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Alles deutet darauf hin, dass Kamala Harris als Nachfolgerin von Joe Biden für das Rennen ums Weiße Haus nominiert wird. Angesichts von Trumps Schmähkampagne gegen die Demokratin befürchtet Frank Umbach für den US-Wahlkampf nun "das Schlimmste". Außerdem stünden die Republikaner vor einem Dilemma, so der Sicherheitsexperte.
Dass die Chefin des Secret Service Kimberly Cheatle nach dem Attentatsversuch auf Donald Trump den Hut nehmen muss, schien ausgemacht. Insofern überrascht der Schritt nur wenige in den USA, wie ntv-Reporter Stephan Richter betont.
Die Demokratin Harris hat laut ersten Schätzungen derzeit die Unterstützung von genügend Delegierten, um im November bei der US-Präsidentschaftswahl gegen den Republikaner Trump anzutreten. Für die Wähler in den USA würde dies bedeuten, dass sie "eine echte Wahl" haben, sagt Andrea Römmele von der Hertie School in Berlin.
Die Unionsfraktion ist laut RTL/ntv-Trendbarometer weiter stärkste Kraft in den Umfragen und liegt sogar leicht vor den addierten Werten von SPD, Grünen und FDP. Auch der Ausstieg von US-Präsident Biden aus dem Wahlkampf ist in dieser Woche Thema.
US-Vizepräsidentin Harris startet mit viel Rückenwind in den Präsidentschaftswahlkampf. Den Demokraten gelingt es damit, "zum ersten Mal durchzubrechen", sagt Kampagnen- und Strategieberater Julius van de Laar. Er ist überzeugt: Die US-Republikaner "sind wirklich davon ausgegangen, dass sie gegen Joe Biden antreten".
Nachdem US-Präsident Biden auf eine erneute Kandidatur verzichtet und sich hinter seine Vize Kamala Harris stellt, muss das republikanische Lager seine Präsidentschaftswahlkampf-Strategie radikal verändern. Was das bedeutet und welche Chancen Harris hat, ordnet USA-Expertin Sandra Navidi von BeyondGlobal ein.
Nach dem Rückzug von Biden als Präsidentschaftskandidat der Demokraten empfiehlt er die aktuelle Vize-Präsidentin Harris als seine Nachfolgerin. Was das bedeutet und wie es für Harris auf dem Weg zur offiziellen Kandidatur jetzt weitergeht, erklärt ntv-Korrespondent Oliver Beckmeier.
Was hat Joe Biden nun doch dazu bewegt, sich aus dem Wahlkampf zurückzuziehen? Ist Harris als seine Nachfolgerin im Rennen um das Weiße Haus schon gesetzt? Und spielt Bidens Rückzug Trump und den Republikanern in die Hände? Der Politologe Thomas Jäger schätzt ein, wie es in den USA nun weitergeht.
Der Rückzug Bidens von der US-Präsidentschaftskandidatur kommt nicht überraschend, wie Sicherheitsexperte Frank Umbach ausführt. Für die Demokraten ist nun Eile geboten, die gerissene Lücke zu schließen - nicht zuletzt wegen der Schärfe, die Herausforderer Trump zuletzt wieder ins Rennen gebracht hat.
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