volksweisen, die dieser zu suggerieren scheint, spielt die aus Gotha stammende Wahl-Würzburgerin feinsten Gitarren-Pop und -Rock mit viel Gefühl, der nicht nur Fans von Phoebe Bridgers oder Becks ansprechen dürfte.
    26 min
  • grentperez
    Als "stolzer Generation-Z-Künstler mit einer alten Seele" wird Grant Perez alias grentperez bezeichnet. Das trifft's recht gut, machte sich der 23-Jährige doch zunächst mit einer dezidiert dem 21. Jahrhundert entsprechenden Methode einen Namen: Er coverte Songs von unter anderem Billie Eilish, Michael Buble oder Bruno Mars und präsentierte sie gemeinsam mit ersten eigenen Stücken bei YouTube einer rasch wachsenden Fan-Schar. Die "alte Seele" wiederum kommt dort ins Spiel, wo der australische Autodidakt mit nahezu unverschämter Selbstverständlichkeit aus der reichhaltigen Tradition der vergangenen sieben Dekaden Popmusik schöpft, um seine gefühlvollen Songs zu schreiben und vorzutragen, die inzwischen die Coverversionen in Sachen Beliebtheit deutlich überflügelt haben.
    25 min

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