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Eine Gruppe katholischer Seelsorgerinnen und Seelsorgern ruft für den 10. Mai 2021 zu bundesweiten Segensgottesdiensten für Liebende auf. Die Seelsorger reagieren damit auf das Nein des Vatikans zur Segnung homosexueller Paare, dem Responsum ad dubium der Kongregation für die Glaubenslehre. Im Vorfeld der bundesweiten Segensgottesdienste unter den Hashtags #mutwilligSegnen und #liebegewinnt spricht Dr. Karin Wollschläger (KNA) mit dem Mainzer Moraltheologen Prof. Dr. Stephan Goertz, was er von der Aktion hält und wie er die Reaktion von Bischof Dr. Georg Bätzing, dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, bewertet. Welche kirchliche Sexualmoral in Anlehnung an die Lebenswirklichkeiten der Menschen von heute sieht Goertz als zeitgerecht und wegweisend an? Und welche Hoffnungen hat er hinsichtlich einer generellen Öffnung gegenüber Schwulen oder Lesben in der Katholischen Kirche?
Stephan Goertz (Jg. 1964) studierte Katholische Theologie u.a. an der Ruhr-Universität Bochum. Von 1992 bis 2004 war er als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Seminar für Moraltheologie der Fakultät Münster tätig. Goertz promovierte sich 1998 im Fach Moraltheologie und erhielt 2000 den Wissenschaftspreis des Katholisch-Sozialen Instituts der Erzdiözese Köln für seine Dissertation. Im Jahr 2003 habilitierte er sich in Münster und wurde an der dortigen Fakultät im selben Jahr zum Hochschuldozenten ernannt. Ein Lehrauftrag führte Goertz an die Fakultät Duisburg/Essen. Von 2004 bis 2010 war er Lehrstuhlinhaber für Sozialethik und Praktische Theologie am Institut für Katholische Theologie der Universität des Saarlandes. Seit 2010 ist Goertz Professor für Moraltheologie an der kath.-theol. Fakultät der Universität in Mainz. Stephan Goertz veröffentlichte zusammen mit Christof Breitsameter 2020 das Buch „Vom Vorrang der Liebe: Zeitenwende für die katholische Sexualmoral“ (Herder) und brachte 2015 den Sammelband „Wer bin ich, ihn zu verurteilen? Homosexualität und katholische Kirche“ (Herder) heraus.
Link zu bundesweiten Aktion "Liebe gewinnt": www.liebegewinnt.de .
Link zum Responsum ad dubium der Kongregation für die Glaubenslehre
Zur online-Veranstaltung der Kath. Akademie Freiburg anmelden: https://www.katholische-akademie-freiburg.de/detail/termin/id/2680812-zeitenwende/?vt=1&cb-id=12087231 .
Redaktion: Jonas Lietz und Dr. Thomas Arnold; Moderation: Dr. Karin Wollschläger (KNA); Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Bergamo: Der Name der Stadt ist seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie vor über einem Jahr zum tragischen Symbol geworden und steht synonym für die Wucht, mit der uns das Virus aus dem Alltag gerissen hat. Eindrücke eines Gesundheitssystems, was am Limit steht, und Bilder von Särgen, die sich in Kirchen und Krematorien stapeln, haben sich ins Gedächtnis eingebrannt.
Ein Jahr später spricht Daniel Heinze im Podcast mit Prof. Manuela Moroni aus Bergamo, die persönliche Erlebnisse aus der Zeit schildert, mit Felice Perani, der als einer der Patienten aus Bergamo nach Leipzig zur Behandlung ausgeflogen wurde und als einziger überlebte, sowie mit Zeit-Journalist Martin Machowecz, der die sich zuspitzende Situation in Sachsen in den letzten Monaten dokumentierte.
Das Gespräch wird zum spannenden und berührenden Eindruck von Lokalzeugen und ergründet mit Blick auf die aktuelle Lage, was Gesellschaft und Politik aus den Ereignissen mitgenommen haben.
Prof. Dr. Manuela Caterina Moroni war DAAD-Stipendiatin der Universität Bergamo in der Abteilung Grammatik des Instituts für Deutsche Sprache in Mannheim und ist seit 2007 professore aggeregato für germanistische Linguistik an der Universität Trient (Italien). Sie promovierte in Verona mit einer Dissertation über Modalpartikeln und Informationsstruktur im Deutschen. Derzeit ist sie zudem Digital Fellow am Bereich GSW der TU Dresden.
Martin Machowecz ist Redaktionsleiter der ZEIT im Osten und Leiter des Leipziger Korrespondentenbüros der ZEIT. Geboren in Meißen (Sachsen), lebt in Leipzig. Studierte Politik, besuchte die Deutsche Journalistenschule. Schaut für die ZEIT auf den Osten und vom Osten aus aufs ganze Land.
Redaktion: Jonas Lietz und Dr. Thomas Arnold; Moderation, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze; Übersetzung: Italien-Zentrum Dresden; deutscher Sprecher: Marcus Poschlod
Der Podcast wurde in Kooperation mit dem Italien-Zentrum der TU Dresden verantwortet und wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Johanna Rahner und Stefan Oster stritten um das Sagbare im kirchlichen Raum, Wolfgang Thierse erkannte Grenzen des Sprechens über Identität und Bettina Jarasch entschuldigte sich für ihren Kinderwunsch, "Indianerhäuptling" zu werden.
Was ist heute also noch sagbar? Und für welche Sprache braucht es eine besondere Sensibilität? Begriffe begrenzen Phänomene, denn irgendwann hört das Hinterfragen auf, womit der Wirklichkeit Gewalt angetan wird. In diesem Zusammenhang gewinnt das zweite Gottesgebot an Bedeutung. Wenn ich mir von etwas ein Bild mache, reduziere ich es auf meine Vorstellungswelt. Diese muss mit der Realität gar nicht übereinstimmen, was Basis aller Fake News ist. Letztlich kann man so auch Ereignisse verstellen und anderen deren Erfahrungen absprechen, wie es Auschwitz-Leugner tun.
Sprache lebt vom Wechselspiel zwischen Sprechenden und hat Verstehen zum Ziel. Sie erzeugt dabei bewusst Emotionen, um uns zu verrücken. Aber wie viel ist erlaubt? Und ab wann wird es verletzend?
Dr. Joachim Klose (Jg. 1964) studierte ab 1982 bis 1995 Theologie, Physik und Philosophie in Dresden, München und Cambridge/USA. Im Jahr 1997 promovierte er sich in Philosophie an der Universität München. Von 1996 bis 1999 war Klose wissenschaftlicher Referent an der Katholischen Akademie in Berlin. Zudem war er 1997/1998 Lehrbeauftragter an der philosophischen Fakultät der Humboldt-Universität Berlin. Nach seiner Zeit als wissenschaftlicher Referent am Deutschen Hygienemuseum in Dresden gründete Klose 2000 die Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen und leitete sie als Direktor. Seit 2007 ist er Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. für den Freistaat Sachsen. Von 2013 bis 2021 moderierte Klose die „AG 13. Februar“, in der sich gesellschaftliche Gruppen und Institutionen der Stadt auf ein gemeinsames und angemessenes Gedenken am Jahrestag der Zerstörung Dresdens verständigen. Seine Interessen und die Schwerpunkte seiner Arbeit sind u.a. die DDR-Geschichte und die Neuen Bundesländer, Religion und Kirche sowie Grenzfragen der Naturwissenschaften. Als Herausgeber brachte er u.a. die Sammelbände „Wie schmeckte die DDR?“ (2010) sowie „Heimatschichten: Anthropologische Grundlegung eines Weltverhältnisses“ (2013) heraus.
Redaktion: Jonas Lietz und Dr. Thomas Arnold; Moderation, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze. Foto: pixabay - TuendeBede
Die ganze Reihe im Überblick: https://www.kas.de/de/web/sachsen/veranstaltungen/detail/-/content/die-sprachwissenschaftliche-perspektive
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Endlich verständlich: Fundamentale Fragen des christlichen Glaubens brauchen Menschen, die Antwortoptionen bieten. Mit Herz und Haltung – und mit Vernunft. Deswegen gibt der Salzburger Theologe, Assoz.-Prof. Dr. Martin Dürnberger, der auch als Obmann die 'smarte Sommerfrische' der Salzburger Hochschulwochen verantwortet, eine lebendige Anleitung zum Nachdenken über den Glauben.
Ab jetzt heißt es bis zum Sommer jeden letzten Donnerstag im Monat: "BASICS – Theologie endlich verständlich". Unsere neue Serie bietet theologische Hintergründe zum Glaubensbekenntnis der Kirche, dem Credo. Wer Wissen will, bekommt's bei uns – mit Charakter!
Assoz.-Prof. Dr. Martin Dürnberger (Jg. 1980) studierte von 2000 bis 2005 Religionspädagogik, Katholische Theologie und Philosophie an der kath.-theol. Fakultät in Salzburg. Er wirkte von 2005 bis 2007 zunächst als Religionslehrer und seit 2007 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an verschiedenen Lehrstühlen. 2013 promovierte sich Dürnberger im Fach Fundamentaltheologie. Er ist seither assoziierter Professor für Fundamentaltheologie und Ökumenische Theologie am Fachbereich Systematische Theologie der Universität Salzburg und zudem Leiter der Salzburger Hochschulwochen.
Link zu Dürnbergers Anspiel-Tipp: https://www.youtube.com/watch?v=8l-3R0MyZPc .
Link zu den Salzburger Hochschulwochen: https://www.salzburger-hochschulwochen.at/ .
Link zu Dürnbergers neuem Buch: https://www.verlag-pustet.de/shop/item/9783791730516/basics-systematischer-theologie-von-martin-durnberger-kartoniertes-buch .
Redaktion: Assoz.-Prof. Dr. Martin Dürnberger, Dr. Thomas Arnold und Jonas Lietz; Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner verrät im Gespräch mit KNA-Redakteurin Dr. Karin Wollschläger, welche Chancen und Herausforderungen für Kirche und Gesellschaft in und nach der Corona-Krise stecken. Dabei erwartet sie u.a. von der Kirche eine Positionierung gegen jene, „die das Virus leugnen und sich und andere in Gefahr bringen“.
Gut gelaunt und zugleich klar in der Position äußert sich Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner im Interview – und erläutert, warum sie künftig intensiver für ihren Glauben einstehen will.
Julia Klöckner (Jg. 1972) studierte von 1992 bis 1998 Politikwissenschaft, Theologie und Pädagogik in Mainz. Sie absolvierte von 1998 bis 2002 ein journalistisches Volontariat und war als freie Mitarbeiterin beim SWR-Fernsehen tätig. Als ehemalige Deutsche Weinkönigin (1995) war Klöckner von 2000 bis 2002 Redakteurin bei der Zeitschrift "weinwelt" und von 2001 bis 2009 Chefredakteurin beim "Sommelier-Magazin". Von 2002 bis 2011 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages, von 2009 bis 2011 Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz und seit 2010 Landesvorsitzende der CDU Rheinland-Pfalz. Von 2011 bis 2018 war Klöckner Fraktionsvorsitzende der CDU im Landtag von Rheinland-Pfalz und Landtagsabgeordnete. Seit 2018 ist sie Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft.
Link zur digitalen Reihe "Verbraucht, verschmutzt, versiegt: Ist unser Wasser in Gefahr?" der Kath. Akademie des Bistums Dresden-Meißen: https://www.ka-dd.de/wasser .
Redaktion: Dr. Thomas Arnold und Jonas Lietz; Moderation: Dr. Karin Wollschläger (KNA); Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Am 18. April 1521 begegnete der Kirchenmann Martin Luther der Politik seiner Zeit und hielt an seiner Kritik fest: "Hier stehe ich. Ich kann nicht anders!"
Genau 500 Jahre später, am 18. April 2021, beherrscht das Land eine Pandemie und weint um fast 80.000 Tote durch das Corona-Virus. Jetzt, mitten in der dritten Welle, lädt Frank-Walter Steinmeier zur zentralen Gedenkveranstaltung für die Verstorbenen in der Corona-Pandemie ein. Damit übernimmt der Bundespräsident ein ritualisiertes Trauern und stellt eine überparteiliche Öffentlichkeit für die Klage her, die bisher den Religionen zukam. Auch sie trauern. Aber zu leise? Mit zu wenig Relevanz? Zu fern von den tatsächlichen Klageschreien der Menschen? Christine Lieberknecht, evangelische Pfarrerin und ehemalige Thüringer Ministerpräsidentin, formuliert sieben Thesen, um zu streiten, wer heute die Sehnsucht nach normativer Orientierung füllen sollte. Wiederholt sie ihre Kritik vom Anfang der Pandemie: Die Kirchen haben versagt?
Christine Lieberknecht (Jg. 1958, CDU) war nach ihrem Theologiestudium bis 1990 Pastorin im Kirchenkreis Weimar. Mit ihrer Wahl in den Thüringer Landtag 1991 übernahm sie ab 1992 verschiedene Aufgaben als Ministerin und wurde 1999 Präsidentin des Thüringer Landtags (bis 2004). 2009 bis 2014 war sie Ministerpräsidentin des Freistaates Thüringen.
Redaktion: Dr. Thomas Arnold und Jonas Lietz; Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Wie verhalten sich Kultur und Macht zueinander? Ein Spannungsverhältnis? Und wie geht es einem Feuilletonredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), der täglich über Trends, Vorgänge und News in der Kulturszene schreibt? Dr. Joachim Klose interviewt Patrick Bahners zu diesen und ganz überraschenden Fragen.
Mitten in der Pandemie haben sich das Peter-Breuer-Gymnasium, das Käthe-Kollwitz-Gymnasium (beide in Zwickau), die Katholische Akademie des Bistums Dresden-Meißen und das Politische Bildungsforum der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. in Sachsen entschieden, im Rahmen einer crossmedialen Reihe Fragen zur Macht zu stellen und entsprechende Veranstaltungen durchzuführen.
Patrick Bahners (Jg. 1967) studierte Geschichte und Philosophie an den Universitäten in Bonn und Oxford. Im Jahr 1989 trat er in die Feuilletonredaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) ein. Von 1997 bis 2001 war Bahners Stellvertreter des Feuilletonchefs, von 2001 bis 2011 Feuilletonchef. Von 2012 bis 2015 berichtete er aus New York. Über München kehrte Bahners zurück nach Köln, von wo aus er seit 2018 über die Kultur in Nordrhein-Westfalen berichtet. Seit 2016 ist er zuständig für „Geisteswissenschaften“. Bahners schrieb Bücher u.a. über Helmut Kohl und die deutsche Angst vor dem Islam. Die von ihm herausgegebene Auswahl von Sachbuchbesprechungen Gerd Roelleckes aus der FAZ erschien 2013 unter dem Titel „Wissenschaftsgeschichte in Rezensionen“. 1997 erhielt Bahners den Journalistenpreis des Deutschen Anglistenverbandes. Er ist „Ehrenpräsidente“ der Deutschen Organisation nichtkommerzieller Anhänger des lauteren Donaldismus [das wird in der Podcast-Folge erklärt].
Dr. Joachim Klose (Jg. 1964) studierte ab 1982 bis 1995 Theologie, Physik und Philosophie in Dresden, München und Cambridge/USA. Im Jahr 1997 promovierte er sich in Philosophie an der Universität München. Von 1996 bis 1999 war Klose wissenschaftlicher Referent an der Katholischen Akademie in Berlin. Zudem war er 1997/1998 Lehrbeauftragter an der philosophischen Fakultät der Humboldt-Universität Berlin. Nach seiner Zeit als wissenschaftlicher Referent am Deutschen Hygienemuseum in Dresden gründete Klose 2000 die Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen und leitete sie als Direktor. Seit 2007 ist er Landesbeauftragter der Konrad-Adenauer-Stiftung e.V. für den Freistaat Sachsen. Von 2013 bis 2021 moderierte Klose die „AG 13. Februar“, in der sich gesellschaftliche Gruppen und Institutionen der Stadt auf ein gemeinsames und angemessenes Gedenken am Jahrestag der Zerstörung Dresdens verständigen. Seine Interessen und die Schwerpunkte seiner Arbeit sind u.a. die DDR-Geschichte und die Neuen Bundesländer, Religion und Kirche sowie Grenzfragen der Naturwissenschaften. Als Herausgeber brachte er u.a. die Sammelbände „Wie schmeckte die DDR?“ (2010) sowie „Heimatschichten: Anthropologische Grundlegung eines Weltverhältnisses“ (2013) heraus.
Link zur crossmedialen Reihe "MACHT": https://www.katholische-akademie-dresden.de/reihen/macht-macht-macht .
Redaktion: Johanna Hohaus, Jonas Lietz und Dr. Thomas Arnold; Moderation: Dr. Joachim Klose (KAS); Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Einen Podcast ins Leben zu rufen ist nicht schwer, ihn zu erhalten umso mehr. Das Podcast-Team schaut auf ein Jahr "Mit Herz und Haltung" zurück. Was ist gelungen? Was soll besser werden? Welche Anekdoten gibt es zu berichten?
Es sprechen: Dr. Thomas Arnold (Direktor der Katholischen Akademie im Bistum Dresden-Meißen; Initiator des Podcasts und Mitglied der Redaktion), Daniel Heinze (Radio-Redakteur; verantwortlich für die Moderation der Intros/Outros, den Schnitt und die Produktion der Podcast-Folgen), Jonas Lietz (Bildungsreferent der Katholischen Akademie im Bistum Dresden-Meißen; Redaktion des Podcasts) sowie Dr. Karin Wollschläger (Redakteurin bei der KNA; verantwortlich für die Moderation von Interviews und Mitglied in der Redaktion).
Mit dem Auferstehungsglauben und der gleichzeitigen Erfahrung eines niedergehenden Christentums stellt sich die Frage: Wie kann man heute von Gott reden? Der tschechische Philosoph und Priester Tomáš Halík plädiert für die Blick in das eigene Herz.
Wie schon am letzten Osterfest liest der Bischof von Dresden-Meißen, Heinrich Timmerevers, einen Essay des bekannten Theologen und Religionsphilosophen.
Prof. Dr. Dr. Tomáš Halík (Jg. 1948) ist katholischer Priester, Religionsphilosoph und Professor für Soziologie an der Karls-Universität Prag. In der Zeit des Kommunismus studierte Halík im Untergrund Theologie und wurde heimlich zum Priester geweiht. Er zählt zu den bekanntesten Intellektuellen Tschechiens. Sein Engagement für den interreligiösen Dialog und die deutsch-tschechische Versöhnung wurde 2019 mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Link zum aktuellen Buch von Tomáš Halík "Die Zeit der leeren Kirchen" (Herder-Verlag): https://www.herder.de/religion-spiritualitaet-shop/die-zeit-der-leeren-kirchen-ebook-(pdf)/c-38/p-21468/ .
Redaktion: Dr. Thomas Arnold und Jonas Lietz; Text von Prof. Dr. Dr. Tomáš Halík; gelesen von Bischof Heinrich Timmerevers; Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
Ist der Karsamstag, der Tag der Grabesruhe, eine Metapher für das, was aktuell in der Welt los ist, mit Corona und anderen Herausforderungen, aber auch für den Zustand der Weltkirche?
Im zweiten Teil unseres Osterspecials spricht Annette Schavan, die ehemalige Bundesbildungsministerin und ehemalige deutsche Botschafterin beim Heiligen Stuhl, mit Dr. Thomas Arnold, dem Direktor der Katholischen Akademie in Dresden.
Dr. h. c. Annette Schavan (Jg. 1955) studierte von 1974 bis 1980 katholische Theologie, Philosophie und Erziehungswissenschaft. Sie war von 1980 bis 1984 Referentin beim Bischöflichen Studienförderung „Cusanuswerk“, anschließend war sie Abteilungsleiterin im Generalvikariat des Bistums Aachen. Nach ihrer Tätigkeit als Bundesgeschäftsführerin der Frauen-Union der CDU war Schavan zunächst Geschäftsführerin, dann Leiterin der Bischöflichen Studienförderung „Cusanuswerk“. Von 1995 bis 2005 war sie Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg und von 2005 bis 2013 Bundesministerin für Bildung und Forschung. Im Anschluss war Schavan von 2014 bis 2018 Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland beim Heiligen Stuhl. Seit 2015 begleitet sie eine Gastprofessur an der „Shanghai International Studies University“.
Link zum neu erschienenen Buch von Annette Schavan "Geistesgegenwärtig sein" (Patmos-Verlag): https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/geistesgegenwaertig-sein-011304.html .
Redaktion: Dr. Thomas Arnold und Jonas Lietz; Moderation Intro/Outro, Schnitt und Produktion: Daniel Heinze.
Der Podcast wird als Projekt mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.
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