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Kaum ein anderes Thema wird so stark entlang politischer Lager verhandelt wie das Klima.
Dabei ist Klima zunächst einmal Physik und unterliegt Naturgesetzen.
Darüber spricht Detlef Altenbeck im m.next Podcast mit Özden Terli, Diplom-Meteorologe, Redakteur und Wettermoderator beim ZDF.
Özden Terli hat nach einer Ausbildung zum Fernmeldeanlagen-Elektroniker sein Abitur auf dem zweiten Bildungsweg gemacht und anschließend Meteorologie in Berlin studiert.
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In der m.next Podcast-Folge mit Wolf Lotter geht es um Fragen wie: Was unterscheidet die Industriegesellschaft von der Wissensgesellschaft und welche Rolle spielt dabei die Informationsgesellschaft? Worin liegt der eigentliche Kern menschlicher Wissensarbeit? Welche Aufgaben werden künftig Menschen übernehmen, welche die Künstliche Intelligenz? Liegt unsere Chance der KI-Nutzung vielleicht gar nicht darin, weniger zu arbeiten, sondern menschlicher: also mehr Zeit für das zu haben, was nur Menschen können?
Außerdem spricht Detlef Altenbeck mit Wolf Lotter darüber, warum gute Führung Spielräume schafft, Kontrollverlust und Unsicherheit aushält und die Fähigkeit fördert, gemeinsam zu improvisieren.
Wolf Lotter ist Wirtschaftsjournalist, Mitbegründer des Wirtschaftsmagazins brand eins und einer der profiliertesten deutschsprachigen Autoren zur Zukunft der Arbeit. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich mit den kulturellen Voraussetzungen von Innovation und Produktivität sowie mit dem Wandel von der Industriegesellschaft zur Wissensgesellschaft und dessen Folgen für Unternehmen, Organisationen und Führung.
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In dieser Folge des m.next Podcast geht es um Emotionen, Empathie, Macht, Zusammenarbeit und Führung und um die Frage, welche Rolle der Mensch in einer technologisierten Welt spielt.
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In dieser Podcast-Folge spricht Thomas M. Fischer über die aktuelle Lage des Klimawandels. Vor allem im Hinblick auf unsere Verantwortung, den kommenden Generationen einen lebenswerten Planeten zu hinterlassen. Was soll der Einzelne, was sollen Unternehmen und die Politik jetzt tun? Wie begegnet er Kritikern, die der Ansicht sind, Deutschland übertreibe es mit der Nachhaltigkeit und dem Klimaschutz und gefährde die wirtschaftliche Entwicklung des Landes?
Im Gespräch geht es auch um eine grundsätzliche Perspektive: Sollten wir weniger in Rettungsszenarien als in Zukunftsbildern denken? Wo können und wollen wir hin? Unterschätzen wir das Potenzial von Technologie und menschlicher Vorstellungs- und Erfindungskraft? Müssen wir Wachstum neu denken?
Thomas M. Fischer ist Unternehmer, Managementberater, Mitglied in Beiräten und Aufsichtsräten sowie Keynote-Speaker. In seinem Buch „Zukunft verpflichtet. Modernes Unternehmertum für ein lebenswertes Land“ beschäftigt er sich mit der Frage, wie wirtschaftliches Handeln und gesellschaftliche Verantwortung zusammengebracht werden können.
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In dieser m.next Podcast-Folge mit dem Philosophen Markus Gabriel geht es um Moral und die Verantwortung wirtschaftlichen Handelns. Ausgangspunkt ist die Frage, warum Moral für viele Menschen heute ein Reizwort ist. „Du bist immer so moralisch“ ist meist vorwurfsvoll, selten anerkennend gemeint. Und doch können wir auf moralische Orientierung nicht verzichten. Aber wann kippt Moral ins Moralisieren? Und was heißt es überhaupt, moralisch zu handeln?
Gabriel spricht über universelle moralische Tatsachen, die Antworten darauf geben, was wir tun sollten und was moralisch richtig oder falsch ist. Sie existieren auf Basis unseres gemeinsamen Menschseins und gelten allgemein und objektiv, unabhängig von individuellen Meinungen oder Prägungen. Moralische Neutralität ist nicht möglich, so Gabriel.
Gabriel fordert einen „ethischen Kapitalismus“, eine moralische, humane Marktwirtschaft, die nicht auf unendliches Wachstum ausgerichtet ist. Kann das realistisch sein? Diskutiert wird das Modell des Grünen Wachstums und die Grenzen zwischen ökonomischen Anforderungen und moralischer Verantwortung, etwa mit Blick auf Klimawandel, Wettbewerbsdruck und den Einsatz Künstlicher Intelligenz. Überfordern sich Unternehmen, wenn sie öffentlich Haltung zu politischen oder gesellschaftlichen Fragen zeigen, oder kann das sogar ein wirtschaftlicher Vorteil sein? Welche Rolle kommt Unternehmen für die Stabilität von Demokratie und Gesellschaft zu? Ist Zuversicht eine moralische Pflicht?
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„Zuhören ist vielleicht die elementarste Kraft von Kommunikation“, sagt Bernhard Pörksen in dieser Podcast-Folge und betont, dass Zuhören ein aktiver, kein passiver Akt ist. Für Pörksen bedeutet echtes Zuhören, „überraschungs- und irritationsfähig“ zu sein, damit wir wirklich etwas Neues und nicht nur Bestätigung erfahren. Er kritisiert das „Sprungbretthören“, wie er es nennt: das vermeintliche Zuhören, während man nur auf eine Pause oder ein Stichwort wartet, um wieder von sich selbst zu sprechen oder den anderen gleich mitten im Satz zu unterbrechen.
Zuhören ist für Pörksen eine Kunst, doch er warnt zugleich davor, ihre Wirkung zu überschätzen. Dialog bedeutet verstehen zu wollen, nicht automatisch Verständnis oder gar Einverständnis, denn auch die Anerkennung von Differenzen gehört zum Verstehen wollen und führt nicht zwangsläufig zur Auflösung von Differenzen.
Wie hat sich Kommunikation durch digitale Medien verändert? Wie unser Zuhören im Speziellen? Welche Folgen hat das für unsere Sehnsucht nach Resonanz? Sollten wir wirklich jedem Menschen Gehör schenken? Welche Bedeutung misst Pörksen dem Schweigen bei? Das alles und noch viel mehr beantwortet Bernhard Pörksen im Gespräch mit Detlef Altenbeck. Zuhören lohnt sich.
Bernhard Pörksen ist Professor für Medienwissenschaft an der Universität Tübingen. Seine Schwerpunkte sind gelingende Kommunikation, Krisenkommunikation, Skandalforschung und die gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung. Zudem schreibt er mit großem Erfolg Bücher. Sein aktuelles Werk „Zuhören – Die Kunst, sich der Welt zu öffnen“ ist ein SPIEGEL-Bestseller.
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„Wir haben alle Verantwortung dafür, wie gute Debatten gelingen können“, sagt Julia Reuschenbach in dieser Podcast-Folge. Wir sprechen über die Grundlagen einer funktionierenden Debattenkultur, als Grundlage einer lebendigen Demokratie.
Was haben soziale Medien bei unseren Debatten zum Schlechten, aber auch zum Guten verändert? Wie könnten notwendige Regulierungen sozialer Plattformen aussehen? Wäre eine Klarnamenpflicht eine Gefahr für die Meinungsfreiheit? Debatten brauchen einen Wertekompass, dazu gehört das Anerkennen von Fakten und die Verständigung auf eine Wahrheit. Mit Deepfakes stellt sich radikal die Frage nach Echtheit. Welche Regeln braucht es hier?
Es geht außerdem um Cancel Culture und die Frage, warum woke sein, also wachsam und achtsam gegenüber Verletzungen und Diskriminierung, immer häufiger als Schimpfwort benutzt wird. Was sind die wichtigsten Schritte hin zu einer besseren Debattenkultur? Antworten darauf und viele Denkanstöße gibt Julia Reuschenbach in dieser Podcast-Folge.
Julia Reuschenbach ist Politikwissenschaftlerin an der Freien Universität Berlin und forscht zu Parteien und politischer Kommunikation. Gemeinsam mit Korbinian Frenzel, Journalist und Moderator beim Deutschlandfunk, hat sie das Buch „Defekte Debatten – Warum wir als Gesellschaft besser streiten müssen“ geschrieben.
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Mangelnde Wertschätzung ist eine der häufigsten Formen von Kränkung, im Privaten wie im Berufsleben. Wenn Kränkung Beziehungen zerstört, kann Wertschätzung wie ein Gegengift wirken, sagt Prof. Dr. Reinhard Haller in der dritten Folge unseres Sommergesprächs.
Reinhard Haller erklärt, warum Wertschätzung für ihn ein Führungsprinzip ist, er viele Führungskräfte aber für emotionale Analphabeten hält, die emotionale Grundkompetenzen erst noch erlernen müssten, etwa durch Empathie- und Feedbackunterricht.
Was braucht es also für eine gesunde Feedbackkultur? Wie gelingt echte Wertschätzung im Berufsalltag, jenseits von bloßer Freundlichkeit, Nettigkeit und höflichem Dank? Und wie lässt sich der schmale Grat wahren zwischen Anerkennung und übertriebener Kuschelkultur?
Prof. Dr. Reinhard Haller ist Psychiater, Psychotherapeut und Neurologe. Seine Bücher „Das Böse“, „Die Narzissmusfalle“, „Die Macht der Kränkung“ und „Das Wunder der Wertschätzung“ wurden zu internationalen Bestsellern. Als einer der renommiertesten Gerichtsgutachter Europas war er an zahlreichen aufsehenerregenden Kriminalfällen beteiligt.
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Kränkung ist der Schwerpunkt der zweiten Folge unseres dreiteiligen Sommergesprächs mit Prof. Dr. Reinhard Haller.
Wir fragen Reinhard Haller:
Reinhard Haller erzählt in dieser Podcast-Folge, wie Künstler Kränkungen produktiv kompensieren und wie wir alle lernen können, Kränkungen mit Neugier zu begegnen und sie als Chance zu nutzen.
Prof. Dr. Reinhard Haller ist Psychiater, Psychotherapeut und Neurologe. Seine Bücher „Das Böse. Die Psychologie der menschlichen Destruktivität“, „Die Narzissmusfalle“, „Die Macht der Kränkung“ und „Das Wunder der Wertschätzung“ wurden zu internationalen Bestsellern. Als einer der renommiertesten Gerichtsgutachter Europas war er in zahlreichen aufsehenerregenden Kriminalfällen tätig, darunter schwere Gewalt- und Tötungsdelikte.
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Narzissmus, Kränkung und Wertschätzung sind tief miteinander verwoben. Sie prägen unser Selbstbild, unsere Beziehungen und unsere Kommunikation, im Privaten wie im Beruflichen.
Reinhard Haller beschreibt, wie man im Umgang mit Narzissten möglichst unbeschadet bleibt und betrachtet das Thema nicht nur psychologisch, sondern auch als gesellschaftliches Phänomen. Sind Narzissmus und der inflationäre Umgang mit dieser Vokabel auf den Einfluss des Internets und sozialer Medien zurückzuführen, die die Selbstinszenierung fördern?
Prof. Dr. Reinhard Haller ist Psychiater, Psychotherapeut und Neurologe. Seine Bücher „Das Böse. Die Psychologie der menschlichen Destruktivität“, „Die Narzissmusfalle“, „Die Macht der Kränkung“ und „Das Wunder der Wertschätzung“ wurden zu internationalen Bestsellern. Als einer der renommiertesten Gerichtsgutachter Europas hat er bei zahlreichen komplexen und aufsehenerregenden Kriminalfällen mitgewirkt, darunter schwere Gewalt- und Tötungsdelikte.
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