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Donald Trumps Sticheleien und Übernahmefantasien stoßen auf Empörung, teils auch Belustigung. Politologe Thomas Jäger sieht dahinter jedoch ein klares Kalkül: Der designierte Präsident unterstreiche damit seine Machtansprüche.
In einer kurzfristig anberaumten Pressekonferenz äußert sich Kanzler Scholz zu den Übernahmeplänen Donald Trumps. Er unterstreicht die "Unverletzlichkeit von Grenzen" und dass die europäischen Partner mit einem "gewissen Unverständnis" auf die Äußerungen des künftigen Präsidenten reagiert haben.
Nach Trumps Ankündigung, Kanada, Grönland und den Panamakanal in die USA eingliedern zu wollen, stellen sich viele vor allem eine Frage: Meint er das ernst? Was er durchaus sehr ernst meint, ist, mit gezielten Provokationen Schlagzeilen machen zu wollen, sagt Andrew Denison, Direktor des Transatlantic Networks.
Trump stellt Putin ein Treffen in Aussicht, den Ukraine-Krieg will er nun nicht mehr in 24 Stunden, sondern in sechs Monaten beenden. Wie das in Russland aufgenommen wird, erklärt ntv-Korrespondent Rainer Munz. Und er schätzt die ukrainischen Angriffe in Kursk ein - das Wort "Offensive" hält er für "überhöht".
Geht es nach dem designierten US-Präsidenten Trump, leisten die NATO-Staaten künftig Verteidigungsausgaben in Höhe von fünf Prozent. SPD-Fraktionsvize Dirk Wiese hält die Aussage für "kompletten Irrsinn". Gleichzeitig mahnt er, man müsse Trumps Vorstöße, wie etwa die US-Einverleibung Grönlands, ernst nehmen.
In einer Pressekonferenz spricht Donald Trump zuerst über ein wirtschaftliches Abkommen und giftet anschließend vielfach in Richtung der Biden-Administration. ntv-Reporter Gordian Fritz merkt an, dass der designierte Präsident solche Reden dann hält, wenn er in den Hintergrund gerät.
Die Union kann zum Start in die heiße Wahlkampfphase einen satten Vorsprung vorweisen. Auch die SPD kann sich leicht steigern und vergrößert den Abstand zu den Grünen, die in der Wählergunst einbüßen. Unterhalb der 5-Prozent-Hürde liefern sich BSW, FDP und Linke ein knappes Rennen.
Donald Trump meldet Ansprüche an Grönland an. Ein Kaufangebot des designierten US-Präsidenten wird von Dänemark postwendend abgelehnt. Doch das Trump-Lager arbeitet längst an einem anderen Weg, sich das "schöne Stück Land" zu sichern, erklärt Politikwissenschaftler Thomas Jäger.
Markus Söder verbeißt sich immer wieder in den Grünen. Die kritisieren das vorauseilende Ausschließen möglicher Koalitionen im Bund. Der neue Grünen-Chef Felix Banaszak bezweifelt im ntv Frühstart zudem, dass sich der CSU-Chef selbst noch ernst nimmt.
Seit Monaten verteidigt das ukrainische Militär die in Russland eroberten Gebiete - nun gelingt offenbar sogar ein weiterer überraschender Vorstoß. ntv-Korrespondent Rainer Munz berichtet, dass Moskau nun seinerseits versuche, in Kursk eine Offensive zu starten. Putin zelebriert derweil Weihnachten mit hohen Geistlichen.
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