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Sprache lebt vom Wechselspiel zwischen Sprechenden und hat das Verstehen zum Ziel. Sie erzeugt dabei bewusst Emotionen, um das Gegenüber zu verrücken. Aber: Was ist (heute) erlaubt? Ab wann wird Sprache verletzend? Und wobei braucht es eine besondere Sensibilität?
Begriffe begrenzen Phänomene, denn irgendwann hört das Hinterfragen auf, womit der Wirklichkeit gewissermaßen Gewalt angetan wird. Weiter gefragt: Wie machen wir das Unsagbare sagbar und ist das überhaupt notwendig?Ist nur das wirklich, was sich sprachlich ausdrücken lässt? Lässt sich etwas denken, was nicht existiert?
„Die Grenzen meiner Sprache bedeuten die Grenzen meiner Welt.“
Wie sprechen wir über das Unsagbare? Welche Rolle spielt das Unsagbare in unserer Lebenswelt und welche Funktion hat es in Kultur und Religion?
Im Rahmen von insgesamt acht digitalen Veranstaltungen lud das Politische Bildungsforum Sachsen der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. von April bis Juli 2021 ein, über das Unsagbare nachzudenken. Die gute Zusammenarbeit macht es möglich, dass wir die Vorträge der digitalen Reihe „Das Unsagbare“ der Konrad-Adenauer-Stiftung in unserem Podcast-Format „Mit Herz und Haltung“ allen Hörer*innen zur Verfügung stellen.
Prof. Dr. Wolf-Andreas Liebert (Jg. 1959) studierte Linguistik und Politische Wissenschaft in Heidelberg. 1991 promovierte er sich mit einer Dissertation zum Thema „Metaphernbereiche der deutschen Alltagssprache“. Nach mehreren Stellen als wissenschaftlicher Mitarbeiter, habilitierte sich Liebert 2001 und begann 2002 als Professor für Germanistische Linguistik an der Universität Koblenz-Landau. Seit 2020 ist Liebert dort Dekan des Fachbereichs Philologie. Er ist u.a. Herausgeber des Sammelbands „Sprache und Empathie“ (De Gruyter, 2020).
Redaktion: Dr. Joachim Klose (KAS), Kim Hildebrandt (KAS) und Dr. Thomas Arnold; Vortrag (vom 04.05.2021): Prof. Dr. Wolf-Andreas Liebert; Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Ist Rassismus, also rassistische Diskriminierung und Benachteiligung, die dunkle Seite der Moderne? Bestehen – trotz des formal-politischen Endes des Kolonialismus – immer noch koloniale Überreste in unserem heutigen Denken und unserer Sprache? Oder sind rassistische Ausbrüche gar nicht systemisch und systematisch, sondern vielmehr individueller Natur? Im heutigen Follow-Up zur Folge vom 1. Juli 2021 (Prof. em. Dr. Christoph Türcke) geht Marita Wagner, Theologin und Referentin für weltkirchliche Pastoral beim Internationalen Katholischen Hilfswerk "missio" in Aachen der Frage nach, ob wir alle schon post-rassisch sind oder es einer tiefgreifenden De-kolonisierung unseres Denkens bedarf? Sie verweist dabei auch auf die Wirkungs- und Bedeutungsgeschichte von Worten. Wagner plädiert für ein Bewusstmachen der Gewordenheiten und globalen Verflechtungsgeschichten sowie der Anerkennung existenzieller Realitäten von Unterdrückung, Leid, Herrschaft und Ausgrenzung. Ihr geht es um einen Versöhnungsprozess, der sich durch das Heilen und Versöhnen gestörter oder gar zerbrochener Beziehungen auszeichnet. Auch geht Wagner darauf ein, dass dieses sich Hineinversetzen und Einfühlen in die Lebenswirklichkeiten anderer Mitmenschen emotional anstrengend und durchaus schmerzhaft sein kann.
Marita Wagner (Jg. 1992) hat katholische Theologie in Frankfurt/Main und in Südafrika studiert. Sie arbeitet als Referentin für weltkirchliche Pastoral in der Abteilung „Theologische Grundlagen“ beim Internationalen Katholischen Hilfswerk „missio“ in Aachen. Zu ihren Aufgaben dort gehört die Koordination der beiden theologisch-akademischen Think Tanks „Netzwerks Pastoral Afrika“ sowie „Netzwerk Pastoral Asien“. Außerdem ist Wagner Chefredakteurin des „missio“-Fachmagazins „Forum Weltkirche“. Zu ihren thematischen Schwerpunkten gehören die Themen Postkolonialismus, deutsches Kolonialerbe und rassismuskritische Arbeit.
Redaktion: Dr. Thomas Arnold und Jonas Lietz; Vortrag: Marita Wagner; Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Sprache lebt vom Wechselspiel zwischen Sprechenden und hat das Verstehen zum Ziel. Sie erzeugt dabei bewusst Emotionen, um das Gegenüber zu verrücken. Aber: Was ist (heute) erlaubt? Ab wann wird Sprache verletzend? Und wobei braucht es eine besondere Sensibilität?
Begriffe begrenzen Phänomene, denn irgendwann hört das Hinterfragen auf, womit der Wirklichkeit gewissermaßen Gewalt angetan wird. Wie machen wir das Unsagbare sagbar und ist das überhaupt notwendig? Ist nur das wirklich, was sich sprachlich ausdrücken lässt? Lässt sich etwas denken, was nicht existiert?
Im Rahmen von insgesamt acht digitalen Veranstaltungen lädt das Politische Bildungsforum Sachsen der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. seit April 2021 ein, über das Unsagbare nachzudenken. Die gute Zusammenarbeit macht es möglich, dass wir die Vorträge der digitalen Reihe „Das Unsagbare“ der Konrad-Adenauer-Stiftung in unserem Podcast-Format „Mit Herz und Haltung“ allen Hörer*innen zur Verfügung stellen können.
Prof. em. Dr. Christoph Türcke (Jg. 1948) studierte evangelische Theologie und Philosophie u. a. an den Universitäten in Göttingen, Tübingen und Frankfurt/Main. Er promovierte und habilitierte sich im Fachbereich Philosophie. Nach einer Gastprofessur für Philosophie in Brasilien wurde Türcke 1993 an die Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig berufen. Ab 1995 hatte er ebenfalls eine Lehrbefugnis für Philosophie an der Universität Leipzig. Im Jahr 2014 erfolgte seine Emeritierung. Türcke hat u.a. veröffentlicht: „Jesu Traum. Psychoanalyse des Neuen Testaments“ (Klampen, 2009) sowie „Natur und Gender: Kritik eines Machbarkeitswahns“ (Beck, 2021).
Link zur Reihe "Das Unsagbare": https://www.kas.de/de/web/sachsen/veranstaltungen/detail/-/content/was-darf-satire-kolloquium . Die nächste Veranstaltung findet am 06.07.2021 via Zoom statt.
Redaktion: Dr. Joachim Klose (KAS), Kim Hildebrandt (KAS) und Dr. Thomas Arnold (KA); Vortrag (vom 27.04.2021): Prof. em. Dr. Christoph Türcke; Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Endlich verständlich: Fundamentale Fragen des christlichen Glaubens brauchen Menschen, die Antwortoptionen bieten. Mit Herz und Haltung – und mit Vernunft. Deswegen gibt der Salzburger Theologe, Assoz.-Prof. Dr. Martin Dürnberger, der auch als Obmann die 'smarte Sommerfrische' der Salzburger Hochschulwochen verantwortet, eine lebendige Anleitung zum Nachdenken über den Glauben.
Ab jetzt heißt es bis zum Sommer jeden letzten Donnerstag im Monat: "BASICS – Theologie endlich verständlich". Unsere neue Serie bietet theologische Hintergründe zum Glaubensbekenntnis der Kirche, dem Credo. Wer Wissen will, bekommt's bei uns – mit Charakter!
Assoz.-Prof. Dr. Martin Dürnberger (Jg. 1980) studierte von 2000 bis 2005 Religionspädagogik, Katholische Theologie und Philosophie an der kath.-theol. Fakultät in Salzburg. Er wirkte von 2005 bis 2007 zunächst als Religionslehrer und seit 2007 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an verschiedenen Lehrstühlen. 2013 promovierte sich Dürnberger im Fach Fundamentaltheologie. Er ist seither assoziierter Professor für Fundamentaltheologie und Ökumenische Theologie am Fachbereich Systematische Theologie der Universität Salzburg und zudem Leiter der Salzburger Hochschulwochen.
Link zu Dürnbergers Anspiel-Tipp: https://www.youtube.com/watch?v=OqotN7pDlaw .
Link zu den Salzburger Hochschulwochen: https://www.salzburger-hochschulwochen.at/ .
Link zu Dürnbergers neuem Buch: https://www.verlag-pustet.de/shop/item/9783791730516/basics-systematischer-theologie-von-martin-durnberger-kartoniertes-buch .
Redaktion: Assoz.-Prof. Dr. Martin Dürnberger, Dr. Thomas Arnold und Jonas Lietz; Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Wasser spielt in nahezu allen Schriften der Bibel eine große, wenngleich ambivalente Rolle. Dies wird schon in den beiden Schöpfungserzählungen im Buch Genesis deutlich. Wasser ermöglicht Leben, ist aber zugleich als Wasser der Ur- oder Sintflut auch eine Chaosmacht, die Leben auslöscht. Mit Blick auf den christlichen Glauben symbolisiert das Wasser in der Bibel (etwa bei der Taufe) einen Übergang hin zu einem neuen Leben in Christus. Im Neuen Testament (in Joh 4) entfaltet sich – erzählerisch im Modus eines Missverständnisses – ein Dialog zwischen Jesus und einer Frau über lebendiges und lebenspendendes Wasser. Was lässt sich aus diesem vielsagenden Gespräch ableiten und was lässt sich anhand der vielseitigen Metaphorik des Wassers in der Bibel lernen?
Die digitale Veranstaltung fand am 19. Mai 2021 im Rahmen der Reihe Verbraucht, verschmutzt, versiegt: Ist unser Wasser in Gefahr? der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen statt. Kooperationspartner der Reihe sind das Studium generale der TU Bergakademie Freiberg und das Zentrum für Wasserforschung Freiberg (ZeWaF). Der Vortrag wurde von Volker Niggemeier für den Podcast noch einmal separat eingesprochen.
Volker Niggemeier M.A. (Jg. 1980) studierte von 2007 bis 2012 Katholische Theologie und Geschichte an der Universität Koblenz-Landau. Von 2007 bis 2012 war er wissenschaftliche Hilfskraft am Institut für Katholische Theologie der Universität Koblenz-Landau. Niggemeier ist seit 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Exegese des Neuen Testaments an der Universität Münster und promoviert sich zum Thema „Die Anfänge des Gottessohnes nach Lukas. Taufe, Genealogie und Versuchung Jesu nach Lukas“. Er ist u.a. Mitherausgeber des Sammelbandes „Theologiestudium im digitalen Zeitalter“ (Kohlhammer, 2020).
Redaktion: Jonas Lietz und Dr. Thomas Arnold; Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Als "Erdbeben in der katholischen Kirche Deutschlands" haben es die einen bezeichnet. Andere sprechen von "politisch kalkulierter Demut". Wieder andere sagen: Da gehe der Falsche. Wir sprechen hinsichtlich des angebotenen Amtsverzichts bzw. Rücktrittsgesuchs von Reinhard Kardinal Marx, dem Erzbischof von München und Freising, mit Pater Bernd Hagenkord SJ.
Was hat der Schritt von Reinhard Kardinal Marx für Konsequenzen? Wie sind die Reaktionen einzuordnen – jetzt, ein paar Tage nach der großen Eilmeldung? Wie wird Marx’ Schritt den Reform-Dialog "Synodaler Weg" in Deutschland verändern? Und: Welche Auswirkungen wird er auf die katholische Weltkirche haben?
Pater Bernd Hagenkord SJ (Jg. 1968) trat 1992 in den Jesuiten-Orden ein und wurde 2002 zum Priester geweiht. Er arbeitete zunächst als Jugendseelsorger in Berlin und Hamburg. Von 2009 bis 2017 leitete Hagenkord die deutschsprachige Abteilung von Radio Vatikan, ab 2017 war er leitender Redakteur von Vatican News. Seit November 2019 ist er Superior des Berchmanskollegs, der Jesuitenkommunität in München. Hagenkord ist zudem Geistlicher Begleiter des Reform-Dialogs „Synodaler Weg“ der katholischen Kirche in Deutschland.
Link zu dem Blog-Eintrag von P. Bernd Hagenkord SJ (vom 05.06.2021), auf den in der Folge mehrfach Bezug genommen wird: https://paterberndhagenkord.blog/ruecktritt-von-kardinal-marx-respekt .
Unter folgendem Link finden sich die Dokumente (Brief u. persönliche Erklärung) von Reinhard Kardinal Marx zum Download: https://www.erzbistum-muenchen.de/news/bistum/Kardinal-Marx-bietet-Papst-Franziskus-Amtsverzicht-an-39545.news .
UPDATE: Am 10. Juni 2021 hat Papst Franziskus auf das Schreiben von Reinhard Kardinal Marx geantwortet: Das Kirchenoberhaupt lehnt das Rücktrittsgesuch ab. Der Papst-Brief lässt sich im Wortlaut unter folgendem Link nachlesen: https://www.vaticannews.va/de/papst/news/2021-06/papst-franziskus-kardinal-marx-wortlaut-brief-antwort-deutsch.html .
Redaktion: Jonas Lietz und Dr. Thomas Arnold; Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71 markiert eine Zäsur in der europäischen Geschichte – hat er doch den Boden für die beiden Weltkriege und das Völkerschlachten des 20. Jahrhunderts bereitet. Ein Krieg, der die Saat legte für eine Erbfeindschaft, die für drei Generationen das Verhältnis zwischen Deutschen und Franzosen vergiftet hat. 150 Jahre ist dieser Krieg inzwischen her. Diese Podcast-Folge schaut zurück und deutet das Geschehene aus dem Heute heraus. Es ist die Fortsetzung unserer Folge vom 13. Mai, in der der Geschichtsdidaktiker Prof. Dr. Tobias Arand in das Thema eingeführt hat.
Diese Podcast-Folge gibt eine Diskussion mit den Autoren des Buches „Von Erbfeinden zu guten Nachbarn: Ein deutsch-französischer Dialog“ (Reclam) wieder: zum einen mit der Historikerin Prof. Dr. Hélène Miard-Delacroix (Paris) und zum anderen mit Prof. Dr. Andreas Wirsching (München). Das Gespräch leitet Prof. Dr. Jörn Leonhard (Freiburg).
Das per Videokonferenz geführte Gespräch fand am 6. Mai 2021 im Rahmen einer Veranstaltung der Katholischen Akademie Freiburg statt. Wir präsentieren hier eine leicht gekürzte Hör-Fassung und danken den Kolleginnen und Kollegen der Katholischen Akademie in Freiburg sehr herzlich, die uns diese Diskussion für unseren Podcast zur Verfügung gestellt haben.
Link zum Buch: https://www.reclam.shop/detail/978-3-15-011226-7/Miard_Delacroix__H__l__ne__Wirsching__Andreas/Von_Erbfeinden_zu_guten_Nachbarn .
Unter dem Thema "Als aus Sachsen Deutsche wurden", bei dem auch die deutsch-französische Freundschaft behandelt wird, bietet die Katholische Akademie in diesem Sommer mehrere spannende Akademie-Veranstaltungen an. Mehr dazu auf: www.lebendig-akademisch.de
Redaktion: Dr. Thomas Arnold und Jonas Lietz; Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Endlich verständlich: Fundamentale Fragen des christlichen Glaubens brauchen Menschen, die Antwortoptionen bieten. Mit Herz und Haltung – und mit Vernunft. Deswegen gibt der Salzburger Theologe, Assoz.-Prof. Dr. Martin Dürnberger, der auch als Obmann die 'smarte Sommerfrische' der Salzburger Hochschulwochen verantwortet, eine lebendige Anleitung zum Nachdenken über den Glauben.
Ab jetzt heißt es bis zum Sommer jeden letzten Donnerstag im Monat: "BASICS – Theologie endlich verständlich". Unsere neue Serie bietet theologische Hintergründe zum Glaubensbekenntnis der Kirche, dem Credo. Wer Wissen will, bekommt's bei uns – mit Charakter!
Assoz.-Prof. Dr. Martin Dürnberger (Jg. 1980) studierte von 2000 bis 2005 Religionspädagogik, Katholische Theologie und Philosophie an der kath.-theol. Fakultät in Salzburg. Er wirkte von 2005 bis 2007 zunächst als Religionslehrer und seit 2007 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an verschiedenen Lehrstühlen. 2013 promovierte sich Dürnberger im Fach Fundamentaltheologie. Er ist seither assoziierter Professor für Fundamentaltheologie und Ökumenische Theologie am Fachbereich Systematische Theologie der Universität Salzburg und zudem Leiter der Salzburger Hochschulwochen.
Link zu Dürnbergers Anspiel-Tipp: https://www.youtube.com/watch?v=PbepHhLdZ3c .
Link zu den Salzburger Hochschulwochen: https://www.salzburger-hochschulwochen.at/ .
Link zu Dürnbergers neuem Buch: https://www.verlag-pustet.de/shop/item/9783791730516/basics-systematischer-theologie-von-martin-durnberger-kartoniertes-buch .
Redaktion: Assoz.-Prof. Dr. Martin Dürnberger, Dr. Thomas Arnold und Jonas Lietz; Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
„Als der Tag des Pfingstfestes gekommen war …, kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen … und es erschienen … Zungen wie von Feuer, die sich verteilten … und alle wurden vom heiligen Geist erfüllt“ – soweit die bekannte Schilderung aus der Apostelgeschichte. Seit vielen Jahrhunderten fragen sich Menschen, wie sich dieser heilige Geist im Konkreten be-greifen lässt: der Geist Gottes, der über der Urflut schwebte, der bei der Taufe auf Jesus herabkam und der die Apostel an Pfingsten in fremden Sprachen predigen ließ.
Uns als Podcast-Team erreichten häufiger Rückfragen von Hörer*innen, die darum baten, etwas mehr Klarheit und Verständlichkeit in die allzu oft als gestelzt wahrgenommenen theologischen Aussagen zu bringen. Wie also lässt sich der heilige Geist zeitgerecht denken?
Die diesjährigen Pfingsttage bieten eine wunderbare Gelegenheit, darüber nachzudenken. Und mit Prof. Dr. Jörg Lauster hilft uns ein wahrer Kenner, diese rätselhafte Macht – ausgehend von der Schöpfungsgeschichte, über frühchristliche und mittelalterliche Geistvorstellungen, bis in die entzauberte Moderne hinein – greifbarer zu bekommen.
Jörg Lauster (Jg. 1966) studierte von 1987 bis 1993 evangelische Theologie, Philosophie und Romanistik in München, Tübingen und Heidelberg. 1996 promovierte er sich in München und war anschließend bis zu seiner Ordination 1998 als Vikar tätig. Von 1999 bis 2005 war Lauster wissenschaftlicher Assistent am Seminar für Systematische Theologie und Sozialethik der Universität Mainz. 2002 habilitierte er sich im Fach Systematische Theologie. Nach seiner Tätigkeit als Pfarrer in München, war Lauster von 2006 bis 2015 zunächst Professor für Systematische Theologie und Religionsphilosophie an der Universität in Marburg. Seit 2015 ist er Professor für Systematische Theologie an der Ev.-Theol. Fakultät der Universität München. Im März 2021 erschien sein Buch „Der heilige Geist: Eine Biographie“ (Beck), 2014 sein vielbeachtetes Werk „Die Verzauberung der Welt: Eine Kulturgeschichte des Christentums“ (Beck).
Wer Prof. Dr. Jörg Lauster digital live erleben möchte, kann das bei den Kolleg*innen der Katholischen Akademie in Berlin tun – am Dienstagmittag, 18.05.2021: https://www.katholische-akademie-berlin.de/veranstaltung/mit-der-renaissance-beginnen-der-heilige-geist/ .
Lektüre-Tipp: Link zum neu erschienenen Buch "Der heilige Geist: Eine Biographie": https://www.beck-shop.de/lauster-heilige-geist/product/31824630 .
Vortrag von Prof. Dr. Jörg Lauster (LMU München); Redaktion: Jonas Lietz, Jonatan Burger und Dr. Thomas Arnold; Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Längst sind wir eine Republik im Herzen Europas und zentraler Bestandteil der Europäischen Union. Doch gibt es eine Historie der Feindschaft. Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71 markiert dabei einen Einschnitt der europäischen Geschichte. Er bereitete den Boden für die beiden Weltkriege und
150 Jahre danach wagen wir den Perspektivwechsel: Während wir mit der Reihe "Als aus Sachsen Deutsche wurden" in Dresden den Blick aus dem Osten wagen, hat die Katholische Akademie in Freiburg zusammen mit anderen Institutionen auf dieses Ereignis zurückgeblickt. Jetzt präsentieren wir euch diese Perspektive aus dem Südwesten als Podcast-Episode zum Nachdenken.
Prof. Dr. Tobias Arand (Jg. 1967) studierte Geschichte/Deutsch LA SII/I an der WWU Münster und hat seit 2010 die Professur für Geschichte und ihre Didaktik inne. Zugleich ist er Leiter des Instituts für Sozialwissenschaften. Gemeinsam mit Cathérine Pfauth BA verantwortet er seit Frühjahr 2020 das Twitter-Projekt »Heute vor 150 Jahren (@7071)«
Unsere Veranstaltungsreihe in der Übersicht: https://www.katholische-akademie-dresden.de/reihen/als-aus-sachsen-deutsche-wurden .
Die Veranstaltung in Freiburg fand am 6. Mai 2021 in Zusammenarbeit mit dem Centre Culturel Français, dem Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg, dem Historischen Seminar der Universität Freiburg, der Landeszentrale für Politische Bildung Außenstelle Freiburg, dem Colloquium Politicum und dem Kommunalen Kino und dem Literaturhaus Freiburg statt.
Redaktion: Jonas Lietz und Dr. Thomas Arnold; Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
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