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Der Rückzug Bidens von der US-Präsidentschaftskandidatur kommt nicht überraschend, wie Sicherheitsexperte Frank Umbach ausführt. Für die Demokraten ist nun Eile geboten, die gerissene Lücke zu schließen - nicht zuletzt wegen der Schärfe, die Herausforderer Trump zuletzt wieder ins Rennen gebracht hat.
Joe Biden kommt den Rufen seiner Partei nach und zieht sich als Präsidentschaftskandidat zurück. Vor allem mit der Art und Weise des Schritts könnte er seiner Partei aber keinen Gefallen getan haben, meint Thomas Jäger. Dass nun, wie von den Demokraten erhofft, "ein Knoten platzt", glaubt der Politologe nicht.
Nach vielen Jahren im politischen Dienst zieht sich Noch-Präsident Joe Biden aus dem Wahlkampf zurück und verzichtet damit auf eine mögliche zweite Amtszeit. Für Julius van de Laar kommt das nicht überraschend. Er ist sich sicher, dass die Wahl-Kampagne bereits auf Vize Kamala Harris ausgerichtet wird.
Wie überraschend oder erwartbar war Trumps Rede beim Parteitag der Republikaner? Thomas Jäger wirft einen Blick darauf, welche Folgen seine Ankündigungen für die Ukraine und andere Verbündete der USA hätten. Außerdem schätzt der Politologe ein, ob Biden nächste Woche noch Präsidentschaftskandidat der Demokraten sein wird.
In Milwaukee erzählt Trump vom Attentat, wirkt müde, lässt sich von den Delegierten feiern und hält sich nicht immer an sein Skript, dann "klingen alte Töne durch". ntv-Reporterin Hanna Klouth berichtet von ihren Eindrücken der Nominierungsrede des jetzt offiziellen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner.
Der Westen will US-Waffen in Deutschland stationieren, der Kreml antwortet mit Atom-Drohungen. Der ständige Wechsel von Reaktion und Gegenreaktion könnte eskalieren, so Sicherheitsexperte Joachim Weber. Zudem könnte Trump wieder politischer Verbündeter Russlands werden - keine guten Aussichten für Europa.
Das EU-Parlament wählt Ursula von der Leyen erneut zur Kommissionspräsidentin. Doch trotz positivem Wahlausgang gibt es auch etliche Kritikpunkte - die FDP-Abgeordneten stimmen nicht für sie. Raphael Bossong blickt auf die kommenden fünf Jahre und weiß, an welchen Stellschrauben gedreht werden muss.
Es kursiert die Hoffnung, Trump werde als Präsident Europa freundlicher gesonnen sein, sobald die NATO-Mitgliedsstaaten ihre Verteidigungsausgaben erhöhen. USA-Expertin Sandra Navidi ist sich sicher: Trumps Kritik hat andere Motive und wäre auch mit einem Verteidigungsbudget von fünf Prozent nicht aus der Welt zu schaffen.
Trumps Vizekandidat hält auf dem Parteitag der Republikaner eine Rede mit nationalistischen Untertönen und überraschenden Adressaten, wie Politikwissenschaftler Thomas Jäger erklärt. Für den angeschlagenen Biden bleibe indes nicht mehr viel Zeit, um die vielleicht wichtigste Entscheidung des Wahlkampfs zu treffen.
Jens Spahn kritisiert Olaf Scholz für den Umgang mit Trump. Der Kanzler hätte den Präsidentschaftskandidaten der Republikaner, wie andere Regierungschefs es bereits vorgemacht hätten, anrufen sollen. SPD-Politikerin Katja Mast weist die Kritik im ntv Frühstart deutlich zurück - und lobt die Haushaltseinigung der Ampel.
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