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Papierstau Podcast diskutiert in dieser Sonderfolge literarische Perversitäten aus dem Bereich der transgressiven Literatur – wir schwören: Das hier ist Hochkultur! Aber bevor wir uns mit verstümmelungsfreudigen Franzosen, traumaforschenden Lyrikern und erregenden Massenkarambolagen befassen, sprechen wir über das erste Buch aus dem und über den Papierstau-Kosmos: In „Travels With My Mother“ geht es, na klar, um Papierstau-Darling Christian Kracht, und zwar den Autor und den gleichnamigen Protagonisten seines Roman „Eurotrash“. Selbstredend spielen Anika und Robin in Meikes Veröffentlichung auch eine entscheidende Rolle. Wir verraten Details!
Dann lernen wir etwas über einen, sagen wir mal, kreativen Fetisch: In J.G. Ballards Technik-Porno „Crash“ träumt eine Gruppe Menschen in einer Welt aus Glas, Stahl und Beton von der sexuellen Verschmelzung mit Autos. Echt jetzt. Zur erotischen Stimulation führen sie Unfälle herbei, begaffen Opfer und bewundern Wunden. Man down, call an ambalambs!
Weiter geht’s mit unserem alten Bekannten Dennis Cooper, seines Zeichens Experte für halluzinatorische Textlandschaften voller Sex und Gewalt. In „Mein loser Faden“ flext er sein lyrisches Talent und zeigt traumatisierte Teenager im Schatten des Columbine-Massakers. Verstörend? Lieben wir!
Und zu guter Letzt wagt Ex-Katholik Georges Bataille einen Ausflug in den philosophischen Pimmelhumor (ja, das gibt’s!): In seiner Novelle „Die Geschichte des Auges“ beginnt der jugendliche Erzähler eine sexuelle Beziehung mit seiner Cousine, die in Orgien, Wahnsinn und Mord endet. Vive la France!
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Titel: Travels With My Mother
Titel: Crash
Titel: Mein loser Faden
Titel: Das obszöne Werk
Der Beitrag #317: Perverse Perversitäten Deluxe erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Papierstau Podcast ist zurück aus der Winterpause, und das keine Minute zu früh, denn die unangenehmen Ereignisse in der Literatur- und Medienwelt überschlagen sich leider mal wieder. Im Nachrichtenblock fassen wir nicht nur die Ereignisse rund um den Journalisten Thilo Mischke, seine sexistischen Äußerungen und seine erst geplante, dann gekippte Moderation des Kulturmagazins ttt zusammen und stellen den Fall mal in einen größeren Zusammenhang. Wir schauen auch nach Amerika, wo acht Frauen Fantasyautor Neil Gaiman schwerwiegende Missbrauchsvorwürfe machen.
Unser erstes Buch des neuen Jahres huldigt an vielen Stellen niemand geringerem als dem King himself. Denn Elvis Presley spielte eine große, prägende Rolle im Leben seiner Tochter Lisa Marie Presley, die bis kurz vor ihrem Tod gemeinsam mit ihrer Tochter Riley Keough an ihrer Autobiografie gearbeitet hat. Mithilfe von Tonaufnahmen ihrer Mutter hat Riley das Werk unter dem Titel „From Here to the Great Unknown – Von hier ins Ungewisse“ zu Ende gebracht.
Von den 100 populärsten Videos zum Thema ADHS auf TikTok sind mehr als die Hälfte irreführend, doch bekannten Gesichtern mit coolen Clips wird oft eher geglaubt als Wissenschaftler*innen mit öden Fakten. Was sagen derartige Tendenzen über unsere Gesellschaft aus und welche Auswirkungen haben sie? Das und mehr untersucht Laura Wiesböck in ihrem Sachbuch „Digitale Diagnosen – Psychische Gesundheit als Social-Media-Trend“.
Einen Roman aus Argentinien haben wir auch noch dabei: In „Dancing Queen“ wacht eine junge Frau in einem demolierten Auto auf, hat aber keine Erinnerung, was zuvor geschah und wie sie dorthin kam. Schicht um Schicht gewährt Camila Fabbri in „Dancing Queen“ Einblicke in das turbulente Leben ihrer Protagonistin, die schließlich in dem Unfall münden. Ob dabei typisch südamerikanischer magischer Realismus im Spiel ist? Wir klären auf!
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Titel: Von hier ins Ungewisse
Titel: Digitale Diagnosen
Titel: Dancing Queen
Der Beitrag #316: Die Ramme ist verbogen erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Herzlich willkommen zu unserer großen Jahresabschlussfolge! Wir lieben Nachwuchsautor*innen mit fulminanten Debüts, aber noch mehr lieben wir es, wenn uns auch die Zweitwerke überzeugen – so, wie es bei unseren beiden diesjährigen Gästen der Fall ist.
Durch die härteste Tür im Podcastbusiness spaziert zunächst Finn Job. Uns verrät der gebürtige Hannoveraner nicht nur die beste Methode, um sich Thomas Mann anzunähern (Prost!). Er stellt uns auch die 80 Freundinnen seiner Mutter vor, teilt seine Beobachtungen zu Verflachungstendenzen in der Literatur und gibt eine erste Preview auf seinen nächsten Roman nach „Damenschach“.
Dann begrüßen wir Luca Kieser, der unter anderem Anekdoten über die literarische Szene in Wien, Rammsteinfans in Belgrad und neue interne Blickwinkel zum Bachmannpreis in Klagenfurt im Gepäck hat – we like! Was wir nach „Pink Elephant“ als Nächstes von Luca erwarten können und wie hoch (oder niedrig?) der Wiedererkennungsfaktor von Daniel Kehlmann ist, besprechen wir ebenfalls.
Also: Einschalten – denn besser kann 2025 kaum starten!
Copyright Foto Finn Job: Jennifer Endom
Der Beitrag #315: feat. Finn Job & Luca Kieser erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
O du fröhliche, es ist ein Papierstau entsprungen: Der Podcast der Liebe feiert fünfjähriges Jubiläum in der aktuellen Besetzung – ein Eierpunsch auf uns! Zwietracht statt besinnlicher Eintracht gibt’s hingegen beim PEN Berlin: Die Vereinigung, selbst schon eine Abspaltung des PEN Deutschland, spaltet sich weiter auf, denn warum diskutieren, wenn man auch einfach beleidigt weggehen kann *seufz*. Wir investigieren, was die Vorgänge mit dem gesamtgesellschaftlichen Klima zu tun haben.
Dann geht’s weiter mit dystopischen Neuerscheinungen! Den Anfang macht Tom Hillebrand, dessen Roman „Lieferdienst“ Jeff Bezos nicht gefallen dürfte (er verkauft ihn natürlich trotzdem :-)): Im futuristischen Neu-Berlin liefert der schwer bewaffnete Protagonist Waren blitzschnell per Hoverboard aus, um die ebenfalls turbokapitalistische Konkurrenz auszustechen – bis eine fatale Fuhre eine Kette von Ereignissen in Gang setzt, die ihn in immer absurdere Situationen bringt…
Splatterpunk, but make it feminist: Agustina Bazterrica nimmt Lesende mit in eine Zukunft nach dem globalen Klimakollaps, in der eine Gruppe Frauen in einem ehemaligen Kloster ums Überleben kämpft. Die sadistische Oberin hält das brutale Regime des enigmatischen Herrschers aufrecht, die streng hierarchisch gegliederte Gemeinschaft erzeugt einen ständigen Konkurrenzkampf um Sicherheit als wichtigste Ressource. Ist das knallharte Kritik am Patriarchat oder Torture Porn? Wir diskutieren.
Und auch der Protagonist in Pol Guaschs „Napalm im Herzen“ versucht, in einer zerstörten Umwelt zu überleben: In einem nach einer Katastrophe großteilig evakuierten Gebiet sehnt er sich nach seiner großen Liebe Boris, die in einem Hochhaus in der nahe gelegenen Stadt lebt. In lyrischer Sprache erzählt das Buch von verschiedenen Formen der Ausgrenzung – ist das ein künftiger Kandidat für den International Booker? Wir befragen unsere Glaskugel.
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Titel: Lieferdienst
Titel: Die Nichtswürdigen
Titel: Napalm im Herzen
Der Beitrag #314: Apropos-Kalypse erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Der Preislistenpodcast mit der Glaskugel hat wieder zugeschlagen: Wie erwartet hat Percival Everett für „James“ den National Book Award in der Kategorie Fiction gewonnen. Weniger erfreulich: Monika Gruber, die kürzlich noch in einen Rechtsstreit mit einer Bloggerin verwickelt war, verbreitet ihre wilden Ansichten jetzt in einem neuen Verlag. Als letzte News schauen wir auf eine Magazinreportage, in der die zu Beginn 16-jährige Geliebte des 42-jährigen Cormac McCarthy romantisch auf diesen Missbrauch zurückschaut, was vom Autor des Artikels weder kommentiert noch eingeordnet wird…
Jetzt ist aber Zeit für Kreischalarm! „Zauberberg 2“ heißt der neuste Streich von Heinz Strunk, mit dem er dem Klassiker von Thomas Mann Tribut zollt. In der Version des Heinzers will Start-up-Millionär Jonas in einem kostspieligen Sanatorium seine Depressionen wegkurieren – illustre Mitpatient*innen und ebensolches Personal inklusive. Wir checken mit ein!
In „Schwindel“ lässt Hengameh Yaghoobifarah vier Menschen aufs Dach steigen und schmeißt dann die Tür zu: Protagonistin Ava und ihre drei Liebhaber*innen, die nichts voneinander wissen, treffen zufällig aufeinander und finden sich in einer ausweglosen Situation wieder. Beim Versuch, sich zu befreien, kommt es zu Konflikten. Wir nehmen den Lift nach ganz oben und checken die Lage.
Für „Täuschend echt“ hat sich der Schweizer Autor Charles Lewinsky künstliche Unterstützung geholt: Teile des Romans wurden von KI verfasst. Auch im Plot spielen digitale Helferlein mehr als nur eine Nebenrolle, denn der Protagonist schafft es dank ChatGPT und Co. bis auf die Bestsellerliste (und zu Denis Scheck). Welches Potenzial hat Lewinskys Werk? Wir prompten mit!
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Titel: Zauberberg 2
Titel: Schwindel
Titel: Täuschend echt
Der Beitrag #313: Der fatale Pfiffikus erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Es ist wieder soweit: Papierstau nimmt den diesjährigen Booker Prize auseinander! Welche Kontroverse rankt sich um den Gewinnertitel „Umlaufbahnen“ von Samantha Harvey? War für Tommy Orange und Rita Bullwinkel zu Recht nach der Longlist Schluss? Wer ist der oder die Sieger*in der Herzen Eurer Podcast-Crew? Wir klären auf!
Auf drei Titel werfen wir dann noch einen besonders gründlichen Blick: Richard Powers liefert mit seinem Ecofiction-Schmöker „Das große Spiel“ eine Mischung aus Naturlyrik, Gesellschaftskritik und KI-Dystopie. Auf einem von Klimawandel, Umweltverschmutzung und menschlicher Gier bedrohten Atoll in Französisch-Polynesien sind die vier Protagonist*innen mit schicksalhaften Ereignissen konfrontiert. Wir tauchen mit ein in die Unterwasserwelt.
Yael van der Wouden hat es mit ihrem Debüt „In ihrem Haus“ geschafft, als erste holländische Autorin für den Booker nominiert zu werden. Der Text beschäftigt sich mit sexueller Repression, historischen Traumata und den Folgen von Diskriminierung – wir wandeln durch das Geisterhaus und schalten überall das Licht ein.
Podcastliebling Percival Everett liefert mit „James“ einen Remix der „Abenteuer des Huckleberry Finn“, in dem der Sklave James im Mittelpunkt steht. Eine bittere Satire auf die menschenverachtende Absurdität der Sklaverei voller Anspielungen, die wir natürlich entschlüsseln.
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Titel: Das große Spiel
Titel: In ihrem Haus
Titel: James
Der Beitrag #312: Booker Prize 2024 erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Am Tag nach der US-Wahl präsentieren wir euch einen passenden Antitipp: eine papierstaueske Besprechung des Buchs von Melania Trump. Ist das große Kunst oder sind die literarischen Versuche der selbsterklärten Frauenrechtlerin etwa, nanu, Schrott?
In ihrem Sachbuchdebüt „Missbrauch, Macht & Medien“ schaut Juliane Löffler laut Untertitel darauf, „Was #MeToo in Deutschland verändert hat“. Dabei berichtet die Journalistin, die vor allem zu sexueller Gewalt und Machtmissbrauch recherchiert, aus ihrer eigenen beruflichen Perspektive und legt dar, welche Auswirkungen die Bewegung sowohl auf mediale als auch gesellschaftliche Diskurse hat.
Was, wenn deine sozialen Kontakte sich abwenden, weil du sie wegen deiner chronischen Erkrankung nicht pflegen kannst? Ein Schicksal, das auch Long-COVID-Erkrankte kennen. Selma Kay Matter gibt ihnen in „Muskeln aus Plastik“ eine Stimme. In einer Mischung aus Sachbuch, Essay und Prosa versucht die queere Hauptfigur, ihre Gedanken zu ihrer chronischen Erschöpfung und der eigenen Transition zum Ausdruck zu bringen.
Unser letztes Buch für heute bekommt eine eigene Triggerwarnung! In „Die Schlampen“ nimmt Dennis Cooper seine Lesenden mit in eine Internetbubble rund um schwule Escorts. Dort wird auf einem Message Board angeregt über den Star der Szene diskutiert: Brad, so heißt es, ließe alles mit sich machen – und die Kundenwünsche gehen immer weiter ins Extreme. Wir schieben den zerfetzten, blutverschmierten Plot zur Seite und schauen auf die literarischen Qualitäten des Romans.
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Titel: Missbrauch, Macht & Medien
Titel: Muskeln aus Plastik
Titel: Die Schlampen
Der Beitrag #311: Sternzeichen Satan erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Die Südkoreanerin Han Kang hat den Literaturnobelpreis abgestaubt – und die Komplettist*innen (zumindest, was ihre übersetzten Werke angeht) von Papierstau Podcast haben Meinungen. Außerdem: Der Eklat beim Deutschen Buchpreis! Wir haben Popcorn und Dosenbier bereit gestellt und diskutieren Clemens Meyers Showeinlage bei der Preisverleihung.
Die erste Neuerscheinung dieser Folge hat bereits international viel Beachtung gefunden: Maud Venturas Debüt „Mein Mann“ erzählt von einer 40-jährigen Französin, die von ihrem Ehemann geradezu besessen ist. Kann man einen anderen Menschen auch zu sehr lieben? Wir haben mit Maud über ihren Bestseller gesprochen.
Mit „Doppelgänger“ hat Naomi Klein bereits den Women’s Prize for Non-Fiction 2024 gewonnen. Darin berichtet sie von der Erfahrung, im Netz dauernd mit einer anderen Naomi (einer Verschwörungstheoretikerin), verwechselt zu werden – und baut auf ihren Erfahrungen eine Analyse unserer Digitalmoderne auf. Wir analysieren mit.
Und zu guter Letzt gibt’s eine Geschichte aus dem Wienerwald (see what we did there?): Papierstau-Spezi Finn Job lässt in „Damenschach“ ein ungleiches Zwillingspaar über Sex und Gender debattieren. Ist das eine postmoderne Commedia dell’arte? Ein Kammerspiel? Satire? Wir schauen hinter die Masken.
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Titel: Mein Mann
Titel: Doppelgänger
Titel: Damenschach
Der Beitrag #310: Eichelterror / Schabernack erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Ihr wollt es – ihr kriegt es: herzlich willkommen zu unserer Buchpreis Extravaganza 2024! In der heutigen Sonderfolge stellen wir euch gleich acht nominierte Titel vor! Wie gewohnt machen wir, was wir interessant finden, schauen auf fünf bekannte Bücher und haben noch drei brandneue Rezensionen im Gepäck.
Den Auftakt macht Timon Karl Kaleyta, der mit „Heilung“, einer klugen und unterhaltsamen Geschichte um Selbstoptimierung, auf der Longlist steht. Dann gibt es die erste frische Rezension auf die langen (ha!) Ohren: In „Hasenprosa“ reist die Protagonistin mit einem Nagetier als Sidekick ins All und in verschiedene Epochen. Klingt nach experimentellem Spaß, doch wie ist der Roman von Maren Kames, der es bis auf die Shortlist geschafft hat, umgesetzt?
In Mithu Sanyals „Antichristie“ will eine Drehbuchautorin die Krimis von Agatha Christie dekolonialisieren, verliert das Bewusstsein und findet sich als Hindu in der indischen Unabhängigkeitsbewegung wieder. Auch das nächste Werk hat Zeitreisen als Thema: „Die Passagierin“ im Roman von Franz Friedrich heißt Heather und ist Teil eines Programms, das dem Tode geweihte Menschen aus anderen Epochen rettet. Als die Mission eingestellt wird, reagieren die Teilnehmenden auf unterschiedliche Weise. Wir stellen euch diese Mischung aus Science-Fiction und Philosophie ausführlich vor.
Für „Reichskanzlerplatz“, den Roman von Nora Bossong über den heimlich schwulen Studenten Hans und seine Beziehung zu Magda Goebbels, war auf der Longlist Schluss. Gleiches gilt für „Iowa“, die gewitzten autofiktionalen Reiseerzählung von Stefanie Sargnagel. Mit „Toni & Toni“ steht ein Debüt auf der Longlist: In seinem Erstlingswerk inszeniert Sound Artist Max Oravin eine komplizierte Beziehung als literarische Tanzperformance. Zum Abschluss schwärmen wir noch von Clemens Meyers sprachgewaltigem Mammutschinken „Die Projektoren“ – und küren unseren Siegertitel der Herzen!
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Titel: Heilung
Titel: Hasenprosa
Titel: Die Passagierin
Titel: Reichskanzlerplatz
Titel: Iowa
Titel: Toni & Toni
Titel: Die Projektoren
Der Beitrag #309: Deutscher Buchpreis 2024 erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
Die Papierstau-Gang in ihrem Element: Wir kommentieren Literaturpreislisten, bis die Schwarte kracht! In dieser Folge mit dabei: Drei Kategorien des National Book Award, die Shortlist des Booker Prize und vielleicht auch die Shortlist des Deutschen Buchpreises…
Dann wenden wir uns direkt einer alten Bekannten zu, mit der wir so einiges beim Klagenfurter Bachmannpreis erlebt haben: Mithu Sanyal haut mit „Antichristie“ einen neuen Roman raus. Darin will eine deutsche Drehbuchschreiberin mit indischen Wurzeln eigentlich nur dabei helfen, Agatha Christie zu dekolonialisieren, landet aber plötzlich mit dem Hindu-Hitler im London des frühen 20. Jahrhunderts. Upsi!
Den zweiten Streich des jungen Autors Luca Kieser haben wir sehnsüchtig erwartet: „Pink Elephant“ ist ein Coming-of-Age-Roman, in dem sich ein Teenager im Rahmen eines Täter-Opfer-Ausgleichs mit seinen früheren Peinigern anfreundet. Dabei lernt er eine Welt kennen, die sich weit abseits des Einfamilienhauses seiner Eltern entfaltet.
Und zu guter Letzt widmen wir uns dem zweitgrößten literarischen Charmeur des schönen Münsterlands: Thorsten Nagelschmidt lässt im kolumbianischen Dschungel einen alten, weißen Mann auf eine junge, queere Frau treffen. Wie der Titel „Soledad“ bereits vermuten lässt, eröffnet das Kammerspiel Einblicke in ganz unterschiedliche Formen der Einsamkeit.
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Titel: Antichristie
Titel: Pink Elephant
Titel: Soledad
Der Beitrag #308: Vaginaneid erschien zuerst auf Papierstau Podcast.
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