Medienmagazin

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By radioeins (rbb)Society & Culture
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Medienmagazin episodes

  • Dirk von Lowtzow (Tocotronic)
    Es ist schon ein beeindruckender Weg, den Tocotronic seit ihrer Gründung vor mehr als 30 Jahren zurückgelegt haben (und der im Podcast "This Band Is Tocotronic" liebevoll nachgezeichnet wird): Von drei tagträumerischen Studenten in Second-Hand-Trainingsjacken entwickelten sie sich zu eleganten Granden der deutschsprachigen Musik, die den popkulturellen Diskurs hierzulande maßgeblich mitgeprägt haben. Das alles ist wohldokumentiert auf bislang 13 Alben – ganz schön fleißig für ein paar vermeintliche "Slacker". Im Februar 2025 nun wird ihre vierzehnte Langspielplatte erscheinen, der Titel: "Golden Years". Mit dem Nachfolger von "Nie Wieder Krieg", seinerzeit radioeins-Album der Woche, ist es der Band einmal mehr gelungen, neue Seiten zu zeigen und gleichzeitig ihrem grundlegenden Selbstverständnis treu zu bleiben: "Tocotronic war schon immer eine Musik, die von der Schönheit der Nicht-Identität kündete, von der Schönheit der Schwäche und von der Stärke des Kapitulierens." Auf "Golden Years" kommt – neben einem zärtlichen Aufbäumen gegen die immer düsterer zu werden scheinenden Zeiten – nun noch eine dezidierte Note der Nostalgie hinzu, wenn sich Dirk von Lowtzow beispielsweise im Titelsong in eine Zeit zurücksehnt, "wo man den Leuten noch begegnet." Vielleicht ist ja digital doch nicht unbedingt immer besser? Am 11. Februar 2025, und damit sogar noch drei Tage vor Veröffentlichung des neuen Albums "Golden Years", bietet radioeins die Gelegenheit, Tocotronic im Rahmen eines so exklusiven wie intimen Loungekonzerts im Studio 14 des rbb in der Masurenallee 20 in Berlin live zu erleben! Karten für dieses besondere Event gib es wie immer nicht zu kaufen, nur eine Mail an [email protected] und ein bisschen Glück können zum Dabeisein verhelfen.
    7 min
  • Gringo Mayer
    Ein Ludwigshafener singt Lieder über die Liebe – so könnte man "Laav", das neue, dritte Album von Gringo Mayer kurz zusammenfassen. Dass er dies im Idiom seiner kurpfälzischen Heimat tut, was sich in auf den ersten Blick für Menschen aus anderen Teilen Deutschlands vielleicht etwas drollig klingenden Songtiteln wie " Wahri Liebe dud weh" widerspiegelt, ist dabei nicht die einzige Besonderheit: Wie schon auf den zwei Vorgängerwerken rührt er für die musikalische Untermalung gemeinsam mit seiner "Kegelband", bestehend aus Jeremy Dhôme (Schlagzeug), Juri Schweizer (Bass) und Stephan Udri an der Trompete, obendrein einen gewagten Mix aus Pop, Folk, Polka, Samba, Blues und so manch anderem mehr zusammen. Bei all dem legt Mayer Wert darauf, kein Klamauk-Künstler zu sein und weder die Mundart noch den Stilmix als bloßes Gimmick einzusetzen. Vielmehr balanciert er mit sprachspielerischer Leichtigkeit zwischen aufrichtiger Poesie und dringlicher Ehrlichkeit und sagt zum Hauptthema des Albums: "Mir geht es auch um die Liebe als Ruhepol in unruhigen Zeiten. Permanent ist die Rede von Spaltung und Entfremdung – und Liebe ist doch immer noch das beste Gegenmittel gegen Angst, Verzweiflung und Unsicherheit. Und damit meine ich nicht einfach die romantische Liebe, sondern eigentlich in aller erster Linie das Offenbleiben gegenüber Menschen." Heute ist Gringo Mayer zu Gast im studioeins, um sich im Interview vorzustellen und natürlich auf der kleinen Bühne schon einen ersten Live-Eindruck seiner neuen "Laav-Songs" zu geben, die am Freitag offiziell das Licht der Plattenläden und Streamingdienste erblicken.
    30 min
  • Timon Krause
    Immer schon waren Menschen von Zaubertricks und Illusionen fasziniert, immer schon wollten sie unbedingt wissen, wie sowas denn möglich ist: eine schwebende Frau, ein Mensch, der verschwindet, verschwand nicht auch mal der Eiffelturm? Oder war es das Brandenburger Tor? Die Mauer soll ja auch weg sein. Simsalabim jedenfalls, und die Illusion ist perfekt. Unser heutiger Gast wurde drei Jahre in Folge zum besten Mentalisten Europas gewählt, da war er gerade mal Anfang 20. Heute, mit 30, hat er an seinen Fähigkeiten noch weiter gefeilt, es ist herausragend, wie er vor den Kameras erfolgreicher Fernsehsendungen und auf den Bühnen ausverkaufter Hallen Menschen in Hypnose versetzt und wie er, damit versetzte er die Nation schon häufig in Erstaunen, in Windeseile und mit Bravour PIN-Nummern errät oder die Zahlenfolge eines Fahrradschlosses. Zur Welt kam Timon Krause 1994 in Moers, wuchs in Isselburg auf und surft jetzt, nach einigen Büchern und vielen Jahren Erfahrung, auf der Welle des Erfolgs. Mal sehen, welche Musik er dabei hört.
    Playlist:
    Billie The Vision & The Dancers - Summercat
    LaCrush - Te Demoras
    Yasumu - At the Sea
    Nachtherz - Lungen voller Ozean
    Yoav - Where is my Mind
    Dekker - Tethered, Wrapped around
    Quichotte - Blume aus dem Teer
    Dispatch - The General
    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
    1 hr 30 min
  • FACEBOOK | MOLO | EMS | LONGREADS MISCHKE

    (00:00) INTRO: X-Gespräch Elon Musk - Alice Weidel | (03:47) META 1: Kniefall vor Trump? - Marcus Schuler | (13:33) META 2: Alternative molo? - Andreas Hepp | (20:10) EMS: Nachwuchs wieder gefragt? - Benjamin Denes | (33:16) MEDIATHEK-TIPP: Longreads, Folge 1: Helene Hegemann und Thilo Mischke; Regie: Lena Brasch - rbb 21.07.2024 | (41:07) BONUS: EMS: Der erste Jahrgang 2002 - Sylvio Dahl - MM 20.04.2002 | (47:02) BONUS: META 3: Mark Zuckerberg in Berlin - Daniel Bouhs - Daniel Fiene - Konstantin von Notz - MM 27.02.2016 | (47:02) BONUS: META 4: “In der Social Media Falle” - Björn Staschen - Vera Linß - MM 16.12.2023 || Jörg Wagner

    1 hr 25 min
  • Sophe
    Nicht weniger als "Hörer*innen aus gewohnten Hörmustern zu reißen" hat sich Sophia Bicking alias Sophe auf die Fahnen geschrieben. Dies gelingt ihr auf ihrer aktuellen, zweiten EP "Hey, Calm Down" indem sie ihre Jazz-Ausbildung auf unkonventionelle Art einbringt und mal beispielsweise Eighties-Synthies auf Breakbeats treffen lässt, mal ganz auf die Kraft ihrer einprägsamen Stimme setzt und diese hypnotisierend über komplex verwobenen Background-Vocals schweben lässt. So begeisterte sie mit ihren Klangwelten zwischen Pop und Rock, Jazz, Indie und sogar freier Vokalimprovisation unter anderem bereits das Publikum beim Storkower Alínæ Lumr-Festival im vergangenen Jahr. Derzeit arbeitet sie nach zwei EPs an ihrem Debütalbum, das 2025 erscheinen soll und sich thematisch intensiv mit ihrer ostdeutschen Sozialisation auseinandersetzt. Wir sind gespannt auf die "faszinierende Fusion aus Neuinterpretationen und Samples des DDR-Rock-, Pop- und Jazz-Repertoires sowie ihren eigenen Kompositionen, die sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch gesungen werden" sowie besonders auf das, was uns Sophe darüber heute im Interview erzählen wird. Vielleicht wird sie auf der kleinen Bühne des studioeins gemeinsam mit ihrer Band auch schon den ein oder anderen Song daraus vorstellen – auf jeden Fall dürfte ihr heutiger Besuch Appetit machen auf ihr nächstes Konzert, das Sophe am 15.1. in der Orangerie Neukölln als Support von Laura Grandy geben wird.
    26 min
  • Lles
    Nach fast zwei Jahrzehnten als Gitarrist, Backing-Sänger und Songschreiber der mecklenburgisch-vorpommerischen Punk-Band Feine Sahne Fischfilet beschloss Christoph Sell 2022, dass es an der Zeit sei, neue, eigene Wege zu gehen – auch musikalisch. Wie Letzteres klingt, kann seit November 2024 auf "Lost Times", seinem Solo-Debütalbum unter dem Namen Lles, nachgehört werden. Heute Abend stellt er es im studioeins vor.
    29 min
  • Saturndaze
    Auch, wenn keines ihrer Mitglieder damals schon auf der Welt war, findet die junge Hamburger Band Saturndaze ihre größte Inspirationsquelle in den Siebzigern. Aber keine Angst: Das Quintett um Sängerin und Pianistin Rilana Wronowski bietet keinen faden Zweitaufguss eines altmodischen Sounds an.
    Vielmehr eifern die fünf auf ihrem Debütalbum "Facades" Vorbilder wie Queen und besonders Supertramp darin nach, Pop-Songs zu schreiben, die zugleich von anspruchsvoller Komplexität wie zeitloser Eingängigkeit sind – mit Erfolg.
    27 min
  • ApfelÜ
    Am bekanntesten dürfte René Marik als der "Mann hinter dem Maulwurf" sein, jener drolligen Bauchrednerpuppe mit dem eigenwilligen Wortschatz. Doch der gebürtige Hildesheimer hat durchaus mehr zu sagen als "Autschn!" oder "Rapante" – und tut dies unter anderem singend: "Liebe geht" heißt das im Oktober 2024 erschienene Debütalbum seiner Band ApfelÜ, in der er zudem sein Talent als Gitarrist unter Beweis stellt. Textlich "fließen seine Erfahrungen aus der Hausbesetzer-Szene Mitte der Neunzigerjahre genauso (...) ein wie zwischenmenschliche und gesellschaftliche Betrachtungen aus der Jetztzeit. Persönliches wird dabei politisch und Politisches persönlich" – selbstredend alles ansprechend pointiert verfasst und vorgetragen. Klanglich untermalt werden Mariks Worte von einem knackig-melodiösen Rock-Sound, der unter Mitwirkung der renommierten Musiker Bodo Goldbeck (Bass, u.a. Ichfunktion), Benoît Ribot (Gitarre, Ex- Lord Mouse and the Calypso Cats) sowie Alexander Cumming (Schlagzeug, Irdorath) entsteht. Besondere Veredelung erfahren die Songs last but keineswegs least durch Trompeterin Ulrike Arzet, die bereits mit Adele auf Tour war und ansonsten festes Mitglied von Rainald Grebes Orchester der Versöhnung ist. Wir freuen uns, René Marik und ApfelÜ als erste musikalische Gäste des neuen Jahres im studioeins für ein Interview und den ein oder anderen live dargebotenen Song zu begrüßen!
    26 min
  • Jeanette Hain
    Wer auf seine Kindheit und Jugend zurückblickt und den Satz sagen kann "Ich war von Liebe umgeben", der darf sich glücklich schätzen, denn er - oder sie - bekommt dadurch sicherlich schon mal einen ordentlichen Werkzeugkoffer mit, um sich all den Debakeln, Veränderungen und Widersprüchlichkeiten des Lebens gegenüber möglicherweise besser zu wappnen. Das scheint aufzugehen bei Jeanette Hain, die 1969 in München zur Welt kam und lange schon in Berlin lebt. Dass sie Schauspielerin werden würde, stand für sie früh fest. So hängte Hain auch das Studium an den Nagel, als sie von Regisseurin Sherry Horman als Hauptdarstellerin für "Die Cellistin" quasi entdeckt wurde. Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde Jeanette Hain in der Serie "Bis in die Spitzen". In ihren Rollen durfte und darf sie gegen das Elfenhafte anspielen, das ihr Wesen irgendwie mitbringt, ob weich, verwirrt, klar oder streng, so richtig einordnen ließen sich ihre Figuren nie und das ist ja nicht das Schlechteste. Aktuell spielt sie eine der Hauptrollen in einer ZDF-Event-Reihe, die dem Friedrichstadtpalast nebst all seiner Mythen huldigt. Wir hoffen mal, dass das jetzt gut geht auf dem Sessel vorm Mikro bei uns im Studio, denn angeblich kann sie nicht gut stillsitzen, Frau Hain, und angeblich besitzt sie nicht mal ein Sofa. Na, wir lassen es mal drauf ankommen.
    Playlist:
    Jeff Beck & Johnny Depp - Isolation
    Led Zeppelin - Stairway to Heaven
    Nick Cave - I'm your Man
    Tom Waits - Jockey full of Bourbon
    Element of Crime - Seit der Himmel
    Iggy Pop - Lust for Life
    Jonas Hain - Alice
    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
    1 hr 23 min
  • Neujahrsgespräch "Der Tagesspiegel"

    (00:00) INTRO: Thilo Mischke - Vorstellung der Studiogäste vom Tagesspiegel: Anke Myrrhe - Christian Tretbar | (05:36) Der Tagesspiegel und der Offene Brief zu ttt | (16:04) Der Tagesspiegel - Konkurrenz, Presseähnlichkeit, Veränderung in der Chefredaktion 2025, Ausspielwege, Checkpoint, Veranstaltungsbereich | (32:49) Der Tagesspiegel und KI | (40:34) BONUS: Nachfrage: Elon Musk | (44:55) BONUS: in memoriam: Frank “Wayne” Schlegel - Tommy Wosch || Jörg Wagner

    48 min

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