Medienmagazin

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Medienmagazin episodes

  • Medien im US-Wahlkampf | Blackbox Russland | Warnstreik beim rbb | ESC 2025
    Vor den Präsidentschaftswahlen: Wie die US- und Latino-Medien in den über den Wahlkampf ums Weiße Haus berichten. Wie berichten die Latino-Medien in den USA? | Der Kreml trifft zunehmend Maßnahmen, um das russische Internet von internationalen Ressourcen abzuschotten. | Warnstreik beim rbb | ARD, RTL und Stefan Raab schließen sich zusammen und suchen den Act, der 2025 in Basel für Deutschland beim Eurovision Song Contest antritt. | Station Voice und Digital Officer von radioeins in den Ruhestand verabschiedet.
    45 min
  • Simone Tang
    Die dänische Singer-Songwriterin setzt für ihr Solo-Debütalbum auf die Kraft der leisen Töne und persönlichen Texte. Mit "Things I Remember" möchte sie in die Fußstapfen solch illustrer Vorbilder wie Elizabeth Cotten, Édith Piaf, Nick Drake oder Paul Simon treten. Die aus dem dänischen Svendborg stammende Simone Tang hat sich nicht nur bereits als gefragte Session- und Live-Gitarristin für anderer Leute Projekte und Bands einen Namen gemacht. Auch kann die studierte Musikerin auf diverse Soundtrack-Arbeiten zurückblicken und ist sogar schon erfolgreich als Schauspielerin in Erscheinung getreten. Nun wagt die 34-Jährige den vielleicht größten Schritt und veröffentlicht dieser Tage ihr erstes Album unter eigenem Namen. Gemeinsam mit ihrem engen Freund Søren Manscher, der Gitarre und Backing Vocals beisteuerte, spielte sie die Songs für "Things I Remember" weitestgehend live und mit dem Mut zum Unperfekten, Direkten ein. Dazu passt, dass sich viele der Lieder mit persönlichen Erfahrungen und dem Leben (und mitunter Sterben) enger Angehöriger befassen, denen Tang musikalische Hommagen widmet. Mehr erfahren wir von Simone Tag selbst, wenn sie heute zu Gast im studioeins ist.
    32 min
  • Jenny Erpenbeck
    Erinnern Sie bitte mal kurz an Ihre Schulzeit, auch wenn diese schon etwas zurückliegt. Denken Sie an den Deutschunterricht. Goethes Werther, Max Frisch und Homo Faber, Hermann Hesses "Narziß und Goldmund". Große Literatur, bestimmt, aber naja: Männer, die über Männer schrieben. Da half es sehr, wenn man die Freude am Lesen schon vorher für sich entdeckt hatte, denn diese kleinen, eng bedruckten Reclam-Hefte machten nicht unbedingt Lust auf mehr, um es mal so zu formulieren. Wie mag es sich wohl für eine zeitgenössische Autorin anfühlen, wenn ein eigenes Buch plötzlich zur Pflichtlektüre für’s Abitur wird! "Heimsuchung" ist so ein Werk, geschrieben von Jenny Erpenbeck, die weltweit als Deutschlands erfolgreichste Schriftstellerin gilt. Zur Welt kam sie 1967 in Ost-Berlin als Spross einer Familie, die zur geistigen Elite der DDR gezählt wurde und wird. Jenny Erpenbeck machte eine Lehre als Buchbinderin und studierte anschließend Theaterwissenschaft und Musiktheaterregie. Seit sie Bücher schreibt, finden diese regelmäßig Beachtung und: werden mit den wichtigsten nationalen und internationalen Literaturpreisen ausgezeichnet, zuletzt das Buch "Kairos", für das sie 2024 als erste Deutsche den International Booker Prize erhielt.
    Playlist:
    Remy Shand - Take a Message
    Lucio Dalla - Ulisse coperto die Sale
    Swingle Singers - Partita No
    Janis Joplin - Mercedes Benz
    Hermann Prey singt Franz Schubert - Du bist die Ruh
    Nina Hagen - Naturträne
    Rufus Wainwright - Early Morning Madness
    Elisabeth Schwarzkopf singt aus "Der Rosenkavalier": Arie der Marschallin - Die Zeit, die ist ein sonderbar Ding
    | Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
    1 hr 26 min
  • Musketeer
    Dem etwas martialischen Künstlernamen zum Trotz, greift Musketeer lieber zur akustischen Gitarre statt zum Vorderladergewehr und kämpft entsprechend mehr im übertragenen Sinne. Zum Beispiel um die Aufmerksamkeit eines vorbeieilenden Publikums: Als wettertrotzender "Folk-Troubardour" hat der Australier Joseph Daniel Pogson sein Handwerk auf den Straßen Europas gelernt, die ihn im vergangenen Jahr dann auch nach Berlin geführt haben – wo er sein Debütalbum "Glorious Light" aufnahm. Dieses und sich selbst stellt er heute im studioeins im Bikini vor.
    Dabei wird er sicherlich einiges Interessantes zu berichten haben, behandelt das in einer einstigen Stasi-Zentrale im Osten der Stadt eingespielte Album doch "Themen wie Krieg und Hoffnung, erforscht das Christentum, streift die römische und germanische Mythologie und zieht Referenzen zu Dante, Dylan und Hemingway." Alles verpackt in melancholisch-folkige Songs, die oft in mitreißenden Höhepunkten gipfeln. Und als wäre all das nicht genug, war der sprichwörtliche Weg zum Werk sogar wortwörtlich ein abenteuerlicher: 2022 nämlich begab sich Musketeer auf einen Road-Trip von Oslo nach Istanbul, spielte unterwegs mit diversen anderen Musikern auf öffentlichen Plätzen, in Konzerthallen und auf Festivals in 15 verschiedenen Ländern. All dies floss nicht nur in die Lieder von "Glorious Light" ein, sondern wurde auch filmisch festgehalten und soll, begleitet von einem Album unterwegs aufgenommener Musik, demnächst als Doku-Streifen veröffentlicht werden.
    21 min
  • Maximilian Mundt
    Wie das wohl sein muss - Du interessierst Dich für Fotografie und Schauspielerei, hast kleine Rollen und Castings, da ist wieder so ein Vorsprechen, aber etwas läuft anders dieses Mal. Jedenfalls erreicht Dich am Ende des Tages die Bitte, nun doch auch noch mal für die Hauptrolle vorzusprechen. Was Du tust. Und von einer Minute zur nächsten bist Du ein sogenannter Main-Character. Mit Anfang 20 erlebt der Schauspieler Maximilian Mundt genau das. Er spielt die Hauptrolle im Netflix-Erfolg "How to sell drugs online (fast)" und plötzlich geht alles durch die Decke. Die Serie wird in in mehr als 190 Ländern gestreamt, bald wird die 4. Staffel veröffentlicht. Seitdem läuft es ziemlich gut für den 1996 in Hamburg geborenen Schauspieler. 2023 beispielsweise drehte er mit Orlando Bloom, für die Serie "Pumpen" führt er auch Regie.
    Mundt gehört zu den - bislang noch erstaunlich - wenigen Männern im Medien- und Filmbusiness, die sich immer wieder auch öffentlich gegen dieses plumpe, harte und oft aggressive Männerbild aussprechen, das momentan von vielen Seiten propagiert wird. Dafür verleihen wir ihm "Die Goldene Hörbar", einen Preis, der zwar genau in dieser Sekunde erst erfunden wurde, aber was sind schon Zeit und Raum, wenn es um etwas so Wichtiges geht.
    Playlist:
    Donna Summer - McArthur Park
    Mousse T. & Tom Jones - Sex Bomb
    Snap - The Power
    Gossip - Heavy Cross
    Black Eyed Peas - Boom Boom Pow
    Danny Elfman - Alice’s Theme
    Adele - Someone like you
    Bodi Bill - What
    Trøye Sivan - Talk me down
    Diese Podcast-Episode steht unter der Creative Commons Lizenz CC BY-NC-ND 4.0.
    1 hr 24 min
  • Länderchefs tagten zum ÖRR | Medientage München | Podcast-Tipps

    Der Reformstaatsvertrag ist beschlossen mit dem geplanten Abbau linearer Programmfläche bei TV-Spartenkanälen und Hörfunk. Werden ARD/ZDF und Deutschlandradio bei Textangeboten im Netz weiter beschränkt? Wie löst die Politik die Rundfunkfinanzierung nach der KEF-Empfehlung? Darüber berieten die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten in Leipzig. In der bayerischen Landeshauptstadt fand zeitgleich zu den Beratungen der Länderchefs in Leipzig der alljährlich Branchentreff „Medientage München“ statt. Wie wurde der Umbau des ÖRR diskutiert? | Podcast-Tipps zum Thema "Krisenjournalismus".

    49 min
  • Maura
    "Moon Is High, so am I" – mit solchen Textzeilen macht Maura nicht bloß auf sich aufmerksam, sondern bleibt direkt im Gedächtnis. Die junge Musikerin aus Hamburg wird unter anderem für ihre Bühnenpräsenz gefeiert sowie für ihren Tanz entlang der musikalischen Grenzlinie zwischen Rap, Jazz und Indie-Soul. In der Schule hat sie von ihrer Englisch-Lehrerin den Beinamen "Mother of Chaos" übergeholfen bekommen – jetzt umarmt sie ihn und benennt ihr heute (!) erscheinendes Album genau so. Statt dieses Ereignis in ihrer Heimat Hamburg zu feiern, stellt Maura uns ihre neuen Songs exklusiv auf radioeins und vor Publikum im studioeins vor. Spätestens seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums "Grimus" hat Maura sich einen Namen in der deutschen Musikszene erarbeitet und lässt so langsam dem Titel "Underdog" hinter sich... Verträumt und kühn ist ihre Musik, in der die direkten Texte an Musikerinnen wie die Britin Arlo Parks oder Rachel Chinouriri erinnert. Durch Rap hat sie ihren Weg aus der migrantischen Arbeiterfamilie und ohne jegliche formale musikalische Ausbildung oder Gesangsunterricht, letztlich in die Musikwelt entdeckt. Der inspiriert maßgeblich auch die Lyrics ihres neuen Albums, wenn es beispielsweise im Song "Golden Yard" heißt:
    I’m tired to be polite when i rather smack -
    ok,ok supressed anger got me into rap?
    well it might and donuts got me into jazz
    I’m the mother of chaos
    ey its nice to shake your hand.
    27 min
  • Donkey Kid
    Jurek Stricker aus Lankwitz kam vor einigen Jahren als Lokalmatador zu radioeins, hat 2022 seine erste EP "Distant Shouts" veröffentlicht und war in der Zwischenzeit auf diversen Bühnen unterwegs und zum Beispiel beim Montreux Jazz Festival eingeladen. Am Freitag erscheint sein Debütalbum – und mit dem kommt er als Donkey Kid natürlich auch wieder bei radioeins vorbei! Im Interview mit Silke Super hat Donkey Kid vor einem Jahr etwa seinen unglaublichen Werdegang geschildert: Beim Konzert von International Music habe er seine selbstgebrannte Demo-CD einfach mal dem Schlagzeuger der Band in die Hand gedrückt – und so begann seine eigene Reise. Zudem hat er damals schon das Debütalbum angekündigt, für das er im vergangenen Jahr nach London aufgebrochen ist, um den Produzenten von King Krule, Dilip Harris, zu treffen. So ist innerhalb des letzten Jahres sein Album "Heavyweight Champion" (Veröffentlichung am 18.10.2024) fertig geworden. Inspiriert von eigentlich allem, was ihm unter die Nase kommt, und nicht festgelegt auf ein Genre, aber vor allem von Ikonen wie Joy Division, Talking Heads oder den Beatles beeinflusst, hat Donkey Kid insbesondere das Klavier geholfen, die Karriere als Musiker einzuschlagen. Seitdem er fünf Jahre alt ist hat er Unterricht und so stetig rausgefunden, dass Musik machen "sein Ding" sei. Während die erste EP mit Bilderbuch-Produzent Marco Kleebauer entstanden ist, hat donkey Kid das Album nach dem Kick-Off in London letztlich in Neukölln und dem Odenwald gemeinsam mit dem Produzenten Bleac fertiggestellt.
    19 min
  • LEVKA
    Ein paar Follower auf Social Media, keinen Song veröffentlicht – und trotzdem einen Plattenvertrag bekommen! Genau so ist es LEVKA ergangen, der sich schlicht ein Demotape verschickt hat – und nun zumindest schon zwei Songs rausgebracht hat. Der dritte erscheint am Freitag!
    Mit vier ist er in die Musikschule gegangen, spielt Klavier und will eigentlich studieren, oder vielleicht eine Ausbildung zum Physiotherapeuten machen. 200 Euro investiert der 19-Jährige zwischendrin aber für ein Demo-Tape, mit dem er über Freunde von Freunden auf dem Schreibtisch von Sony Music landet und letztlich sogar einen Plattenvertrag bekommt und worüber er heute scherzt: "Da waren drei Songs drauf, die alle zwar noch sehr raw klangen, aber für 200€ kann man nicht meckern." Und so ist LEVKA doch beim Klavier hängengeblieben, an welchem er nun seine Pop-Songs schreibt. "Meine Musik entsteht vom Writing, Komponieren und Einspielen ausschließlich analog," erzählt LEVKA, der eigentlich Levin heißt und nach wie vor in seiner Heimat Trier lebt, und widmet sich in ihr mit jugendlicher Dramatik, aber vor allem Leidenschaft, bisher vor allem dem Verliebtsein.
    24 min
  • Suzan Köcher’s Suprafon
    Als Suzan Köcher’s Suprafon tourt die Musikerin Suzan Köcher aus Solingen aktuell mit ihrer Band durch Deutschland. "In These Dying Times" heißt das neue Album, auf dem psychedelische Synthie-Sounds und Gitarren, Dream-Pop mit Rock und Country-Elementen verbinden. Für ihren Besuch im studioeins beschränkt sich das Aufgebot allerdings auf die Sängerin und ihren Ko-Komponisten wie Produzenten Julian Müller. Das neue Album "In These Dying Times" sei "ein bisschen mehr auf den Punkt" hat Suzan Köcher selbst in Interviews erzählt und betont damit den Unterschied insbesondere zum Vorgängeralbum, das 2019 erschienen ist. In den vergangenen Jahren habe sie viel an sich selbst gearbeitet, eine Therapie gemacht, und das spiegele sich in den Texten des neuen Albums. Köcher setzt sich mit autobiografischen Momenten auseinander wie Machtmissbrauch in einer Beziehung im Teenager-Alter ("Seventeen") oder der stetigen Frage nach der eigenen Identität ("Maybe I’m A Lemon"). Zum einen ist ihre Musik also eine Form sich selbst auszudrücken, auf der anderen Seite soll sie Identifikationspotential für andere Menschen sein. Neben eigenen Erfahrungen verarbeitet Köcher, gemeinsam mit Müller, im Songwriting des neuen Albums aber auch externe Quellen, wie zum Beispiel einen Text des irischen Lyrikers Michael Cummins ("Livin In A Bad Place"). Entstanden sind auf "In These Dying Times" letztlich neun präzise Folk-Rock-Songs, die Suzan Köcher’s Suprafon heute - zumindest in Auszügen - ins studioeins präsentiert.
    27 min

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