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„Danke, liebes Akademie-Team, für den Mut, dem Unbekannten einen Raum zu geben. Danke, dass Sie die Kirche und Welt anspornen, sich nicht in der Bequemlichkeit einzurichten“, gratuliert Bischof Heinrich der bistumseigenen Akademie zu ihrem Wirken in Sachsen seit 20 Jahren. Die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen sei in den vergangenen zwei Jahrzehnten zu einem wichtigen Freiraum für den eigenen Perspektivwechsel auf die Wirklichkeit geworden.
Doch wie haben sich Kirche, Gesellschaft - und Akademie - in den vergangenen 20 Jahren entwickelt? Immerhin nahmen vor der Pandemie jährlich über 10.000 Menschen an den Veranstaltungen in den fünf Foren teil. Und im vergangenen Jahr hörten über 30.000 Menschen die inzwischen über 100 Podcast-Folgen der Akademie.
Die drei bisherigen Akademiedirektoren Dr. Joachim Klose, Jesuitenpater Clemens Maaß und Dr. Thomas Arnold streiten mit der Geschäftsführerin, Maria Minkner, über die Entwicklung der Bildungseinrichtung und ihre Herausforderungen für die Zukunft.
Redaktion: Dr. Thomas Arnold und Dr. Falk Hamann; Moderation: Maria Minkner; Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Endlich verständlich: Fundamentale Fragen des christlichen Glaubens brauchen Menschen, die Antwortoptionen bieten. Mit Herz und Haltung – und mit Vernunft. Deswegen gibt der Salzburger Theologe, Assoz.-Prof. Dr. Martin Dürnberger, der auch als Obmann die 'smarte Sommerfrische' der Salzburger Hochschulwochen verantwortet, eine lebendige Anleitung zum Nachdenken über den Glauben.
Ab jetzt heißt es bis zum Sommer jeden letzten Donnerstag im Monat: "BASICS – Theologie endlich verständlich". Unsere neue Serie bietet theologische Hintergründe zum Glaubensbekenntnis der Kirche, dem Credo. Wer Wissen will, bekommt's bei uns – mit Charakter!
Assoz.-Prof. Dr. Martin Dürnberger (Jg. 1980) studierte von 2000 bis 2005 Religionspädagogik, Katholische Theologie und Philosophie an der kath.-theol. Fakultät in Salzburg. Er wirkte von 2005 bis 2007 zunächst als Religionslehrer und seit 2007 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an verschiedenen Lehrstühlen. 2013 promovierte sich Dürnberger im Fach Fundamentaltheologie. Er ist seither assoziierter Professor für Fundamentaltheologie und Ökumenische Theologie am Fachbereich Systematische Theologie der Universität Salzburg und zudem Leiter der Salzburger Hochschulwochen.
Link zu Dürnbergers Anspiel-Tipp: https://youtu.be/vOa--Dhu11M (Radiohead - I Might Be Wrong)
Link zu den Salzburger Hochschulwochen: https://www.salzburger-hochschulwochen.at/ .
Link zu Dürnbergers neuem Buch: https://www.verlag-pustet.de/shop/item/9783791730516/basics-systematischer-theologie-von-martin-durnberger-kartoniertes-buch .
Redaktion: Assoz.-Prof. Dr. Martin Dürnberger, Dr. Thomas Arnold und Jonas Lietz; Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Die Diskutant*innen:
Moderation: Dr. Peter Frey, ist Chefredakteur des ZDF.
Die digitale Debatte fand in Kooperation mit dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken statt; Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Sprache lebt vom Wechselspiel zwischen Sprechenden und hat das Verstehen zum Ziel. Sie erzeugt dabei bewusst Emotionen, um das Gegenüber zu verrücken. Aber: Was ist (heute) erlaubt? Ab wann wird Sprache verletzend? Und wobei braucht es eine besondere Sensibilität?
Begriffe begrenzen Phänomene, denn irgendwann hört das Hinterfragen auf, womit der Wirklichkeit gewissermaßen Gewalt angetan wird. Weiter gefragt: Wie machen wir das Unsagbare sagbar und ist das überhaupt notwendig?Ist nur das wirklich, was sich sprachlich ausdrücken lässt? Lässt sich etwas denken, was nicht existiert?
Sollten bestimmte Sachverhalte oder (abweichende) Meinungen besser ungesagt bleiben? Inwieweit ist das Gebot der Politischen Korrektheit ein Instrument zur „Kanalisierung“ der Meinungsfreiheit?
Im Rahmen von insgesamt acht digitalen Veranstaltungen lud das Politische Bildungsforum Sachsen der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. von April bis Juli 2021 ein, über das Unsagbare nachzudenken. Die gute Zusammenarbeit macht es möglich, dass wir die Vorträge der digitalen Reihe „Das Unsagbare“ der Konrad-Adenauer-Stiftung in unserem Podcast-Format „Mit Herz und Haltung“ allen Hörer*innen zur Verfügung stellen.
Helmut Markwort MdL (Jg. 1936) ist ein deutscher Journalist, Medienunternehmer und Politiker. Er arbeitete als Redakteur bei verschiedenen Tageszeitungen und Magazinen, bevor Markwort 1993 Chefredakteur des Focus wurde. 2010 legte er diese Tätigkeit nieder und zog 2018 als Abgeordneter der FDP in den bayerischen Landtag ein.
Redaktion: Dr. Joachim Klose (KAS), Kim Hildebrandt (KAS) und Dr. Thomas Arnold; Vortrag (vom 25.05.2021): Helmut Markwort MdL; Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
20 Jahre im Einsatz für Frieden und Demokratie wurde am 15. August für die ganze Welt sichtbar mit der Eroberung Kabuls über den Haufen geworfen: Die internationale Gemeinschaft ist erschüttert, wie schnell es den Taliban gelungen ist, Afghanistan wieder unter ihre Herrschaft zu bringen.
Dr. Hartwig von Schubert nimmt Faktoren des Scheiterns in den Blick und weiß: Diese Blase musste zerplatzen, das musste in einem Kollaps enden. Sein Blick auf die Wurzeln des 20 Jahre währenden Konflikts.
Dr. Hartwig von Schubert (Jg. 1954) ist ein deutscher Theologe. Von 2005 bis September 2019 war er Militärdekan im Evangelischen Militärpfarramt Hamburg II an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg. Von November 2009 bis März 2010 begleitete von Schubert das 21. Deutsche Kontingent ISAF in den Norden Afghanistans. Nach seiner Zeit in Afghanistan sagte er: die Soldaten beschäftige am meisten die Frage nach dem Sinn des Einsatzes.
**Link zur online-Veranstaltung: https://www.katholische-akademie-dresden.de/ueberregionale-veranstaltungen/item/1371-raus-aus-kabul**
Redaktion: Dr. Thomas Arnold; Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Sprache lebt vom Wechselspiel zwischen Sprechenden und hat das Verstehen zum Ziel. Sie erzeugt dabei bewusst Emotionen, um das Gegenüber zu verrücken. Aber: Was ist (heute) erlaubt? Ab wann wird Sprache verletzend? Und wobei braucht es eine besondere Sensibilität?
Begriffe begrenzen Phänomene, denn irgendwann hört das Hinterfragen auf, womit der Wirklichkeit gewissermaßen Gewalt angetan wird. Weiter gefragt: Wie machen wir das Unsagbare sagbar und ist das überhaupt notwendig?Ist nur das wirklich, was sich sprachlich ausdrücken lässt? Lässt sich etwas denken, was nicht existiert?
Was bedeutet es, wenn Sachverhalte nicht ausgesprochen werden dürfen? Wie kommt das Individuum damit zurecht, wenn bestimmte Worte oder Sachverhalte nicht ausgesprochen werden können oder dürfen?
Im Rahmen von insgesamt acht digitalen Veranstaltungen lud das Politische Bildungsforum Sachsen der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. von April bis Juli 2021 ein, über das Unsagbare nachzudenken. Die gute Zusammenarbeit macht es möglich, dass wir die Vorträge der digitalen Reihe „Das Unsagbare“ der Konrad-Adenauer-Stiftung in unserem Podcast-Format „Mit Herz und Haltung“ allen Hörer*innen zur Verfügung stellen.
Prof. Dr. Susanne Schröter (Jg. 1957) ist Professorin am Institut für Ethnologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Sie studierte unter anderem Anthropologie und Kultur- und Politikwissenschaften und arbeitet seit 2014 als Gründungsdirektorin am Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam.
Redaktion: Dr. Joachim Klose (KAS), Kim Hildebrandt (KAS) und Dr. Thomas Arnold; Vortrag (vom 08.06.2021): Prof. Dr. Susanne Schröter; Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Sprache lebt vom Wechselspiel zwischen Sprechenden und hat das Verstehen zum Ziel. Sie erzeugt dabei bewusst Emotionen, um das Gegenüber zu verrücken. Aber: Was ist (heute) erlaubt? Ab wann wird Sprache verletzend? Und wobei braucht es eine besondere Sensibilität?
Begriffe begrenzen Phänomene, denn irgendwann hört das Hinterfragen auf, womit der Wirklichkeit gewissermaßen Gewalt angetan wird. Weiter gefragt: Wie machen wir das Unsagbare sagbar und ist das überhaupt notwendig? Ist nur das wirklich, was sich sprachlich ausdrücken lässt? Lässt sich etwas denken, was nicht existiert?
Kann man das Göttliche beschreiben? Ist es erlaubt, den „Schleier“ zu lüften? Darf man Gott beim Namen nennen? Gibt es signifikante Unterschiede zwischen den Religionen?
Im Rahmen von insgesamt acht digitalen Veranstaltungen lud das Politische Bildungsforum Sachsen der Konrad-Adenauer-Stiftung e. V. von April bis Juli 2021 ein, über das Unsagbare nachzudenken. Die gute Zusammenarbeit macht es möglich, dass wir die Vorträge der digitalen Reihe „Das Unsagbare“ der Konrad-Adenauer-Stiftung in unserem Podcast-Format „Mit Herz und Haltung“ allen Hörer*innen zur Verfügung stellen.
Prof. Dr. Dr. Hannah-Barbara Gerl-Falkovitz (Jg. 1945) studierte an den Universitäten München und Heidelberg Philosophie, Neuere Germanistik und Politische Wissenschaft. Ab 1993 hatte sie den Lehrstuhl für Religionsphilosophie und vergleichende Religionswissenschaften an der Technischen Universität Dresden inne. Seit ihrer Emeritierung 2011 ist Gerl-Falkovitz die Leiterin des neugegründeten EUPHRat an der Hochschule Heiligenkreuz bei Wien.
Redaktion: Dr. Joachim Klose (KAS), Kim Hildebrandt (KAS) und Dr. Thomas Arnold; Vortrag (vom 11.05.2021): Prof. Dr. Dr. Hannah-Barbara Gerl-Falkovitz; Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Endlich verständlich: Fundamentale Fragen des christlichen Glaubens brauchen Menschen, die Antwortoptionen bieten. Mit Herz und Haltung – und mit Vernunft. Deswegen gibt der Salzburger Theologe, Assoz.-Prof. Dr. Martin Dürnberger, der auch als Obmann die 'smarte Sommerfrische' der Salzburger Hochschulwochen verantwortet, eine lebendige Anleitung zum Nachdenken über den Glauben.
Ab jetzt heißt es bis zum Sommer jeden letzten Donnerstag im Monat: "BASICS – Theologie endlich verständlich". Unsere neue Serie bietet theologische Hintergründe zum Glaubensbekenntnis der Kirche, dem Credo. Wer Wissen will, bekommt's bei uns – mit Charakter!
Assoz.-Prof. Dr. Martin Dürnberger (Jg. 1980) studierte von 2000 bis 2005 Religionspädagogik, Katholische Theologie und Philosophie an der kath.-theol. Fakultät in Salzburg. Er wirkte von 2005 bis 2007 zunächst als Religionslehrer und seit 2007 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an verschiedenen Lehrstühlen. 2013 promovierte sich Dürnberger im Fach Fundamentaltheologie. Er ist seither assoziierter Professor für Fundamentaltheologie und Ökumenische Theologie am Fachbereich Systematische Theologie der Universität Salzburg und zudem Leiter der Salzburger Hochschulwochen.
Link zu Dürnbergers Anspiel-Tipp: https://www.youtube.com/watch?v=UprcpdwuwCg .
Link zu den Salzburger Hochschulwochen: https://www.salzburger-hochschulwochen.at/ .
Link zu Dürnbergers neuem Buch: https://www.verlag-pustet.de/shop/item/9783791730516/basics-systematischer-theologie-von-martin-durnberger-kartoniertes-buch .
Redaktion: Assoz.-Prof. Dr. Martin Dürnberger, Dr. Thomas Arnold und Jonas Lietz; Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Sechs Parteien, eine Wahl – am 26. September kämpfen zahlreiche Parteien um ihren Einzug in den Bundestag, sechs davon sind schon jetzt als Fraktionen dort vertreten. Sie wollen mit Kandidat*innen und Wahlprogrammen überzeugen. Im Auftrag der Katholischen Erwachsenenbildung hat die Katholisch-Sozialwissenschaftliche Zentralstelle Mönchengladbach die Positionen der Parteien auf den Felder Wirtschafts- und Sozialpolitik, bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie sowie in der Entwicklungs-, Migrations-, Umwelt-, Bildungs- und Familienpolitik aus Perspektive der katholischen Sozialverkündigung untersucht.
Die Ergebnisse fasst jetzt Prof. Dr. Schallenberg exklusiv vor Erscheinen der Studie im Interview mit KNA-Redakteurin Dr. Karin Wollschläger zusammen.
Prof. Dr. Peter Schallenberg (geb. 1963) studierte Theologie und Philosophie in Paderborn und Rom, wo er 1988 die Priesterweihe empfing. Auf Promotion 1991 und Habilitation 2003 im Fach Moraltheologie folgten Lehrtätigkeiten in Wuppertal, Paderborn, Münster und Fulda. 2004 wurde er zum Kaplan seiner Heiligkeit (Monsignore) ernannt. Seit 2008 ist er Inhaber des Lehrstuhls für Moraltheologie und Ethik an der Theologischen Fakultät Paderborn, seit 2010 Direktor der Katholisch-Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle Mönchengladbach und seit 2019 Konsultor des von Papst Franziskus neu gegründeten Dikasteriums für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen.
Link zur vollständigen Studie: https://www.katholische-akademie-dresden.de/ueber-uns/aktuelles/item/1367-exklusiver-vorabeinblick-in-sozialethische-studie-zur-bundestagswahl .
Link zur Website der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle (KSZ) in Mönchengladbach, die eine Arbeitsstelle der Deutschen
Link zur in der Folge genannten "Grünen Reihe" der KSZ: https://www.gruene-reihe.eu/
Redaktion: Dr. Thomas Arnold, Jonatan Burger und Jonas Lietz; Moderation: Dr. Karin Wollschläger (KNA); Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Vor ziemlich genau einem Jahr, am 24. Juli 2020, verstarb in München der Jesuitenpater Bernd Knüfer. Seit den frühen Neunzigern wirkte der gebürtige Oberpfälzer in Leipzig – erst als Studentenpfarrer, bald als einer, der sich ganz aktiv den 85 Prozent Religionslosen der Stadt zuwenden wollte – als Mitgründer der "Orientierung", der Kontaktstelle der katholischen Kirche in der Leipziger Innenstadt. Predigten in der Nikolaikirche machten ihn ebenso bekannt wie die Tatsache, dass er im "Raum der Stille" der "Kontaktstelle Orientierung" regelmäßig auch Yoga und Zen-Meditation unterrichtete.
Im Jahr 2019, der Umzug des inzwischen über 80-jährigen von Leipzig nach München war beschlossene Sache, gelang es der in Leipzig lebenden Schriftstellerin und Autorin Diana Feuerbach, Knüfer zur Produktion eines Hörbuches über sein Leben zu überreden. Nach anfänglichem Zögern ließ sich der Jesuit auf das Projekt ein, Anfang 2021 ist das Werk nun erschienen. Hier im Podcast spricht Daniel Heinze heute mit Diana Feuerbach darüber, wie sie selbst Pater Knüfer kennengelernt hat und welche Rolle er in ihrem Leben spielte. Außerdem gibt es spannende Einblicke in den Entstehungsprozess des Hörbuches, oder, wie Knüfer es lieber bezeichnete, Hör-Bildes. Und natürlich spielen wir Euch auch ein paar Auszüge aus dem Hörbuch vor.
Bernd Knüfer (Jg. 1938) ist aufgewachsen in Berching/Oberpfalz, war Internatsschüler der Benediktiner in Scheyern und ab 1958 Novize der Jesuiten in Stuttgart. Er studierte Philosophie in Pullach und Theologie in St. Georgen/Frankfurt, wurde 1969 zum Priester geweiht und leitete dann ein katholisches Jugendhaus in München-Schwabing. Ab 1985 war Knüfer als Studentenseelsorger in Würzburg tätig. 1991 gründete er mit Mitbrüdern in Leipzig eine neue Kommunität und war dort zunächst auch Studentenpfarrer tätig, bis er entschied, sich den 85 Prozent Religionslosen in der Stadt zuzuwenden. Predigten in der Nikolaikirche machten den Jesuiten ebenso bekannt wie der von ihm initiierte "Raum der Stille" in der Innenstadt, wo er Yoga und Zen-Meditation unterrichtete. Zudem bot er Gesprächskreise und Bildungsarbeit an der Volkshochschule und anderswo an. Er setzte sich für ein absichtsloses gemeinsames Leben von Spiritualität sowie für Geflüchtete ein und war auch Krankenhausseelsorger. Als 2019 die Niederlassung der Jesuiten in Leipzig aufgelöst wurde, zog er nach München in die Kommunität des Berchmanskollegs. Bernd Knüfer starb im Sommer 2020.
Link zum Hörbuch "Aber ich frage!": https://www.buchfunk.de/knuefer/ .
Redaktion: Jonatan Burger, Diana Feuerbach und Dr. Thomas Arnold; Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
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